Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzufrieden

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
SethSteiner
Beiträge: 11871
Registriert: 17.03.2010 20:37
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von SethSteiner »

Nuracus hat geschrieben:Die politische Situation ist eine völlig andere. Zum Verständnis: OT = OriginalTrilogie, PT = PrequelTrilogie, ST = SequelTrilogie.

In der OT gab es das Imperium, das fast über die ganze Galaxis herrschte.
Die Rebellen-Allianz hatte breite heimliche Unterstützung durch Adelige, Ex-Republikaner und Senatoren. Überleg mal, was Han Solo für die Rettung Leias bekommen haben muss ("Ich kann mir eine ganze Menge vorstellen!").
Beim Kampf gegen den ersten Todesstern nahmen etwa 30 Rebellen-Jäger und -Bomber teil, die Y-Wings waren zu dem Zeitpunkt bereits Auslaufmodelle, teuer im Unterhalt und furchtbar zu warten.

ST: Es gibt die Neue Republik und die in etwa gleich starke Neue Ordnung. Zwischen den beiden herrscht eine Art Patt-Situation bzw. im neuen Senat der Republik gibt es keine Unterstützung für einen militärischen Konflikt mit der Neuen Ordnung. Die wenigen mit der Situation und der Neuen Ordnung unzufriedenen Senatoren unterstützen klammheimlich die winzigen Widerstandszellen.
Was Leia tut, gilt auch nach Republik-Gesetz als Verbrechen.

Es gibt keine breite heimliche Unterstützung wie zur Zeit des Imperiums.
Klammheimlich den Widerstand unterstützende Senatoren hatten wir genauso bei der Rebellenallianz. Um Unterstützung wird sogar beim Senat persönlich gebeten (Korr Sella als Leias Abgesandte ist bei bei der Zerstörung Hosnian Primes zusehen, soviel zum Verbrechen). Darüber hinaus rekrutiert sich der Widerstand aus der BEvölkerung ehemals befreiter Welten. Dann haben wir noch große Namen wie Organa und Ackbar an der Spitze. Das ganze Konstrukt eines Widerstand, der klein und sogar noch kleiner ist als die Rebellenallianz, obwohl man gar keine Verfolgung zu fürchten hat und Leia Organas Position absolut rational ist und man darüber hinaus kaum die imperiale Herrschaft vergisst, die mit Terror über zwei Jahrzehnte agierte und dabei u.A. einen ganzen Planeten mit Milliarden Lebewesen vernichtet hat, ist völlig unglaubwürdig. Man merkt hier einfach zu deutlich, dass man Episode IV kopiert, ohne Rücksicht auf innere Logik. Etwas was erschreckend an die PT erinnert.
Benutzeravatar
Nuracus
Beiträge: 6022
Registriert: 07.03.2011 17:46
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von Nuracus »

Seth, glaube du hast mich missverstanden. Klammheimlich unterstützende Senatoren gab es NUR in der OT, der Widerstand hat da nur Leia, weshalb sie in der Regierung als Extremistin gilt.

Nachtrag: bzw. Ich hab mich blöd ausgedrückt. “Der“ Widerstand hat so gut wie gar keine Unterstützung im Senat, das war bei der Rebellen-Allianz anders.
Benutzeravatar
SethSteiner
Beiträge: 11871
Registriert: 17.03.2010 20:37
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von SethSteiner »

Der Widerstand hat auch Senatoren, siehe den Intro-Text von Das Erwachen der Macht:

"Mit der Unterstützung der REPUBLIK führt General Leia Organa den tapferen WIDERSTAND."
"With the support of the REPUBLIC, General Leia Organa leads a brave RESISTANCE."
Benutzeravatar
sourcOr
Beiträge: 13369
Registriert: 17.09.2005 16:44
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von sourcOr »

Nuracus hat geschrieben:Die politische Situation ist eine völlig andere. Zum Verständnis: OT = OriginalTrilogie, PT = PrequelTrilogie, ST = SequelTrilogie.

In der OT gab es das Imperium, das fast über die ganze Galaxis herrschte.
Die Rebellen-Allianz hatte breite heimliche Unterstützung durch Adelige, Ex-Republikaner und Senatoren. Überleg mal, was Han Solo für die Rettung Leias bekommen haben muss ("Ich kann mir eine ganze Menge vorstellen!").
Beim Kampf gegen den ersten Todesstern nahmen etwa 30 Rebellen-Jäger und -Bomber teil, die Y-Wings waren zu dem Zeitpunkt bereits Auslaufmodelle, teuer im Unterhalt und furchtbar zu warten.

ST: Es gibt die Neue Republik und die in etwa gleich starke Neue Ordnung. Zwischen den beiden herrscht eine Art Patt-Situation bzw. im neuen Senat der Republik gibt es keine Unterstützung für einen militärischen Konflikt mit der Neuen Ordnung. Die wenigen mit der Situation und der Neuen Ordnung unzufriedenen Senatoren unterstützen klammheimlich die winzigen Widerstandszellen.
Was Leia tut, gilt auch nach Republik-Gesetz als Verbrechen.

Es gibt keine breite heimliche Unterstützung wie zur Zeit des Imperiums.
Also hat die Neue Republik in der Zeit nichts gemacht und hat keinerlei Streitkräfte aufgebaut. Plopp - Imperium besiegt (keine Überreste oder was?), alles wieder auf Status Quo? Ich frag mich, wie sie das halbwegs logisch erklären wollen. Aber da Politik in Star Wars ja Tabu ist, wahrscheinlich gar net :mrgreen:
Benutzeravatar
Skippofiler22
Beiträge: 7079
Registriert: 21.07.2008 17:09
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von Skippofiler22 »

Also ein bisschen erfährt man schon als aufmerksamer Zuschauer über die Politik in StarWars. Sie geht aber in der Love-Story rund um den Skywalker-Clan unter. Darum geht es doch im Prinzip in den ganzen StarWars-Teilen. Angefangen seit Episode 1, bei dem Anakin Skywalker noch kein "Darth Vader" war.
Benutzeravatar
Purple Heart
Beiträge: 2984
Registriert: 20.09.2013 15:14
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von Purple Heart »

Man erfährt in Episode 1 - 3 absolut gar nichts über die KUS oder Republik . Es sind einfach nur zwei Fraktionen bei denen man nicht Unterscheiden kann welche nun gut oder böse ist. Bzw wir erfahren ja nicht mal deren Absichten.
Weil alle die Lucas unterstellt waren devote Ja-Sager waren.
Benutzeravatar
SethSteiner
Beiträge: 11871
Registriert: 17.03.2010 20:37
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von SethSteiner »

sourcOr hat geschrieben:Also hat die Neue Republik in der Zeit nichts gemacht und hat keinerlei Streitkräfte aufgebaut. Plopp - Imperium besiegt (keine Überreste oder was?), alles wieder auf Status Quo? Ich frag mich, wie sie das halbwegs logisch erklären wollen. Aber da Politik in Star Wars ja Tabu ist, wahrscheinlich gar net :mrgreen:
Defakto gab es eine Entmilitarisierung in der neuen Republik..
Benutzeravatar
Nuracus
Beiträge: 6022
Registriert: 07.03.2011 17:46
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von Nuracus »

SethSteiner hat geschrieben:Der Widerstand hat auch Senatoren, siehe den Intro-Text von Das Erwachen der Macht:

"Mit der Unterstützung der REPUBLIK führt General Leia Organa den tapferen WIDERSTAND."
"With the support of the REPUBLIC, General Leia Organa leads a brave RESISTANCE."
Ja vadorri noch mal. Das ist doch, wenn ich das gelesen habe, ein kompletter Widerspruch zum Kanon-Buch.
Aber Moooooooment. Ich kann mich auch vertun und die Infos sind nicht aus dem ersten neuen EU-Buch, sondern aus dem Buch zum Film.
Ich schau noch mal.
Benutzeravatar
sourcOr
Beiträge: 13369
Registriert: 17.09.2005 16:44
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von sourcOr »

Purple Heart hat geschrieben:Man erfährt in Episode 1 - 3 absolut gar nichts über die KUS oder Republik . Es sind einfach nur zwei Fraktionen bei denen man nicht Unterscheiden kann welche nun gut oder böse ist. Bzw wir erfahren ja nicht mal deren Absichten.
Weil alle die Lucas unterstellt waren devote Ja-Sager waren.
Es hat doch gereicht, die Machtspielchen von Palpatine durchzuexerzieren? Die Leute meckern, dass die Prequels zu viel Politik hatten WEGEN Lucas, und du meinst, sie mussten sich wegen ihm noch zurückhalten? Was? :D

Ich finds wichtig, die Rahmenpunkte abzustecken und das haben die vorherigen Trilogien gut gemacht: 4-6, Senat weitesgehend entmachtet, Rebellen kämpfen gegen Imperium. 1-3, schwache Republik mit korruptem Senat fällt an einen machtgeilen Kerl ala Römische Republik -> Imperium. Wer die KUS sind, ist ja schon fast egal, weil klar ist, dass der Krieg fingiert ist und hier nur die Seiten gegeneinander ausgespielt werden. Niemand würde die Filme schauen und denken, dass die KUS die guten sind. Ihre Vertreter gehören alle zu den Bösen, auch wenn man natürlich erfährt, dass sie auch nur benutzt werden. Genauso gilt die Republik als das schützenswerte Ideal, das damit als Institution natürlich das Gute vertritt für uns Zuschauer.
SethSteiner hat geschrieben:Defakto gab es eine Entmilitarisierung in der neuen Republik..
Obwohl diese Neue Ordnung selbst fleißig aufrüstet? Bequem für die Story, aber verdammt unlogisch in Anbetracht dessen, was in ööhh... Episode 1 - 6 passiert ist. ^^
Benutzeravatar
Temeter 
Beiträge: 18065
Registriert: 06.06.2007 17:19
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von Temeter  »

sourcOr hat geschrieben:Also hat die Neue Republik in der Zeit nichts gemacht und hat keinerlei Streitkräfte aufgebaut. Plopp - Imperium besiegt (keine Überreste oder was?), alles wieder auf Status Quo? Ich frag mich, wie sie das halbwegs logisch erklären wollen. Aber da Politik in Star Wars ja Tabu ist, wahrscheinlich gar net :mrgreen:
Auf Jakku (Tatoine 2) gab es durchaus einen finalen Konflikt mit dem restlichen Imperium, daher auch der abgestürzte Sternenzerstörer. Selbst die Rebellenallianz hatte schließlich halbwegs taugliche Schlachtschiffe, ganz zu schweigen von der Home One, und die Flotte dürfte mit der Republik noch gewachsen sein. Ein Teil der Streitkräfte der neuen Republik wurde dann nach dem Krieg eingemottet.

Und nun ist die Republik nicht an einem neuen Konflikt interessiert, deswegen herrscht ein kalter Krieg mit der Neuen Ordnung. Wenn überhaupt ist es ja auffällig, dass sich die NO erst getraut hat, die Republik anzugehen, sobald ein neuer Todesstern zur Verfügung stand. Vielleicht war sie davor auch gar keine echte Bedrohung, wer weiß.

Trotzdem ist es durchaus seltsam, wie sehr die Republik bereit ist, faschistische Imperiums-Nachfolger zu tolerieren. Der neue Todesstern ist auch Schwachsinn, da die NO eigentlich gar keine Ressourcen in der Größe haben dürfte. Selbst die neuen Sternenzerstörer waren schon ein bischen übertrieben.
Im Hinterkopf muss man allerdings behalten, dass die NO nur einer von möglicherweise vielen möchtegern-Imperiums-Nachfolgern ist.
Benutzeravatar
SethSteiner
Beiträge: 11871
Registriert: 17.03.2010 20:37
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von SethSteiner »

@sourcOr
Selbst wenn wir Episode I bis VI einfach mal ausblenden, wird es nicht besser. Stellen wir uns diese Situation vor, es gab niemals ein Imperium ABER wir wissen dass sich eine große Streitmacht mit äußerst gegensätzlicher Ideologie in die Unbekannten Regionen zurückgezogen hat. Wir wissen, dass sich dieses Regime als Erste Ordnung etabliert hat und es gibt Berichte von Sichtungen gewaltiger Sternzerstörer. Macht eine pazifistische Haltung, die ja auch gar nicht konsequent durchgezogen wird, denn eine Navy gibt es ja weiterhin, wirklich Sinn? Wenn wir nun Schrittweise weitere Hintergründe hinzufügen, bspw. das Imperium und die Situation Post-Endor, wie kann man da bei Verstand eine Demilitarisierung auch nur in betracht ziehen, ganz zu schweigen davon, davon abzusehen die Reststreitkräfte zu kontrollieren und zu überwachen? Es ist zum Haare raufen und ich ärgere mich über so eine politische Darstellung. Wir bekommen mittlerweile seit vielen Jahren im Fernsehen soviel besseres zusehen, egal ob nun Game of Thrones, House of Cards oder sonstwas. Star Wars soll jetzt keine Charakterstudie sein, es soll jetzt kein Politthriller werden aber wenigstens die Qualität, die Nachvollziehbarkeit der Handlung von Konfliktparteien und Personen sollte man doch erwarten können (okay, wir ignorieren die Dorne-Geschichte in GoT).

Was nun Episode I bis III angeht:
Das war extrem schlecht. Man versuchte es komplexer zu machen aber man war völlig inkompetent und das resultierte darin, dass der Konflikt überhaupt nicht nachvollziehbar war. Ich verstehe das Imperium, es war die etablierte Ordnung, ein despotisches, militaristisches Regime, das Probleme mit einer freiheitsliebenden Oppoisition hatte, wofür es eine Kampfstation baute, die mit Terror Gefügigkeit forcieren sollte. Aber die KUS? Es ist nicht mal war, dass die Prequels zuviel Politik hatten, sie hatten im Gegenteil zu wenig. Die Politik war schlecht, war nicht nachvollziehbar und Sidious vielgerühmtes Ränkespiel hat in Wahrheit die Screentime von Luke in TFA. Episode I bis III haben es nie geschafft die Konfliktparteien und Personen, sowie ihre Motive zu beleuchten, was aber entscheidend ist, wenn man eine Person hat die sich durch eben jene Manipulation zur Macht putscht und schließlich die totale Kontrolle erlangt.
Benutzeravatar
Imperator Palpatine
Beiträge: 1829
Registriert: 11.06.2014 14:19
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von Imperator Palpatine »

SethSteiner hat geschrieben:@sourcOr
Selbst wenn wir Episode I bis VI einfach mal ausblenden, wird es nicht besser. Stellen wir uns diese Situation vor, es gab niemals ein Imperium ABER wir wissen dass sich eine große Streitmacht mit äußerst gegensätzlicher Ideologie in die Unbekannten Regionen zurückgezogen hat. Wir wissen, dass sich dieses Regime als Erste Ordnung etabliert hat und es gibt Berichte von Sichtungen gewaltiger Sternzerstörer. Macht eine pazifistische Haltung, die ja auch gar nicht konsequent durchgezogen wird, denn eine Navy gibt es ja weiterhin, wirklich Sinn? Wenn wir nun Schrittweise weitere Hintergründe hinzufügen, bspw. das Imperium und die Situation Post-Endor, wie kann man da bei Verstand eine Demilitarisierung auch nur in betracht ziehen, ganz zu schweigen davon, davon abzusehen die Reststreitkräfte zu kontrollieren und zu überwachen? Es ist zum Haare raufen und ich ärgere mich über so eine politische Darstellung. Wir bekommen mittlerweile seit vielen Jahren im Fernsehen soviel besseres zusehen, egal ob nun Game of Thrones, House of Cards oder sonstwas. Star Wars soll jetzt keine Charakterstudie sein, es soll jetzt kein Politthriller werden aber wenigstens die Qualität, die Nachvollziehbarkeit der Handlung von Konfliktparteien und Personen sollte man doch erwarten können (okay, wir ignorieren die Dorne-Geschichte in GoT).

Was nun Episode I bis III angeht:
Das war extrem schlecht. Man versuchte es komplexer zu machen aber man war völlig inkompetent und das resultierte darin, dass der Konflikt überhaupt nicht nachvollziehbar war. Ich verstehe das Imperium, es war die etablierte Ordnung, ein despotisches, militaristisches Regime, das Probleme mit einer freiheitsliebenden Oppoisition hatte, wofür es eine Kampfstation baute, die mit Terror Gefügigkeit forcieren sollte. Aber die KUS? Es ist nicht mal war, dass die Prequels zuviel Politik hatten, sie hatten im Gegenteil zu wenig. Die Politik war schlecht, war nicht nachvollziehbar und Sidious vielgerühmtes Ränkespiel hat in Wahrheit die Screentime von Luke in TFA. Episode I bis III haben es nie geschafft die Konfliktparteien und Personen, sowie ihre Motive zu beleuchten, was aber entscheidend ist, wenn man eine Person hat die sich durch eben jene Manipulation zur Macht putscht und schließlich die totale Kontrolle erlangt.

Das Problem ist dass es zu viel offiziellen Kanon abseits der Filme gibt der eben jene Elemente genauer beleuchtet. Bisweilen hat man das Gefühl die Filme wurden so gedreht als wenn man beim Publikum das Wissen der unzähligen Comics, Bücher etc. vorraussetzt oder umgekehrt der Film viel offen lässt um eben jene Comics und Bücher mit Inhalten zu füllen.

Nein das politische und militärische Konstrukt in Episode VII ist völliger Blödsinn, unabhängig davon ob es sich bei der neuen Ordnung um die gesamten Reste des alten Imperiums handelt oder " nur " um eine Splittergruppe von vielen.
Vom Todesstern 3.0 ganz abgesehen.
Abrams war am Drehbuch beteiligt und schon in Star Trek hat man gesehen dass " Universen " gestalten und mit Inhalt füllen alles andere als seine Stärke ist. Selbst wenn er eine weitreichende Vorlage hat.
Benutzeravatar
SethSteiner
Beiträge: 11871
Registriert: 17.03.2010 20:37
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von SethSteiner »

Wobei Abrams mit dem Writing ja wenig zutun hatte, dafür war ja Roberto Orci verantwortlich und Paramount selbst wollte ja wohl explizit genau das was am Ende herauskam. Abrams kann denke ich eigentlich ganz gut schreiben aber ich habe das Gefühl, dass er nicht mehr dafür engagiert wird, sondern dass man ihn sowohl bei Star Trek als auch bei Star Wars engagiert hat, damit er sicherstellt, dass es einen bestimmten Style hat. Er soll die Marken rebooten, sicherstellen dass es einen ansprechenden look hat, in Star Treks Fall shiny and new, in Star Wars Fall oldschool und traditionell und sich bloß nicht zu sehr um Stories kümmern, sondern ja auf Nummer sicher gehen. Es kann natürlich auch einfach sein, dass er geistig abgebaut hat oder er einfach nur seinen Paycheck abholen will und seine Geisteskraft für was einsetzt, was ihm besser gefällt, wer weiß.

Was das Voraussetzen von Informationen btw. angeht, scheint das bei Episode VII ja besonders stark zusein. Eigentlich die gesamte Verbindung zwischen Erster Ordnung und Republik und Widerstand, der auch im neuen EU ja nichts desto trotz äußerst mager ist aber wenigstens die Situation erklärt, findet sich nur abseits des Films, genauso wie Hintergründe zu Figuren wie Finn.
Benutzeravatar
Purple Heart
Beiträge: 2984
Registriert: 20.09.2013 15:14
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von Purple Heart »

Ich empfehle hier mal reinzugucken. ^^
https://www.youtube.com/watch?v=wf-UOaQBKzM Epi3
https://www.youtube.com/watch?v=LMN_Aagt-24 Epi2
https://www.youtube.com/watch?v=C3shGtqjdNE Epi1

The Clone Wars musste alles wieder begradigen was man in 2 und 3 versemmelt hat.
Zuletzt geändert von Purple Heart am 21.05.2016 01:04, insgesamt 1-mal geändert.
Billy_Bob_bean
Beiträge: 1242
Registriert: 23.07.2004 16:42
Persönliche Nachricht:

Re: Star Wars Battlefront - Keine Einzelspieler-Kampagne aufgrund fehlender Zeit; Electronic Arts mit 75er-Wertung unzuf

Beitrag von Billy_Bob_bean »

mein gott, Leute

dann schreibt halt ein besseres Drehbuch und schickt es ein. Steht jedem frei