Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

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Go!nes
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von Go!nes »

Also hat Capcom durch die Remakes genug Geld eingefahren damit sie ihren nächsten Flop finanzieren können. Stark!
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NewRaven
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von NewRaven »

Back to the roots hat man in der Tat mittlerweile viel zu häufig gehört um das noch zu glauben. Leider...
Todesglubsch hat geschrieben: Zuallererst: Man müsste den Coop rausstreichen, denn mit Coop, kein Horror.
Vor einiger Zeit hätte ich dir da noch vollkommen zugestimmt. Nachdem ich RE: Revelations und insbesondere auch das Remaster von RE: Zero gespielt habe, möchte ich da aber widersprechen. Man muss natürlich die Art von Coop rauswerfen, wie sie in RE5 und RE6 umgesetzt wurde. Implementiert man das aber so, dass beide Charaktere aufgrund individueller Fähigkeiten weitgehend ihr eigenes Ding machen und nur bestimmte Szenen, wie beispielsweise Bossfights, zusammen spielen, kann das absolut funktionieren. Zero hat das echt gut vorgemacht, indem beispielsweise nur ein Charakter schwere Dinge bewegen kann, den anderen Charakter hochheben kann, es nur einen Wurfhaken gab, nur ein Charakter Chemiekenntnisse hatte u.s.w. Anstatt einen Coop so zu inszenieren, dass man ständig nebeneinander rumrennt und sich den Weg freiballert, muss man die Charaktere einfach nur häufig genug voneinander trennen und sie durch individuelle Fähigkeiten zur Zusammenarbeit zwingen. Zero hat ebenfalls gezeigt, dass selbst Situationen, wo beide Charaktere involviert sind, durchaus spannend sein können.
Todesglubsch hat geschrieben: Zweitens: Die Actionszenen dürfen durchaus drinbleiben, als Auflockerung zwischendrin.
Drittens: Munitionsmanagement und gefährliche Gegner erschafft Spannung (siehe Evil Within)
Nur das diese Actionszenen in Verbindung mit Munitionsknappheit irgendwie so nur schwer zu realisieren sind.
Todesglubsch hat geschrieben: Viertens: Bitte kein Spiel wie RE1, denn das Backtracking, sowie das Rätseldesign ist für die Tonne.
Die Rätsel waren die wirkliche Auflockerung und allein deshalb gehören sie schon in das Spiel - und backtracking ist ein Teil davon. Wer das Spielgebiet kennt, sollte und darf einen Vorteil davon haben, den kürzesten und sichersten Weg von Punkt A zu Punkt B zu kennen. Ja, man darf die Rätsel gern etwas logischer gestalten. Niemand will mehr wirklich irgendwelche Wappen in irgendwelche Säulen einsetzen, damit sich wie durch Geisterhand irgendwo Türen mit obskuren Symbolen öffnen. Und niemand will wirklich vom Führerhaus eines fahrenden Zuges erst in den letzten Wagon rennen um die ausschließlich dort vorhandene Notbremse zu betätigen. Aber die fehlenden Rätsel selbst sind ein nicht geringer Teil dessen, was RE ab Teil 4 so extrem anders und ab Teil 5 so unglaublich viel schlechter gemacht hat.
Todesglubsch hat geschrieben: Fünftens: Wenn man die Silent Hill-Typen anheuert, dann ist es schonmal NICHT Back to the Roots. Denn Silent Hill (und auch P.T.) hatten einen ganz anderen Art von Horror als Resident Evil. Bei Silent Hill hat man sich vor etwas gefürchtet, was vielleicht garnicht da war.
Richtig, allerdings sind die "Typen von Silent Hills und P.T." nicht die Typen von Silent Hill. Was die neuen Typen wirklich zustande bringen könnten (vor allem ohne Kojima) weiß eigentlich niemand, denn abseits der kleinen P.T.-Demo gabs davon nicht wirklich was zu sehen. Ob sie wirklich den Horror eines SH 1-3 vom Stil her imitieren, kann man bestenfalls vage abschätzen. Da mir dieser "Gruselhorror" persönlich eh mehr liegt als der "Schockhorror" von Resident Evil, könnte ich damit aber bestens leben. Übrigens hatte auch SH in seiner klassischen Form die von dir in RE kritisierten Rätsel. Sogar inhaltlich ähnlich unlogisch.
Todesglubsch hat geschrieben: Bei Resident Evil hingegen waren es ganz no... BUH! ...rmale Jumpscares in Verbindung mit Munitionsknappheit, schlechter Steuerung und verwirrenden Kameraperspektiven. Auch wenn die RE1-Verteidigungsfront das jetzt wieder dementieren wird.
Ja, REs klassische Tugenden sind Jumpscares und Munitionsknappheit und nicht wirklich Grusel, von "schlechter Steuerung" kann man heute sicher auch reden, auch wenn sie damals nichts Ungewöhnliches war und man sich heute wie damals innerhalb von 20 Minuten dran gewöhnt hat. Die fixen Kameraperspektiven waren damals der Technik geschuldet und hatten, zumindest für mich, durchaus einen stilistischen Reiz (und wurden ebenfalls bei SH genutzt) und dienten der Inszenierung. Ob das Spiel nun mit einer flexibleren Kamera nun von der Stimmung her wirklich so groß anders gewesen wäre, würde ich aber fast bezweifeln.
Zuletzt geändert von NewRaven am 18.05.2016 14:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Homer-Sapiens
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von Homer-Sapiens »

Sugandhalaya hat geschrieben:[...] Aber ehrlich gesagt würde ich Herrenhausgrusel bei der Storyentwicklung von Resident Evil nicht mehr passend finden. Die Serie ging von Zombiehorror zu Biowaffenterrorismus mit riesigen Ekelmutanten, da passt kein alter RE-Horror mehr dazu. Aber man sollte aus RE7 bitte auch kein Doom 3 machen...und bitte bitte kein Reboot. Hmmm, ein Dilemma. Aber Capcom ist ja kreativ *hust*, die schaffen das schon. :lol:
Also wenn eine Reihe so verfahren ist , das sich ein Reboot lohnen würde, dann doch eigentlich Resident Evil.

Bei all den verschiedenen Viren, Biowaffen, Viechern in der Hauptreihe, den ganzen Ablegern, die zeitlich immer gern irgendwo zwischen anderen Teilen oder parallel spielen, dürften doch selbst Hardcore-Fans langsam die Peilung verloren haben.
Letztens Revelations 2 (?) nachgeholt, vom Gefühl her könnte ich nicht ansatzweise sagen, wo der Teil zeitlich reingehört. Die Anwesenheit des schon 100 mal besiegte Weskers, diesmal sogar mit einer Schwester, hat die Orientierung auch nicht leichter gemacht :ugly:

Ich bin kein Freund von Reboots, aber hier könnte das evtl echt nicht schaden.
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R_eQuiEm
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von R_eQuiEm »

Homer-Sapiens hat geschrieben:
Sugandhalaya hat geschrieben:[...] Aber ehrlich gesagt würde ich Herrenhausgrusel bei der Storyentwicklung von Resident Evil nicht mehr passend finden. Die Serie ging von Zombiehorror zu Biowaffenterrorismus mit riesigen Ekelmutanten, da passt kein alter RE-Horror mehr dazu. Aber man sollte aus RE7 bitte auch kein Doom 3 machen...und bitte bitte kein Reboot. Hmmm, ein Dilemma. Aber Capcom ist ja kreativ *hust*, die schaffen das schon. :lol:
Also wenn eine Reihe so verfahren ist , das sich ein Reboot lohnen würde, dann doch eigentlich Resident Evil.

Bei all den verschiedenen Viren, Biowaffen, Viechern in der Hauptreihe, den ganzen Ablegern, die zeitlich immer gern irgendwo zwischen anderen Teilen oder parallel spielen, dürften doch selbst Hardcore-Fans langsam die Peilung verloren haben.
Letztens Revelations 2 (?) nachgeholt, vom Gefühl her könnte ich nicht ansatzweise sagen, wo der Teil zeitlich reingehört. Die Anwesenheit des schon 100 mal besiegte Weskers, diesmal sogar mit einer Schwester, hat die Orientierung auch nicht leichter gemacht :ugly:

Ich bin kein Freund von Reboots, aber hier könnte das evtl echt nicht schaden.
Sehr gut formuliert.

Capcom hat viel verspielt in der letzten Dekade. Einer von vielen japanischen Entwicklern. Jedoch muss ich sagen das Resi, insbesondere Teil eins, zwei und Veronica, einen derart großen Platz in meinem Herzen hat, das ich ich mir doch eine gute Fortsetzung erhoffe.
Brevita
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von Brevita »

Resi 7 muss nicht unbedingt so werden wie Resi 1,2 oder 3.
Man kann auch ein 3rd Person action adventure gruselig machen :)
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NotSo_Sunny
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von NotSo_Sunny »

Ist mitlerweile natürlich eine Running-Gag die Aussage, aber nach den Reaktionen auf Res6 gegenüber den Reaktionen auf die Revelations-Teile/Remasters kann man sich schon etwas Hoffnung machen.
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Todesglubsch
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von Todesglubsch »

NewRaven hat geschrieben:Vor einiger Zeit hätte ich dir da noch vollkommen zugestimmt. Nachdem ich RE: Revelations und insbesondere auch das Remaster von RE: Zero gespielt habe, möchte ich da aber widersprechen.
Zuallererst: Zero hat keinen Coop. Zero hat nur zwei Charaktere. Und Revelations empfand ich auch nicht wirklich als Horror.
Ich meinte damit: Sobald du einen zweiten Spieler im "Ohr" hast, sinkt automatisch das Horrorgefühl. Da werden gruselige Szenen plötzlich witzig und / oder das Geplapper zerstört jegliche Atmo. Die Spannung durch Monster wird zudem auch noch verwässert, weil man nicht mehr ausschließlich denkt "Oh Gott, hoffentlich kommt jetzt nichts, hoffentlich sterb ich nicht!", sondern auch: "Oh Gott, hoffentlich kommt bei meinem Mitspieler nichts. Hoffentlich stirbt der Depp nicht schon wieder. Ich will diese Szene nicht noch einmal machen!"
Nur das diese Actionszenen in Verbindung mit Munitionsknappheit irgendwie so nur schwer zu realisieren sind.
- Actionszene auf überschaubarem Raum mit Munition. Klappte bei Resi 4 wunderbar.
- Actionszene mit einer externen Waffe, z.B. Railshooter-Element mit ner auf nem Wagen montierten Mini-Gun.
- Actionszene ganz ohne Geballer.
Die Rätsel waren die wirkliche Auflockerung und allein deshalb gehören sie schon in das Spiel - und backtracking ist ein Teil davon.
Weil es ja sooo auflockernd war, wenn man wieder durchs ganze Haus rennen musste, um ein offensichtliches Rätsel zu lösen oder an seine Truhe zu müssen. Ja, Rätsel gehören rein, aber eben nicht diese sinnlos-Rätsel wie eben in den alten Teilen. Backtracking ist zudem etwas, was man bei modernem Spieldesign vermeiden sollte - bzw. man sollte es vermeiden, Spieler öfters durch die gleichen Gebiete zu schicken, in denen bestenfalls ab und an ein paar bekannte Standardgegner eingestreut werden.
von "schlechter Steuerung" kann man heute sicher auch reden, auch wenn sie damals nichts Ungewöhnliches war und man sich heute wie damals innerhalb von 20 Minuten dran gewöhnt hat.
Zugegeben, damals waren wir abgehärteter was sowas angeht. Aber damit meinte ich auch so Dinge wie "du kannst nicht laufen während du schießt", bzw. "du kannst dich nicht bewegen während du ein Messer hälst". Das hat die Sache grundlos erschwert. Und bei Resi 6? Da war's das Gegenteil, da man ja immer den magischen Power-Nahkampfangriff hatte. kA für was man da überhaupt "normale" Nahkampfwaffen brauchte.
Die Anwesenheit des schon 100 mal besiegte Weskers, diesmal sogar mit einer Schwester, hat die Orientierung auch nicht leichter gemacht :ugly:
Wesker kam in Revelations 2 garnicht vor. Spielt übrigens nach Revelations 1 und RE5, aber vor RE6. Erfährt man auch im Spiel. Selbst wenn man die Jahreszahlen ignoriert, bekommt man trotzdem gesagt, dass Chris bei der BSAA arbeitet (RE5) und wie Jill erfolgreich Teil 1 gemeistert hat.
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L!ght
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von L!ght »

Ach mal wieder zurück zu den Wurzeln? Ist ja mal was neues, haben wir heute den 1. April? Nein? Schade, dann kann ich diese Meldung nicht ernst nehmen
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Temeter 
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von Temeter  »

DeckelDrauf hat geschrieben:Haben die nicht bei Resident Evil 6 schon groß angekündigt das es wieder mehr Horror/wie die alten Teile wird ? Ich habe irgendwie das Gefühl das ich solche Aussagen schon öfter mal gehört habe in bezug auf ein neues Resident Evil.
Haben sei bei Resident Evil 5, 6, sowie diversen Spinoffs angekündigt. Wers jetzt noch glaubt, ist selber schuld.
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Homer-Sapiens
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von Homer-Sapiens »

Todesglubsch hat geschrieben:
Die Anwesenheit des schon 100 mal besiegte Weskers, diesmal sogar mit einer Schwester, hat die Orientierung auch nicht leichter gemacht :ugly:
Wesker kam in Revelations 2 garnicht vor. Spielt übrigens nach Revelations 1 und RE5, aber vor RE6. Erfährt man auch im Spiel. Selbst wenn man die Jahreszahlen ignoriert, bekommt man trotzdem gesagt, dass Chris bei der BSAA arbeitet (RE5) und wie Jill erfolgreich Teil 1 gemeistert hat.
Sicher das der alte Wesker keinen Gastauftritt hatte? :Kratz: Nun gut, evtl mein Fehler, dann war es hier scheinbar nur das Schwesterchen, aber wieder mal ein(e) Wesker.

:!: (Merke: Vertraue niemals einem/r Wesker dein geheimes Umbrella-Forschungslabor an, bei denen gehts grundsätzlich schief, die Viren schaffens raus und zombifizieren alles und jeden... mal wieder :roll: )

Gut, Revelations 1 ist länger her, Resi 5 ist ewig her, Resi 6 hab ich sogar abgebrochen... für meinen Geschmack ging es aus der Geschichte (also Revel.2) selbst nicht unbedingt hervor, wann das Geschehen zeitlich einzuordnen ist. Mag sein, daß Jahreszahlen in allen Spielen genannt werden (?), aber nichts desto trotz springen gerade die Ableger zeitlich gern irgendwo wild zwischen den Hauptteilen, da noch den Durchblick zu behalten ist langsam eine Kunst für sich.

Obwohl es letztendlich wahrscheinlich auch schnurz ist, am üblichen Ablauf: "eins oder mehrere der STARS-Mitglieder kommt in irgendeine Umbrella-Einrichtung, die Zombiekacke ist am dampfen, in 9 von 10 Fällen hat ein(e) Wesker was damit zu tun und irgendwer mutiert zu irgendwas großem weil es cool ist, sich irgendein lustiges Monstervirus zu spritzen" ändert sich meist ja doch nix :mrgreen:
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NewRaven
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von NewRaven »

Todesglubsch hat geschrieben:
Zuallererst: Zero hat keinen Coop. Zero hat nur zwei Charaktere. Und Revelations empfand ich auch nicht wirklich als Horror.
Ich meinte damit: Sobald du einen zweiten Spieler im "Ohr" hast, sinkt automatisch das Horrorgefühl. Da werden gruselige Szenen plötzlich witzig und / oder das Geplapper zerstört jegliche Atmo. Die Spannung durch Monster wird zudem auch noch verwässert, weil man nicht mehr ausschließlich denkt "Oh Gott, hoffentlich kommt jetzt nichts, hoffentlich sterb ich nicht!", sondern auch: "Oh Gott, hoffentlich kommt bei meinem Mitspieler nichts. Hoffentlich stirbt der Depp nicht schon wieder. Ich will diese Szene nicht noch einmal machen!"
Richtig, aber es hatte eine Formel, die sich perfekt für Coop eignen würde...

Öhm... dann plapper nicht?! Es ist ja jetzt nicht so, dass ein RE viele taktische Absprachen erfordern würde... nicht mal ein RE 5 oder 6, wo es doch eher zuging wie in einem reinem Shooter hat auch nur irgendwo irgendeine Passage, wo man eine Absprache treffen müsste. Alles was wer wann zu tun hat ist jederzeit im Spiel ersichtlich. Ich mein, ich kann ja auch nicht meine Freundin aus der Wohnung rausschmeißen, nur weil ich gerade RE spielen möchte...
Und während ich bei Teil 5 und 6 ja durchaus mal genervt davon war, dem anderen wieder auf die Beine zu helfen, hab ich auch nie gedacht "oh mein Gott, hoffentlich stirbt der nicht"... das ist kein taktischer Team-Shooter... Und RE: Relevations war, trotz mehr Geballer, meiner Meinung nach weitaus näher am klassichen Resident Evil als es alle anderen Teile ab - und inklusive - Teil 4 waren. Und das war gut so... leider fanden die das bei Capcom halt nicht und deshalb wurde Revelations 2 ins RE5/RE6 Korsett gepresst.
Todesglubsch hat geschrieben: - Actionszene auf überschaubarem Raum mit Munition. Klappte bei Resi 4 wunderbar.
- Actionszene mit einer externen Waffe, z.B. Railshooter-Element mit ner auf nem Wagen montierten Mini-Gun.
- Actionszene ganz ohne Geballer.
Klappte es das? Ich empfand Beispiel 1 und 2 in RE 4, 5 und 6 als irgendwas zwischen lästig und repetitiv. Action-Szenen ganz ohne Geballer hat The Evil Within ganz gut hinbekommen, aber das ist auch nichts, was du häufiger als 1-2 Mal im Spiel bringen solltest...
Todesglubsch hat geschrieben: Weil es ja sooo auflockernd war, wenn man wieder durchs ganze Haus rennen musste, um ein offensichtliches Rätsel zu lösen oder an seine Truhe zu müssen. Ja, Rätsel gehören rein, aber eben nicht diese sinnlos-Rätsel wie eben in den alten Teilen. Backtracking ist zudem etwas, was man bei modernem Spieldesign vermeiden sollte - bzw. man sollte es vermeiden, Spieler öfters durch die gleichen Gebiete zu schicken, in denen bestenfalls ab und an ein paar bekannte Standardgegner eingestreut werden.
Da wir in neueren Teilen keine Rätsel haben, stellt sich hier die Frage nach der Alternative... das die Logik in Bezug auf sinnvolle Glaubwürdigkeit erhöht werden sollte, hab ich ja bereits erwähnt. Die Art wie diese Dinge implementiert wurden, war aber keineswegs wirklich verkehrt.

Und das backtracking etwas ist, was man bei "modernem Spieldesign" vermeiden sollte, kann man so auch nicht pauschal sagen. Wenn es, wie beispielsweise bei dieser Art Horrorgame, ein Kernpunkt der Story ist, von irgendwo zu entkommen - aus einem abgesperrten Bereich, sei es ein Schiff, ein Haus, eine Stadt - dann ist backtracking ein völlig legitimes und in sich logisches Mittel, unabhängig davon, ob du das nun sonderlich magst. Wenn es, wie bei RE4+ darum geht, einen Bereich zu infiltrieren um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, dann ist das pushen des Spielers in immer neue Abschnitte natürlich völlig legitim und backtracking nicht oder kaum nötig.
Todesglubsch hat geschrieben: Zugegeben, damals waren wir abgehärteter was sowas angeht. Aber damit meinte ich auch so Dinge wie "du kannst nicht laufen während du schießt", bzw. "du kannst dich nicht bewegen während du ein Messer hälst". Das hat die Sache grundlos erschwert. Und bei Resi 6? Da war's das Gegenteil, da man ja immer den magischen Power-Nahkampfangriff hatte. kA für was man da überhaupt "normale" Nahkampfwaffen brauchte.
Aber genau sowas hat uns doch erst zum Action-Gameplay der neueren Teile gebracht... das, bei allem Verständnis für "modernes Spieldesign" doch auch niemand so wirklich will. Natürlich ist es von der Logik her blödsinnig, sich entweder bewegen oder schießen zu können. Nur hat es vom Gameplay her halt Sinn gemacht. Mit der Option, gleichzeitig rennen und schießen zu können, hat es Capcom dem Spieler leichter gemacht. Um das auszugleichen, kamen sie auf die Idee, mehr Gegner zu platzieren. Mehr Gegner sorgen dafür, dass es nicht mehr wirklich etwas besonderes ist, wenn du in nem Raum mit ein paar Zombies eingesperrt bist, weil du es schlicht gewohnt bist. Der Gegner an sich verliert an Wirkung. Und da er das tut, konnte er plötzlich auch rennen, springen und sonstige Dinge, die sonst eher speziellen, selteneren Gegnern vorbehalten waren, um ihn wieder etwas bedrohlicher wirken zu lassen - was das Gameplay nochmal deutlich actionreicher macht. Und mehr Gegner heißt natürlich auch automatisch, dass dem Spieler mehr Munition zur Verfügung stehen muss. Und so kommt eins zum anderen und wir haben aus einer Survivial-Horror-Serie einen mittelmäßigen 3rd-Person-Shooter gemacht.
Zuletzt geändert von NewRaven am 18.05.2016 17:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Todesglubsch
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von Todesglubsch »

Homer-Sapiens hat geschrieben: Sicher das der alte Wesker keinen Gastauftritt hatte? :Kratz: Nun gut, evtl mein Fehler, dann war es hier scheinbar nur das Schwesterchen, aber wieder mal ein(e) Wesker.
Ganz sicher. Aber ja, Mrs. Wesker Auftritt war ziemlich hanebüchen. Kommt halt davon, dass Capcom ihren einzigen Schurken haben abknallen lassen ... nur um ihn plötzlich mit ner verlorenen Schwester zu besegnen :D
Öhm... dann plapper nicht?!
Wird nicht passieren. "Hey, möchtest du mit mir dieses Gruselspiel spielen? Aber ich möchte während des Spielens nicht mit dir kommunizieren und sterben sollst du auch nicht!".
Nicht gerade das Material, aus dem ein Coop-Spiel gemacht ist, ne? ;)
Da wir in neueren Teilen keine Rätsel haben, stellt sich hier die Frage nach der Alternative... das die Logik in Bezug auf sinnvolle Glaubwürdigkeit erhöht werden sollte, hab ich ja bereits erwähnt.
Welche neuen Teile? Selbst RE6 hatte Rätsel drin. Aber die spielten alle natürlich in einem überschaubaren Bereich.
Nur hat es vom Gameplay her halt Sinn gemacht.
Nein. Nicht wirklich. Bei Evil Within kannste dich beim Angreifen übrigens auch bewegen, ohne, dass die Gegner dabei ihre Wirkung verlieren.
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von NewRaven »

Todesglubsch hat geschrieben: Wird nicht passieren. "Hey, möchtest du mit mir dieses Gruselspiel spielen? Aber ich möchte während des Spielens nicht mit dir kommunizieren und sterben sollst du auch nicht!".
Nicht gerade das Material, aus dem ein Coop-Spiel gemacht ist, ne? ;)
Nicht, wenn man sonst Teamshooter oder MMOs spielt, nein. Aber ich hab genau auf diese Art RE5 durchgespielt. Coop heißt aber erstmal nichts anderes, als das man zusammen spielt. Ob man dabei jetzt zwangsläufig nebenbei Kochrezepte austauschen muss, sollte jeder für sich entscheiden. Wie gesagt, es ist ja nicht so, als ob die Spiele irgendwelche Absprachen erforderlich machen würden.
Todesglubsch hat geschrieben: Welche neuen Teile? Selbst RE6 hatte Rätsel drin. Aber die spielten alle natürlich in einem überschaubaren Bereich.
Also in Teil 5 und 6 hab ich nicht wirklich was gefunden, dass irgendwie als Rätsel durchgehen würde. RE5 hatte irgendwo im vierten oder 5 Kapitel einmal kurz etwas, dass ne Sekunde lang aussah wie ein Rätsel (das übrigens mit seinen Emblemen wieder sehr an die von dir nicht gemochten klassischen Rätsel erinnerte ;) ), aber sonst?! Und bei RE6 fällt mir da auch kaum mehr ein.
Todesglubsch hat geschrieben: Nein. Nicht wirklich. Bei Evil Within kannste dich beim Angreifen übrigens auch bewegen, ohne, dass die Gegner dabei ihre Wirkung verlieren.
Ich weiß, nur solltest du das nicht mir sagen, sondern Capcom. Ich persönlich mag TEW ziemlich, allerdings kann man kaum Abstreiten, dass das auch schon einen ziemlichen Fokus auf Action legt. Auch wenn es zusätzlich sowohl im Jumpscare als auch im Survivalaspekt punktet, bin ich nicht sicher, ob das die Richtung ist, die Fans der klassischen RE-Teile sich als Weiterentwicklung wünschen würden. Und Rätsel sowie subtiler Horror (a la Silent Hill) spielten in TEW ja auch nur eine sehr untergeordnete Rolle.
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oppenheimer
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von oppenheimer »

Es kann nicht soooo schwierig sein, ganz grob die Brillanz von RE4 zu reproduzieren und zumindest einfach einen anständigen shooter zu basteln, um wenigstens ein Mindestmaß an credibility wiederherzustellen...
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RuNN!nG J!m
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Re: Resident Evil 7: Gerücht: E3-Ankündigung und zurück zu Horror-Wurzeln mit Hilfe von P.T.-Entwicklern

Beitrag von RuNN!nG J!m »

Bin schon auf die Rechtfertigungen, bzw. Aussagen von Capcom gespannt, warum das Spiel dann doch nicht" Bak to se Rutz" geworden ist.

Ich glaube eh, dass die gar nicht mehr in der Lage sind, ein eher "ruhiges" Resident Evil wie z.B. RE2 zu entwickeln - selbst wenn die es ganz wirklich wollten^^

Capcom sollte sich auch mal einen Handlungsneuanfang trauen. Die alten Charaktere sind zu Superhelden geworden, die will ich nicht mehr sehen. Umbrella brauch' ich auch nicht mehr, ebensowenig Superschurken wie Wesker und... diese billigen Gegner mit Waffen ausgerüstet, gehen gar nicht! Die Ausrichtung zum Shooter, muss wieder weg - von mir aus sollen sie die alte "Tank-Steuerung" wieder reinknallen^^

Nee, das wird nichts. Nach RE6 traue ich dem Team nichts mehr zu - selbst mit Hilfe anderer Entwickler :Blauesauge: