Ich bin da ja ganz bei dir. Ich habe das schlicht auf das Spiel aus Sicht des Spielers bezogen. Und da war Titanfall eben wirklich ein Rohrkrepierer, bei dem nach ein Paar Monaten komplett der Ofen aus war. Dass das für EA rein wirtschaftlich, angemessene Verkäufe vorausgesetzt, das bestmögliche Szenario ist, will ich gar nicht bestreiten. Man hat hier einfach den Vorteil, mit Videospielen ein Klientel anzusprechen, das sich regelrecht bereitwillig verarschen lässt.Kajetan hat geschrieben:Und Du meinst, dass genug Leute daraus gelernt haben, damit sich Teil 2 nicht mehr für EA rentiert? Ich bezweifle das doch stark ... EA verdient viel Geld mit Leuten, die für 50-60 Dollar ein Spiel kaufen und nach dem Durchzocken sofort und für immer das Interesse daran verlieren. EAs Hauptzielgruppe rührt kein Spiel mehr an, welches älter als ein halbes Jahr ist. Deswegen kann EA dieser Hauptzielgruppe auch jedes Jahr den gleichen, dezent aufgewärmten Shice verkaufen. Weil ja ein "neues" Spiel, das aber nicht neu und anders sein darf, sondern genauso sein muss wie das "alte" Spiel, welches man aber nicht mehr anrührt, weil es ja "alt" ist
Titanfall 2: EA erklärt, warum der zeitnahe Release zu Battlefield 1 keine Probleme bereiten soll
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Re: Titanfall 2: EA erklärt, warum der zeitnahe Release zu Battlefield 1 keine Probleme bereiten soll
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Re: Titanfall 2: EA erklärt, warum der zeitnahe Release zu Battlefield 1 keine Probleme bereiten soll
Aus der Sicht eines Spieler, der gewohnt ist lange und intensiv ein MP-Spiel zu zocken. TF2, Counter-Strike et all.JCD_Bionicman hat geschrieben:Ich habe das schlicht auf das Spiel aus Sicht des Spielers bezogen.
Titanfall ist aber nicht für diese Leute gemacht, sondern für Spieler, die eine kurze Weile ihren Kick suchen und finden und dann schnell zum nächsten Zock weiterziehen. Das sind Spiele für MP-Heuschrecken! ;-P
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Re: Titanfall 2: EA erklärt, warum der zeitnahe Release zu Battlefield 1 keine Probleme bereiten soll
Also auf der One hab ich von dieser Totgeburt nix gemerkt.JCD_Bionicman hat geschrieben:Das Matchmaking (PC) war schon nach den ersten Wochen träge ohne Ende, die Hälfte der Spielmodi hat allerspätestens nach ein Paar Monaten kein Schwein mehr gespielt. Ich weiß nicht, ob und wie rentabel das Spiel für EA war, aber für die Spieler war es genau das, eine Totgeburt.GamePrince hat geschrieben:Das musste mir jetzt mal erläutern/erklären.Andarus hat geschrieben:Das wird ne Totgeburt wie schon der erste Teil!
Selbst jetzt werden noch alle Modi gespielt und das Matchmaking macht keinerlei Probleme.
Ich würde eher von einem Erfolg als von einer Totgeburt reden.
Erfolg würde auch den Nachfolger erklären.
Also ich bin bei weitem keine MP-Heuschrecke ... entweder zock ich einen MP richtig oder gar nicht - je nach Qualität.Kajetan hat geschrieben:Aus der Sicht eines Spieler, der gewohnt ist lange und intensiv ein MP-Spiel zu zocken. TF2, Counter-Strike et all.JCD_Bionicman hat geschrieben:Ich habe das schlicht auf das Spiel aus Sicht des Spielers bezogen.
Titanfall ist aber nicht für diese Leute gemacht, sondern für Spieler, die eine kurze Weile ihren Kick suchen und finden und dann schnell zum nächsten Zock weiterziehen. Das sind Spiele für MP-Heuschrecken! ;-P
Und Titanfall hab ich monatelang gezockt - wie die meisten aus meinem Freundeskreis.
Nur meine Sicht der Dinge. ^^
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AtzenMiro
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Re: Titanfall 2: EA erklärt, warum der zeitnahe Release zu Battlefield 1 keine Probleme bereiten soll
Kajetan sagt, die Heuschrecken spielen es ein paar Monate und ziehen dann weiter. Und dann kommst du und widersprichst im, in dem du sagst, du hast das Spiel monatelang gespielt. Ganz großes Kino. Nur mal so am Rande: Counter-Strike spielt man Jahre lang.
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Re: Titanfall 2: EA erklärt, warum der zeitnahe Release zu Battlefield 1 keine Probleme bereiten soll
Dann habe ich es wohl falsch verstanden (tut mir Sorry), aber "kurz" sind für mich keine Monate. :wink:AtzenMiro hat geschrieben:Kajetan sagt, die Heuschrecken spielen es ein paar Monate und ziehen dann weiter. Und dann kommst du und widersprichst im, in dem du sagst, du hast das Spiel monatelang gespielt. Ganz großes Kino. Nur mal so am Rande: Counter-Strike spielt man Jahre lang.
Ist ja auch egal ... das Kino hat Feierabend.
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Re: Titanfall 2: EA erklärt, warum der zeitnahe Release zu Battlefield 1 keine Probleme bereiten soll
Kann er definitiv nicht > TrollGamePrince hat geschrieben:Das musste mir jetzt mal erläutern/erklären.Andarus hat geschrieben:Das wird ne Totgeburt wie schon der erste Teil!
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AtzenMiro
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Re: Titanfall 2: EA erklärt, warum der zeitnahe Release zu Battlefield 1 keine Probleme bereiten soll
Doch, genau das ist kurz. Die neue Attitüde von "Gamern" (inkl. dir anscheinend) scheint es sein ein Spiel für ein paar Monate zu spielen und dann zum nächsten weiter zu wandern. Und nochmal: Counter-Strike spielt man Jahre (<- Pluralform, also mehrere Jahre).GamePrince hat geschrieben:Dann habe ich es wohl falsch verstanden (tut mir Sorry), aber "kurz" sind für mich keine Monate. :wink:AtzenMiro hat geschrieben:Kajetan sagt, die Heuschrecken spielen es ein paar Monate und ziehen dann weiter. Und dann kommst du und widersprichst im, in dem du sagst, du hast das Spiel monatelang gespielt. Ganz großes Kino. Nur mal so am Rande: Counter-Strike spielt man Jahre lang.
Ist ja auch egal ... das Kino hat Feierabend.
Shooter von heute sind doch nur noch Fast-Food. Die Lernkurve ist extrem flach, damit jeder sofort einsteigen kann, die Motivation hält nur so lange, bis man alles freigeschaltet hat und dann war's das. Zu keinem Zeitpunkt schaffen es Shooter heutzutage noch Spieler durch Gameplay zu binden, also die Kernkompetenzen eines Shooters eigentlich.
Ganz offensichtlich wird der Unterschied innerhalb einer Serie: BF4 hat aktuell mehr aktive Spieler auf allen Plattformen, als Battlefront.
Hat er doch. Das Spiel war so schnell wieder leergefegt, dass man auf dem PC manche Spielmodi gar nicht spielen konnte, weil das Spielerpool einfach zu leergefegt war. Und der große Überhit ist Titanfall ja auch nicht geworden, wie wir nun in Ruhe lange nach'm Release resümieren können.Kya hat geschrieben:Kann er definitiv nicht > TrollGamePrince hat geschrieben:Das musste mir jetzt mal erläutern/erklären.Andarus hat geschrieben:Das wird ne Totgeburt wie schon der erste Teil!
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Re: Titanfall 2: EA erklärt, warum der zeitnahe Release zu Battlefield 1 keine Probleme bereiten soll
Ach ja CS. Diesen alten Zombie soll man endlich mal abfackeln. Nach Version 1.5 hats mir einfach keinen Spass mehr gemacht. Ich vermute mal CS spielen eh nur Leute, die kein Geld für nen neuen PC haben
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Re: Titanfall 2: EA erklärt, warum der zeitnahe Release zu Battlefield 1 keine Probleme bereiten soll
Warum sollte man sich denn auch auf eins beschränken, wenn regelmäßig interessante bzw. gute Spiele erscheinen?AtzenMiro hat geschrieben: Doch, genau das ist kurz. Die neue Attitüde von "Gamern" (inkl. dir anscheinend) scheint es sein ein Spiel für ein paar Monate zu spielen und dann zum nächsten weiter zu wandern.
Soll die Einstellung von "Gamern" denn lauten "Ich bin ein waschechter Gamer, ich kaufe mir keine neuen Spiele, sondern Spiele ein Spiel mehr als nur ein paar Monate!"? Das ist lächerlich.
Z.B. Ende 2015 kamen CoD und Battlefront. Warum nur eins viele Monate lang spielen? Warum nicht mit beiden Spaß haben? Damit man in deinen Augen ein "Gamer" ist? Ne Sorry.
Beim Spielen geht es um Spaß, nicht darum wieviel Zeit man mit einem Spiel verbringt.
Das liegt weniger am Shooter, sondern viel mehr an den Spielern selbst.AtzenMiro hat geschrieben:Shooter von heute sind doch nur noch Fast-Food. Die Lernkurve ist extrem flach, damit jeder sofort einsteigen kann, die Motivation hält nur so lange, bis man alles freigeschaltet hat und dann war's das. Zu keinem Zeitpunkt schaffen es Shooter heutzutage noch Spieler durch Gameplay zu binden, also die Kernkompetenzen eines Shooters eigentlich.
Mir hat Titanfall sehr viel Spaß gemacht, auch jetzt noch wenn ich mal bock auf MP hab - da ist das Spiel meine erste Wahl momentan.
Aber der Spaß hängt nicht an irgendwelchem Freischalten frei - da bist du bei mir Falsch.
Ich liebe das Gameplay, das Spiel an sich. Nicht irgendwelche Erfolge oder so Zeug.
Bei meinem Cousin ist das anders ... ihn motiviert das Freischalten mehr, als alles andere. Deswegen hat er Titanfall nicht so lange gezockt, wie z.B. CoD - dort gibts eben mehr freizuspielen.
Meiner Meinung sind weniger die Spiele flach, sondern vielmehr die Spieler, die nicht wissen, dass das Spiel Spaß machen muss, nicht das Freischalten. Und dadurch das die Spieler so flach sind, sinkt eben das Niveau der Spiele - wo wir bei deinem Punkt sind, das Shooter heutzutage nur noch Fast-Food sind.
Da hast du nicht ganz unrecht, aber da kann man so tief in die Materie gehen und Jahrelang reden, diskutieren und schreiben, wie es aktuell in dem Genre läuft, warum es wie ist, warum es wie wird, etc.
Geschmäcker sind verschieden, und so lange für jeden was dabei ist, können wir gut mit leben, selbst wenn Luft nach oben ist.
Auf der One sieht es wie gesagt anders aus, für einen Nachfolger hat es gereicht ... für Fans ist es schön, allen anderen sollte es egal sein.AtzenMiro hat geschrieben: Hat er doch. Das Spiel war so schnell wieder leergefegt, dass man auf dem PC manche Spielmodi gar nicht spielen konnte, weil das Spielerpool einfach zu leergefegt war. Und der große Überhit ist Titanfall ja auch nicht geworden, wie wir nun in Ruhe lange nach'm Release resümieren können.
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Kya
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Re: Titanfall 2: EA erklärt, warum der zeitnahe Release zu Battlefield 1 keine Probleme bereiten soll
Nein, hat er nicht, sondern jemand anderes.AtzenMiro hat geschrieben:Hat er doch. Das Spiel war so schnell wieder leergefegt, dass man auf dem PC manche Spielmodi gar nicht spielen konnte, weil das Spielerpool einfach zu leergefegt war. Und der große Überhit ist Titanfall ja auch nicht geworden, wie wir nun in Ruhe lange nach'm Release resümieren können.
