@Enny001: Natürlich verallgemeinere ich. Aber es ist nunmal so, das es bei nahezu (oder vielleicht sogar allen) allen Süchten darum geht, dass das Belohnungszentrum stimuliert wird. Ob bei Heroin, Spielsucht... etc. Es bleibt also gar keine andere Wahl, als bei Süchten zu verallgemeinern.
Und Dopamin ist nunmal eine chemische Substanz und der Hauptgrund für seelische Abhängigkeit. Also haben auch drogenfreie Süchte eine chemische Grundlage.
Und Süchte auf Drogen zu reduzieren ist wohl etwas engstirnig gedacht.
USA: Spielsucht ist keine "Sucht"
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Enny001
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Es ist mir neu das wenn jemand ein Computerspiel spielt bei ihm das Belohnungszentrum aktiviert wird. Da spielen doch ganz andere Faktoren eine Rolle.Howdie hat geschrieben:@Enny001: Natürlich verallgemeinere ich. Aber es ist nunmal so, das es bei nahezu (oder vielleicht sogar allen) allen Süchten darum geht, dass das Belohnungszentrum stimuliert wird. Ob bei Heroin, Spielsucht... etc. Es bleibt also gar keine andere Wahl, als bei Süchten zu verallgemeinern.
Und Dopamin ist nunmal eine chemische Substanz und der Hauptgrund für seelische Abhängigkeit. Also haben auch drogenfreie Süchte eine chemische Grundlage.
Und Süchte auf Drogen zu reduzieren ist wohl etwas engstirnig gedacht.
Man spielt weil man es gerne tut und nicht um sich auf lange Sicht besser zu fühlen.
Also kann man das nicht mit Drogensucht vergleichen.
Du kannst doch nicht Leute die gerne zocken mit Drogensüchtige vergleichen. Das ist doch eine ganz andere Abteilung.
Du hasst dich da etwas verfahren.
Oder bezeichnest Du Leute die gerne Lesen auch als Süchtige. Oder Leute die gerne Spazieren gehen oder Leute die gerne TV schauen.
Na siehst Du.
- Howdie
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Das stammt nicht von mir. Es gibt Untersuchungen, wo Extremspieler exakt die selben Reaktionen auf Spielebilder aufwiesen, wie Heroinabhängige auf Drogenbilder.Enny001 hat geschrieben:Es ist mir neu das wenn jemand ein Computerspiel spielt bei ihm das Belohnungszentrum aktiviert wird. Da spielen doch ganz andere Faktoren eine Rolle.Howdie hat geschrieben:@Enny001: Natürlich verallgemeinere ich. Aber es ist nunmal so, das es bei nahezu (oder vielleicht sogar allen) allen Süchten darum geht, dass das Belohnungszentrum stimuliert wird. Ob bei Heroin, Spielsucht... etc. Es bleibt also gar keine andere Wahl, als bei Süchten zu verallgemeinern.
Und Dopamin ist nunmal eine chemische Substanz und der Hauptgrund für seelische Abhängigkeit. Also haben auch drogenfreie Süchte eine chemische Grundlage.
Und Süchte auf Drogen zu reduzieren ist wohl etwas engstirnig gedacht.
Man spielt weil man es gerne tut und nicht um sich auf lange Sicht besser zu fühlen.
Also kann man das nicht mit Drogensucht vergleichen.
Du kannst doch nicht Leute die gerne zocken mit Drogensüchtige vergleichen. Das ist doch eine ganz andere Abteilung.
Du hasst dich da etwas verfahren.
Oder bezeichnest Du Leute die gerne Lesen auch als Süchtige. Oder Leute die gerne Spazieren gehen oder Leute die gerne TV schauen.
Na siehst Du.
Ich rede nicht von Zockern. Ich rede von Leuten die nichts anders mehr machen als Schlafen, Essen und Spielen! Die nicht nur gerne Spielen, sondern spielen müssen. Leute die sich in die Hilfe Anderer überstellen, weil sie sich selber als süchtig beziechnen und aus eigener Kraft nicht damit aufhören können.
Bei dieser Sorte Spielsüchtiger wird durch das Spielen das Belohnungszentrum angesprochen. Und durch die immer stärkeren Reize, die nötig sind um diese "Belohnung" zu bekommen, dreht sich die Suchtspirale immer schneller. Es werden die entsprechenden Bahnen im Gehirn immer stärker ausgeprägt und die anderen Gehirnregionen vegitieren vor sich hin. Dazu gibt es wissentschaftliche Untersuchungen.
Ich rede hier wirklich nicht von normalen Spielern, sondern von einigen wenigen Extremfällen! Es ist ja auch nur ein Bruchtteil der Alkoholkonsumenten Alkoholkrank. Aber bei Spielern gibt es diesen Zwanghaften Drang zu spielen eben auch. Davor sollte man nicht die Augen verschließen. Ich trinke auch gerne Bier, aber trotzdem behaupte ich doch nicht, dass es keine Alkoholiker gibt!
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TNT.sf
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dieses belohnungszentrum wird bei allen spielern angesprochen, nicht nur bei den süchtigen oder potentiell süchtigen.
aber es werden halt nicht alle oder nur sehr wenige süchtig nach dieser hormon ausschüttung.
so verhält es sich ja auch bei anderen suchtstoffen. wenn jemand alk trinkt oder kippen raucht dürften eigentlich alle so ungefähr dasselbe empfinden, nur manche werden halt abhängig davon, andere wiederrum nicht.
selbst bei härteren drogen ist das nicht anders. ich kenne leute die sind nach einer nase süchtig geworden, andere wiederrum koksen seit jahren und haben kein suchtproblem damit, kaufen sich halt immer nur etwas, wenn sie mal ein wenig geld über haben.
aber es werden halt nicht alle oder nur sehr wenige süchtig nach dieser hormon ausschüttung.
so verhält es sich ja auch bei anderen suchtstoffen. wenn jemand alk trinkt oder kippen raucht dürften eigentlich alle so ungefähr dasselbe empfinden, nur manche werden halt abhängig davon, andere wiederrum nicht.
selbst bei härteren drogen ist das nicht anders. ich kenne leute die sind nach einer nase süchtig geworden, andere wiederrum koksen seit jahren und haben kein suchtproblem damit, kaufen sich halt immer nur etwas, wenn sie mal ein wenig geld über haben.
- johndoe-freename-1484864
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So ist es. Gutes Beispiel ist da meine Wenigkeit. Habe jahrelang Zigaretten und Cannabis geraucht, aber nicht weil ich psychisch davon abhängig war, sondern um in der Gruppe kein "Sonderfall" zu sein und um Langeweile interessanter zu gestalten! Als ich irgendwann reif genug war, habe ich mich persönlich hinterfragt, warum ich rauche. Die Argumente, die dafür sprachen haben mich nicht sonderlich überzeugt und habe dann von einem auf den anderen Tag PROBLEMLOS aufhören können.TNT.sf hat geschrieben:dieses belohnungszentrum wird bei allen spielern angesprochen, nicht nur bei den süchtigen oder potentiell süchtigen.
aber es werden halt nicht alle oder nur sehr wenige süchtig nach dieser hormon ausschüttung.
so verhält es sich ja auch bei anderen suchtstoffen. wenn jemand alk trinkt oder kippen raucht dürften eigentlich alle so ungefähr dasselbe empfinden, nur manche werden halt abhängig davon, andere wiederrum nicht.
selbst bei härteren drogen ist das nicht anders. ich kenne leute die sind nach einer nase süchtig geworden, andere wiederrum koksen seit jahren und haben kein suchtproblem damit, kaufen sich halt immer nur etwas, wenn sie mal ein wenig geld über haben.
Mein Körper und auch mein Geist haben Nikotin und THC nie die Beachtung geschenkt, die bei vielen anderen Personen fast umgehend entsteht.
Wenn ich jetzt ´ne Zigarette/Joint/Bong rauche, wird mir grad mal kotzübel.
Andererseits muß ich höllisch mit dem Zocken aufpassen, da mein Suchtpotenzial HIER anscheinend äußerst hoch ist. Hat mir in meinem Leben aufgrund von starker Vernachlässigung wichtigerer Dinge schon viele größere Probleme bereitet.
Insofern kann ich TNT.sf bei seiner Aussage nur Recht geben.
- Howdie
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Yepp. So hab ich es auch eigentlich gemeint. Ich habe nur ein Wörtchen vergessen.TNT.sf hat geschrieben:dieses belohnungszentrum wird bei allen spielern angesprochen, nicht nur bei den süchtigen oder potentiell süchtigen.
aber es werden halt nicht alle oder nur sehr wenige süchtig nach dieser hormon ausschüttung.
so verhält es sich ja auch bei anderen suchtstoffen. wenn jemand alk trinkt oder kippen raucht dürften eigentlich alle so ungefähr dasselbe empfinden, nur manche werden halt abhängig davon, andere wiederrum nicht.
selbst bei härteren drogen ist das nicht anders. ich kenne leute die sind nach einer nase süchtig geworden, andere wiederrum koksen seit jahren und haben kein suchtproblem damit, kaufen sich halt immer nur etwas, wenn sie mal ein wenig geld über haben.
Also keine einfache Belohnung, wie wir sie alle beim Spielen bekommen, sondern eine besonders starken Reaktion aufgrund der angesprochenen Konditionierung des Gehirns auf die Reize aus Videospielen. Und das tritt wohl nur bei wenigen Extrremspielern und sehr anfälligen Personen auf.
- dvda01
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Leider kenne ich da auch 2 Kerle, die vernachlässigen alles und hängen den ganzen Tag vor diversen Konsolen und dem PC!
Ganz ehrlich, es kann ja schon ne Menge Spaß machen zu zocken, aber deshalb habe ich immer noch andere Hobbys, wie z.B. Motorradfahren und Sport und auch ein Studium, welches ich bestehen möchte! Also zuviel ist nie gut!
Ganz ehrlich, es kann ja schon ne Menge Spaß machen zu zocken, aber deshalb habe ich immer noch andere Hobbys, wie z.B. Motorradfahren und Sport und auch ein Studium, welches ich bestehen möchte! Also zuviel ist nie gut!
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Enny001
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Extremfälle sind Einzelfälle.Howdie hat geschrieben:Das stammt nicht von mir. Es gibt Untersuchungen, wo Extremspieler exakt die selben Reaktionen auf Spielebilder aufwiesen, wie Heroinabhängige auf Drogenbilder.Enny001 hat geschrieben:Es ist mir neu das wenn jemand ein Computerspiel spielt bei ihm das Belohnungszentrum aktiviert wird. Da spielen doch ganz andere Faktoren eine Rolle.Howdie hat geschrieben:@Enny001: Natürlich verallgemeinere ich. Aber es ist nunmal so, das es bei nahezu (oder vielleicht sogar allen) allen Süchten darum geht, dass das Belohnungszentrum stimuliert wird. Ob bei Heroin, Spielsucht... etc. Es bleibt also gar keine andere Wahl, als bei Süchten zu verallgemeinern.
Und Dopamin ist nunmal eine chemische Substanz und der Hauptgrund für seelische Abhängigkeit. Also haben auch drogenfreie Süchte eine chemische Grundlage.
Und Süchte auf Drogen zu reduzieren ist wohl etwas engstirnig gedacht.
Man spielt weil man es gerne tut und nicht um sich auf lange Sicht besser zu fühlen.
Also kann man das nicht mit Drogensucht vergleichen.
Du kannst doch nicht Leute die gerne zocken mit Drogensüchtige vergleichen. Das ist doch eine ganz andere Abteilung.
Du hasst dich da etwas verfahren.
Oder bezeichnest Du Leute die gerne Lesen auch als Süchtige. Oder Leute die gerne Spazieren gehen oder Leute die gerne TV schauen.
Na siehst Du.
Ich rede nicht von Zockern. Ich rede von Leuten die nichts anders mehr machen als Schlafen, Essen und Spielen! Die nicht nur gerne Spielen, sondern spielen müssen. Leute die sich in die Hilfe Anderer überstellen, weil sie sich selber als süchtig beziechnen und aus eigener Kraft nicht damit aufhören können.
Bei dieser Sorte Spielsüchtiger wird durch das Spielen das Belohnungszentrum angesprochen. Und durch die immer stärkeren Reize, die nötig sind um diese "Belohnung" zu bekommen, dreht sich die Suchtspirale immer schneller. Es werden die entsprechenden Bahnen im Gehirn immer stärker ausgeprägt und die anderen Gehirnregionen vegitieren vor sich hin. Dazu gibt es wissentschaftliche Untersuchungen.
Ich rede hier wirklich nicht von normalen Spielern, sondern von einigen wenigen Extremfällen! Es ist ja auch nur ein Bruchtteil der Alkoholkonsumenten Alkoholkrank. Aber bei Spielern gibt es diesen Zwanghaften Drang zu spielen eben auch. Davor sollte man nicht die Augen verschließen. Ich trinke auch gerne Bier, aber trotzdem behaupte ich doch nicht, dass es keine Alkoholiker gibt!
Wenn man es übertreibt dann reagiert der Körper halt dementsprechend. Ungesund ist das auf jeden Fall.
Der normalsterbliche Zocker hat aber nix zu befürchten.
- Howdie
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- johndoe-freename-1484864
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Genau das ist meiner Meinung nach auch schon die Lösung des Problems.dvda01 hat geschrieben:Leider kenne ich da auch 2 Kerle, die vernachlässigen alles und hängen den ganzen Tag vor diversen Konsolen und dem PC!
Ganz ehrlich, es kann ja schon ne Menge Spaß machen zu zocken, aber deshalb habe ich immer noch andere Hobbys, wie z.B. Motorradfahren und Sport und auch ein Studium, welches ich bestehen möchte! Also zuviel ist nie gut!
Wenn man Möglichkeiten hat, einen Großteil seiner potenziellen Zocker-Stunden mit anderen, genauso spaßbringenden Beschäftigungen zu vollbringen, denkt während dieser Zeit auch der süchtigste Zocker nicht ans zocken. Und das ist der große Unterschied zu anderen Süchten, wie z.B. Alkoholsucht, welche einen auch während dieser Aktivitäten physisch und psychisch beschäftigt.
Dies scheint mir auch ein guter Übergang zu den vorhin erwähnten "Ritzern" zu sein. Diese Leute haben meistens nur dann das Bedürfnis ihrem Körper Schmerzen zuzufügen, wenn sie sich alleine fühlen, wenn sie das Gefühl haben nicht ausreichend beachtet zu werden, wenn es familiäre Probleme gibt, wenn es z.B. Streit mit der besten Freundin gibt, wenn sie ungenügend Beschäftigungen haben die
ihnen Freude bereiten - zusammengefasst: wenn sie unglücklich sind.
Insgesamt bin ich also der Meinung, das die sogenannte Spielsucht nur im Kopf des betroffenen existiert, diese aber auf einfachere Art und Weise verdrängt werden kann, als man zunächst annimmt.
Insofern finde ich es falsch, einen Zusammenhang mit physisch abhängig machenden Süchten zu unterstellen.
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johndoe531805
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