Mir passt es nicht, wenn keine transsexuellen Charaktere im Spiel vorkommen. Unentschieden.Erstarrung hat geschrieben: Der hier in Rede stehende Charakter hat aber keinerlei spielerischen Zweck, sondern ist nur deswegen da reingeschrieben worden, weil die Autorin sich als SJW sieht, die in ihre Spiele "Gender Diversity" einbaut, egal ob es ins jeweilige Spiel passt oder nicht. Und wenn das jemandem nicht passt, hat er eben Pech gehabt.
Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative Spielerkritiken der Erweiterung Siege of Dragonspear sorgen für Streit mit den Entwicklern
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Vinterblot
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative Spielerkritiken der Erweiterung Siege of Dragonspear sorgen für Streit mit
- Temeter
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative Spielerkritiken der Erweiterung Siege of Dragonspear sorgen für Streit mit
Während ich versuche, möglichst differenziert an solche Themen zu gehen:sourcOr hat geschrieben:Dabei dachte ich noch, das wäre ganz gut geworden, weil ich iirc zu Release irgendwo positive Vermerke dazu gelesen habe. Soso, Pustekuchen also, wenn ich das richtig verstehe.
Ich frag mich aber: Warum müssen solche Charaktere besser geschrieben werden, als die üblichen Vertreter? Gibts wahrscheinlich keinen guten Grund für außer, dass man sowas nicht haben will in seinen Spielen, aber dann sollte man das Kind auch beim Namen nennen. Is ja schlimm sowas.
Lasse doch in ihre Spiele Charakter hineinschreiben, wie sie wollen. Und selbst wenn dahinter ne Agenda steht; who gives a shit. Wenns um Kriegsverherrlichung oder sonst irgendwelche Verharmlosungen/Verdrehungen geht, regt sich seltsamerweise so gut wie niemand auf, dabei wäre gerade sowas doch schlimm. Nein, dann sind Spiele nur Spiele, aber wehe, es riecht nach Feminismus oder man erdreistet sich, nicht mit Sorgfalt und mit besonderer Rücksicht auf die Gefühle der Nicht-Minderheiten Minderheiten mit ins Spiel zu packen, dann kracht es.
Jep, da kann ich hundert Prozent zustimmen.
- Jondoan
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative Spielerkritiken der Erweiterung Siege of Dragonspear sorgen für Streit mit
Hä? Das ist doch ein normaler Companion, natürlich erfühlt der einen spielerischen Zweck. Jaheiras und Khalids Beziehung spielt auch keine Rolle, ist einfach da, Hintergrundstory und so... wird einem auch irgendwann einfach mal so aufs Auge gedrückt... mir als überzeugtem Single ein Dorn im Auge.Erstarrung hat geschrieben: Der hier in Rede stehende Charakter hat aber keinerlei spielerischen Zweck, sondern ist nur deswegen da reingeschrieben worden, weil die Autorin sich als SJW sieht, die in ihre Spiele "Gender Diversity" einbaut, egal ob es ins jeweilige Spiel passt oder nicht. Und wenn das jemandem nicht passt, hat er eben Pech gehabt. (Das ist übrigens keine Verschwörungstheorie, das hat sie selbst in Interviews kundgetan).
Zum Thema "Transgender ausnutzen" "SjW" "Selbstbeweihräucherung": kenne die Frau und ihre Interviews nicht, aber schwerer wiegen für mich eh die ganzen Rager, die ihr konservatives Weltbild in Frage gestellt sehen, und sämtliche objektive Möglichkeit, das Spiel irgendwie zu beurteilen, beträchtlich erschweren. Außerdem passt Transgender in D&D auch
- FuerstderSchatten
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative Spielerkritiken der Erweiterung Siege of Dragonspear sorgen für Streit mit
Klar kannst du den kritisieren, nur ist der nicht anders als hunderte andere schlecht geschriebene Chars in dutzenden von anderen Spielen kommst du da auch mit Tumbler Niveau oder wie das heißt. Ich verstehe das aufbauschen nicht, ist das Spiel nur schlecht wegen dieses einen Charakters? Und wenn warum ignorierst ihn dann nicht, ich habe gehört es geht nur um ein paar Zeilen.X_MCX_X hat geschrieben:FuerstderSchatten hat geschrieben:"Hat es sich jetzt"? Vielleicht ist es dir nicht aufgefallen, aber in diesem Thread geht es eben um jenes Thema.X_MCX_X hat geschrieben:Na, kein Wunder, der Transgender-Charakter ist auf Tumblr-Niveau.
"Mein neuer Name besteht aus Silben von verschiedenen Sprachen, die etwas für mich bedeuten! uwu" Special Snowflake Alert!
Ihr ganzer Charakter ist, dass sie Transgender ist und du kannst noch nichtmal ein Arsch zu ihr sein. Nein, wenn sie dir ihre Lebensgeschichte erzählt kannst du nur "Danke dafür" sagen. Obwohl dir solche Spiele oft die Gelegenheit geben böse zu sein. In diesem Fall darf man das aber nicht.
Ich habe nichts gegen Transgender, aber ich habe etwas gegen schlecht geschriebene Charaktere.
Und du klingst ziemlich defensiv, aber solch ein Charakter darf auch kritisiert werden.
Also was mich stört, lass ich einfach links liegen und schreibe nicht dutzende von Steam Threads mit dem Thema Boycott und You destroyed BG with your SJW Agenda.
Mir wurde dort von Amis geschrieben, dass wegen Meinungen wie meiner Deutschland jetzt am Abgrund stehen würde und ob es mir gefallen würde wenn Ahmed meine Frau fickt.
Du willst nicht verstehen, dass es gar nicht ums schlechtes Schreiben geht, sondern definitiv um das Vorhandensein.
- Kasmo
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative Spielerkritiken der Erweiterung Siege of Dragonspear sorgen für Streit mit
Teils wirklich schade das sich einige derart dran gestört haben. Wenn man von Gamergate nix wusste, konnte man den Satz so stehen lassen. Mich hätte er zb. nicht gestört. So oder so.e/ War der entfernte Satz "it's all about ethics in heroic adventuring" von Minsc? Passt doch wie die Faust aufs Auge. Boo4President!
Mir hat dieses Review gut geholfen: http://venturebeat.com/2016/03/31/baldu ... d-present/
Alles was ich von dem Game erwarte ist drin. Beamdog typisch mit vielen Bugs, die in zig Monaten oder Jahren dann raus gepatched werden.
BG II fehlt zb. bis heute die legendäre deutsche Sprachausgabe. Steht auf ihrer to do Liste. Trotzdem kann ich solange dieser Umstand so ist, nicht mit der Trilogie beginnen. BG I und das Add on auf englisch spielen wäre kein Problem, nur die Texte sollten schon auf deutsch sein.
Zuletzt geändert von Kasmo am 09.04.2016 09:49, insgesamt 2-mal geändert.
- FuerstderSchatten
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative Spielerkritiken der Erweiterung Siege of Dragonspear sorgen für Streit mit
Lustig geht mir genauso, war deswegen ja überhaupt erst im Steamforum. Und habe das ganze Elend dort erlebt.Kasmo hat geschrieben:
BG II fehlt zb. bis heute die legendäre deutsche Sprachausgabe. Steht auf ihrer to do Liste. Trotzdem kann ich solange dieser Umstand so ist, nicht mit der Trologie beginnen. BG I und das Add on auf englisch spielen wäre kein Problem, nur die Texte sollten schon auf deutsch sein.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 08.04.2016 02:28, insgesamt 1-mal geändert.
- Kasmo
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative Spielerkritiken der Erweiterung Siege of Dragonspear sorgen für Streit mit
Ein paar der deutschen Stimmen sind einfach Haus hoch überlegen(Jahaira), gegenüber ihren englischen Gegenstücken. Das sagt einer der alle Filme nur im Original Ton, also englisch guggt und sehr selten irgend was übersetztes anrührt.
Mir fallen auf die Schnelle nur 2 Games ein wo die deutsche Version besser ist wie das Original. Dragon Age Origins und BG II.
Bei BG kommt noch erschwerend hinzu das so viele Texte drin sind, die ich nur ungern alle auf englisch lesen will.
Also solange das Add vom Übersetzer Team nicht angepackt wurde, geht meine letzte BG Reise nicht los: https://forums.beamdog.com/discussion/5 ... ranslation

Mir fallen auf die Schnelle nur 2 Games ein wo die deutsche Version besser ist wie das Original. Dragon Age Origins und BG II.
Bei BG kommt noch erschwerend hinzu das so viele Texte drin sind, die ich nur ungern alle auf englisch lesen will.
Also solange das Add vom Übersetzer Team nicht angepackt wurde, geht meine letzte BG Reise nicht los: https://forums.beamdog.com/discussion/5 ... ranslation
Ist auch ein Geheimtipp von mir. Das Game sollte man unbedingt mal ausprobiert haben. Sehr interessante Spielmechanik und Flair. Die man in heutigen Games gar nicht mehr findet.Und mein liebster Geheimtipp ist King of Dragonpass,
Bin ja schon gespannt was unsere Naturschützerin 1. Klasse Jahaira zu dieser "Schändung der Natur" zu sagen hat. Die hält sich ja sonst auch nicht zurück wenns um sowas geht.Transen sind wider der Natur und jeder der sowas in Spielen einbaut sollte mit einem Dildo verprügelt werden.
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative
Ich glaube du interpretierst hier viel mehr Feindseligkeit rein als eigentlich nötig wäre.FuerstderSchatten hat geschrieben:Wenn der Schreiber meint da sollte jetzt nen Schwuler hin, dann ist das so. Es braucht dir nicht zu gefallen, du musst es nicht spielen. Ist doch dasselbe wie mit den Paladin, andere finden das gehört da auch nicht rein, wenn der Autor das aber so findet Pech gehabt. Jetzt kann man natürlich wieder so lange nörgeln bis so nen Char verschwindet. Ist gutes Recht, finde ich aber albern, beschwert sich ja auch niemand, dass bei einem anderen angeblich schlecht geschrieben Spiel nen Hetero eingebaut wurde.
Solltest dich mal selbst hinterfragen, warum stört dich jetzt ausgerechnet das der Char schwul ist. Ich meine, wenn das der einzige Faux Pas was das Storywriting angeht, dann kann man ja wohl gnädig drüber hinwegsehen und wenn nicht warum wird dann ausgerechnet auf diesen Transgender herumgeritten?
Wie gesagt, mir ist völlig egal wer oder was da reinkommt, es muss Sinn machen. Und wenn es nichts zur Geschichte beiträgt. sollte es gar nicht drin sein. Von mir aus kann da auch über ne legendäre magische Kiwi in Länge und Breite diskutiert werden, das wäre genauso bescheuert.
Das ist einfach ne Sache von gutem Storytelling, da gibt's ne Faustregel: Alles was nicht für die Geschichte relevant ist, hat da nix zu suchen.
Und gerade durch dieses spezielle Thema ist alles, was man mit derartigen Ausführungen erreicht, eine Geschichte politisch zu laden, die eigentlch allein stehen sollte. Und dann kommen so Leute und fühlen sich angegriffen, wenn jemand sagt, dass das rein erzählerisch doch völlig überfüssig wäre. Und dann kommen andere Leute, die in der Diskussion eigentlich gar nix zu suchen haben und meinen, über ganz andere Themen nörgeln zu müssen.
Meine Fresse, die ganze Gamergate und SJW Kacke geht mir vielleicht auf die Nerven. Ich glaube manche Leute brauchen mal richtige Probleme, statt immer und immer wieder alles auf diese idiotische Schiene zu rücken und dann immer wieder den selben Scheiß zu wiederholen. Das gilt für beide Seiten.
- FuerstderSchatten
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative
Wenn der Autor es darein schreibt, war es ihm wohl wichtig, egal ob das für die Geschichte relevant ist oder nicht. Ich finde sowas auch albern und brauche das nicht unbedingt für mein Lebensheil zu erfahren, wer alles schwul, hetero oder metrosexuell ist, aber ich akzeptiere es halt. Klar manchmal passt es besser hin, aber was ist denn der Zweck zum Beispiel von dem Knilch in Nuln aus Tempel des Elementaren Bösen, der einen unbedingt heiraten will. Ich meine eigentlich ist das voll lächerlich und leicht verunglimpfend implentiert, aber es war halt einer der ersten schwulen Chars überhaupt.
Ich will dich damit nicht angreifen, was sollte das bringen, nur diskutieren. Wie viele unwichtige Details über Chars erfährt man bei anderen Spielen und wie viele Leute regen sich dann darüber auf? Ich schätze das tendiert da gegen Null.
Ich will dich damit nicht angreifen, was sollte das bringen, nur diskutieren. Wie viele unwichtige Details über Chars erfährt man bei anderen Spielen und wie viele Leute regen sich dann darüber auf? Ich schätze das tendiert da gegen Null.
- X_MCX_X
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative Spielerkritiken der Erweiterung Siege of Dragonspear sorgen für Streit mit
Nein, diese Erweiterung ist auch so ziemlich schlecht.FuerstderSchatten hat geschrieben:Klar kannst du den kritisieren, nur ist der nicht anders als hunderte andere schlecht geschriebene Chars in dutzenden von anderen Spielen kommst du da auch mit Tumbler Niveau oder wie das heißt. Ich verstehe das aufbauschen nicht, ist das Spiel nur schlecht wegen dieses einen Charakters? Und wenn warum ignorierst ihn dann nicht, ich habe gehört es geht nur um ein paar Zeilen.X_MCX_X hat geschrieben:FuerstderSchatten hat geschrieben:
"Hat es sich jetzt"? Vielleicht ist es dir nicht aufgefallen, aber in diesem Thread geht es eben um jenes Thema.
Und du klingst ziemlich defensiv, aber solch ein Charakter darf auch kritisiert werden.
Also was mich stört, lass ich einfach links liegen und schreibe nicht dutzende von Steam Threads mit dem Thema Boycott und You destroyed BG with your SJW Agenda.
Mir wurde dort von Amis geschrieben, dass wegen Meinungen wie meiner Deutschland jetzt am Abgrund stehen würde und ob es mir gefallen würde wenn Ahmed meine Frau fickt.
Du willst nicht verstehen, dass es gar nicht ums schlechtes Schreiben geht, sondern definitiv um das Vorhandensein.
Aber wenn eine nicht-transgender Frau meint sie müsste Transgender-Charaktere einbauen einfach nur um einen Transgender-Charakter zu haben (Tokenism), dann muss man sich nicht wundern wenn dieser Charakter auch von Transgendern kritisiert wird.
Und "SJW" usw. habe ich gar nicht erwähnt, das geht auf deine Kappe.
- FuerstderSchatten
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition:
Ehm, die schreiben da schon was von SJW Agenda macht das Spiel kaputt in den Steamthreads zur Baldurs Gate EE, ob du das erwähnt hast oder nicht. Die differenzieren da nicht in der Art von der Char passt da nicht rein. Da wird eiskalt gesagt, dass die sowas hassen. Hier mal die Titel von einigen der Threads: Can the transgender character please be removed so my daughter... oder This mod removes Mizhena's Background, If there is to be a Baldur's Gate 3, can you keep your politics out of it?, A game developers sole focus should be to make a fun, enteraining game and not push any political agenda from the left or right., You also let a self-proclaimed SJW write for this. Die richtig harten Threads werden von den Mods entfernt.
Wenn die Frau meint der gehört da rein, dann ist das ihre Sache, es ist schließlich ihr Baby. Ich kritisiere auch 50 Grades of Shades nicht dafür, dass da unbedingt S&M reinmusste. Ich lese es einfach nicht Punkt und zwar nicht weil da S&M drin vorkommt, sondern weil das Buch mir nicht gefällt wahrscheinlich.
Wenn die Frau meint der gehört da rein, dann ist das ihre Sache, es ist schließlich ihr Baby. Ich kritisiere auch 50 Grades of Shades nicht dafür, dass da unbedingt S&M reinmusste. Ich lese es einfach nicht Punkt und zwar nicht weil da S&M drin vorkommt, sondern weil das Buch mir nicht gefällt wahrscheinlich.
- JackyRocks
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative Spielerkritiken der Erweiterung Siege of Dragonspear sorgen für Streit mit
Der Wind der um das ganze Thema gemacht wird ist absolut übertrieben und überzogen für den tatsächlichen Stein des Anstoßes. Wir reden von einem NPC den man effektiv komplett übersehen bzw. übergehen kann und dessen Beitrag zu einer Konversation effektiv 5 Sätze sind. Sich darüber aufzuregen ist absolut lächerlich. Selbst sich hinter dem Argument zu verstecken, dass sie ja nicht gut geschrieben ist, ist absolut lächerlich, weil so gut wie kein Charakter den Amber Scott geschrieben hat in irgendeiner Weise gut geschrieben ist.
Was mir an dem ganzen Ding eher aufstößt ist die Art und Weise dieser Frau mit der Kritik umzugehen. Wenn ich da lese, dass sie an dem Spiel ändern und umschreiben wird was ihr als sexistisch auffällt weil das ihr gutes Recht als Boss ist und dass man das gefälligst zu akzeptieren hat oder dass sie die Schnauze voll hat cis gender Charaktere zu schreiben (nette Bezeichnung für 90% der Weltbevölkerung) und so oft und so viele nicht cis gender Charaktere wie ihr das passt in ihre Spiele schreiben wird und dass sie hofft noch viele SJW Spiele zu schreiben, dann frage ich mich echt ob die Frau noch alle Tassen im Schrank hat.
Nehmen wir mal den ersten Punkt umschreiben, was laut vieler Kritiken auch passiert ist das Safana als Charakter umgeschrieben wurde, weil ihr Charakter als sexistisches Schlampenklischee verstanden wurde, oder Jaheira die von Amber Scott als nagging wife bezeichnet wurde, oder der Gamersgate Witz von Minsc der vollkommen am seinem Charakter vorbei geht. Ob das zutrifft oder man sie anders interpretiert sei jetzt mal dahin gestellt, der Punkt für mich ist eher: wieso? Wieso schreibe ich Charaktere aus 16-18 Jahre alten Spielen um, weil sie, wieso auch immer, heut zu Tage nicht mehr ins Weltbild passen? Wir nehmen uns doch auch nicht Mark Twains "Tom Sawyer" vor und streichen alle Instanzen an denen das Wort Nigger verwendet wurde (obwohl der Versuch auch unternommen wurde), wir zensieren nachträglich keine Bücher, Filme und was weiß ich was weil sie effektiv als Kunstwerke geschützt sind, selbst wenn bestimmte Buchreihen nach dem Tod des originalen Autors fortgeführt werden. (Spontan fällt mir da die Millenium Trilogie von Stieg Larsson ein und die Abenteuer in der Smaragdenstadt Reihe von Alexander Wolkow) Wir lassen diese Werke schlicht und ergreifend als künstlerische Statements stehen. Warum kann man das nicht mit Computer Spielen auch handhaben? Beamdog kann gerne eine Erweiterung veröffentlichen, aber die Paramter für diese Erweiterung sind vorgegeben, zumindest was etablierte Charaktere angeht. Sollten sie Baldurs Gate 3 mit einer neuen Truppe veröffentlichen... dann haben sie innerhalb der Lore der Schwertküste freie Hand, aber nicht mit einer Erweiterung. Das Selbe gilt für Grafikstil, Vertonung usw. Die einzigen die das Recht hätten sich nochmal dran zu setzen wäre das originale Entwickler- und Autorenteam.
Der zweite Punkt, dass sie keine cis-charaktere mehr schreiben will ist genau so borniert.
1. Ist die Welt wie auch ein Großteil der Gamercommunity cis gender und sexuell. Selbst die positivsten Statisken siedeln homo-, bi-, trans-, und asexuelle Menschen bei maximal 10% der gesamten Population an. Wenn sie dann auch noch ablehnt für den typischen Gamer zu schreiben, also so leid mir das selber tut, für den männlichen heterosexuellen Gamer, dann bleiben ihr genau zwei Möglichkeiten: 1. Sie sollte sich damit abfinden für Nischenprodukte zu schreiben oder 2. sie sollte sich von ihrem SJW Moralstandpunkt verabschieden und akzeptieren, dass ein Spiel, das einen gewissen Massenappeal haben soll, immer noch wenigstens 50-90% cis gender Charaktere enthalten muss, weil die meisten Gamer das Spiel sonst nicht anfassen bzw. sich ausgegrenzt fühlen.
2. Sie sollte sich mal überlegen wie das Ganze (und dazu gab es schon einige Posts bei Steam, GOG und Beamdog selbst) auf die von ihr als schützenswert hervor gehobenen Minderheiten wirkt. Denkt sie wirklich, dass Transsexuelle und Homosexuelle Menschen wollen, dass sie der Mehrheit aufgezwungen werden? Die meisten dieser Menschen haben selber eine sehr problematische Kindheit und Jugend erlebt und wahrscheinlich sehr früh auf Grund ihrer Andersartigkeit das Schlechteste erlebt, was die Menschheit gegenüber andersartigen Menschen zu bieten hat. Die meisten Transsexuellen möchten auch Niemandem unter die Nase reiben, dass sie biologisch ein anderes Geschlecht haben oder hatten als das, welches sie jetzt leben. Warum? Aus genau der Ignoranz und wegen genau dem Hass der ihnen jetzt entgegen schwappt. Die meisten homosexuellen und transsexuellen Menschen bevorzugen es wegen ihrer persönlichen Geschichte in einem Freundes- und Bekanntenkreis zu leben der sie so akzeptiert wie sie sind. Nicht als Transsexueller oder als Homosexueller Mensch sondern als Frau oder Mann bzw. als Mensch. Dementsprechend ist es schlichtweg eine wesentlich höhere Schwelle, wenn es darum geht Charaktere die homosexuell oder transsexuell sind schriftstellerisch überzeugend darzustellen. Weil eben transsexuelle Menschen nicht sagen: Jo, ich war mal ein Mann und jetzt bin ich eine Frau (oder andersrum) sondern: Ich bin eine Frau oder ein Mann und fertig und was vorher war geht Niemanden einen Scheissdreck an außer meine engsten Freunde und dazu gehört kein Vogel der vorbei kommt und mich nach meinem Namen fragt.
3. Es ist effektiv eine billige Ausrede und ein billiger Ausweg um sich als progressiv und aufgeschlossen darzustellen ohne dass ich diesem Lipservice tatsächlich konkrete Handlungen folgen lassen muss als Firma und als Mensch.
Was mich besonders aufregt ist wie billig viele solcher Charaktere geschrieben werden. Sie werden vornehmlich durch ihre Andersartigkeit oder Sexualität definiert und das ist billig, dumm und dreist. Wie wäre es denn, wenn man Charaktere frei von Sexualität und Gender schreibt und dann, wenn es auf Grund der Geschichte bzw. der persönlichen Geschichte Sinn macht einem Charakter eine Sexualität bzw. ein Gender zuordnet. Wie wäre es denn, wenn man solche Sachen generell länger hinter dem Baum hält und einem Sera in DA: I nicht automatisch nach dem ersten oder zweiten Flirtversuch sagt: yo, ich bin lesbisch, sondern ne ganze Weile mitspielt und irgendwann mal klar Schiff macht und das sagt was viele nicht extrem offen lebende homosexuelle Menschen sagen würden: ich mag dich als Freund, ich wollte dich nicht verletzen und ich hatte Angst, dass du mich nicht mehr magst, wenn ich dich zurück weise und dir sage, dass ich anders bin? Wie wäre es mit einer wunderschönen Frau die nur zu happy ist zu flirten, auf Dates zu gehen usw. und die einem, vielleicht sogar erst nach dem ersten Mal sagt: du, ich war mal ein Mann und einem erklärt, warum das für sie, genau wie Sera in meinem Beispiel, so ein Kampf mit sich selbst war das überhaupt offen auszusprechen. Wie wäre es, wenn man die Toleranz so weit treibt, das der Spieler homosexuelle und transsexuelle Charaktere aus der Party verbannen kann, genau wegen ihrer Andersartigkeit und am Ende mit 3 von 10 Begleitern da steht und sich fragt: wow... bin ich vielleicht ein absolutes Arschloch dafür, dass ich Leute die ihr Leben für mich riskieren unter den Bus werfe, obwohl sie mir nichts getan haben und ich schlicht nicht damit klar komme, dass Sera Mädchen küsst, Bull mit Männern schläft, Krem ein Mädchen ist, dass sich wie ein Mann fühlt und die Liebe meines Lebens mal ein Mann war? Das wäre konsequentes Writing und Storytelling mit Tiefgang bei dem nicht die Andersartigkeit des Charakters im Vordergrund steht sondern der Charakter selbst und das wir alle das Gleiche vom Leben wollen: Ein bißchen Freude, Zufriedenheit und Glück und von Menschen die uns wichtig sind so akzeptiert zu werden wie wir sind.
Was mir an dem ganzen Ding eher aufstößt ist die Art und Weise dieser Frau mit der Kritik umzugehen. Wenn ich da lese, dass sie an dem Spiel ändern und umschreiben wird was ihr als sexistisch auffällt weil das ihr gutes Recht als Boss ist und dass man das gefälligst zu akzeptieren hat oder dass sie die Schnauze voll hat cis gender Charaktere zu schreiben (nette Bezeichnung für 90% der Weltbevölkerung) und so oft und so viele nicht cis gender Charaktere wie ihr das passt in ihre Spiele schreiben wird und dass sie hofft noch viele SJW Spiele zu schreiben, dann frage ich mich echt ob die Frau noch alle Tassen im Schrank hat.
Nehmen wir mal den ersten Punkt umschreiben, was laut vieler Kritiken auch passiert ist das Safana als Charakter umgeschrieben wurde, weil ihr Charakter als sexistisches Schlampenklischee verstanden wurde, oder Jaheira die von Amber Scott als nagging wife bezeichnet wurde, oder der Gamersgate Witz von Minsc der vollkommen am seinem Charakter vorbei geht. Ob das zutrifft oder man sie anders interpretiert sei jetzt mal dahin gestellt, der Punkt für mich ist eher: wieso? Wieso schreibe ich Charaktere aus 16-18 Jahre alten Spielen um, weil sie, wieso auch immer, heut zu Tage nicht mehr ins Weltbild passen? Wir nehmen uns doch auch nicht Mark Twains "Tom Sawyer" vor und streichen alle Instanzen an denen das Wort Nigger verwendet wurde (obwohl der Versuch auch unternommen wurde), wir zensieren nachträglich keine Bücher, Filme und was weiß ich was weil sie effektiv als Kunstwerke geschützt sind, selbst wenn bestimmte Buchreihen nach dem Tod des originalen Autors fortgeführt werden. (Spontan fällt mir da die Millenium Trilogie von Stieg Larsson ein und die Abenteuer in der Smaragdenstadt Reihe von Alexander Wolkow) Wir lassen diese Werke schlicht und ergreifend als künstlerische Statements stehen. Warum kann man das nicht mit Computer Spielen auch handhaben? Beamdog kann gerne eine Erweiterung veröffentlichen, aber die Paramter für diese Erweiterung sind vorgegeben, zumindest was etablierte Charaktere angeht. Sollten sie Baldurs Gate 3 mit einer neuen Truppe veröffentlichen... dann haben sie innerhalb der Lore der Schwertküste freie Hand, aber nicht mit einer Erweiterung. Das Selbe gilt für Grafikstil, Vertonung usw. Die einzigen die das Recht hätten sich nochmal dran zu setzen wäre das originale Entwickler- und Autorenteam.
Der zweite Punkt, dass sie keine cis-charaktere mehr schreiben will ist genau so borniert.
1. Ist die Welt wie auch ein Großteil der Gamercommunity cis gender und sexuell. Selbst die positivsten Statisken siedeln homo-, bi-, trans-, und asexuelle Menschen bei maximal 10% der gesamten Population an. Wenn sie dann auch noch ablehnt für den typischen Gamer zu schreiben, also so leid mir das selber tut, für den männlichen heterosexuellen Gamer, dann bleiben ihr genau zwei Möglichkeiten: 1. Sie sollte sich damit abfinden für Nischenprodukte zu schreiben oder 2. sie sollte sich von ihrem SJW Moralstandpunkt verabschieden und akzeptieren, dass ein Spiel, das einen gewissen Massenappeal haben soll, immer noch wenigstens 50-90% cis gender Charaktere enthalten muss, weil die meisten Gamer das Spiel sonst nicht anfassen bzw. sich ausgegrenzt fühlen.
2. Sie sollte sich mal überlegen wie das Ganze (und dazu gab es schon einige Posts bei Steam, GOG und Beamdog selbst) auf die von ihr als schützenswert hervor gehobenen Minderheiten wirkt. Denkt sie wirklich, dass Transsexuelle und Homosexuelle Menschen wollen, dass sie der Mehrheit aufgezwungen werden? Die meisten dieser Menschen haben selber eine sehr problematische Kindheit und Jugend erlebt und wahrscheinlich sehr früh auf Grund ihrer Andersartigkeit das Schlechteste erlebt, was die Menschheit gegenüber andersartigen Menschen zu bieten hat. Die meisten Transsexuellen möchten auch Niemandem unter die Nase reiben, dass sie biologisch ein anderes Geschlecht haben oder hatten als das, welches sie jetzt leben. Warum? Aus genau der Ignoranz und wegen genau dem Hass der ihnen jetzt entgegen schwappt. Die meisten homosexuellen und transsexuellen Menschen bevorzugen es wegen ihrer persönlichen Geschichte in einem Freundes- und Bekanntenkreis zu leben der sie so akzeptiert wie sie sind. Nicht als Transsexueller oder als Homosexueller Mensch sondern als Frau oder Mann bzw. als Mensch. Dementsprechend ist es schlichtweg eine wesentlich höhere Schwelle, wenn es darum geht Charaktere die homosexuell oder transsexuell sind schriftstellerisch überzeugend darzustellen. Weil eben transsexuelle Menschen nicht sagen: Jo, ich war mal ein Mann und jetzt bin ich eine Frau (oder andersrum) sondern: Ich bin eine Frau oder ein Mann und fertig und was vorher war geht Niemanden einen Scheissdreck an außer meine engsten Freunde und dazu gehört kein Vogel der vorbei kommt und mich nach meinem Namen fragt.
3. Es ist effektiv eine billige Ausrede und ein billiger Ausweg um sich als progressiv und aufgeschlossen darzustellen ohne dass ich diesem Lipservice tatsächlich konkrete Handlungen folgen lassen muss als Firma und als Mensch.
Was mich besonders aufregt ist wie billig viele solcher Charaktere geschrieben werden. Sie werden vornehmlich durch ihre Andersartigkeit oder Sexualität definiert und das ist billig, dumm und dreist. Wie wäre es denn, wenn man Charaktere frei von Sexualität und Gender schreibt und dann, wenn es auf Grund der Geschichte bzw. der persönlichen Geschichte Sinn macht einem Charakter eine Sexualität bzw. ein Gender zuordnet. Wie wäre es denn, wenn man solche Sachen generell länger hinter dem Baum hält und einem Sera in DA: I nicht automatisch nach dem ersten oder zweiten Flirtversuch sagt: yo, ich bin lesbisch, sondern ne ganze Weile mitspielt und irgendwann mal klar Schiff macht und das sagt was viele nicht extrem offen lebende homosexuelle Menschen sagen würden: ich mag dich als Freund, ich wollte dich nicht verletzen und ich hatte Angst, dass du mich nicht mehr magst, wenn ich dich zurück weise und dir sage, dass ich anders bin? Wie wäre es mit einer wunderschönen Frau die nur zu happy ist zu flirten, auf Dates zu gehen usw. und die einem, vielleicht sogar erst nach dem ersten Mal sagt: du, ich war mal ein Mann und einem erklärt, warum das für sie, genau wie Sera in meinem Beispiel, so ein Kampf mit sich selbst war das überhaupt offen auszusprechen. Wie wäre es, wenn man die Toleranz so weit treibt, das der Spieler homosexuelle und transsexuelle Charaktere aus der Party verbannen kann, genau wegen ihrer Andersartigkeit und am Ende mit 3 von 10 Begleitern da steht und sich fragt: wow... bin ich vielleicht ein absolutes Arschloch dafür, dass ich Leute die ihr Leben für mich riskieren unter den Bus werfe, obwohl sie mir nichts getan haben und ich schlicht nicht damit klar komme, dass Sera Mädchen küsst, Bull mit Männern schläft, Krem ein Mädchen ist, dass sich wie ein Mann fühlt und die Liebe meines Lebens mal ein Mann war? Das wäre konsequentes Writing und Storytelling mit Tiefgang bei dem nicht die Andersartigkeit des Charakters im Vordergrund steht sondern der Charakter selbst und das wir alle das Gleiche vom Leben wollen: Ein bißchen Freude, Zufriedenheit und Glück und von Menschen die uns wichtig sind so akzeptiert zu werden wie wir sind.
Zuletzt geändert von JackyRocks am 08.04.2016 12:25, insgesamt 1-mal geändert.
- HerrRosa
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative Spielerkritiken der Erweiterung Siege of Dragonspear sorgen für Streit mit
sourcOr hat geschrieben:Dabei dachte ich noch, das wäre ganz gut geworden, weil ich iirc zu Release irgendwo positive Vermerke dazu gelesen habe. Soso, Pustekuchen also, wenn ich das richtig verstehe.
Ich frag mich aber: Warum müssen solche Charaktere besser geschrieben werden, als die üblichen Vertreter? Gibts wahrscheinlich keinen guten Grund für außer, dass man sowas nicht haben will in seinen Spielen, aber dann sollte man das Kind auch beim Namen nennen. Is ja schlimm sowas.
Lasse doch in ihre Spiele Charakter hineinschreiben, wie sie wollen. Und selbst wenn dahinter ne Agenda steht; who gives a shit. Wenns um Kriegsverherrlichung oder sonst irgendwelche Verharmlosungen/Verdrehungen geht, regt sich seltsamerweise so gut wie niemand auf, dabei wäre gerade sowas doch schlimm. Nein, dann sind Spiele nur Spiele, aber wehe, es riecht nach Feminismus oder man erdreistet sich, nicht mit Sorgfalt und mit besonderer Rücksicht auf die Gefühle der Nicht-Minderheiten Minderheiten mit ins Spiel zu packen, dann kracht es.
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- Kajetan
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative Spielerkritiken der Erweiterung Siege of Dragonspear sorgen für Streit mit
Und worin unterscheidet sich spielerisch ein kleiner, unbedeutender NPC, der halt nur darüber wehklagt, dass die Preise für geräucherten Schinken so hoch sind, von einem NPC , der einem auf Nachfrage davon erzählt, dass er früher ein anderes Geschlecht hatte? Beide tragen zu einer reichhaltigen Welt bei, in der sich NICHT alles um den Spieler und seine Mainquest dreht. Die einen sorgen sich um ihr Gold, die anderen erzählen mir halt von ihrer Geschlechtsumwandlung. Und wenn mir nicht passt, was da ein NPC sagt, dann klicke ich auf "Tschüssing" und spreche ihn nie wieder an.Erstarrung hat geschrieben:Nein, 'solche' Charaktere müssen nicht besser geschrieben werden, als andere Charaktere, aber einen irgendwie gearteten spielerischen Zweck sollte auch ein 'solcher' Charakter schon haben.sourcOr hat geschrieben:Ich frag mich aber: Warum müssen solche Charaktere besser geschrieben werden, als die üblichen Vertreter? Gibts wahrscheinlich keinen guten Grund für außer, dass man sowas nicht haben will in seinen Spielen, aber dann sollte man das Kind auch beim Namen nennen. Is ja schlimm sowas.
Lasse doch in ihre Spiele Charakter hineinschreiben, wie sie wollen. Und selbst wenn dahinter ne Agenda steht; who gives a shit. Wenns um Kriegsverherrlichung oder sonst irgendwelche Verharmlosungen/Verdrehungen geht, regt sich seltsamerweise so gut wie niemand auf, dabei wäre gerade sowas doch schlimm. Nein, dann sind Spiele nur Spiele, aber wehe, es riecht nach Feminismus oder man erdreistet sich, nicht mit Sorgfalt und mit besonderer Rücksicht auf die Gefühle der Nicht-Minderheiten Minderheiten mit ins Spiel zu packen, dann kracht es.
Thema erledigt!
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Re: Baldur's Gate: Enhanced Edition: Negative Spielerkritiken der Erweiterung Siege of Dragonspear sorgen für Streit mit
Lies meinen Beitrag dann weißt dus.Kajetan hat geschrieben:Und worin unterscheidet sich spielerisch ein kleiner, unbedeutender NPC, der halt nur darüber wehklagt, dass die Preise für geräucherten Schinken so hoch sind, von einem NPC , der einem auf Nachfrage davon erzählt, dass er früher ein anderes Geschlecht hatte? Beide tragen zu einer reichhaltigen Welt bei, in der sich NICHT alles um den Spieler und seine Mainquest dreht. Die einen sorgen sich um ihr Gold, die anderen erzählen mir halt von ihrer Geschlechtsumwandlung. Und wenn mir nicht passt, was da ein NPC sagt, dann klicke ich auf "Tschüssing" und spreche ihn nie wieder an.Erstarrung hat geschrieben:Nein, 'solche' Charaktere müssen nicht besser geschrieben werden, als andere Charaktere, aber einen irgendwie gearteten spielerischen Zweck sollte auch ein 'solcher' Charakter schon haben.sourcOr hat geschrieben:Ich frag mich aber: Warum müssen solche Charaktere besser geschrieben werden, als die üblichen Vertreter? Gibts wahrscheinlich keinen guten Grund für außer, dass man sowas nicht haben will in seinen Spielen, aber dann sollte man das Kind auch beim Namen nennen. Is ja schlimm sowas.
Lasse doch in ihre Spiele Charakter hineinschreiben, wie sie wollen. Und selbst wenn dahinter ne Agenda steht; who gives a shit. Wenns um Kriegsverherrlichung oder sonst irgendwelche Verharmlosungen/Verdrehungen geht, regt sich seltsamerweise so gut wie niemand auf, dabei wäre gerade sowas doch schlimm. Nein, dann sind Spiele nur Spiele, aber wehe, es riecht nach Feminismus oder man erdreistet sich, nicht mit Sorgfalt und mit besonderer Rücksicht auf die Gefühle der Nicht-Minderheiten Minderheiten mit ins Spiel zu packen, dann kracht es.
Thema erledigt!
