Was soll da platzen? Die Käufer werden vllt. vorsichtiger, aber gute Indies gibt es viel zu viele, als dass da irgendwas platzt.Mr-Red-M hat geschrieben:Ich hab ja so ein bischen das Gefühl, das diese ganze "Indie"-Blase laaangsam zu platzen anfängt.
Es gibt mittlerweile viel zu viele.
Und Ihre ganzen innovativen Ideen haben Sie vermutlich auch mehr oder weniger verballert.
Mit höheren Preisen werden Sie sich in der Masse sicher schwer tun,
da es ja mittlerweile schon einigen zu viel ist 45Euro für ein gebrauchtes, fast neues Spiel auszugeben.
Aber vermutlich wird sich hier eh nicht viel tun, der Markt regelt den Preis schon...
Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
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- Veldrin
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
Irgendwie muss alles heutzutage eine Blase sein. Manchmal muss sich eine Umbegung auch einfach nur normalisieren.Veldrin hat geschrieben:Was soll da platzen? Die Käufer werden vllt. vorsichtiger, aber gute Indies gibt es viel zu viele, als dass da irgendwas platzt.Mr-Red-M hat geschrieben:Ich hab ja so ein bischen das Gefühl, das diese ganze "Indie"-Blase laaangsam zu platzen anfängt.
Es gibt mittlerweile viel zu viele.
Und Ihre ganzen innovativen Ideen haben Sie vermutlich auch mehr oder weniger verballert.
Mit höheren Preisen werden Sie sich in der Masse sicher schwer tun,
da es ja mittlerweile schon einigen zu viel ist 45Euro für ein gebrauchtes, fast neues Spiel auszugeben.
Aber vermutlich wird sich hier eh nicht viel tun, der Markt regelt den Preis schon...
Sonderlich innovativ ist die Indie-Branche übrigens auch nicht. Natürlich finden sich dort massenhaft kreative Ideen, aber ein großer Teil macht halt, was gerade angesagt oder zugänglich in der Entwicklung ist. Stichwort Puzzle Plattformer bis ans Ende der Zeit.
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sleepingdog
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
Ich finde auch, dass die Spiele zu billig sind. Der Punkt ist ja: ich kann mir echt nicht vorstellen, dass sich Leute Indie-Titel, die sie wirklich spielen WOLLEN (!) nur deshalb nicht kaufen, weil diese nicht 15-20 sondern 30-40 Euro kosten. Klar, wenns dann in Richtung der 70 Euro geht, wirds kritisch, aber 30-40 sollte drin sein.
Mich hat der Preis hier echt noch nie abgehalten. Zuletzt hab' ich mich bei salt & sanctuary gewundert, wie billig das hergegeben wird. Wen das Souls-Prinzip reizt, den wird ein höherer Preis nicht abhalten. Wer damit nix anfangen kann, wird sichs auch für 15-20 Euro nicht kaufen.
Mich hat der Preis hier echt noch nie abgehalten. Zuletzt hab' ich mich bei salt & sanctuary gewundert, wie billig das hergegeben wird. Wen das Souls-Prinzip reizt, den wird ein höherer Preis nicht abhalten. Wer damit nix anfangen kann, wird sichs auch für 15-20 Euro nicht kaufen.
- Hokurn
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
Ich nenne es mal kleine Spiele und nicht Indie, weil ich in meiner Spiele Bibliothek grad eh nicht unterscheiden kann was wozu gehört.
Wenn sie die Preise erhöhen bin ich wohl in den meisten Fällen raus. Nicht weil ich geizig bin sondern, weil ich den Großteil dieser Spiele aus dem Grund mitgenommen habe, dass sie ganz witzig ausschauen und der Preis nicht "schmerzt".
Gestern hab ich z.B. spontan dieses Dodgeball Spiel für die PS4 vorbestellt. Für 5-15€ kann ich das nach meinem Empfinden mal machen, aber wenn es jetzt 20€,30€,40€+ kosten soll, bin ich wieder nur am rumüberlegen, ob ich es wirklich brauche. In den meisten Fällen wird da der Entwickler schlecht bei rausgehen.
Ich spreche nicht davon, dass mir diese Spiele nicht mehr wert wären. Aber bei einem Layers of Fear (20€) überlege ich z.B. noch ein wenig während ich Spiele bis 15€ relativ spontan kaufe. Das ist natürlich mein subjektives Verhalten.
Das einzige Spiel im letzten und kommenden Jahr aus diesem Preissektor welches ich trotz Preiserhöhung kaufen würde oder gekauft hätte ist Alienation... Grund: Erfahrung mit Deadnation.
Meine Pixelspiele/weiteren Indiespiele wäre es mir trotz theoretischer Spielzeit wohl nicht wert. Die gehen immer in die Richtung "Oh so etwas hab ich noch nicht gespielt. Für 5-15€ kann man das ja mal ausprobieren..."
Ob ich ein 40€ Rocket League kennengelernt hätte, bin ich mir wirklich net sicher. Jetzt würde ich natürlich sagen "Klar bezahl ich".
Wenn sie die Preise erhöhen bin ich wohl in den meisten Fällen raus. Nicht weil ich geizig bin sondern, weil ich den Großteil dieser Spiele aus dem Grund mitgenommen habe, dass sie ganz witzig ausschauen und der Preis nicht "schmerzt".
Gestern hab ich z.B. spontan dieses Dodgeball Spiel für die PS4 vorbestellt. Für 5-15€ kann ich das nach meinem Empfinden mal machen, aber wenn es jetzt 20€,30€,40€+ kosten soll, bin ich wieder nur am rumüberlegen, ob ich es wirklich brauche. In den meisten Fällen wird da der Entwickler schlecht bei rausgehen.
Ich spreche nicht davon, dass mir diese Spiele nicht mehr wert wären. Aber bei einem Layers of Fear (20€) überlege ich z.B. noch ein wenig während ich Spiele bis 15€ relativ spontan kaufe. Das ist natürlich mein subjektives Verhalten.
Einmal natürlich "siehe oben" als Erklärung. Dann zu den Spielen die ich wirklich Spielen will...sleepingdog hat geschrieben:Der Punkt ist ja: ich kann mir echt nicht vorstellen, dass sich Leute Indie-Titel, die sie wirklich spielen WOLLEN (!) nur deshalb nicht kaufen, weil diese nicht 15-20 sondern 30-40 Euro kosten. Klar, wenns dann in Richtung der 70 Euro geht, wirds kritisch, aber 30-40 sollte drin sein.
Das einzige Spiel im letzten und kommenden Jahr aus diesem Preissektor welches ich trotz Preiserhöhung kaufen würde oder gekauft hätte ist Alienation... Grund: Erfahrung mit Deadnation.
Meine Pixelspiele/weiteren Indiespiele wäre es mir trotz theoretischer Spielzeit wohl nicht wert. Die gehen immer in die Richtung "Oh so etwas hab ich noch nicht gespielt. Für 5-15€ kann man das ja mal ausprobieren..."
Ob ich ein 40€ Rocket League kennengelernt hätte, bin ich mir wirklich net sicher. Jetzt würde ich natürlich sagen "Klar bezahl ich".
- Mr-Red-M
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
Mit der Blase meine ich primär die "Traumblase" der Indie-Entwickler.Veldrin hat geschrieben:Was soll da platzen? Die Käufer werden vllt. vorsichtiger, aber gute Indies gibt es viel zu viele, als dass da irgendwas platzt.Mr-Red-M hat geschrieben:Ich hab ja so ein bischen das Gefühl, das diese ganze "Indie"-Blase laaangsam zu platzen anfängt.
Es gibt mittlerweile viel zu viele.
Und Ihre ganzen innovativen Ideen haben Sie vermutlich auch mehr oder weniger verballert.
Mit höheren Preisen werden Sie sich in der Masse sicher schwer tun,
da es ja mittlerweile schon einigen zu viel ist 45Euro für ein gebrauchtes, fast neues Spiel auszugeben.
Aber vermutlich wird sich hier eh nicht viel tun, der Markt regelt den Preis schon...
Ich werf jetzt mal ganz unverschämt alle in einen Topf.
Der Traum eine eigene kreative Idee, das eigene Wunschspiel umzusetzen,
davon zu leben und vielleicht gar reich zu werden.
Dann das nächste Spiel, die nächste Vision, Innovation zu veröffentlichen.
Es gibt hier schlicht zu viele Träumer, mit teilweise Alpträumen..., als das alle in Ihrer Blase überleben könnten.
Ausnahmen gibt es natürlich!
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oliver74
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
Du musst zwangsläufig auch die voraussichtliche Absatzmenge irgendwie kalkulieren. (Dass in der Praxis dann der daraus resultierende Preis nicht durchsetzbar ist, ist eine andere Sache...)ronny_83 hat geschrieben:Sind Indiespiele denn teurer als normale Spiele? Ich dachte immer, der Preis der Spiele wird vom Umfang und Aufwand der Entwicklung bestimmt.
In der Vergangenheit haben einige Spieler immer wieder rumgeheult: "Buhuuu... mein Lieblingsgenre wurde zur Nische.. keiner macht mehr irgendwas dafür!! Ich verlange gar nicht viel, Grafik ist unwichtig, Hauptsache der Spielspaß ist wieder da.."
Das ging am Anfang manchmal noch gut, aber dann...
.. fingen die Spieler das unselige rechnen an. Keine AAA Grafik und mangelnde Inhalte, aber Vollpreis?? Das geht doch nicht.. auch wenn von mein Nischenspiele nur einige wenige tausend abgesetzt werden.. da kann es doch nicht nicht genausoviel kosten...Ich kaufe mir die Spiele immer zu dem Preis, den ich für mich bestimmt habe und der es mir Wert ist. Wenn ein Spiel nur 3 h dauert und keinen Wiederspielwert hat, wo ist dann die Rechtfertigung, dafür 40€ zu verlangen?
Der Indiebegriff mag hier nicht bestimmend sein. Für mich ist vielmehr entscheidend ob die eher ein Nischengenre bedienen oder nicht. Im Prinzip müssten diejenigen, die unbedingt ihre kleine Nische bedient haben wollen mehr bezahlen... das ist anderswo ja auch nicht anders. Bei Mainstream Titeln können die - oft sehr großen - Kosten auf eine recht hohe zu erwartende Absatzmenge umgelegt werden... bei Nischen Titeln halt die vergleichsweise Kosten auf noch viel kleinere Mengen.Ich finde es auch völlig Schnuppe, ob das Spiel einen Publisher hat oder Indie ist. Das ist doch nicht die Grundlage für eine Preisbestimmung.
Wenn es in Zukunft noch Indies geben soll die sich was neues trauen oder Nischen bedienen dann müssen die halt so entlohnt werden dass sich eine Tätigkeit für sie noch lohnt.
Aber wie schon gesagt, der Markt wird es richten, ob es aber zum Vorteil der Spielerschaft sein wird, ist eine andere Frage, wenn nachher nur noch wieder die "Großen" überleben die dann wie gewohnt Fortsetzungen von bewährten Formeln produzieren... wobei diese "Großen" von mir aus auch dann die überlebenden Indies sein können.. "Größe" ist ja sehr relativ..
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johndoe1686305
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
Ähm. Indie-Entwickler sind Leute, die von externen Geldgebern (meisten der Publisher) unabhängig sind.Slayer123 hat geschrieben: indie-entwickler sind leute oder eine gruppe von leuten, die eben nicht darauf angewiesen sind, dass ihr spiel ein finanzieller erfolg wird oder irgendwelche kosten deckt.
Sie sind sehr wohl darauf angewiesen dass ein Spiel finanziell erfolgreich wird. Denn sie leben davon.
Du meinst Hobby-Entwickler.
Das ist doch Quatsch. Oder willst Du ernsthaft behaupten bezahlte Entwickler sind nicht kreativ?Slayer123 hat geschrieben: denn wenn ein spiel irgendwelche kosten decken muss, wird das auch in die entwicklung mit einfließen und das tötet letztlich auch die kreativität ab.
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johndoe1686305
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
Doch, das hat Einfluss auf den Preis. Denn der Publisher möchte ja schließlich Geld verdienen.ronny_83 hat geschrieben:Ich finde es auch völlig Schnuppe, ob das Spiel einen Publisher hat oder Indie ist. Das ist doch nicht die Grundlage für eine Preisbestimmung.
Ich habe keine Ahnung wie die Umsatzverteilung im Allgemeinen bei Spielen aussieht, aber ich vermute mal einfach, dass bis zu 50 Prozent an den Publisher gehen.
Ein Indie-Spiel ohne Publisher für 20 Euro müsste also im Extremfall mit Publisher bis zu 40 Euro kosten.
- Jazzdude
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
Normalisieren ist eigentlich die beste Beschreibung dafür! Denn diese Indieflut in Early Access, besonders in Verbindung zu "procedual generated" und "crafting" war alles andere als normal. Und leider haben sich schon genug Leute und kleine Studios am guten Glauben und dem lockeren Geldbeutel von träumenden Gamern satt gefressen, (nur um dann nachher nicht zu liefern).Temeter hat geschrieben:Irgendwie muss alles heutzutage eine Blase sein. Manchmal muss sich eine Umbegung auch einfach nur normalisieren.Veldrin hat geschrieben:Was soll da platzen? Die Käufer werden vllt. vorsichtiger, aber gute Indies gibt es viel zu viele, als dass da irgendwas platzt.Mr-Red-M hat geschrieben:Ich hab ja so ein bischen das Gefühl, das diese ganze "Indie"-Blase laaangsam zu platzen anfängt.
Es gibt mittlerweile viel zu viele.
Und Ihre ganzen innovativen Ideen haben Sie vermutlich auch mehr oder weniger verballert.
Mit höheren Preisen werden Sie sich in der Masse sicher schwer tun,
da es ja mittlerweile schon einigen zu viel ist 45Euro für ein gebrauchtes, fast neues Spiel auszugeben.
Aber vermutlich wird sich hier eh nicht viel tun, der Markt regelt den Preis schon...
Sonderlich innovativ ist die Indie-Branche übrigens auch nicht. Natürlich finden sich dort massenhaft kreative Ideen, aber ein großer Teil macht halt, was gerade angesagt oder zugänglich in der Entwicklung ist. Stichwort Puzzle Plattformer bis ans Ende der Zeit.
Und ja, besonders innovativ ist der Indiemarkt wirklich nicht mehr. Da gibt es eben nach langer Durststrecke immer mal wieder eine besondere Perle. Genau wie bei AAA.
- no need no flag olulz
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
Kenn ich auch, aber eigentlich ist es keine gute Einstellung. Ich hab mir damals Natural Selection 2 im Sale gekauft für 11€, dabei war der Vollpreis auch nur 23€. Man halt immer das Gefühl, dass es "kleine" Spiele seien. Aber das trifft nicht unbedingt zu und wenn man sich anguckt, was das Spiel im Gegensatz zu Vollpreistiteln wie CoD, Battlefield oder besonders Battlefront zu bieten hat und man dann 1600 Stunden in das Spiel gesteckt hat, fragt man sich schon, ob die 23€ nicht eigentlich deutlich zu niedrig sind.Hokurn hat geschrieben:Ich nenne es mal kleine Spiele und nicht Indie, weil ich in meiner Spiele Bibliothek grad eh nicht unterscheiden kann was wozu gehört.
Wenn sie die Preise erhöhen bin ich wohl in den meisten Fällen raus. Nicht weil ich geizig bin sondern, weil ich den Großteil dieser Spiele aus dem Grund mitgenommen habe, dass sie ganz witzig ausschauen und der Preis nicht "schmerzt".
Gestern hab ich z.B. spontan dieses Dodgeball Spiel für die PS4 vorbestellt. Für 5-15€ kann ich das nach meinem Empfinden mal machen, aber wenn es jetzt 20€,30€,40€+ kosten soll, bin ich wieder nur am rumüberlegen, ob ich es wirklich brauche. In den meisten Fällen wird da der Entwickler schlecht bei rausgehen.
Ich spreche nicht davon, dass mir diese Spiele nicht mehr wert wären. Aber bei einem Layers of Fear (20€) überlege ich z.B. noch ein wenig während ich Spiele bis 15€ relativ spontan kaufe. Das ist natürlich mein subjektives Verhalten.
Einmal natürlich "siehe oben" als Erklärung. Dann zu den Spielen die ich wirklich Spielen will...sleepingdog hat geschrieben:Der Punkt ist ja: ich kann mir echt nicht vorstellen, dass sich Leute Indie-Titel, die sie wirklich spielen WOLLEN (!) nur deshalb nicht kaufen, weil diese nicht 15-20 sondern 30-40 Euro kosten. Klar, wenns dann in Richtung der 70 Euro geht, wirds kritisch, aber 30-40 sollte drin sein.
Das einzige Spiel im letzten und kommenden Jahr aus diesem Preissektor welches ich trotz Preiserhöhung kaufen würde oder gekauft hätte ist Alienation... Grund: Erfahrung mit Deadnation.
Meine Pixelspiele/weiteren Indiespiele wäre es mir trotz theoretischer Spielzeit wohl nicht wert. Die gehen immer in die Richtung "Oh so etwas hab ich noch nicht gespielt. Für 5-15€ kann man das ja mal ausprobieren..."
Ob ich ein 40€ Rocket League kennengelernt hätte, bin ich mir wirklich net sicher. Jetzt würde ich natürlich sagen "Klar bezahl ich".
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Arteas
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
MoneyquoteSir Richfield hat geschrieben:Nicht reden, machen. Und gucken, wie "der Markt" darauf reagiert.
Ansonsten frage ich mich natürlich, wieso sich INDIES Gedanken darüber machen, was "Die Industrie" denkt.
Wobei natürlich meine Einstellung da falsch liegen kann, denke ich bei "Die Industrie" doch an große Publisher...
Zu denen Indies halt nicht gehören.
Ansonsten will ich von Team 17 nix mehr hören, bis die wieder ein gutes Worms gemacht haben...
PS: Ich predige schon länger, dass es gefühlt eine große Lücke bei Spielen um 25,- € zu geben scheint.
Allerdings gebe ich zu, dass ich da eher so Spiele wie Cities Skylines sehe und keine ambitionierten Ein-Mann Projekte, denen es unterm Strich nun mal immer an irgendwas mangelt. (Slain, ich gucke dich an...)
Indies haben im Moment die Herausforderung, dass man da in einem Riesensee schwimmt. Und der meist braun ist und stinkt.
Da hilft es nicht, einfach das Schwimmen teurer zu machen...
Ernsthaft : Ein Independend Studio hat bei weitem nicht die Kosten eines "Industry"-Labels. Dort sind dermassen viele Freelancer unterwegs,die teuer sind, oft,manchmal,in der Regel
Dann die Herstellungskosten usw usf..
ABER : Ich glaube trotzdem, dass die Schere zu gross ist, und zwar, weil die GEWINNMARGEN zu hoch kalkuliert werden von den Drecksgeldgebern und der versifften altertümlichen IT-Branchen Systemen.
Da liegt nämlich das Hauptproblem.
Aber egal, müssig zu diskutieren in dem Bereich...alle wollen Dinge ändern, aber keiner will anfangen.
@Topic : Ich bin wie Sir_Ritchfield dafür, es da Liberal zu halten : Erhöht doch die Preise
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
Tendenziell ist mir das in der Tat auch egal. Obere Grenze für digitale Downloads sind bei mir ebenfalls 20€. Ob das nun ein Dragon Age: Inquisition oder ein Salt&Sanctuary betrifft, ist da völlig egal. Und individuell nach Titel sind auch 20€ deutlich oberhalb der Schmerzgrenze.
- Hokurn
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
Ich möchte nicht sagen, dass es eine falsche Einstellung ist. Das Empfinden gibt ja auch ein wenig der Markt vor. Und natürlich hat man immer mal ein Spiel für das man rückwirkend betrachtet auch mehr Geld bezahlt hätte. Ob das dann tatsächlich stattgefunden hätte steht auch nochmal auf nem anderen Blatt. So verteufeln wie man das auch sonst behandelt sehe ich das Thema Marketing gar nicht. Klar brauche ich persönlich keine COD Werbung, weil ich in die aktuellen Spiele nicht mal nen 5er stecken würde, aber auf das eine oder andere gute Spiel kann man mich gerne mal ein wenig fester stoßen....no need no flag olulz hat geschrieben: Kenn ich auch, aber eigentlich ist es keine gute Einstellung. Ich hab mir damals Natural Selection 2 im Sale gekauft für 11€, dabei war der Vollpreis auch nur 23€. Man halt immer das Gefühl, dass es "kleine" Spiele seien. Aber das trifft nicht unbedingt zu und wenn man sich anguckt, was das Spiel im Gegensatz zu Vollpreistiteln wie CoD, Battlefield oder besonders Battlefront zu bieten hat und man dann 1600 Stunden in das Spiel gesteckt hat, fragt man sich schon, ob die 23€ nicht eigentlich deutlich zu niedrig sind.
Das aktuelle Verhalten in der Indie Branche ist einfach nicht auf 40€ ausgelegt.
Aber natürlich gibt es Spiele auf allen Seiten, die ihre Preise wert oder auch nicht wert sind.
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CritsJumper
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
Hier noch mal kurz zum Preis angemerkt:
Ich bin wirklich zwie gespalten. Bücher, Filme und Musik kosten ja auch nicht viel. Wahrscheinlich haben einfach nur zu wenig Menschen eine Interesse an dem Kulturgut Videospiele. Obwohl sich das Medium die letzten 30 Jahre ja schon vervielfacht hat. Andererseits kostet auch ein Film Milliarden. Es dürfte eigentlich kein Problem sein ein gutes Videospiel zu finanzieren. Wahrscheinlich weil ein Film schneller im Kasten ist als ein spiel. Dreifache an Entwicklungszeit, also auch dreifacher Preis.
Vielleicht sollte die Gemeinschaft ihre Werkzeuge gemeinschaftlich Pflegen und verbessern. :/
Ich bin wirklich zwie gespalten. Bücher, Filme und Musik kosten ja auch nicht viel. Wahrscheinlich haben einfach nur zu wenig Menschen eine Interesse an dem Kulturgut Videospiele. Obwohl sich das Medium die letzten 30 Jahre ja schon vervielfacht hat. Andererseits kostet auch ein Film Milliarden. Es dürfte eigentlich kein Problem sein ein gutes Videospiel zu finanzieren. Wahrscheinlich weil ein Film schneller im Kasten ist als ein spiel. Dreifache an Entwicklungszeit, also auch dreifacher Preis.
Vielleicht sollte die Gemeinschaft ihre Werkzeuge gemeinschaftlich Pflegen und verbessern. :/
- Kajetan
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Re: Die Industrie unterschätzt Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"
Pirates of the Caribean 4, angeblich über 350 Mio. Dollar. Kein einziger Top-Budget-Film mehr unter 200 Mio. Dollar.ChrisJumper hat geschrieben:Wahrscheinlich weil ein Film schneller im Kasten ist als ein spiel.
Spiele sind weiterhin noch deutlich billiger zu produzieren. Titel wie Destiny oder SW TOR bilden weiterhin die Ausnahme, welche die Regel bestätigt.
