BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

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Todesglubsch
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von Todesglubsch »

Nur so am Rande: Welche Spiele mussten denn in letzter Zeit (!) für den 18er-Stempel zensiert werden?
Hakenkreuz-Problematik mal außen vor.
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Kensuke Tanabe
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von Kensuke Tanabe »

Ah, unreflektierte Beißreflexe gegen USK und Femininstinen. Ist doch immer wieder amüsant.

Alien Isolation und Schatten von Mordor: Pegi 18 - USK 16 - ungeschnitten.

Und eigentlich sind wir doch alle für diese Reform die gefordert wird, nur müßte man da sachlich dran gehen um zu dem Schluß zu kommen.

Bei der USK arbeiten auch nur Menschen, und die sind gar nicht so unsympathisch:
https://www.youtube.com/watch?v=Bx8N-Q7_2dQ
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5Finger
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von 5Finger »

ronny_83 hat geschrieben:
Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben: PEGI (international): Die Hersteller bewerten ihr Spiel mit einem Online-Fragebogen SELBST und ein Programm errechnet anschließend die Kennzeichnung. Es gibt keine neutralen und legitimierten Tester. Die Kennzeichnungen sind dafür rechtlich nicht bindend (mit wenigen Ausnahmen afaik GB), und wirklich nur grobe Empfehlungen.
Ok. Danke für die Aufklärung. Aber ehrlich gesagt halte ich solch ein System für nicht vollends uberzeugend, wenn es denn so funktioniert. Wie vertrauenswürdig soll denn eine Einstufung sein, wenn sich die Industrie diese selbst zurechtbiegen kann ohne das jemand dahintersteht und das kontrolliert. Das ist ja wie bei der Autoindustrie. Die bescheißen doch auch hinten und vorne mit Angaben zu ihren Fahrzeugen. Vertrauenswürdig kann nur ein unabhängiger Tester sein, zumindest vertrauenswürdiger als die Industrie selbst, die eh alles tun wird um Verkaufszahlen zu fördern und Kunden zu gewinnen.
Die Industrie kann nicht komplett schalten und walten wie sie es will. Bei der PEGI werden die Titel auch noch geprüft, aber nur relativ oberflächlich und stichprobenartig. Zum Teil legt der Publisher nur das in seinen Augen "kritische" Material vor und die Prüfer der PEGI schauen sich dann halt lediglich die paar Szenen an. Das ist in meinen Augen auch der Makel bei der PEGI und deswegen bevorzuge ich grundsätzlich das System der USK.
Die Baustellen bei unserem Jugendschutz liegen eh, wie hier schon mehrfach erwähnt wurde, in den gesetzlichen Regelungen und nicht bei der USK/FSK/FSF und Co.
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sourcOr
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von sourcOr »

5Finger hat geschrieben:Die Industrie kann nicht komplett schalten und walten wie sie es will. Bei der PEGI werden die Titel auch noch geprüft, aber nur relativ oberflächlich und stichprobenartig. Zum Teil legt der Publisher nur das in seinen Augen "kritische" Material vor und die Prüfer der PEGI schauen sich dann halt lediglich die paar Szenen an. Das ist in meinen Augen auch der Makel bei der PEGI und deswegen bevorzuge ich grundsätzlich das System der USK.
Wirkt sich das denn auch abseits der Theorie in der Praxis so aus, dass du PEGI-Einstufungen öfter als "falsch" ansiehst? Kommt doch darauf an, in was für Einstufungen sich das in der Realität widerspiegelt und da sehe ich eigentlich keine großartigen Ausreißer. Shooter meistens eher ab 18 bei uns, 16 durch PEGI, aber DA:I hat z.B. von der USK ne 16er-Einstufung bekommen, während PEGI 18 war.
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casanoffi
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von casanoffi »

Früher gab es auch zensierte und verbotene Spiele, die in Deutschland entweder nicht öffentlich beworben oder gar nicht erst vertrieben werden durften.

Früher gab es nur keine technischen Möglichkeiten, erwachsene und mündige Bürger davon abzuhalten, diese Spiele völlig legal im Ausland zu kaufen. Valve & Co. sei Dank, haben sich diese Zeiten geändert.

Man kann nur hoffen, dass diese Reformen, wenn sie denn eintreten sollen, solche Dinge wieder gerade rücken.
Geld würde ich darauf aber nicht wetten.
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Randall Flagg78
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von Randall Flagg78 »

Todesglubsch hat geschrieben:Nur so am Rande: Welche Spiele mussten denn in letzter Zeit (!) für den 18er-Stempel zensiert werden?
Hakenkreuz-Problematik mal außen vor.
Es ist deutlich großzügiger geworden, was das angeht. Wenn sogar ein Mortal Combat ungeschnitten erscheinen darf, ist das schon ein deutliches Signal, wie ich finde.
Meine Theorie dazu: Wenn die Umsätze erstmal groß genug sind, ist es mit der geheuchelten Moral auch ganz schnell vorbei.
Da schaut der Nanny Staat dann gern mal drüber hinweg, solange das Fußvolk fleißig Umsatz und Steuern generiert.
Zudem verjüngt sich wohl auch das Personal in den Behörden so langsam. Die Pfeiffers dieser Welt sterben langsam aus, was natürlich zu begrüßen ist.
Vor allem das diese Manson Family der Videospiel Prüfer diese Gremien nicht in ihre Finger bekommen haben. Das wäre ein Rückfall um 15 Jahre gewesen.
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Kajetan
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von Kajetan »

Randall Flagg78 hat geschrieben: Meine Theorie dazu: Wenn die Umsätze erstmal groß genug sind, ist es mit der geheuchelten Moral auch ganz schnell vorbei.
Da schaut der Nanny Staat dann gern mal drüber hinweg, solange das Fußvolk fleißig Umsatz und Steuern generiert.
Nope. So läuft das hier nicht.
Zudem verjüngt sich wohl auch das Personal in den Behörden so langsam. Die Pfeiffers dieser Welt sterben langsam aus, was natürlich zu begrüßen ist.
Viel wichtiger als die reine Verringerung des durchschnittlichen Alters ist die gestiegene Sachkompetenz bei den Prüfern, da diese auf immer mehr Fakten und Daten aus der psychologischen Forschung zurückgreifen können. Man prüft im Vergleich zu früher "entspannter", weil man von Jahr zu Jahr immer mehr über die Rückkopplungen zwischen Gewaltdarstellung, Gewaltverhalten und die Auslöser für Gewaltverhalten Bescheid weiß. Es deutet sich mittlerweile an, dass Gewaltdarstellung in Spielen KEINEN meßbaren Einfluß auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen hat. Grund für diese Erkenntnisse sind übrigens immer mehr Langzeitstudien, die jetzt zu Ende gekommen sind und ausgewertet wurden. Das sind keine Laborversuche im luftleeren Raum mehr, hier wurde sich auch ganz genau das soziale Umfeld der Probanden angeschaut, ihre Entwicklung im Laufe der Jahre.

DAS ist die Ursache für eine Änderung in der Bewertungspraxis :)
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SkyHammEr
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von SkyHammEr »

Über den Sinn und den Unsinn einer der USK bzw. FSK wird immer wieder gestritten und ich denke mal, dass sich das auch in der nächsten Zeit nicht ändern wird.

Aber auch ich finde es gut, wenn man sich der Zuständigkeit einmal zusammensetzt und einen einheitlichen Konsenz und eine einheitliche Zuständigkeit regelt.

Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass es bei der heutigen Gesetzeslage eigentlich nur ein Vorteil ist, dass es Institutionen wie die USK gibt, da sie in der Regel eher Industrienah ist, und sich nur an die bestehenden Gesetze hält. In diesen ist die eigentliche Bevormundung.

Oder wie kann es sein, dass ein Titel, der keine Jugendfreigebe erhält, dennoch nicht jugendgefährdend sein darf. Wenn es die USK nicht gäbe, so wäre Deutschland ein Gamefreies Land. Also sollte man vielleicht einmal diese Widersprüche aus der Gesetzgebung beheben, und dann ein gutes und funktionierendes Jugendschutzprogramm aufziehen.
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Alter Sack
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von Alter Sack »

greenelve hat geschrieben:
Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben: Ich sehe darin mal keinen Widerspruch zu dem, was ich hier im Thread geschrieben habe (oder war das so gemeint? Dann bitte die Punkte nochmal klarer machen...) Zum „Wegnehmen“: Wenn die USK ihren Stempel verteilt, ganz gleich welcher, ist das ein Verfahrenshindernis für die BPjM und sie kann nicht mehr tätig werden. Das meinte ich mit „wegsaugen“ durch schlichte Kennzeichnung. Dem weiteren Zugriff entziehen. Bei der PEGI wäre eine solche Regelung unvorstellbar, da die Firmen sich hier ohne Kenntnis der deutschen Rechtslage lediglich selbst lose einschätzen.
Sollte PEGI die USK ersetzen, hätte sie die gleichen rechtlichen Grundlagen. Sie dürften dann der BPjM Anträge stellen und ein gekennzeichnetes Spiel wäre vor Indizierung geschützt. Diese Rechte müssten dann allerdings geschaffen werden, damit diese lose Einschätzung der Firmen für Händler bindend wird. Denn das ist der Knackpunkt der Kennzeichnung.

Und nochmal: Wenn die USK der Meinung ist, ein Spiel sei indizierungswürdig, geben sie es an die BPjM weiter. Durch den Schutz wird nichts weggesaugt. USK und BPjM arbeiten quasi an der gleichen Front, nur sind ihre Aufgabengebiete unterschiedlich. Die einen vergeben Alterseinstufungen, die anderen Indizieren.
Zum Verständnis, die unterschiedlichen Aufgabengebiete sind die Forderung nach einer Reform der Institute: Sie wollen zum Beispiel das Online und Offline Spiele nicht mehr von unterschiedlichen Behöreden geprüft werden. Das ist unnötige Bürokratie, da die Grenzen verschwimmen.
Das betrifft weniger Alterseinstufung und Indizierung (soweit ich die News noch im Kopf hab), soll nur die unterschiedlichen Aufgabengebiete erklären. Sie arbeiten nicht gegeneinander, dass sie sich etwas wegnehmen. Sie arbeiten schon zusammen.

Wenn sie ihre Waren in Deutschland anbieten oder die entsprechende Website sich erkennbar an Deutsche richtet (z.B. .de-Domain, deutsche Sprache etc.), dann gilt meines Wissens auch deutscher Verbraucherschutz. Fragen der Durchsetzbarkeit stehen natürlich auf einem anderen Blatt.
Und genau das würde doch passieren, sollte PEGI die USK ersetzen, oder etwas nicht? Es wäre dann die offizielle Einstufung von Produkten, die in Deutschland verkauft werden. Oder richtet sich das Fifa 16 im Saturn in Halle plötzlich nicht mehr an Deutsche, weil die PEGI eine internationale Veranstaltung ist?


Wenn ihr also davon redet, die PEGI ersetze die USK, meint ihr im Grunde nur die Regeln für die Einstufung, nicht die Rechtslage. Denn so wie du es zum Beispiel grad erklärt hast, würde ein solches Ersetzen bedeuten, es gäbe keine Kennzeichnung die für Händler bindend ist. Damit wäre die Kennzeichung ad absurdum geführt. Denn egal wie sehr Eltern sich mit ihren Kindern beschäftigen und sich Spiele auf Steam vorher anschauen bzw. dies für Käufe von bestimmten Spielen sperren, damit sie Kontrolle haben, was ihr Kind spielt, im Laden hört das auf. Dort steht der Zwölfjährige mit seinem Taschengeld vorm Regal und der Händler muss entscheiden, ob er den Kaufvertrag eingeht oder nicht.

edit: Minderjährige werden durch die Alterseinstufung diskriminiert -> ich bin raus. Wenn Eltern entscheiden, ein Spiel sei führ das Kind ungeeignet, diskriminieren sie damit. Das wird mir jetzt zu rassistisch, dafür bin ich zu sehr Nerd.
Aber darum geht es doch. Diese Gruppen fordern doch eine Änderung der Gesetze. Und nach meiner Meinung ist das wenn man sie schon ändert das man dann die USK direkt mit abschafft. In allen Bereichen der EU wird eine vereinheitliche Gesetzgebung angestrebt und auch deren praktische Ausübung. Warum dann auch nicht beim Jugendschutz oder wie in diesem Fall beim Jugendmedienschutz. In allen EU-Ländern läuft das über PEGI bzw. NICAM nur Deutschland fährt in einem Binnenmarkt ne Extrawurst. Ich sehe keinen Grund warum Deutsche jugendliche "schützenswerter" sind als andere EU-Jugendliche.
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greenelve
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von greenelve »

Alter Sack hat geschrieben: Aber darum geht es doch. Diese Gruppen fordern doch eine Änderung der Gesetze. Und nach meiner Meinung ist das wenn man sie schon ändert das man dann die USK direkt mit abschafft. In allen Bereichen der EU wird eine vereinheitliche Gesetzgebung angestrebt und auch deren praktische Ausübung. Warum dann auch nicht beim Jugendschutz oder wie in diesem Fall beim Jugendmedienschutz. In allen EU-Ländern läuft das über PEGI bzw. NICAM nur Deutschland fährt in einem Binnenmarkt ne Extrawurst. Ich sehe keinen Grund warum Deutsche jugendliche "schützenswerter" sind als andere EU-Jugendliche.
Der Gedanke hier zu PEGI war ein Ersetzen der USK. Wie soll das geschehen, wenn die USK wegkommt und das wars? Keine gesetztlich Bindung für Händler sich an die PEGI zu halten. Inwieweit hat sie dann die USK ersetzt, wenn sie ignoriert werden darf? Und nicht nur von Händlern ignoriert, auch von Kunden. So wie argumentiert wurde, braucht PEGI sich nicht an deutsches Recht halten, weil ist ja europaweit und das müssen sie erst, wenn damit Produkte mit PEGI Stempel in Deutschland verkauf werden. Und das werden sie mit PEGI Stempel, sollte PEGI die USK ersetzen.

Wir können im Zusammenhang mit "schützenswert" auch über Alkoholkonsum, der in unterschiedlichen Ländern unterschiedlich freigegeben ist.
Zuletzt geändert von greenelve am 04.04.2016 14:41, insgesamt 1-mal geändert.
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SkyHammEr
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von SkyHammEr »

Aber wenn man die USK abschafft, dann haben wir auf jeden Fall andere Probleme. dann kann jeder die BPjM anschreiben nur weil er meint, dass ein spiel zu schlimm sei.

man denke damals an die counterstrike debatte. wenn stoiber damals gefordert hätte.. ich weiss nicht ob es noch legal wäre????? ich denke mal ein gericht in bayern hätte das beschlagnahmt :twisted:

man muss die gesetzgebung verändern. ab 18 darf auch jugendgefährdend sein. und der gewaltparagraph ( keine ahnung welcher das ist ) muss entschärft werden. dann sind wir einen schritt weiter
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greenelve
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von greenelve »

SkyHammEr hat geschrieben:Aber wenn man die USK abschafft, dann haben wir auf jeden Fall andere Probleme. dann kann jeder die BPjM anschreiben nur weil er meint, dass ein spiel zu schlimm sei.

man denke damals an die counterstrike debatte. wenn stoiber damals gefordert hätte.. ich weiss nicht ob es noch legal wäre?????

man muss die gesetzgebung verändern. ab 18 darf auch jugendgefährdend sein. und der gewaltparagraph ( keine ahnung welcher das ist ) muss entschärft werden. dann sind wir einen schritt weiter
Es kann nicht jeder die BPjM anschreiben und die Indizieren dann. Es gibt in Deutschland ca. 800 Stellen die Anträge für eine Prüfung stellen dürfen.

Was du meinst ist eine Änderung der Indizierung, um es weicher zu machen. Zumindest verstehe ich es so.
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SkyHammEr
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von SkyHammEr »

des witeren darf man doch diese spiele auch in DE verkaufen wenn sie auf liste a sind ( liste b meine ich auch, solange noch keine beschlagnahme vorliegt). nur kein publisher traut sich daran, weil man es nicht bewerben darf. also weniger umsatz.
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Alter Sack
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von Alter Sack »

SkyHammEr hat geschrieben:Aber wenn man die USK abschafft, dann haben wir auf jeden Fall andere Probleme. dann kann jeder die BPjM anschreiben nur weil er meint, dass ein spiel zu schlimm sei.

man denke damals an die counterstrike debatte. wenn stoiber damals gefordert hätte.. ich weiss nicht ob es noch legal wäre????? ich denke mal ein gericht in bayern hätte das beschlagnahmt :twisted:

man muss die gesetzgebung verändern. ab 18 darf auch jugendgefährdend sein. und der gewaltparagraph ( keine ahnung welcher das ist ) muss entschärft werden. dann sind wir einen schritt weiter
Davon rede ich doch die ganze Zeit. Schon 3 Seiten vorher.
Und das ist ja auch das was die genannten Institutionen wollen. Nur ich gehe noch einen Schritt weiter und sage das eine der Institutionen komplett weg kann.
PEGI existiert in allen EU-Ländern außer Deutschland. In einigen ist es sogar gesetzlich bindend (GB). Ich verstehe dieses krampfhafte festhalten an der USK nicht. Man kann sämtliche gesetzlichen Vorgaben auf PEGI übertragen.

@greenelve: Der Vergleich mit dem Alkohol hinkt ein wenig. Laffer als bei uns gehts kaum noch was das Gesetz angeht.
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FuerstderSchatten
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Re: BIU, USK und das Deutsche Kinderhilfswerk forden eine Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes

Beitrag von FuerstderSchatten »

Alter Sack hat geschrieben:
SkyHammEr hat geschrieben:Aber wenn man die USK abschafft, dann haben wir auf jeden Fall andere Probleme. dann kann jeder die BPjM anschreiben nur weil er meint, dass ein spiel zu schlimm sei.

man denke damals an die counterstrike debatte. wenn stoiber damals gefordert hätte.. ich weiss nicht ob es noch legal wäre????? ich denke mal ein gericht in bayern hätte das beschlagnahmt :twisted:

man muss die gesetzgebung verändern. ab 18 darf auch jugendgefährdend sein. und der gewaltparagraph ( keine ahnung welcher das ist ) muss entschärft werden. dann sind wir einen schritt weiter
Davon rede ich doch die ganze Zeit. Schon 3 Seiten vorher.
Und das ist ja auch das was die genannten Institutionen wollen. Nur ich gehe noch einen Schritt weiter und sage das eine der Institutionen komplett weg kann.
PEGI existiert in allen EU-Ländern außer Deutschland. In einigen ist es sogar gesetzlich bindend (GB). Ich verstehe dieses krampfhafte festhalten an der USK nicht. Man kann sämtliche gesetzlichen Vorgaben auf PEGI übertragen.

@greenelve: Der Vergleich mit dem Alkohol hinkt ein wenig. Laffer als bei uns gehts kaum noch was das Gesetz angeht.
Der Meinung bin ich auch, sie sollten das mal was runterschrauben.