Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

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Slytheguy
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von Slytheguy »

atum84 hat geschrieben:... deswegen die 270€ für die CE bzw. 90€ für Deluxe ;-)
Und da es eine 60 - 70€ Version gibt hat man nicht mal nen Grund das Spiel nicht zu kaufen falls einem die 270€ zu viel sind ;) Ist also für jeden Geldbeutel eine Version dabei, den 10 Mille steht nichts im weg!

Im übrigen kommt nahezu jedes FF früher oder Später für PC. Die Zahl werden die, wenn nicht zu Release, spätestens nach 2 Jahren erreicht haben. Ihr vergesst dass Videospiele ein kommerzielles Massenmedium inzwischen sind, kein verrufenes Kellerkind-Hobby für Blasse Pickelnerds.

Wie wäre es mal wenn Ihr euer eigenes Hobby lieben würdet anstatt ALLES zu Flamen was an Newsmeldungen kommt nur um eigenen beschissenen Alltag wenigstens ein bisschen auszugleichen?
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FuerstderSchatten
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von FuerstderSchatten »

Evil_Dobermann hat geschrieben:Wie kommst du eigentlich auf die Idee ein CoD hätte mehr Anspruch als Doom, weil es eine (hanebüchene vor US-Patriotismus triefende) Story hat? Definierst du Anspruch am Storyanteil?

Die Spiele kommen aus verschiedenen Epochen und verfolgen verschiedene Ansätze. Doom ist ein Shooter aus der Zeit als Shooter noch gameplayorientiert waren und CoD der moderne erzählende Scriptschlauch. Der Anspruchsgehalt der Story geht bei beiden gen null während Doom vor allem im direkten Vergleich anspruchsvolleres Gameplay liefert als moderne Vertreter. Doom definiert sich durch komplexes Leveldesign, Erkundung, Taktik und fordert vom Spieler Konzentration und Reaktionsvermögen. CoD fordert vom Spieler genug Intelligenz um einem Pfeil hinterzulaufen und in Deckung zu gehen wenn der Bildschirm rot wird.
Wenn du Anspruch daran misst, wie schwer etwas ist, dann ist vermutlich CoD ein Leichtgewicht. Aber ist schon ok, ich habe wohl eine andere Vorstellung von Anspruch, nichts ist für mich immer noch schlechter als Patriotismus Scheiße.
Chibiterasu hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Wuschel666 hat geschrieben: Ja stimmt schon, der Name hat an Bedeutung verloren. Ein Großteil der Zocker macht mittlerweile eine neue Generation aus, die nicht mit Titeln wie FF 7/8/9/10 aufgewachsen sind, geschweige denn schätzen würde.

Ich hab ein paar Jahre lang einen Jugendtreff geleitet, daher hab ich ein paar aus der Generation der jetzt 16 - 20 Jährigen in meiner PSN Liste. Wenn ich mir die Trophy Liste so anschaue um zu sehen was die so spielen sieht das fast ausnahmslos so aus:
FiFa 14
FiFa15
FiFa16
CoD dies
CoD Das
PS Plus Titel XY mit 0%
GTA V
Was ja nicht auch an den Jammerlappen liegen könnte die alles verteufeln, dass nicht exakt genauso ist, wie FF 7. Das FF7 hoffnungslos veraltet ist, spielerisch wie grafisch wird da gar nicht mehr zu Kenntnis genommen.

Als ich 16-20 war, hatten auch viele Leute nur Doom, Quake und sonstigen Müll auf ihrer Platte. Weiß nicht was jetzt an Quake besser sein soll als an CoD. Das einzige was besser ist an Quake, ist das es besser ist in schlecht sein vermutlich.

Aber Nostalgie ftw. Da brauche ich mich nur den Retro Artikel von Doom reinziehen und weiß, dass die Call of Dutys von heute ihre Pendants von vor 20 Jahren haben.
Das war dein erster Post.^^

Ich hoffe, du siehst selber dass der sich nicht wirklich dazu eignet ne interessante, sachliche Diskussion darüber zu starten, ob es nicht vielleicht doch ein paar Leute gibt, die alles Neue einfach verteufeln und alles alte durch die rosarote Nostalgiebrille sehen.

Im Kern hab ich dir irgendwo auf den Seiten davor schon zugestimmt, dass sowas sicher vorkommt und ich selbst nicht gut finde.

Aber du hast halt auch Klassiker schlechtgeredet (als Müll bezeichnet) um deine Argumentation zu untermauern.
Das war völlig unnötig und objektiv gesehen halt schlicht nicht zutreffend...sondern Geschmackssache.
Deine Argumentation wird nicht besser, nur weil du immer mehr alte Spiele kleinredest, die dir nicht gefallen oder nie was gegeben haben (siehe Mario Bros. 3 oder Tetris) bzw. mit irgendwelchen "schaut her was ich alles durchgezockt habe - ich kenn mich aus" Listen um dich schmeißt.
Mario 3 habe ich gesagt, wäre ein durchschnittlicher Platformer im Vergleich zu heutigen. Nicht mehr nicht weniger. Und wenn es keine einheitliche Basis gibt zum diskutieren braucht man auch erst gar nicht anzufangen. Demnach verbiete ich mir Kritik an 13, weil es meiner Meinung nach immer noch besser als Doom ist. Du findest halt Tetris ist unangreifbar und für Ben halt Doom. Bleiben wir einfach dabei.
Lichtspieler
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von Lichtspieler »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich kapier dich nicht erstmal willst du partout nicht auf den Kern eingehen, nämlich auf die Behauptung, dass die heutigen Jugendlichen nur noch Schund spielen, natürlich behauptet von der alten Generation der Doom Spieler (natürlich nicht nur von denen, aber wie man an dem Thread sehen kann auch von denen).

Ob Tetris ein tolles Spiel ist, ist irrelevant dafür, es bietet Zero Zero Anspruch bzgl. eines Plots, es ist einfach nur ein 5 Minuten Handyspielchen. Natürlich wird das Millionenfach verkauft.

Es wurde damals zusammen mit dem Gameboy verkauft, dadurch hat es tatsächlich faktisch die meistverkauften Einheiten die ein Gameboyspiel hat.

Ich untermauere gar nix, es gibt nämlich nichts zu diskutieren über Tetris, Tetris ist ein Pausenfüller Spiel, es interessiert mich die Bohne wer dieses Spiel mag oder nicht. Jedenfalls sind das keine Gamer, die genauso sind wie wir damals, die sowas zocken. Das sind einfach nur Gelegenheitsfuzzis, die ihre Langeweile mit ner Partie Bubble Bobble oder eben Tetris bezwingen. Bei uns gabs halt teils nix besseres und daher gehörten solche Spiele zum Core.

Aber lassen wir das. Es bringt wirklich nix, du willst irgendwie mich auf irgendwas festnageln, klar Tetris ist ein zeitloser toller Klassiker, ich mags nicht, du auch nicht. Aber der Rest der Welt. Jedenfalls irgendwer wichtiges dem man nicht auf die Füße treten darf, weil zeitloser Klassiker und wir drehen uns im Kreis.

Ich meine jeder mag auch Mensch ärger dich nicht, stimmt oder Schach. Bist du jetzt zufrieden? Haben wir das jetzt endlich abgeräumt, ich dachte wir wollten hier über etwas interessanter reden, nämlich über die Behauptung, dass die Leute heute anders sind als wir damals.

Stattdessen, immer nur irgendein neues Spiel was behandelt werden muss wie ein rohes Ei, die einen finden Doom ganz besonders, du Tetris. Das sind beides sehr wichtige Spiele für die Spielegeschichte, aber doch keine Spiele die Anspruch haben, kommt das jetzt bei dir an?

Sorry, aber was du von dir gibst ist schlichtweg falsch und ziemlich kleingeistig - selbstverständlich sind gamer heute anders als früher. Und natürlich hatten einige Spiele früher einen größeren Anspruch als heute. Vergleichen wir doch mal cod mit Tetris: ersteres ein mehr oder weniger railgun Shooter mit "zero zero "(sagt man das echt so..?) Anspruch an den Spieler, zweites ein Logik-puzzle-spiel (über dessen Historie du dich besser nochmal informieren solltest zwecks Verkaufszahlen...) par excellance.
Der wesentliche Unterschied liegt aber in der Aufmerksamkeitsspanne der Spieler damals und heute. Jugendliche heutzutage haben nachgewiesenermaßen größere Probleme über längeren Zeitraum ihre Konzentration zu halten, deshalb muss es, wie in vielen AAA Titeln heutzutage, an allen Ecken wummen und krachen, bzw die Spiele müssen deutlich mehr wechselnde Tätigkeiten anbieten. Es ist kein Wunder das es kaum jüngere mahjongg Spieler gibt - das hat nichts mit Nostalgie zu tun, sondern damit das sich die westliche Jugend in den letzten zwanzig Jahren enorm verändert hat.
Reflexe sowie das verarbeiten von neuen Situationen sind bei Kids heutzutage viel viel besser, weil es ihrem Alltag eher entspricht, während Kreativität und Konzentration immer mehr nachlassen.

So viel zu deinem Punkt.
Doom ist auch heute noch ein guter Shooter, gemessen an seinem Anspruch. Zudem hat es im Gegensatz zu den meisten modernen shootern nachfolgende Spiele maßgeblich beeinflusst, und das gilt es zu respektiert. Innovation mag nicht gleich zu setzen sein mit Qualität, auf jeden Fall aber mit wiederspielwert .
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FuerstderSchatten
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von FuerstderSchatten »

klumpi23 hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich kapier dich nicht erstmal willst du partout nicht auf den Kern eingehen, nämlich auf die Behauptung, dass die heutigen Jugendlichen nur noch Schund spielen, natürlich behauptet von der alten Generation der Doom Spieler (natürlich nicht nur von denen, aber wie man an dem Thread sehen kann auch von denen).

Ob Tetris ein tolles Spiel ist, ist irrelevant dafür, es bietet Zero Zero Anspruch bzgl. eines Plots, es ist einfach nur ein 5 Minuten Handyspielchen. Natürlich wird das Millionenfach verkauft.

Es wurde damals zusammen mit dem Gameboy verkauft, dadurch hat es tatsächlich faktisch die meistverkauften Einheiten die ein Gameboyspiel hat.

Ich untermauere gar nix, es gibt nämlich nichts zu diskutieren über Tetris, Tetris ist ein Pausenfüller Spiel, es interessiert mich die Bohne wer dieses Spiel mag oder nicht. Jedenfalls sind das keine Gamer, die genauso sind wie wir damals, die sowas zocken. Das sind einfach nur Gelegenheitsfuzzis, die ihre Langeweile mit ner Partie Bubble Bobble oder eben Tetris bezwingen. Bei uns gabs halt teils nix besseres und daher gehörten solche Spiele zum Core.

Aber lassen wir das. Es bringt wirklich nix, du willst irgendwie mich auf irgendwas festnageln, klar Tetris ist ein zeitloser toller Klassiker, ich mags nicht, du auch nicht. Aber der Rest der Welt. Jedenfalls irgendwer wichtiges dem man nicht auf die Füße treten darf, weil zeitloser Klassiker und wir drehen uns im Kreis.

Ich meine jeder mag auch Mensch ärger dich nicht, stimmt oder Schach. Bist du jetzt zufrieden? Haben wir das jetzt endlich abgeräumt, ich dachte wir wollten hier über etwas interessanter reden, nämlich über die Behauptung, dass die Leute heute anders sind als wir damals.

Stattdessen, immer nur irgendein neues Spiel was behandelt werden muss wie ein rohes Ei, die einen finden Doom ganz besonders, du Tetris. Das sind beides sehr wichtige Spiele für die Spielegeschichte, aber doch keine Spiele die Anspruch haben, kommt das jetzt bei dir an?

Sorry, aber was du von dir gibst ist schlichtweg falsch und ziemlich kleingeistig - selbstverständlich sind gamer heute anders als früher. Und natürlich hatten einige Spiele früher einen größeren Anspruch als heute. Vergleichen wir doch mal cod mit Tetris: ersteres ein mehr oder weniger railgun Shooter mit "zero zero "(sagt man das echt so..?) Anspruch an den Spieler, zweites ein Logik-puzzle-spiel (über dessen Historie du dich besser nochmal informieren solltest zwecks Verkaufszahlen...) par excellance.
Der wesentliche Unterschied liegt aber in der Aufmerksamkeitsspanne der Spieler damals und heute. Jugendliche heutzutage haben nachgewiesenermaßen größere Probleme über längeren Zeitraum ihre Konzentration zu halten, deshalb muss es, wie in vielen AAA Titeln heutzutage, an allen Ecken wummen und krachen, bzw die Spiele müssen deutlich mehr wechselnde Tätigkeiten anbieten. Es ist kein Wunder das es kaum jüngere mahjongg Spieler gibt - das hat nichts mit Nostalgie zu tun, sondern damit das sich die westliche Jugend in den letzten zwanzig Jahren enorm verändert hat.
Reflexe sowie das verarbeiten von neuen Situationen sind bei Kids heutzutage viel viel besser, weil es ihrem Alltag eher entspricht, während Kreativität und Konzentration immer mehr nachlassen.

So viel zu deinem Punkt.
Doom ist auch heute noch ein guter Shooter, gemessen an seinem Anspruch. Zudem hat es im Gegensatz zu den meisten modernen shootern nachfolgende Spiele maßgeblich beeinflusst, und das gilt es zu respektiert. Innovation mag nicht gleich zu setzen sein mit Qualität, auf jeden Fall aber mit wiederspielwert .
Ich habe keinen Bock mehr zu diskutieren, Zero Zero kommt von einen Bud Spencer und Terrence Hill Film.

Ich kenne CoD nicht, aber mir ist klar, dass es geistig mehr zu bieten hat als Doom, wenn es bei dir nicht so ist, ist jede Diskussion sinnlos.

Ich habe erklärt warum ich Doom für anspruchslos halte, ihr findet schreckliches Mapdesign, was angeblich gut sein soll usw. als besonders anspruchsvoll. Nehme ich so hin, aber da kommen wir halt nicht zusammen
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 02.04.2016 23:54, insgesamt 1-mal geändert.
JPS
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von JPS »

Ähm, der spielerische Anspruch in Spielen wie Mario, und vielleicht auch Doom, liegt nicht darin, dass es die schwersten Spiele überhaupt sind. Die allerschwersten Spiele werden auch selten als die besten angesehen. Es liegt in der Finesse ihres Gamedesigns. Mario ist völlig in sich geschlossen, es will nichts darstellen als sich selbst. Moderne Actionspiele unterwerfen ihr Gameplay gerne dem Skript. Daher kommen auch solche eigentlich recht plumpen Elemente wie Quick Time-Events, die richtig angewendet die Immersion steigern können, aber bestimmt nicht spielerisch interessant sind. Mario ist reine Form, wie Musik. Musik hat das Glück nicht ständig dafür belangt zu werden einfach nur Musik zu sein. Anspruchsvolle Stücke klassischer Musik, wollen meist nicht ein Statement machen oder eine hintersinnige Geschichte erzählen. Es geht um die kunstvolle Verschachtelung von Rythmus und Melodie. Und so ähnlich sind auch Spiele wie Mario.

Mario ist brilliant designt: Es hat klare und konstante Mechaniken, die auf kreative und elegante Weise abgefragt werden. Die Level haben einen bestimmten, oft komplexen, Rythmus in den der Spieler sich versetzen muss, wenn er wirklich gut spielen will. Manchmal wird dieser Rythmus vom Level unterbrochen und der Spieler muss umdenken. Manchmal wird der Rythmus vom Spieler unterbrochen, weil er einen Fehler gemacht, oder vor einer schwierigen Sprungpassage zurückschreckt. Das Spiel bietet sinnvolle Werkzeuge an, die dem Spieler in diesen Situation helfen oder das Gameplay vielfältiger gestalten. Wenn der Spieler sich die Mühe macht, sich einen Riesenpilz zu besorgen darf er sich anschließend mehr Fehler erlauben. Es gibt in Mario viele Entscheidungspunkte dieser Art. Manchmal gibt es auch Entscheidungen zwischen mehreren Routen, die verschiedene Spielstiele verlangen und erlauben. Innerhalb einer einer Route gibt es auch überraschend relevante Entscheidungen wie "Springe ich über die Gegner hinweg oder auf sie drauf?", "Kicke ich jetzt diesen Panzer herum, oder gebe ich mir lieber selbst mehr Kontrolle über die Situation und kümmere mich um die Gegner einzeln?". Auch das Verlassen des normalen Levelablaufs wird oft durch Secrets belohnt. Diese Dinge treffen vielleicht auf viele Platformer zu, aber nur wenige setzen sie so geschickt und spannend ein wie Mario. Und die Spielgefühle sind da auch durchaus anders. Sonic hat weniger anspruchsvolle Level und setzt auf den Rausch der Geschwindigkeit. Die vielen Pfade in Sonic dienen weniger dem Entscheidungszwang, als der Möglichkeit, dass Spiel nach einem kleinen Fehler immer immer weiter laufen zu lassen, bloß nicht die Geschwindigkeit, bloß nicht diesen Spielrythmus zu unterbrechen. Das ist auf seine Weise auch brilliant.

Ein Skriptschlauchshooter bietet dir stattdessen fades Gameplay an um eine fade Story zu erzählen. Ist das wirklich besser?
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FuerstderSchatten
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von FuerstderSchatten »

JPS hat geschrieben:Ähm, der spielerische Anspruch in Spielen wie Mario, und vielleicht auch Doom, liegt nicht darin, dass es die schwersten Spiele überhaupt sind. Die allerschwersten Spiele werden auch selten als die besten angesehen. Es liegt in der Finesse ihres Gamedesigns. Mario ist völlig in sich geschlossen, es will nichts darstellen als sich selbst. Moderne Actionspiele unterwerfen ihr Gameplay gerne dem Skript. Daher kommen auch solche eigentlich recht plumpen Elemente wie Quick Time-Events, die richtig angewendet die Immersion steigern können, aber bestimmt nicht spielerisch interessant sind. Mario ist reine Form, wie Musik. Musik hat das Glück nicht ständig dafür belangt zu werden einfach nur Musik zu sein. Anspruchsvolle Stücke klassischer Musik, wollen meist nicht ein Statement machen oder eine hintersinnige Geschichte erzählen. Es geht um die kunstvolle Verschachtelung von Rythmus und Melodie. Und so ähnlich sind auch Spiele wie Mario.

Mario ist brilliant designt: Es hat klare und konstante Mechaniken, die auf kreative und elegante Weise abgefragt werden. Die Level haben einen bestimmten, oft komplexen, Rythmus in den der Spieler sich versetzen muss, wenn er wirklich gut spielen will. Manchmal wird dieser Rythmus vom Level unterbrochen und der Spieler muss umdenken. Manchmal wird der Rythmus vom Spieler unterbrochen, weil er einen Fehler gemacht, oder vor einer schwierigen Sprungpassage zurückschreckt. Das Spiel bietet sinnvolle Werkzeuge an, die dem Spieler in diesen Situation helfen oder das Gameplay vielfältiger gestalten. Wenn der Spieler sich die Mühe macht, sich einen Riesenpilz zu besorgen darf er sich anschließend mehr Fehler erlauben. Es gibt in Mario viele Entscheidungspunkte dieser Art. Manchmal gibt es auch Entscheidungen zwischen mehreren Routen, die verschiedene Spielstiele verlangen und erlauben. Innerhalb einer einer Route gibt es auch überraschend relevante Entscheidungen wie "Springe ich über die Gegner hinweg oder auf sie drauf?", "Kicke ich jetzt diesen Panzer herum, oder gebe ich mir lieber selbst mehr Kontrolle über die Situation und kümmere mich um die Gegner einzeln?". Auch das Verlassen des normalen Levelablaufs wird oft durch Secrets belohnt. Diese Dinge treffen vielleicht auf viele Platformer zu, aber nur wenige setzen sie so geschickt und spannend ein wie Mario. Und die Spielgefühle sind da auch durchaus anders. Sonic hat weniger anspruchsvolle Level und setzt auf den Rausch der Geschwindigkeit. Die vielen Pfade in Sonic dienen weniger dem Entscheidungszwang, als der Möglichkeit, dass Spiel nach einem kleinen Fehler immer immer weiter laufen zu lassen, bloß nicht die Geschwindigkeit, bloß nicht diesen Spielrythmus zu unterbrechen. Das ist auf seine Weise auch brilliant.

Ein Skriptschlauchshooter bietet dir stattdessen fades Gameplay an um eine fade Story zu erzählen. Ist das wirklich besser?
Das ist so nen Unsinn, natürlich will gerade die Klassische Musik etwas erzählen, sie sind ja auch für Opern komponiert. Das ist das größte das sich jemand gelegt hat seit langem.

Hättest du jetzt modernen Techno, Minimal oder House genannt, dann wäre es schon näher dran.

Und Mario und Co. sind einfach nur in deiner Fantasie perfekt. Doom ist auch nicht perfekt, es ist einfach nur kaum erkennbar wo oben und unten ist.

Und mir sind Quicktime Events und einfache Steuerung und viel Script ehrlich gesagt lieber, ich bin ausm Alter raus, bzw. war nie drin, dass ich besonders toll fand, milimeter genau auf irgend ne Platform zu springen oder 50 mal zu laden um durch die 5 Gegner mit 3 Hp in Doom mich durchzubuchsieren. Schon bei Alan Wake hat mich das teils genervt, dass es auf einfach zu schwer war.

Anderes Beispiel: Ich habe Double Dragon durchaus geliebt, aber es wäre trotzdem nur ein schwaches Spiel, wenn jemand sich die Mühe machen würde, es vernünftig neu aufzulegen. Aber bitte, bleibt dabei dass die alten Spiele perfekt und brilliant waren, weil Sonic 3 beschissene Wege kannte, wovon ich kaum einen Level geschafft habe.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 03.04.2016 00:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von JPS »

Und Opern gelten oft, gibt natürlich viele Ausnahmen, als die anspruchsloseste Form klassischer Musik...
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FuerstderSchatten
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von FuerstderSchatten »

JPS hat geschrieben:Und Opern gelten oft, gibt natürlich viele Ausnahmen, als die anspruchsloseste Form klassischer Musik...
Sag mal willst du mich verarschen, wie viel klassische Musik kennst du überhaupt? Opern und Operette sind so ziemlich die einzige Art klassicher Musik. Zauberflöte, Peter und der Wolf usw. Selbst John Adams mit seiner postmodernen Klassik, den du vermutlich nicht kennst, schreibt Opern. Bethovens 9te will auch etwas erzählen. Musik die nichts erzählt ist belanglos und anspruchslos. Wagner, Chopin, egal wer.

Vielleicht redest du ja von Liberace, ja der hat vielleicht keine Opern gespielt.

Selbst Techno erzählt uns was.

Wenns nix erzählt ist auch nix wert, wenn man mich fragt. Mario erzählt vielleicht auch eine belanglose Geschichte, aber immerhin die. Ohne das wäre es für mich untragbar. Einfach nur der Herausforderung wegen etwas zu spielen, ist für mich nu dämmlich, aber das ist tatsächlich nur meine Meinung und das gebe ich gerne zu. Aber von dem Standpunkt bin ich in diese Diskussion reingegangen, genau darauf wollte ich hinaus, weil der Erstposter meinte CoD hätte keinen Anspruch, aber es erzählt etwas und selbst wenn es Misstöne sind. Doom erzählt quasi nix.

Wenn du aufs Gameplay raus willst, gerne aber dann nerv bitte nicht micht, darauf wollte ich nie wirklich hinaus, sonst hätte ich wohl kaum Beispiele wie die NLT oder Dark Sun genannt. Diese haben nämlich tatsächlich noch Kleinigkeiten zu erzählen. Gerade die NLT, mit dem schwulen Bürgermeister, Rassismus usw..
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 03.04.2016 00:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von JPS »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
JPS hat geschrieben:Und Opern gelten oft, gibt natürlich viele Ausnahmen, als die anspruchsloseste Form klassischer Musik...
Ist so. Was meinst du was an Wagners Gesamtkunstwerk so revolutionär war. Die Oper war meist seichtes Kino für die Hofgesellschaft mit üblicherweise recht simplen Liberettos mit etablierten 08/15-Plots. Ein großteil der Oper bestand dann aus Rezitativen, die musikalisch nicht zu kompliziert sein durften, damit man der Handlung besser folgen kann, gefolgt von Arien, die, neben Volksliedern, oft die Pop-Schlager ihrer Zeit waren.

Nicht, dass puristisches Gamedesign unbedingt die einzige Wahrheit ist. Final Fantasy ist ja auch eher Nummernoper.
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von FuerstderSchatten »

JPS hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:
JPS hat geschrieben:Und Opern gelten oft, gibt natürlich viele Ausnahmen, als die anspruchsloseste Form klassischer Musik...
Ist so. Was meinst du was an Wagners Gesamtkunstwerk so revolutionär war. Die Oper war meist seichtes Kino für die Hofgesellschaft mit üblicherweise recht simplen Liberettos mit etablierten 08/15-Plots. Ein großteil der Oper bestand dann aus Rezitativen, die musikalisch nicht zu kompliziert sein durften, damit man der Handlung besser folgen kann, gefolgt von Arien, die, neben Volksliedern, oft die Pop-Schlager ihrer Zeit waren.

Nicht, dass puristisches Gamedesign unbedingt die einzige Wahrheit ist. Final Fantasy ist ja auch eher Nummernoper.
John Adams ist alles andere als seichte Kost, meiner Meinung nach der beste Komponist klassischer Musik. Aber gerne mache ich es wie ihr, Doom ist natürlich das Äquivalent zu wie könnte es anders sein Mozart. Der ist für seine Zauberflöte berühmt. Zauberflöte ist doch wohl ne Oper? Ich könnte dir kein einzelnes Lied von Mozart sagen und vermutlich 99 %, also quasi der Rest der Menschheit auch nicht. Aber ich gebe gerne zu, dass ich da nicht der versierteste bin.

Für euch scheint das sehr wohl die einzige Erfüllung zu sein, Gameplay. Da wird allen Ernstes Tetris hervorgeholt und mit anspruchsvollen Titeln wie den sagen wir mal den Witcher verglichen und gesagt, nö das eine ist Tennis, das andere Eishockey, kann man nit vergleichen. Das ist Quatsch, das eine ist Tauziehen von einer Schulklasse, das andere ganz Wimbledon.

Das ist mir alles so wesensfremd, da wird auf Teufel komm raus, alles zum heiligen Gral gemacht. Gut dann machen wir das so, haltet euch in Zukunft mit Kritik zurück, sie ist stets unberechtigt. CoD macht nunmal seinen Job verdammt gut, Millionen Menschen mögen das. Tetris macht seinen Job wohl auch gut. Doom hat seinen Job auch gut gemacht.

Alles Roger, dann brauchen wir aber nicht mehr zu vergleichen, weil jeder blinde mit Krückstock wusste worauf ich hinauswollte. Aber dann wurde halt Weaponhandling,, Mapdesign (wo ich stets bezweifle dass das in Doom gut ist) und Pacing, genannt und damit war es unantastbar. Dann sach ich CoD Popcorn, Leute lieben es unangreifbar. Und damit hat es sich. Diskussion vorbei.

Die Jugend von heute spielt keinenfalls dümmere Spiele als die Leute früher, Doom ist vielleicht bockschwer und hat das beste Gameplay der Welt, aber es erzählt nichts, es hat auch keine tollen Zwischensequenzen, es bietet kaum Abwechslung, weil im Prinzip die Quicktime Events ja Abwechslung zum normalen Gameplay bieten. Es gibt Spiele wie Meatball die sind genauso schwer wie Mario usw..
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 03.04.2016 00:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von Wuschel666 »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Wuschel666 hat geschrieben:
pokusa hat geschrieben:Ob die Marke Final Fantasy noch solche Verkaufszahlen erzielen kann? Natürlich hat das Team ambitionierte Ziele, halbwegs realistisch sollte man aber schon bleiben. Ich wage es auf jeden Fall zu bezweifeln. Irgendein ganz frischer Impuls (gar ein Reboot?) fehlt.
Ja stimmt schon, der Name hat an Bedeutung verloren. Ein Großteil der Zocker macht mittlerweile eine neue Generation aus, die nicht mit Titeln wie FF 7/8/9/10 aufgewachsen sind, geschweige denn schätzen würde.

Ich hab ein paar Jahre lang einen Jugendtreff geleitet, daher hab ich ein paar aus der Generation der jetzt 16 - 20 Jährigen in meiner PSN Liste. Wenn ich mir die Trophy Liste so anschaue um zu sehen was die so spielen sieht das fast ausnahmslos so aus:

FiFa 14
FiFa15
FiFa16
CoD dies
CoD Das
PS Plus Titel XY mit 0%
GTA V
Was ja nicht auch an den Jammerlappen liegen könnte die alles verteufeln, dass nicht exakt genauso ist, wie FF 7. Das FF7 hoffnungslos veraltet ist, spielerisch wie grafisch wird da gar nicht mehr zu Kenntnis genommen.

.
Ich sag selbst immer wieder, dass FF VII nicht gut gealtert ist (Zelda: Ocarina of Time ist beeindruckend gut gealtert). Ich finde FF VII immer noch klasse und würde es immer noch spielen, das erste mal hab ich auch erst so 2005 rum gespielt. Das Kampfsystem im 7er finde ich aber immer noch nicht veraltet, es ist ein schönes ATB System, welches einfach Spaß macht, hätte ich heute gerne mal wieder in einem Spiel. Ich verteufle Echtzeit/Action ja gar net, find ich auch gut, nur hätte ich gerne mal wieder nen schönes Rundensystem/ATB.
FuerstderSchatten hat geschrieben: Als ich 16-20 war, hatten auch viele Leute nur Doom, Quake und sonstigen Müll auf ihrer Platte. Weiß nicht was jetzt an Quake besser sein soll als an CoD. Das einzige was besser ist an Quake, ist das es besser ist in schlecht sein vermutlich.

Aber Nostalgie ftw. Da brauche ich mich nur den Retro Artikel von Doom reinziehen und weiß, dass die Call of Dutys von heute ihre Pendants von vor 20 Jahren haben
Weiß net, hatte das in meiner Jugend irgendwie anders in Erinnerung. In meinem Umkreis haben alle FF gespielt. Man hat sich mal drum gestritten ob Ps1 oder N64 geiler ist, ja, aber gute Spiele ham wir alle gespielt. Crash Bandicoot, GTA2, FF, Mario, Zelda, Banjo Kazooie, Diddy Kong Racing. Ein FiFa kam bei meinen Freunden auch manchmal ins Laufwerk, aber irgendwie hatte da jeder noch was gutes gezockt.

Jetzt seh ich um mich rum halt fast nur noch diese Mainstreamspiele, die sind natürlich nicht zwingend schlecht, auch da gibt es gute Titel, keine Frage. Aber irgendwie schauen die Leute nicht mehr tiefer, was es denn so gibt. Nur noch das große Massenprodukt aus der Werbung kommt auf den Tisch, am besten mit Season Pass damit man gleich hirnlos 100€ kaufen Tisch legen kann.
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von FuerstderSchatten »

Wuschel666 hat geschrieben:
Ich sag selbst immer wieder, dass FF VII nicht gut gealtert ist (Zelda: Ocarina of Time ist beeindruckend gut gealtert). Ich finde FF VII immer noch klasse und würde es immer noch spielen, das erste mal hab ich auch erst so 2005 rum gespielt. Das Kampfsystem im 7er finde ich aber immer noch nicht veraltet, es ist ein schönes ATB System, welches einfach Spaß macht, hätte ich heute gerne mal wieder in einem Spiel. Ich verteufle Echtzeit/Action ja gar net, find ich auch gut, nur hätte ich gerne mal wieder nen schönes Rundensystem/ATB.
FuerstderSchatten hat geschrieben: Als ich 16-20 war, hatten auch viele Leute nur Doom, Quake und sonstigen Müll auf ihrer Platte. Weiß nicht was jetzt an Quake besser sein soll als an CoD. Das einzige was besser ist an Quake, ist das es besser ist in schlecht sein vermutlich.

Aber Nostalgie ftw. Da brauche ich mich nur den Retro Artikel von Doom reinziehen und weiß, dass die Call of Dutys von heute ihre Pendants von vor 20 Jahren haben
Weiß net, hatte das in meiner Jugend irgendwie anders in Erinnerung. In meinem Umkreis haben alle FF gespielt. Man hat sich mal drum gestritten ob Ps1 oder N64 geiler ist, ja, aber gute Spiele ham wir alle gespielt. Crash Bandicoot, GTA2, FF, Mario, Zelda, Banjo Kazooie, Diddy Kong Racing. Ein FiFa kam bei meinen Freunden auch manchmal ins Laufwerk, aber irgendwie hatte da jeder noch was gutes gezockt.

Jetzt seh ich um mich rum halt fast nur noch diese Mainstreamspiele, die sind natürlich nicht zwingend schlecht, auch da gibt es gute Titel, keine Frage. Aber irgendwie schauen die Leute nicht mehr tiefer, was es denn so gibt. Nur noch das große Massenprodukt aus der Werbung kommt auf den Tisch, am besten mit Season Pass damit man gleich hirnlos 100€ kaufen Tisch legen kann.
Gut, mit dem ATB-System mag Geschmackssache sein, ich mag es sehr gerne einfach, weil ich im Prinzip sowieso nur die Story bei solchen Sachen sehen will. ch kann verstehen, wenn Leute da auch noch das letzte rausholen wollen. Sicherlich ist das System komplex. 7 habe ich überhaupt nicht gemocht, man muss sich wohl Zauber und Skills kaufen oder finden. Das finde ich schon nicht so besonders gut, wenn ich meine Zeit nicht mit suchen verschwenden will, besonders weil die Maps recht umfangreich sind und schwer zu überblicken wo man reinlaufen kann und wo nicht. Schlecht gealtert ist es, weil man genau sowas kaum erkennen kann, weil sich die Figuren von den Hintergründen abheben usw.. Die Story kann durchaus gut sein.

In D&D und anderen RPG-Systemen bin ich auch recht versiert und kann mich da ohne Probleme reinfuchsen und da gefällts mir wenns komplex ist.

FF 13 bietet ATB, ein recht schnelles und angenehm zu erlernendes. Das X-Buttonmashing stimmt auch nicht, schon im ersten Kapitel braucht man Heiltränke. Später werden mindestens bei Bossen Paradigmen Wechsel gebaucht. In FF 8, benutze ich auch bei normalen Kämpfen nur die Angriffstaste, alleine die Vorstellung ich würde da ein GF benutzen ist absurd mit der ellenlangen Sequenz.

Die Spiele die du sonst aufzählst, sind nicht alle meins. Ich mag durchaus Zelda, hab Teil 3 viel gespielt und auch gemocht. Auch Orcania of Time zumindest mal länger angespielt auf meinen 3DS, mir gefällt es nicht, wobei die Dungeons schon ein bisschen, aber das Openworld Gedöns war nicht meins.
Xris hat geschrieben:
Aber FF 13 ist über jeden Zweifel erhaben, wenn man sich den darauf einlässt, ist es sicherlich besser als 8 oder 9. Es besitzt die schönere Musik und durchdachtere Geschichte, die von 8 ist ja nun wirklich nur eine banale Liebesgeschichte, das bessere weil schnellere Gameplay und ist genauso linear, wenn man mal von der Weltkarte absieht, wo in 8 reichlich uninteressante Orte warten und natürlich die bessere Grafik, wobei ich 8 und 9 nicht einen ureigenen Charme absprechen möchte, sind heute noch gut spielbar und ich werde sie auch demnächst wieder spielen.
Ja die tiefsinnige Story aus ffxiii mit der tollen Charakterzeichnung. Besonders gefallen hat mir Squall äh Lightning mit ihrer supercoolen verschlossenen und gar nicht abgepausten Art. Oder Dante pardon "Snow" mit seinen coolen Sprüchlein die immer wieder zum Fremdschähmen einluden. Nur noch getopt von Heulsuse Hope. Und erst der Atagonist! Früher mal eine der grösten Stärken von FF. Wer war nochmal der Antagonist in FFXIII? Wao.... Der war so toll, das mir nicht mal sein Name einfallen will.....

Besser als IX weil die Musik und Story so toll war. Wao! Aber ist ja nur deine Meinung.
In FF 13 gibt es nicht nur einen Anagonisten, aber einer sticht schon heraus, ich glaube aber du kennst ihn nicht weil du es nicht gespielt hast. Für mich ist es der Kanzler. Wer war es denn eigentlich in 8? Cypher oder vielleicht die Hexe? Ich weiß auch nicht mehr wie die heißt. In 9 weiß ich nur von diesem Typen der in der Nähe der Orks wohnt. Keine Ahnung wie der heißt. In 10 der Vater und das Monster. In 12 ist es nochmal wer? Ich habe 3 und 4 erst vor nem Jahr gespielt aber ich kann dir jetzt schon nicht mehr sagen, wer da der Bösewicht war. Ich glaube bei 4 ist es der Bruder. Bei 3 ne Wolke der Dunkelheit.

Zu Chars: Selfie war ja auch Bombe mit ihren Lachen oder was war ihre Eigenschaft noch mal? Oder Xell, der boxende Junge, der sich immer aufregt. Oder in 9 der pflichbewusste Hauptmann und der Affenjunge, der kleine Zauberer, der später Angst vorm Sterben hat. Ich mochte in 10 Tidus immer sehr gerne. Aber auch hier gibt es ja ewige Nörgler die ihn nicht leiden konnten. Squall mag ich auch.

Lightning ist aber nicht wie Squall, Squall redet mit niemanden und tut so als ob er niemanden mag, aber er ist gleichzeitig sehr in sich gekehrt und nach außen kewl. Das ist mit Lightning anders, sie liebt ihre Schwester und regt sich über Snow auf, weil der immer alles positiv sehen möchte, auch Hope ist sie zu Anfang eher nicht zugeneigt, obwohl Hope bei ihr (mütterlichen) Ersatz und Hilfe gegen Snow sucht. Sie ist emotional und aggressiv. Squall höchstens passiv, aber eher resigniert.

Natürlich kann ich ohne Probleme behaupten dass Wakka mit Gadot Ähnlichkeiten hat. Nur, das macht doch Gadot jetzt nicht kaputt für mich.

Und dann noch, die Chars wirken jetzt mal wesentlich lebendiger als Xell oder Squall, die ja eh fast nur über Sprechblasen präsentiert wurden. Sie sind auch wesentlich vielseitiger. Ich meine in 8 hat sich doch kein Charakter in irgendeine Richtung entwickelt außer Squall. Die Story von 8 war auch nicht mehr als eine Liebesgeschichte, die auch noch teils sehr verwirrend erzählt wird. Das heißt aber nicht, dass ich sie nicht liebe.


In 9 kann ich auch kaum Charakterenwicklung entdecken, aber das habe ich auch noch nicht so weit gespielt gehabt. 10 hat einfach eine tolle Story und auch die Charaktere wirken kohärent in ihrer Entwicklung. Aaron hat bei mir einen besonderen Platz in meinen Herzen für eine bestimmte Stelle, wenn eine wichtige Entscheidung fällt. 10 ist auch so wunderbar abgedreht mit der Geschichte und allem drum und dran, dass es zurecht den Namen FF trägt.

Nun jedenfalls sollte man 13 eine Chance geben. Es ist wesentlich besser als sein Ruf bei den Nostalgikern, die es eh nur halbherzig gespielt haben. 13-2 gefällt mir auch sehr gut. Ich mag Noel sehr gerne. Und auch wenn die Auflösung recht kurz ist, ist es doch ein sehr schöner und emotionaler Moment Noel zu beobachten bei seiner Traumreise.

Ich mag auch The last Remnant. FF 12 habe ich auch gespielt, sogar recht weit, aber so richtig hats mich nicht gepackt. Würde ich mir gerne aber nochmal anschauen irgendwann. 3 und 4 habe ich auch durch, empfehle ich aber sicher nicht.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 03.04.2016 01:27, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von JPS »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Das ist mir alles so wesensfremd, da wird auf Teufel komm raus, alles zum heiligen Gral gemacht. Gut dann machen wir das so, haltet euch in Zukunft mit Kritik zurück, sie ist stets unberechtigt. CoD macht nunmal seinen Job verdammt gut, Millionen Menschen mögen das. Tetris macht seinen Job wohl auch gut. Doom hat seinen Job auch gut gemacht.
Eben. Aber diese Spiele machen nunmal unterschiedliche Jobs. Mario würde sicherlich nicht davon profitieren, wenn das Spiel ständig von dummen Cutscenes unterbrochen wird, die mir erzählen, dass Bowser ja eigentlich schwul ist, das aber nicht als Teil seiner Identität akzeptieren kann und deshalb als Kompensation die Prinzessin entführt und das Mushroom-Kingdom unterjocht - am besten noch mit symbolischen Holocaustreferenzen.
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von FuerstderSchatten »

JPS hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben: Das ist mir alles so wesensfremd, da wird auf Teufel komm raus, alles zum heiligen Gral gemacht. Gut dann machen wir das so, haltet euch in Zukunft mit Kritik zurück, sie ist stets unberechtigt. CoD macht nunmal seinen Job verdammt gut, Millionen Menschen mögen das. Tetris macht seinen Job wohl auch gut. Doom hat seinen Job auch gut gemacht.
Eben. Aber diese Spiele machen nunmal unterschiedliche Jobs. Mario würde sicherlich nicht davon profitieren, wenn das Spiel ständig von dummen Cutscenes unterbrochen wird, die mir erzählen, dass Bowser ja eigentlich schwul ist, das aber nicht als Teil seiner Identität akzeptieren kann und deshalb als Kompensation die Prinzessin entführt und das Mushroom-Kingdom unterjocht - am besten noch mit symbolischen Holocaustreferenzen.
Da gehe ich konform. Im Prinzip ist es mir wurscht, was jemand spielt. Mario spiel ich auch schon mal gerne für 10 Minuten oder so. Ich erwarte dort tatsächlich keine Story die mehr als nur eine lose Rahmenhandlung darstellt. Trotzdem ist ein Meatball kein schlechteres Spiel, sondern eher ein besseres? Ach keine Ahnung ich kenne mich mit Platfomern nicht aus.

Bei Doom als Shooter ist das anders, aber auch nur im Vergleich zu heute. Doom funktioniert aber für mich sowieso nicht, ich bin keiner der sich gerne hineinkniet.

Die Leute sollten sich mal hinterfragen, ob das toll ist andere niederzumachen aber selbst keine Kritik zu ertragen. Inklusive mir, innerlich denke ich immer noch, dass Doom keinen so hohen Nährwert bietet wie NTL. Aber das ist erstens nur der Nährwert den es mir bietet. Sicherlich kann man sich tagelang damit beschäftigen wie man am schnellsten durch Doom durchkommt.

Aber: Ich bezweifle, dass Doom besser ist als beispielsweise Bioshock Infinite, wenn man neutrale Menschen dazu befragen würde. Für mich rangiert es jedenfalls diametral gegenüber. Wobei Infinite recht weit oben platziert ist, während Doom noch unter so manche Amiga Spielchen rutscht, die ich im Leben gespielt habe.

Aber vielleicht sollte man auch nicht vergleichen. Aber dann sollten sich das andere auch überlegen und gerade die alten Hasen sollten das, wenn sie hier abfällig von Spielen reden, die im Prinzip mindestens genauso viel zu bieten haben, wie die alten Sachen. Jedenfalls es war meine Intention nur die Nostalgiker vom hohen Ross zu stoßen. Mit so viel Apologetik ihrerseits habe ich aber durchaus gerechnet um ehrlich zu sein und es hat mich doch sehr amüsiert. Doom best Game ftw.
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Re: Final Fantasy 15 muss sich mehr als zehn Millionen Mal verkaufen, um die Gewinnzone zu erreichen

Beitrag von Xris »

In FF 13 gibt es nicht nur einen Anagonisten, aber einer sticht schon heraus, ich glaube aber du kennst ihn nicht weil du es nicht gespielt hast. Für mich ist es der Kanzler.
Behauptungen sind keine Argumente. Okay ich mache mit! Du hast es auch nicht gespielt! :ugly: jedem der nicht deiner Meinung vertritt unterstellst du den Mist nicht gespielt zu haben. Hey Jens von 4P hats bestimmt auch nicht gespielt. Du disqualifizierst dich selbst.
Eben. Aber diese Spiele machen nunmal unterschiedliche Jobs. Mario würde sicherlich nicht davon profitieren, wenn das Spiel ständig von dummen Cutscenes unterbrochen wird, die mir erzählen, dass Bowser ja eigentlich schwul ist, das aber nicht als Teil seiner Identität akzeptieren kann und deshalb als Kompensation die Prinzessin entführt und das Mushroom-Kingdom unterjocht - am besten noch mit symbolischen Holocaustreferenzen.
:lol: Magst du dich bei Nintendo mal als Storywriter bewerben? Wäre mir eine Vorbestellung fuer das nächste Mario wert.