SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt haben

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4P|BOT2
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SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt haben

Beitrag von 4P|BOT2 »

SOMA hat sich seit der Veröffentlichung im September 2015 mehr als 250.000 Mal verkauft, gab Frictional Games im offiziellen Blog bekannt. Momentan würde sich das Spiel ungefähr 125 Mal pro Tag verkaufen. Um den Break-even zu erreichen bzw. das Produktionsbudget vollständig einzuspielen, müssten sie noch ungefähr 20.000 bis 30.000 Exemplare absetzen. Die Entwickler bezeichnen das Spiel generell al...

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casanoffi
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Re: SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt

Beitrag von casanoffi »

Als ein mögliches Problem von SOMA betrachten die Entwickler die Mixtur aus Sci-Fi und Horror. Für Spieler, die gerne ein pures Horror-Erlebnis gehabt hätten, war der Titel wohl zu Science-Fiction-lastig - und umgekehrt. Sie bei Frictional Games finden zwar, dass die Mischung geglückt sei, aber es scheint, als hätten es die potenziellen Käufer anders gesehen. Außerdem wird dargelegt, dass die Verkäufe von SOMA auch die Absatzzahlen von Amnesia beeinflusst hätten. Der Amnesia-Absatz sei seitdem stark eingebrochen und hat sich davon bisher nicht erholt. In Zukunft wollen sie versuchen, die Genres der eigenen Spiele besser zu differenzieren (z.B. bei einem Sci-Fi-Titel eher auf die Geschichte und bei einem Horror-Spiel mehr auf Horror setzen).
Für mich war SOMA (zusammen mit Pillars of Eternity) Spiel des Jahres.
Es war ein wortwörtlich fantastisches Erlebnis, geniale Mischung aus Sci-Fi und Horror.

Sehr schade, dass das Spiel so wenig Anklang fand.
Allerdings würde ich hierbei die "Schuld" nicht an einer mangelnden Differenzierung zwischen Sci-Fi und Horror sehen.

Frictional hatte einfach etwas erschaffen, was diese ganzen Banausen nicht zu schätzen wissen :mrgreen:
johndoe1197293
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Re: SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt

Beitrag von johndoe1197293 »

Könnte was dran sein; ich persönlich schalte meistens ab, sobald ich "Sci-Fi" höre, zocke aber gerne Horror Games.
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schefei
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Re: SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt

Beitrag von schefei »

Für mich auch eines der besten Spiele seit langem, die Atmosphäre ist einmalig und die Story regt zum Nachdenken an.
Zypharium
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Re: SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt

Beitrag von Zypharium »

SOMA war großartig. Zumindest für mich. Ich finde Horror-Spiele normalerweise wegen der Jumpscares und billigen Effekte schlecht, allerdings hat SOMA genau ins Schwarze getroffen. Ich liebe einfach Spiele, die die Geschichte auf Sci-Fi-Elemente konzentrieren. Ich hätte das Spiel allerdings gerne mit einer VR-Brille gespielt. Man hätte zwar die visuellen Effekte bei Gefahr stark runterschrauben müssen, denn ansonsten wäre Erbrechen im Sekundentakt vorprogrammiert, aber das Spiel war extrem atmosphärisch.
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DonDonat
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Re: SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt

Beitrag von DonDonat »

Charsis hat geschrieben:Könnte was dran sein; ich persönlich schalte meistens ab, sobald ich "Sci-Fi" höre, zocke aber gerne Horror Games.
Genau deswegen ist SOMA aber so brillant: es hinterfragt wichtige ethische Aspekte der zukünftigen technischen Entwicklung auf eine sehr subtile und irgendwie verstörende Weise.

Ich für meinen Teil fand SOMA echt super und es ist schon sehr schade dass es kein kommerzieller Erfolg geworden ist :cry:
Zugegeben, mir hätte SOMA auch ohne Horror-Elemente sehr gut gefallen aber als Gesamtwerk und speziell in Punkte Story ist SOMA neben Bioshock 1/Infinite eins meiner Lieblings-Titel der letzten Jahre!

Jeder der Horror mag kann bei SOMA fast bedenkenlos zuschlagen, jeder der eine etwas tiefsinnigere, anspruchsvollere SiFi Story mag/sucht der sollte SOMA unbedingt kaufen!!!
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monotony
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Re: SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt

Beitrag von monotony »

ich glaube, die entfernung vom horror-survival, die schon mit a machine for pigs (das ich dennoch sehr mochte) eingesetzt hat, hin zum deutlich mehr narrativen fokus und der enttäuschung, die dadurch beim "vorgänger" entstanden ist, waren auch ein gutes stück mit dran schuld, dass sich die leute gegenüber soma deutlich skeptischer verhalten haben.

reine horror-games haben ohnehin im vergleich zu anderen genres immernoch einen schwereren stand. mischt man dann noch sci-fi und philosophische elemente mit in den topf, kommt ein sehr spezielles gericht heraus, das nicht jedem schmeckt.

ich empfand soma als ganz tolle, eigene erfahrung. aber im vergleich zu amnesia: the dark descent und auch penumbra kann sich die atmosphäre und horror-stimmung aufgrund der abstrakten umgebung und dem kaum noch vorhandenen gefahrenpotenzial weniger stark entfalten. sie lebt fast nur noch von der (großartigen) geschichte.
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Jazzdude
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Re: SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt

Beitrag von Jazzdude »

Ich liebe Penumbra wegen des Settings und den (für damals) neuen physikalischen Rätseln und dieses Bastlerflair, welches man beim Reparieren von irgendwelchen Maschinen hatte.

Ich mag Amnesia nicht wegen des Settings und den zurückgeschraubten Rätseln. Stattdessen hat man dieses völlig dämliche "Wahnsinn" System, welches mir jeden Spielspaß geraubt hat.

SOMA habe ich mir hingegen mal längere Zeit in Let's Plays direkt auf der PS4 (also diese Live-Videos auf Twitch) angeschaut. Und das Setting interessiert mich definitiv wieder mehr. Ich habe einen Faible für desolierte Basen im Meer oder im All, aber irgendwie sah das Ganze immer noch nicht so rätsellastig aus wie Penumbra. Ich weiß nicht, ob die Spieler da einfach etwas Mist gebaut haben oder die Stellen gerade unpassend waren, aber die denen ich zugeschaut habe, sind die meiste Zeit einfach nur rumgelatscht. Wirklich viel Interaktion mit der Umgebung ist da nicht.


Kann da jemand was zu sagen, zum Interaktions- und Rätselgehalt? Das Setting würde für mich einen Kauf im Deal rechtfertigen, aber wenn Interaktionen und Rätsel "nur" auf Amnesianiveau sind, ist es für mich kein Kauf über 15 €.

monotony hat geschrieben: ich empfand soma als ganz tolle, eigene erfahrung. aber im vergleich zu amnesia: the dark descent und auch penumbra kann sich die atmosphäre und horror-stimmung aufgrund der abstrakten umgebung und dem kaum noch vorhandenen gefahrenpotenzial weniger stark entfalten. sie lebt fast nur noch von der (großartigen) geschichte.
Meh, das ist nicht das, was ich hören wollte. Eine interessante Story ist sicherlich auch eine tolle Sache, aber wie gerne hätte ich ein Penumbra unter Wasser gehabt.
Das mit dem Gefahrenpotenzial dachte ich beim Zuschauen auch. Es gab eigentlich nur eine Szene mit irgend so einem Schlangenviech, wo verstecken wirklich nötig war, ansonsten geht es wohl recht einfach den Viechern auszuweichen.
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monotony
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Re: SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt

Beitrag von monotony »

Jazzdude hat geschrieben:[...]
ein sanity-system wie in amnesia gibt es nicht. der rätselanteil ist moderat, basiert aber im vergleich zu penumbra eher auf der futuristischen technik und ist nicht sonderlich anspruchsvoll. viele displays, etc. es gibt kein inventarsystem und so sind benötigte gegenstände immer nur für den moment in händen gehalten. es gibt 2-3 situationen, in denen man gegnern ausweichen muss. auch das ist nicht wirklich schwer und außerdem an festen orten gescriptet.

ich empfehle dir aber trotzdem, es zu spielen. die geschichte allein beschäftigt einen noch tage später.
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Jazzdude
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Re: SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt

Beitrag von Jazzdude »

monotony hat geschrieben:
Jazzdude hat geschrieben:[...]
ein sanity-system wie in amnesia gibt es nicht. der rätselanteil ist moderat, basiert aber im vergleich zu penumbra eher auf der futuristischen technik und ist nicht sonderlich anspruchsvoll. viele displays, etc. es gibt kein inventarsystem und so sind benötigte gegenstände immer nur für den moment in händen gehalten. es gibt 2-3 situationen, in denen man gegnern ausweichen muss. auch das ist nicht wirklich schwer und außerdem an festen orten gescriptet.

ich empfehle dir aber trotzdem, es zu spielen. die geschichte allein beschäftigt einen noch tage später.
Danke für die Eindrücke. Ja, nachgeholt wird es noch! Jedoch bestärkt es mich in meiner Entscheidung auf einen Deal zu warten.
Ich weiß eine gute Story mehr als zu schätzen, aber Bioshock Infinite hat mich daran erinnert, dass ich in Spielen auch ein zumindest mehr als solides Gameplay möchte, oder eben nicht für Vollpreis kaufen.
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Andarus
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Re: SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt

Beitrag von Andarus »

Ist mir noch zu teuer, bei so kurzen Spielen warte ich auf einen Sale. Für so 5€ vllt. :Häschen:
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DonDonat
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Re: SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt

Beitrag von DonDonat »

Ich verstehe immer nicht wieso sich Spieler über nur "solides Gameplay" aufregen wenn die Story absolut brillant ist :roll:
Bioshock Infinite oder SOMA würden dank der super Story z.B. auch als wunderbar Point'n'Click Adventure funktionieren, was man von Spielen wie CoD, Assassins Creed, Far Cry, The Division etz. absolut nicht behaupten kann.
Nur hat man dann eben das Problem dass die Zielgruppe noch mal kleiner wird :cry:

Mich haben in SOMA die Horror Elemente meist eher gestört, was nicht daran liegt dass ich keine Horror Spiele mag, nur ist SOMA mit seiner erzählerischen Tiefe eben weniger gut geeignet für Horror...
Wenn schon Horror dann Dead Space, zumindest der erste Teil gehört für mich zu den besten Horror-Spielen der letzten Konsolen-Generation ;)
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oppenheimer
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Re: SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt

Beitrag von oppenheimer »

Ich betrachte mich weder als Sci-Fi- noch Horror-Fan per se, aber gerade diese Vermischung der beiden Genres hat doch einige arschcoole Spiele hervorgebracht. Bretter wie System Shock 2 und Alien: Isolation, Blockbuster wie Dead Space und sogar anständige point and click-Adventures wie (ja, lacht nur) das kostenlose "7 Days a Sceptic" von diesem Yahtzee-Menschen.
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schefei
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Re: SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt

Beitrag von schefei »

Andarus hat geschrieben:Ist mir noch zu teuer, bei so kurzen Spielen warte ich auf einen Sale. Für so 5€ vllt. :Häschen:
Also ich hab beim ersten Durchgang 12 Stunden gebraucht, als kurz würde ich das nicht bezeichnen.
Zypharium hat geschrieben:Ich hätte das Spiel allerdings gerne mit einer VR-Brille gespielt. Man hätte zwar die visuellen Effekte bei Gefahr stark runterschrauben müssen, denn ansonsten wäre Erbrechen im Sekundentakt vorprogrammiert, aber das Spiel war extrem atmosphärisch.
Das will ich auch unbedingt einmal erleben, dann aber mit der Mod die einen für die Monster unsichtbar macht damit ich mir alles in Ruhe anschauen kann.
Thearced
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Re: SOMA: Hat sich mehr als 250.000 Mal verkauft; Mischung aus Horror und Sci-Fi könnte potenzielle Käufer abgeschreckt

Beitrag von Thearced »

DonDonat hat geschrieben:Ich verstehe immer nicht wieso sich Spieler über nur "solides Gameplay" aufregen wenn die Story absolut brillant ist :roll:
Bioshock Infinite oder SOMA würden dank der super Story z.B. auch als wunderbar Point'n'Click Adventure funktionieren, was man von Spielen wie CoD, Assassins Creed, Far Cry, The Division etz. absolut nicht behaupten kann.
Nur hat man dann eben das Problem dass die Zielgruppe noch mal kleiner wird :cry:
Weil ein Spiel sich in erster Linie durch seine Spielbarkeit definiert. Erst irgendwann danach durch seine Geschichte (wenn überhaupt).
Egal wie gut, tiefgründig, komplex eine Geschichte auch sein mag, solange das Spieldesign an sich einfach Dreck ist, ist auch das Spiel einfach Dreck.
Siehst du auch bei Filmen und Büchern. Keine gute Geschichte wird einen mies gemachten Film, oder schlecht geschriebens Buch retten können.

Leider hält sich immer noch der Gedanke das eine gute Geschichte gleich einem guten Spiel ist, was zu solchen Ausfällen wie dem von dir gennanten B:I führt (auch wenn ich finde das selbst die Geschichte darin einfach beknackt ist, voll von Lokiglöchern und Inkonsistenz).