Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating

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superboss
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating

Beitrag von superboss »

Mir wird relativ schnell schlecht. Schon längeres AutobahnMitfahren am frühen Morgen und ich muss schon mit mir kämpfen.
Hab letztens mal wieder Halflife 2 gespielt und ich glaub nach 20 Minuten oder so war der Tag fast gelaufen.......

Ich glaub ich werd vr lieben :lol:
unknown_18
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating

Beitrag von unknown_18 »

Würde einfach erst mal raus finden was genau dir da zu schaffen macht, FOV? Framerate? Oder irgendwas anderes am Bild? Auf jeden Fall vorsichtig an VR ran gehen und sich langsam ran tasten um erst mal zu sehen ob du überhaupt Probleme hast und mit was genau.
FUSiONTheGhost
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating

Beitrag von FUSiONTheGhost »

Levi  hat geschrieben:Das nenne ich wirklich mal arrogant. Und nein, das klingt nicht nur so, sondern es ist hochgradig arrogant.
Aber er hat recht :)

Bei VR und das Thema Übelkeit sind nunmal folgende Faktoren wichtig:

langsame Eingewöhnung
VR angepasste Software
subjektive Anfälligkeit

Mit einer schlecht zusammengebastelten Achterbahndemo anzufangen, weil man sich das sooo cool vorstellt, ist einfach der schlechteste Einstieg in VR.

Habe ebenfalls wie Balmung jetzt fast 2 Jahre Erfahrung mit der DK2 gesammelt und auch schon einige Freunde bei mir gehabt, die diese ausprobieren konnten. Fakt ist, dass der Großteil davon keine Probleme hatte, sofern die Demos direkt für VR angepasst waren bzw. wenn sie Probleme hatten, diese nach dem 2. oder 3. Mal nicht mehr gravierend waren.

Man sollte halt nicht den Fehler machen, anhand seiner eigenen subjektiven Erfahrung VR in den Dreck zu ziehen, nur weil man die Sache falsch angegangen ist. Ich geh ja auch nicht her und sage, reale Achterbahnen sind scheiße, da ich meinen ersten Versuch mit 2 Promille im Blut unternommen habe.

Meine persönliche VR Erfahrung: VR mit angenehmen Spielen anfangen und langsam steigern. Sollte einem schlecht werden, sofort aufhören und am nächsten Tag nochmal probieren. Bei mir hat dies dazu geführt, dass ich mittlerweile schon wirklich krasse Dinge in VR anstellen muss, damit mir schlecht wird.
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Levi 
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating

Beitrag von Levi  »

Ich empfehle einen folgepost von mir, in dem ich kurz genauer drauf eingegangen bin. Und nein, es sind nicht nur meine Erfahrungen.
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Wigggenz
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating

Beitrag von Wigggenz »

FUSiONTheGhost hat geschrieben:Man sollte halt nicht den Fehler machen, anhand seiner eigenen subjektiven Erfahrung VR in den Dreck zu ziehen, nur weil man die Sache falsch angegangen ist. Ich geh ja auch nicht her und sage, reale Achterbahnen sind scheiße, da ich meinen ersten Versuch mit 2 Promille im Blut unternommen habe.
Das gilt aber umgekehrt genau so für positive Erfahrungen mit "Heilung" der Motion Sickness, seien es eigene oder die von Freunden.

Es geht darum, wie alle, die Bedenken gegenüber VR wegen Übelkeit anmelden direkt über den einen Kamm geschoren werden, sie würden es nur nicht richtig versuchen und in Wahrheit wären sie dann auch nicht so anfällig wie sie tun und würden nur VR in den Dreck ziehen wollen (wofür mir noch immer jemand mal ein Motiv erklären müsste)... so einfach allgemeine Aussagen darüber zu treffen, ohne dass eine repräsentative Untersuchung mit genügend Probanden das belegt, ist schon ziemlich überheblich.

Niemand bestreitet hier Balmungs oder auch dein Fachwissen in Sachen VR.
johndoe1824162
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating

Beitrag von johndoe1824162 »

Eben. Wenn ich Kettenkarussell nicht vertrage, dann lass ich es bleiben und übe nicht 10 mal die Woche. Aber am besten deswegen noch zum Arzt gehen. Wir reden hier über ein Gimmick für paar Simpelspielchen.
unknown_18
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating

Beitrag von unknown_18 »

Wigggenz hat geschrieben:
FUSiONTheGhost hat geschrieben:Man sollte halt nicht den Fehler machen, anhand seiner eigenen subjektiven Erfahrung VR in den Dreck zu ziehen, nur weil man die Sache falsch angegangen ist. Ich geh ja auch nicht her und sage, reale Achterbahnen sind scheiße, da ich meinen ersten Versuch mit 2 Promille im Blut unternommen habe.
Das gilt aber umgekehrt genau so für positive Erfahrungen mit "Heilung" der Motion Sickness, seien es eigene oder die von Freunden.

Es geht darum, wie alle, die Bedenken gegenüber VR wegen Übelkeit anmelden direkt über den einen Kamm geschoren werden, sie würden es nur nicht richtig versuchen und in Wahrheit wären sie dann auch nicht so anfällig wie sie tun und würden nur VR in den Dreck ziehen wollen (wofür mir noch immer jemand mal ein Motiv erklären müsste)... so einfach allgemeine Aussagen darüber zu treffen, ohne dass eine repräsentative Untersuchung mit genügend Probanden das belegt, ist schon ziemlich überheblich.

Niemand bestreitet hier Balmungs oder auch dein Fachwissen in Sachen VR.
Ich rede hier nicht bloß von mir oder von ein paar Freuden/Bekannten. Man muss sich nur in diversen Foren umsehen, wo die Rift DK2 Käufer unterwegs sind, die diese nun schon seit über einem Jahre haben. Überall wirst du lesen können, dass es mit der regelmäßigen Nutzung immer besser mit der allgemeinen Verträglichkeit wurde. Es gibt keine Aussage, dass es nicht besser wurde, hab ich noch nirgends gelesen. Egal ob im deutschen VRForum, auf Reddit oder direkt bei Oculus im Forum. Immer wenn es um das Thema Übelkeit bei VR geht, kann man davon lesen das es besser wurde.

Oculus selbst hat am Anfang die Übelkeit auch als ein großes Problem hingestellt, um es später dann, nachdem sie bessere Prototypen hatten, zu revidieren, da die Übelkeit doch kein so großes Problem ist und sie diese irgendwann völlig in den Griff bekommen werden je besser die Hardware und Software wird.

http://www.gamespot.com/articles/oculus ... 0-6425698/
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Wigggenz
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating

Beitrag von Wigggenz »

Und Forenposts sind nun abschließend und repräsentativ, um solche allgemeinen Aussagen verbindlich treffen zu können?

Wie hoch ist der Anteil der DK2-Käufer, der seine Erfahrungen auch online mitteilt? Und selbst wenn er tatsächlich hoch genug ist, um zumindest für die DK2-Käufer repräsentativ zu sein, bedeutet dass noch nicht, dass diese Forenposts auch für die ganze angepeilte Zielgruppe der VR-Endkunden repräsentativ sind, da diese ja wohl noch mal eine um ein Vielfaches größere Zahl ausmachen dürften.
unknown_18
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating

Beitrag von unknown_18 »

Da ein Großteil der DK2 Nutzer generell zu den Leuten gehört die im Internet aktiver unterwegs sind und es über 100k verkaufte DK2s gibt (k.A. wie groß die Zahl am Ende wirklich war) und die DK2 auch nicht die einzige VR Brille ist, an die Entwickler selbst ran kommen können (im deutschen VRForum sind auch deutsche Entwickler unterwegs, die seit einigen Monaten ein HTC Vive haben), kommt da durchaus eine repräsentative Größe zusammen. Dazu kommt, dass die Zahl der Rift DK2 Käufer, die direkt über Übelkeit jammerten, extrem gering war, die Mehrheit hatte gar keine nennenswerten Probleme damit.

Und die Rift DK2 gilt noch als deutlich größeres Problem für Übelkeit wegen der billigen unausgereiften Hardware. Die finalen Brillen sind also noch mal erheblich besser was Verträglichkeit angeht, auch das kann man von den Leuten hören, die die finale Rift oder die Vive haben. Es ist ja nicht so das die VR Software Entwickler nicht ihre eigene Software an Leuten ausprobieren würden um zu sehen wie gut diese ihre VR App vertragen.

Ja, Übelkeit ist ein Problem, aktuell noch, aber kein so großes wie hier viele hinstellen, aber ich mach mir keine Sorgen, es wird genug geben die VR 5 Minuten ausprobieren um dann damit angeben zu können, dass ihnen schlecht wurde. ;)