Mich hat die Jagd auf irgendwelche Pixel-Menschen noch nie gekratzt. Ich habe Manhunt 1 gezoggt, Soldier of Fortune und Postal 2. Wobei letzteres eher sinnlos-lustig war und nach kurzer Zeit langweilig wurde. SOF hab ich auch als 15-jähriger gezockt,und sicher nich wegen der Handlung. Manhunt war nach kurzer Zeit auch nicht mehr als ein 08-15 Shooter aus der dritten Person. Und ja, ich hab die gezoggt weils mich interessiert hat virtuelle Leben auszulöschen. Aber bei allen waren technische Grenzen gesetzt,die die Glaubwürdigkeit und den Realismus immer soweit runtergedrückt haben, dass es für mich immer nur virtuell blieb und keine Auswirkungen auf mein soziales Leben hatte. Außer,dass man sich hin und wieder ganz gut abreagieren konnte^^
Jedenfalls, wer hier das Töten von Menschen anprangert, dürfte technisch gesehen nichtmal Strategie-Spiele zoggen, da dort ja Hunderte in den Tod geschickt werden. Wird auch manchmal schön rot hinterlegt, aber da regt sich keiner drüber auf. Weil man ja da nich soooo genau hinguggt oder es gar nich mehr mitkriegt, wenn die sich alle massakrieren.
Wo mir persönlich aber schon etwas übler wird sind diverse Kinofilme. Hostel 1 und 2, Saw 2 und 3 (der erste war ja noch einigermaßen anspruchsvoll), aber auch Final Destination, was zwar ab und an etwas lustig anmutete,aber auch heftiges zu bieten hatte. Ganz einfach wurde mir da eher flau, weil die Menschen Persönlichkeit hatten,man sich eher in sie hineinversetzte und die Darstellungen letzten Endes auch recht heftig waren. Da kam nie ein noch so brutales Spiel heran, weil da selten eine Persönlichkeit für den Charakter entwickelt wird, die einen mitfühlen lässt.
Also sind Emotionen bei Filmen bei mir persönlich heftiger als bei Spielen.
Aber als inzwischen Erwachsener sollte ich mir schon aussuchen können,was ich mir anseh und was ich spiele. Das sowas nich in Kinderhände gehört is mir auch klar, aber da die Eltern mMn sowieso mal etwas mehr drauf achten sollten, was ihre Kinder so konsumieren (egal ob Medien oder Drogen
