Ubi Soft wünscht sich Förderprogramm

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4P|Bot
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Ubi Soft wünscht sich Förderprogramm

Beitrag von 4P|Bot »

Obwohl die Spielebranche in Deutschland jährlich steigende Umsätze verzeichnet, führen die hiesigen Spielemacher -von wenigen Vorbildern abgesehen- eine kärgliche Schattenexistenz. In Deutschland produzierte, erfolgreiche Computerspiele sind leider immer noch die Ausnahme, gerade auf dem eigenen Markt. Daher wünscht sich <a href="http://www.ubisoft.de" target="_blank">Ubi Soft</a> Deutschland eine stärkere, gesellschaftliche Akzeptanz der heimischen Spieleindustrie, wie der Publisher nun auf einer <a href="http://www.mediabiz.de/newsvoll.afp?Nnr ... 000000&T=1" target="_blank">Pressekonferenz</a> im Vorfeld der GC bekannt gab. Mehr als wünschenswert wären deshalb staatliche Förderprogramme wie in Frankreich, wo sich die Regierung nicht scheut, den Entwickler auch finanziell unter die Arme zu greifen (wir <a href="http://www.4players.de/rendersite.php?& ... =&ID=23125" target="_blank">berichteten</a>). Letztlich würde ein erfolgreiches deutsches Spiel auch die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen nach sich ziehen, so Ubi Soft abschließend. Mal sehen, ob der Apell vielleicht etwas bewegt.
johndoe-freename-49484
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Wird auch mal Zeit

Beitrag von johndoe-freename-49484 »

Es wird auch mal Zeit,dass die deutsche Spieleindustrie gefördert wird, da es bestimmt genug deutsche Programmierer gibt, die ihre Ideen nicht verwirklichen können.
So hat auch in unserem Land die Programmierszene eine Chance...
johndoe-freename-865
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alte deutsche Politiker

Beitrag von johndoe-freename-865 »

Eine Förderung ist bestimmt noch die nächsten 20 Jahre auszuschließen. Die Politiker sehen im Moment adere Probleme (zurecht!) und arbeiten an diesen (naja). Nach \"Erfurt\" ist sowieso die Branche der Buhmann.
Die Deutschen sind zu erwachsen um zu spielen (Life is short, play more!). Das ist wirklich schade, da ich wirklich gerne in dieser Branche später arbeiten würde. Wenn ich das erzähle werde ich nur müde belächelt. Meine Mitgliedschaft im Retrogames e.V. (www.Retrogames.info) wird von den meisten auch eher nicht respektiert.
Es ist einfach noch keine Lobby da. Das ist im Kommen, keine Frage, jedoch dauert das noch ein paar Jahre. Die Szene ist neu und die, die damit angefangen haben, waren damals noch Kinder. Heute stehen diese im Beruf, haben aber andere Sorgen (Familie und Hausbauen und so).
Ich habe leider noch keinen über 40 gesehen, der leidenschaftlich Computer spielt (nicht Minesweeper).
Solange müssen sich die deutschen Programmierer an der openSource Szene austoben, was ja auch nichts schlechtes ist.

Also UBI! Das ist ein guter Anstoß. Mögen doch noch ein paar andere folgen!
johndoe-freename-713
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Beitrag von johndoe-freename-713 »

Das ausgerechnet Ubisoft sich über mangelnde Unterstützung beklagt, ist ja wohl mehr als lächerlich! Fakt ist, daß die Spiele einfach zu schlecht programmiert (Patches), schlecht abgekupfert oder einfach nicht kreativ genug sind.

Guten Ideen sind rar in der Spielebranche, aber man braucht dazu nicht viel Geld. Ein Blick in die Mod-Community genügt - viele Spielefirmen scheuen sich bloß, etwas herauszubringen, was nicht unter Mainstream (= abgekupfert) läuft. Aber ohne Risk no fun.
johndoe-freename-42413
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Beitrag von johndoe-freename-42413 »

es müssten sich auch die hiesigen programmierer stärker zu wort melden! schließlich wird in der branche sehr viel geld erwirtschaftet! die ideen für computerspiele sind nicht schlechter als in anderen ländern, aber die publisher handeln falsch! mans sieht es doch an cdv! galaxy andromeda gestrichen, aber an lula 3d wird fleisig weiter gearbeitet! die wirtschaften sich doch alle nur selber kaputt!
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Max Headroom
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Naja

Beitrag von Max Headroom »

@4P:
Daher wünscht sich Ubi Soft Deutschland eine stärkere, gesellschaftliche Akzeptanz der heimischen Spieleindustrie, wie der Publisher nun auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der GC bekannt gab.
Deutschland wird älter. Die Jugend wird knapper und damit wird das Rentenproblem auch grösser. Glaubt denn noch jemand allen ersntes, aus humanistischen Gründen wird die BPjM gekürzt, Computerspiele als Kunst anerkannt und gefördert wird ? Ach wie schön doch dieser Traum ist ...
Wir Autobauer-in-a-Box basieren doch seit jahren auf tradizionelle wirtschaftliche Zweige wie die Stahl- und Braunkohle-Industrie, die zwar politisch wichtig sind, aber wirtschaftlich genauso wie die Agrarwirtschaft den Bach runtergehen. Neue Technologien sind wie eine Blase: Geld reinpumpen, verdienen und dann ... PENG ! --T- Aktie macht\'s vor, die IT-Branche leidet heute noch drunter und die Zukunft ??? was bringt uns diese Branche in der Zukunft ?
Wir müssen uns von alten Idealen trennen. Ein Leben lang in einem Raum eingesperrt für ein Programm zu sein... das ist mal so gewesen. Heute ist Flexibilität gefragt wie noch nie. Und da will man Fördergelder ansprechen ? Wenn die Regierung gerade mal die Ich-AG zusatande gebracht hat ? Da will man eine bessere Anerkennung bei Computerspiele haben ? In einem Land, in der die Presse lügen darf und der Politiker dazu noch Drogen schieft ? ;) Also ehrlich... lieber erwarte ich Max Payne 2 als über dieses Wunschdenken nachzudenken ;) Erst wenn Peter Molyneux bei uns Wirtschaftsminister wird und John Carmack unsere Bundeswehr leitet, DANN werde ich mich ebenfalls für eine Akzeptanz aussprechen :P

@Dr.Strangelove:
Die Fehler im Code sind weniger politischer Natur ;)
Spiele sind nicht schlecht programmiert oder abgekupfert. Spiele sind Spiele. EIN bestimmter ausgepickter Titel, DER kann schlecht sein. Aber Spiele an sich ist zu abstrakt.
Guten Ideen sind rar in der Spielebranche, aber man braucht dazu nicht viel Geld. Ein Blick in die Mod-Community genügt
Die Mod-Community begnügt sich der Engine. Mehr nicht. Aus der Half-Life Engine (3D-Shooter) lässt sich Counter-Strike bauen (3D-Shooter), oder andere 3D-Shooter. Ein Rennspiel kann man auch daraus bauen, doch ist eine \"neue\" Engine wesentlich leistungsfähiger. Doch es bleibt ein Rennspiel. Black & White, DAS ist eine neue Idee. Doch ob die Welt auf genau diese Idee gewartet hat, das weiss niemand.
Keiner konnte sich ausdenken, dass ein kleines Telespiel wie Tamagocchi einen solchen Boom auslösen konnte. Tetris wurde ja fast zur Volksdroge, die dann durch den Moorhuhn-Virus abgelöst wurde. Doch die Idee in Moorhuhn existiert auch sehr lange, siehe Operation Wolf bzw. sogar Prohibition auf den alten 8-Bittern.
Es wird erst spannend, wenn man was altes mit was neues mischt ;) Wenn es wirklich gut gemacht ist und komplex gelungen ist, dann hält sich solch ein Titel auch sehr lange in das Gehirn.
viele Spielefirmen scheuen sich bloß, etwas herauszubringen, was nicht unter Mainstream (= abgekupfert) läuft.
Da wär ich mir nicht so sicher. Nehmen wir mal Half-Life 2. Das Spiel ist im Grunde genommen extreeeeeeeeem abgekupfert und kopiert. Aber die Welt wird das Spiel lieben, kaufen und vergöttern ! (mich eingeschlossen ;))
\"Neues\" wächst nicht auf Bäumen. Und auch die vielgelobten \"Brettspiel des Jahres\" Titel in den Spielemessen basieren letztenendes auf ein Stück Pappe mit einem Würfel. Die IDEE zu der Geschichte ist immer das spannende. Darauf basieren dann die Regeln des Spiels. Im Videogames-Bereich ist es auch so... ist die Idee fantastisch, die Geschichte spannend und abwechslungsreich insziniert, dann ist der Titel auch erfolgreich. 007: GoldenEye sieht ja auch nicht anders aus als z.Bsp. Doom. Eine Waffe, Gegner, Türen... alles schonmal da gewesen. Da macht auch ein 007-Mod für Quake 3 nichts neues daraus ;)
Aber z.Bsp. Deus Ex ist IMHO was neues. Die 3D-Engine nutzt man nicht nur zum pures Ballern, sonder mischt das ganze mit Rollenspiel-Elemente. Eine gute Mixtur, die das 3D-Shooter Genre nicht zu unrecht auf dem Kopf stellte ;)
Nur eben ... sowas wächst nicht auf Bäume... und vor allem nicht gratis ! ;)

-=MAX HEADROOM=- - Der Virus der Gesellschaft
johndoe-freename-50897
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Registriert: 22.08.2003 10:37
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Beitrag von johndoe-freename-50897 »

Man braucht nicht viel Geld um ein Spiel zu entwickeln? Wovon sollen die Progrsmmierer und Grafiker leben? Von Luft und Liebe? Auch Entwicklungsstudios sind Unternehmen die ihre Kosten haben... Und seit dem Zusammenbruch der Internetfirmen geben die Banken nicht mehr so viel Geld.

Es existiert in Deutschland schon eine relativ gute Kultur an Entwicklungsstudios. Nur wenn alle Welt nur zu EA (ich ja auch :wink: ) rennt und über deutsche Spiele am fluchen ist kann das in Deutschland nix geben. So etwas braucht seine Zeit zur Entfaltung. EA ist auch nicht an einem Tag gross geworden... Das braucht auch die Unterstützung der Spieleszene