Nach deiner Definition müsste Heavy Rain das perfekte Rollenspiel sein ... dann wären sogar Uncharted und Tomb Raider Rollenspiele.Randall Flagg78 hat geschrieben:Ist es aber nicht so, dass ich in einem Rollenspiel... ja eben eine Rolle spiele? Für mich ist das doch die Grundlage für eine gute Geschichte.casanoffi hat geschrieben:
Nun gut, dann nennen wir zur Zufriedenheit aller The Witcher ein herausragendes Rollenspiel und Fallout einen herausragenden Ego-Simulator, ok? Wegen mir sicher kein Problem. Das ändert für mich ja das Spiel nicht.
Alle zufrieden? Vermutlich nicht. Wäre ja langweilig...
Und danke für den link
Wenn ich machen kann was ich will und letztens Endes dann doch nur mich selbst spiele, entwertet das die ganze Sache doch irgendwie.
Finde ich zumindest. Wenn ich im Witcher eine Entscheidung treffe (nur als Beispiel), dann überlege ich mir doch, wie der Protagonist in seiner Welt existiert. Welchen Stellenwert hat er? Was will er erreichen? Was bedeutet das für ihn? Welche Vorgeschichte hat er/das Land? Welche politischen Hintergründe? usw.
Bei diesen Sandkasten Spielen ist es doch völlig egal, weil ich Prinzip nur das mache, was ich in der Situation eben tun würde.
Und im Prinzip ist es auch völlig egal, da alles so angelegt ist, dass niemand für seine Entscheidungen irgendwie bestraft wird. Man kann nichts falsch machen, aber eben auch nichts richtig und das ist mein Problem.
Ich kann Bruderschaft, Institut, Railroad usw. beitreten und bin von allem gleich der Chef. Nur entscheiden darf ich nichts, denn das ist nicht vorgesehen. Also bin ich Chef Botenjunge und erlebe... nichts..
Aus der Sicht des Wohlstandsmenschen, der friedlich auf dem Sofa sitzt, mir Chips und Bier. Und das verhindert, meiner Ansicht nach, eben oft eine gute Geschichte.
Weil mir dann Beth, oder jeder andere Hersteller, eben nur halbgare Kompromisse liefern kann und mir keine Dinge präsentiert, wo ich eben wirklich im Kontext dieser Welt handele. Ggfs. eben auch mal etwas, was hinterher zu schockierenden (aber innerhalb der Welt plausiblen) Ereignissen führt.
Und dann wird immer behauptet, ein Witcher wäre kein Rollenspiel. Und das obwohl ich dort eine Rolle ausfülle, während ich in einem Fallout doch nur ich selbst bin.
Oder eben der, der mal richtig die Sau raus lässt, weil er es im Alltag nicht kann. Nur bleiben eben die halbgaren Kompromisse.
Ich beziehe das übrigens nicht nur auf Fallout. Ich denke, uns sind schon viele gute Geschichten verloren gegangen, weil Spiele dann irgendwelche Pseudofreiheiten einbauen mussten. Der Spieler muss alles können. In jedem Spiel muss er schleichen können, aber auch wild um sich ballern und klettern und schwimmen, und Bogenschießen und und und.
Stellt euch ein A Song of Ice and Fire vor, in der ich die rote Hochzeit verhindern kann, oder einen Ned Stark retten, oder einen Jeoffrey zum König machen, Tyrion umbringen, Oberyn gewinnen lasse. Und das nur weil der Leser eben tun und lassen soll was er will.
Die ganze Geschichte würde in sich zusammenfallen und dann in etwas münden, wo zwar für alle was dabei ist, aber für niemanden so richtig. Das gesamte Werk wäre beliebig geworden.
Und das kreide ich Fallout an. Sie opfern dieser dämlichen "Tu was Du willst" eben einer wirklichen Immersion.
Und irgendwann wird auch das zweihundertste, sich umarmende Skelett Pärchen und das dazugehörige Holoband/Terminal/Brief beliebig. Und mehr hab ich da leider nicht gefunden. Bis auf Minecraft, was mich 0 interessiert.
Und in den DLC geht doch schon weiter: Tiere in Käfigen halten... Hallo Ark..
D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mit je drei Preisen ausgezeichnet
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi
Ich habe sowohl "Fallout 4" als auch "The Witcher 3" ausführlichst gezockt. So manche Entscheidung solcher Award-Vergabe-Veranstaltungen kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ein AAA-Spiel die Bezeichnung "Game of the Year" verdient hat, dann eindeutig "The Witcher 3". Es ist von der Story, der Grafik, dem Sound und dem Spieleumfang um ein vielfaches besser als Fallout 4. Fallout 4 ist meiner Meinung nach zu sehr Fallout 3. Wenn man sich jedoch einmal "The Witcher 2" und "The Witcher 3" im direkten Vergleich zu Gemüte führt, dann wird man feststellen, wie krass die (qualitative) Steigerung ist.
By the way: Für mich persönlich ist das "Game of the Year" eindeutig "Life Is Strange". Aus meiner Sicht ist dieses Spiel noch nicht genug gewürdigt worden. Es ist ein absolutes Meisterwerk und ich empfehle jedem, der das hier liest, es sich zu kaufen und diese Spieleerfahrung zu machen. Es lohnt sich wirklich und noch dazu ist es günstig zu bekommen.
By the way: Für mich persönlich ist das "Game of the Year" eindeutig "Life Is Strange". Aus meiner Sicht ist dieses Spiel noch nicht genug gewürdigt worden. Es ist ein absolutes Meisterwerk und ich empfehle jedem, der das hier liest, es sich zu kaufen und diese Spieleerfahrung zu machen. Es lohnt sich wirklich und noch dazu ist es günstig zu bekommen.
- hydro skunk 420
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi
Bethesda-Spiele wurden noch nie wegen ihrer Story gespielt. Die Leute stecken ihre hunderte Stunden aus ganz anderer Motivation heraus in ein TES oder ein Fallout. Eine Motivation, die bei einem The Witcher bei vielen gar nicht erst aufkommen will, weil dem Spiel hierfür grundlegende Aspekte fehlen.Phate0001 hat geschrieben:Wenn ein AAA-Spiel die Bezeichnung "Game of the Year" verdient hat, dann eindeutig "The Witcher 3". Es ist von der Story, der Grafik, dem Sound und dem Spieleumfang um ein vielfaches besser als Fallout 4.
Und nun? :wink:
Immer wieder sonderbar, wie einige Leute bestimmte Dinge wie Story, Sound und Grafik hervorheben und dann meinen, dass diese Aspekte bei anderen Gamern die gleiche Gewichtung zu genießen haben.
Mich würde ein The Witcher keine 15 Stunden bei der Stange halten.
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CronoKraecker
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi
Und bei Bethesda-Spielen hält man sich auch eher selbst die Stange. Dagegen spricht im Allgemeinen zwar nichts, aber dafür flimmert bei mir dann lieber anderes übern Bildschirm.
- hydro skunk 420
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi
Jap, hast es nach meinem Befinden sehr gut beschrieben, so sehe ich es ebenfalls.Nanatzaya hat geschrieben:SpoilerShowEntweder ich bekomme eine Figur vorgesetzt, die bereits einen Hintergrund, Moral und Ideale hat, und versuche anhand dieses Backgrounds möglichst nachvollziehbar zu handeln. Sprich, ich versetzte mich in eine Figur hinein.Invader_Zim hat geschrieben:Ich glaube, du verwechselst immernoch "Roleplaying" und "dich als Spieler in dieser Welt austoben".
Oder ich erstelle mir selbst eine Figur, überlege mir selbst einen Hintergrund, Ideale usw. und handle so.
Was ist davon jetzt weniger oder mehr RP? Variante 2 erfordert IMO mehr Fantasie.
Der Vorteil, den Variante 2 für mich persönlich hat, ist, dass ich z. B. den moralischen Kompass nach gewissen Ereignissen neu ausrichten kann.
Bei FO4 habe ich es z. B. so gehandhabt: Anfangs war mein Charakter ziemlich egoistisch und nur darauf fixiert, den eigenen Sohn zu finden. Aber noch unerfahren und auch aufgrund hoher Intelligenz auf ein behutsames Vorgehen bedacht.
Jetzt hab ich den Balg gefunden, bin aufgrund diverser einschneidender Erlebnisse und harter Kämpfe eine gestandene, etwas arrogante Söldnerin (sarkastische Dialogoption FTW!), die Supermutanten hasst wie die Pest und genug Ressourcen und Zeit hat, um dem Commenwealth ihren eigenen Stempel aufzudrücken und ihren Gefährten und Nachfahren eine, ihrer Ansicht nach, möglichst "gute" Welt zu überlassen.
Für mich ist der Kernpunkt eines jeden RPG, dass ich den Charakter selbst erstellen kann und ihn nach meinen Vorstellungen (z. T. auch extreme Reaktionen auf Plottwists wie damals in KotoR) handeln lassen kann.
Bei W3 ist der Charakter praktisch vorgegeben. Allein durch die optische Vorgabe scheiden für mich gewissen Handlungsweisen aus.
Geralt sieht wie ein Kneipenschläger und Frauenheld aus. Das Spiel lässt mir kaum eine andere Wahl, als auch so zu spielen.
Wobei ich sagen muss, dass für meinen Ansatz keine Sandbox erforderlich ist.
Z.B. Neverwinter Nights und KotoR haben es auch geschafft, mir das zu ermöglichen.
Und in FO4 fehlt bei den Fraktionen auch ein wenig die Entscheidungs- bzw. Handlungsfreiheit.
OK, das Spiel ist darauf ausgelegt, dass es kein perfektes Ende gibt, aber dieses Ende wird immer durch nicht nachvollziehbare Beschränkungen innerhalb der Fraktionen (warum kann ich als Chef einer Fraktion nicht sagen, "hört mit dieser oder diese Aktion auf"?) erzielt, was für mich persönlich, der größte Kritikpunkt an FO4 ist.
Das Ding ist, dass diese Art und Weise des Spielens eben sehr viel Fantasie voraussetzt - und dass das Spiel einem auch diese Möglichkeit dazu bietet.
Leider scheißen eben viele Spieler sowohl auf die eigene Vorstellungskraft und schätzen es in keiner Weise, wenn es einem Entwickler auch gelingt, diese Freiheiten zu schaffen.
Dass einem sowas nicht fallen muss, ist vollkommen klar, ist schließlich reine Geschmacksache.
Nur sollte man halt irgendwo auch so fair sein und beides zumindest anerkennen.
- muecke-the-lietz
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi
Es gibt soviele Punkte, an denen Fallout 4 dem Hexer einfach meilenweit überlegen ist, der wichtigste ist für viele aber sicherlich die Langzeitmotivation.
Der Hexer ist aus ganz anderen Gründen gut und in dem was es ist, sicherlich nicht nur da Spiel des Jahres, sondern wohl eher des Jahrzehnts. Gerade was Storytelling, Grafik, Immersion und Konsequenzen in einem Open World Story Spiel angeht.
Aber ich könnte das Gleiche auch zu Fallout 4 sagen, nur eben auf andere Punkte bezogen. Alleine die Powerrüstung und alles was damit zusammen hängt, verändert das Gameplay nachhaltig, die Siedlungen samt Läden und Handlungswegen, das Crafting System und die dichte Stimmung der Welt. Hinzukommend mit die coolsten Nebenfiguren aller Bethesda Games. Gerade die Begleiter stechen hier raus, mit ihren unglaublichen einzigartigen Charakterzeichnungen. Und gerade die Diversität der Begleiter sorgt halt zusammen mit der eigenen Charakterentwicklung für ein unglaublich individuelles Spielerlebnis. Und das ist in Sachen Fallout und TES ein mega Schritt nach Vorne.
Deswegen finde ich den Vorwurf, Fallout 4 ähnele zu sehr Fallout 3 super schwachsinnig, einfach, weil es ganz andere Kern Elemente als in F3 gibt. So gut wie nichts wurde 1:1 beibehalten und es wurde tonnenweise weiterer Content hinzugefügt, der das Spiel zu etwas ganz anderem macht.
Von F1 zu F2 waren die Unterschiede tatsächlich marginal und nicht alle Änderungen sinnvoll. Von F3 zu F Vegas zu F4 wurden allerdings riesen Schritte gemacht. Und dass sich Spiele einer Reihe grundsätzlich ähnlich sehen, sollte jedem klar sein. Aber was hier an Sprüngen gemacht wurde, ist Beth hoch anzurechnen.
Das Dialogsystem finde ich allerdings nicht so gelungen. Es ist zwar cineastischer und intensiver und irgendwie cool, weil die Begleiter ebenfalls involviert werden, aber die Dialoge sind doch leider auch sehr eng geschnürt.
Der Hexer ist aus ganz anderen Gründen gut und in dem was es ist, sicherlich nicht nur da Spiel des Jahres, sondern wohl eher des Jahrzehnts. Gerade was Storytelling, Grafik, Immersion und Konsequenzen in einem Open World Story Spiel angeht.
Aber ich könnte das Gleiche auch zu Fallout 4 sagen, nur eben auf andere Punkte bezogen. Alleine die Powerrüstung und alles was damit zusammen hängt, verändert das Gameplay nachhaltig, die Siedlungen samt Läden und Handlungswegen, das Crafting System und die dichte Stimmung der Welt. Hinzukommend mit die coolsten Nebenfiguren aller Bethesda Games. Gerade die Begleiter stechen hier raus, mit ihren unglaublichen einzigartigen Charakterzeichnungen. Und gerade die Diversität der Begleiter sorgt halt zusammen mit der eigenen Charakterentwicklung für ein unglaublich individuelles Spielerlebnis. Und das ist in Sachen Fallout und TES ein mega Schritt nach Vorne.
Deswegen finde ich den Vorwurf, Fallout 4 ähnele zu sehr Fallout 3 super schwachsinnig, einfach, weil es ganz andere Kern Elemente als in F3 gibt. So gut wie nichts wurde 1:1 beibehalten und es wurde tonnenweise weiterer Content hinzugefügt, der das Spiel zu etwas ganz anderem macht.
Von F1 zu F2 waren die Unterschiede tatsächlich marginal und nicht alle Änderungen sinnvoll. Von F3 zu F Vegas zu F4 wurden allerdings riesen Schritte gemacht. Und dass sich Spiele einer Reihe grundsätzlich ähnlich sehen, sollte jedem klar sein. Aber was hier an Sprüngen gemacht wurde, ist Beth hoch anzurechnen.
Das Dialogsystem finde ich allerdings nicht so gelungen. Es ist zwar cineastischer und intensiver und irgendwie cool, weil die Begleiter ebenfalls involviert werden, aber die Dialoge sind doch leider auch sehr eng geschnürt.
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Flizzy666
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi
Außer Ori alles mal gespielt, sind alles super Spiele, jedes auf seine Art.
Aber was hier wieder "diskutiert" wird...ja Forum hin Forum her, wer es nicht ertragen kann, wenn ein Spiel, an dem man so ungefähr 0% beigesteuert hat, keinen sche*ss Award gewinnt, der in 2 Monaten sowieso niemanden mehr interessiert...
Aber was hier wieder "diskutiert" wird...ja Forum hin Forum her, wer es nicht ertragen kann, wenn ein Spiel, an dem man so ungefähr 0% beigesteuert hat, keinen sche*ss Award gewinnt, der in 2 Monaten sowieso niemanden mehr interessiert...
- Temeter
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi
Hätte ich vermutlich anders bewertet. Fallout ist toll und macht Spaß, aber der Welt geht mit ihrer Story mir zu früh die Luft aus, während die prinzipiell interessanten Charachtere flach bleiben.
Naja, trotzdem gratz an Bethesda, ist verdient. Auch wenn von diesen Preisen meistens wenig dran ist.
Naja, trotzdem gratz an Bethesda, ist verdient. Auch wenn von diesen Preisen meistens wenig dran ist.
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi
Ich kanns net anerkennen, weil keine Leistung dahintersteckt. Den Spielen fehlt halt, was andere mühsam ausarbeiten. Das Loch stopfst du mit deiner Fantasie. Damit müsste ich eher die Fantasie von euch anerkennen, als dass Bethesda hier zu feiern wären. Die freuen sich doch nen Ast ab, dass ihre Spieler sowas gar net wollen; mehr Zeit und Energie für die Sandbox.casanoffi hat geschrieben:Leider scheißen eben viele Spieler sowohl auf die eigene Vorstellungskraft und schätzen es in keiner Weise, wenn es einem Entwickler auch gelingt, diese Freiheiten zu schaffen.
Dass einem sowas nicht fallen muss, ist vollkommen klar, ist schließlich reine Geschmacksache.
Nur sollte man halt irgendwo auch so fair sein und beides zumindest anerkennen.
Man kriegt ja fast das Gefühl es sei leichter, den Spieler in vordefinierte Geschichten/Charaktere zu zwängen. Dabei kann man hier viel eher was falsch machen.
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi
Man kann über Beth sagen was man will, aber wenn die eines können, dann ist das sich eine dankbare Fanbase ranzüchten. Nicht nur das die ihre halbfertigen Games für sie fertigstellen, nein, so klitzekleine Sachen wie "Die Welt reagiert unlogisch oder gar überhaupt nicht auf mein Verhalten" (Wofür man andere RPGs in der Größenordnung kreuzigen würde) wird mit einem "In meiner Fantasie schon" beantwortet. 
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi
Wer sagt denn was von "leichter"?sourcOr hat geschrieben:Ich kanns net anerkennen, weil keine Leistung dahintersteckt. Den Spielen fehlt halt, was andere mühsam ausarbeiten. Das Loch stopfst du mit deiner Fantasie. Damit müsste ich eher die Fantasie von euch anerkennen, als dass Bethesda hier zu feiern wären. Die freuen sich doch nen Ast ab, dass ihre Spieler sowas gar net wollen; mehr Zeit und Energie für die Sandbox.
Man kriegt ja fast das Gefühl es sei leichter, den Spieler in vordefinierte Geschichten/Charaktere zu zwängen. Dabei kann man hier viel eher was falsch machen.
Warum muss man denn alles nur schwarz und weiß sehen?
Wenn man das eine gut findet, findet das andere doch nicht automatisch schlecht
Wie oft habe ich erwähnt, dass der Witcher ein herausragendes Spiel ist?
Darf ich deshalb nix gutes über Fallout schreiben, ihr Pappnasen?
Ich erkenne es deshalb an, weil es meiner Meinung nach aus der Sicht eines Entwicklers gar nicht so einfach ist, dem Spieler nur das mitzuteilen, was er unbedingt wissen muss, ohne ihm zu viel vorzugeben (oder halt auch wieder zu wenig) - und weil es sich ein Entwickler traut, ein solch "verwerfliches Konzept" mit einer AAA-Produktion zu realisieren, mit dem Leute wie mich eben auch ihren Spaß haben können, weil sie kein Bock auf RPG-Kino haben...
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi
In der Tat. Doof sind sie nicht. Am besten noch mit Mods Geld verdienen.TheLaughingMan hat geschrieben:Man kann über Beth sagen was man will, aber wenn die eines können, dann ist das sich eine dankbare Fanbase ranzüchten. Nicht nur das die ihre halbfertigen Games für sie fertigstellen, nein, so klitzekleine Sachen wie "Die Welt reagiert unlogisch oder gar überhaupt nicht auf mein Verhalten" (Wofür man andere RPGs in der Größenordnung kreuzigen würde) wird mit einem "In meiner Fantasie schon" beantwortet.
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi
@topic: das einzige game, was dort für mich verdient gewonnen hat, ist ori, der rest ist doch geschmiert...
p.s. na, vielleicht noch der witcher 3...
p.s. na, vielleicht noch der witcher 3...

