Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
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Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Story-Schreiber werden nicht früh genug in die Entwicklung von Spielen einbezogen und dadurch zieht sich die Geschichte oftmals nicht durch das komplette Spiel, erklärte Rhianna Pratchett (Autorin hinter Tomb Raider und Mirror's Edge) beim DICE Summit. In ihrer Präsentation "From Overlords to Tomb Raiders: A Career in the Narrative Trenches" berichtete sie über ihre Erfahrung als Autorin und wie f...
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- oppenheimer
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Natürlich hat sie Recht. Viel gerettet hat sie bei Tomb Raider jedoch nicht. Das ist im Prinzip Indiana Jones und der letzte Kreuzzug reloaded mit jedem Abenteuerfilm-"Trope", das es jemals gegeben hat, nur völlig ohne Humor. Dazu kann man jegliche Wendung lange, laaaange bevor sie geschieht, voraussehen.
Absolut kein Ruhmesblatt. Ich war regelrecht sprachlos angesichts der Ausgelutschtheit des, ähem, Plots.
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- NewRaven
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Sie hat meiner Meinung nach eingeschränkt recht. Für meinen persönlichen Geschmack liegt sie richtig, Games funktionieren für mich nur ganz ganz selten ohne vernünftige, gut inszenierte Story - egal wie gut das Gameplay ist. Ich weiß aber, dass es da draußen viele Leute gibt, die nicht unbedingt gute Geschichten brauchen - manche können sogar weitestgehend genreunabhängig ganz darauf verzichten. In diesem Fall ist es vermutlich irgendwie logisch, dass man erst sämtliche Gameplaymechaniken, das grundlegende Setting und so weiter im Kasten haben will, eh man sich um die eigentliche Geschichte, die man erzählen will, kümmert. Ich glaub, es liegt schlicht am Entwickler und worauf dieser den Fokus bei dem jeweiligen Spiel setzen will.
Ich möchte hier mal Dragon's Dogma erwähnen... von jedem gelobt, für mich ein totaler Reinfall, weil Story, Dialoge, Quests und ähnliche zugehörige Dinge schlicht selbst für ein Action-RPG den Niveaudurchschnitt tief in den Keller drücken - obwohl ich das Gameplay selbst als durchaus gut bezeichnen würde. Als Ausnahme gilt für mich hingegen Dark Souls... das meiner Meinung nach mit seiner Story auch nicht punkten kann, das Gameplay und Artdesign selbst aber die Spannung, Neugier und Herausforderung aufbaut und das deshalb für mich überraschenderweise super funktioniert hat.
Ich persönlich als Entwickler, würde, nachdem ich mich für ein Genre entschieden habe und grobe Eckpunkte zu Welt und Geschichte fixiert habe, wirklich gleich Story-Schreiber hinzuziehen und das Gameplay in der Tat dann mehr oder minder darum aufbauen. Ich weiß aber selbst auch, dass genau diese Denkweise dazu geführt hat, dass es viele Games gibt, die mittlerweile fast mehr Videosequenzen als Spielsequenzen haben und das viele Gamer das nicht unbedingt sehr schätzen
Zu eurem Glück bin ich also kein Entwickler! 
Ich möchte hier mal Dragon's Dogma erwähnen... von jedem gelobt, für mich ein totaler Reinfall, weil Story, Dialoge, Quests und ähnliche zugehörige Dinge schlicht selbst für ein Action-RPG den Niveaudurchschnitt tief in den Keller drücken - obwohl ich das Gameplay selbst als durchaus gut bezeichnen würde. Als Ausnahme gilt für mich hingegen Dark Souls... das meiner Meinung nach mit seiner Story auch nicht punkten kann, das Gameplay und Artdesign selbst aber die Spannung, Neugier und Herausforderung aufbaut und das deshalb für mich überraschenderweise super funktioniert hat.
Ich persönlich als Entwickler, würde, nachdem ich mich für ein Genre entschieden habe und grobe Eckpunkte zu Welt und Geschichte fixiert habe, wirklich gleich Story-Schreiber hinzuziehen und das Gameplay in der Tat dann mehr oder minder darum aufbauen. Ich weiß aber selbst auch, dass genau diese Denkweise dazu geführt hat, dass es viele Games gibt, die mittlerweile fast mehr Videosequenzen als Spielsequenzen haben und das viele Gamer das nicht unbedingt sehr schätzen
- Todesglubsch
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Dragon's Dogma versuchte das minimalistische Storytelling von Dark Souls zu kopieren, hat das aber nicht hinbekommen. Es hatte zu viel Story um minimalistisch zu sein - aber zu wenig um befriedigend zu sein. Wenn man sich die ganzen Storyschnipsel zusammengesucht hat (und um alle Abspänne zu sehen, muss man z.B. beim Endkampf verlieren / sich "unnatürlich" entschieden), kommt zwar etwas erträgliches raus - aber das hätte man schlicht besser umsetzen können.Ich möchte hier mal Dragon's Dogma erwähnen... von jedem gelobt, für mich ein totaler Reinfall, weil Story, Dialoge, Quests und ähnliche zugehörige Dinge schlicht selbst für ein Action-RPG den Niveaudurchschnitt tief in den Keller drücken - obwohl ich das Gameplay selbst als durchaus gut bezeichnen würde. Als Ausnahme gilt für mich hingegen Dark Souls... das meiner Meinung nach mit seiner Story auch nicht punkten kann, das Gameplay und Artdesign selbst aber die Spannung, Neugier und Herausforderung aufbaut und das deshalb für mich überraschenderweise super funktioniert hat.
Wie dem auch sei: Die Autoren müssen in die Spielentwicklung integriert werden - das ist richtig. Allerdings behaupte ich, dass manche Autoren zu sehr von sich und ihrem Geschreibsel überzeugt sind, um sie produktiv zu integrieren. Erinnert sich noch jemand an den Far Cry 3-Autor der davon gefaselt hat, was für Tiefe und Bedeutungen seine Story haben würde? Während sich alle anderen nur gefragt haben "Huh... hat der überhaupt das Spiel gespielt?!". Ich kann mir hier schon gut vorstellen, dass manche Autoren sich einfach quer stellen bei der Entwicklung und auf Kleinigkeiten bestehen ("Nein, dieser Charakter MUSS einen Hut tragen, das ist essentiell wichtig für seine Charakterentwicklung" - "Junge, das issn Quest-NPC mit einer Screentime von 10 Sekunden!" - "NEEEEIN Das ist MEIN CHARAKTER! DAS MUSS SO SEIN!")
Wie dem auch sei²: Pratchett neigt leider auch dazu, die Spiele zu verteidigen, an denen sie mitwirkt. Das letzte Overlords z.B. das durch alle Wertungen gefallen ist und niemand mochte ... auch die Story war nicht wirklich gut, aber Pratchet verteidigte das Spiel dennoch. Oder eben jetzt Rise of the Tomb Raider, was ich zwar nicht gespielt habe, aber ich einfach mal oppenheimer in Bezug auf die Originalität der Story glaube. Oder anders ausgesprochen: Wäre sie nicht die Tochter von ihrem Vater, hätte sie wohl nicht diesen "Erfolg" in der Branche.
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GreenAlien
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Komisch. Ich dachte eigentlich die Geschichte wird geschrieben bevor die eigentliche Entwicklung beginnt. Und während der Entwicklung wird ein Pool an möglichen Geschichten fürs nächste Spiel geschrieben.. Damit angestellte Autoren auch immer etwas zu tun haben..
@Farcry Autor
Gut möglich, dass seine Geschichte wirklich so toll war. Aber mit der Umsetzung, und welche Teile seiner Geschichte es in das Spiel schaffen, möglicherweise noch stark editiert, hat er vermutlich wenig zu tun.
Man siehe dazu Film und TV-Serien Umsetzungen von Büchern. Das Buch kann noch so toll sein, wenn der Produzent in seiner Inkompetenz glaubt ein besserer Autor zu sein und allerhand Änderungen beschließt, wird es halt nichts.
@Farcry Autor
Gut möglich, dass seine Geschichte wirklich so toll war. Aber mit der Umsetzung, und welche Teile seiner Geschichte es in das Spiel schaffen, möglicherweise noch stark editiert, hat er vermutlich wenig zu tun.
Man siehe dazu Film und TV-Serien Umsetzungen von Büchern. Das Buch kann noch so toll sein, wenn der Produzent in seiner Inkompetenz glaubt ein besserer Autor zu sein und allerhand Änderungen beschließt, wird es halt nichts.
- greenelve
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Ich seh das Problem auch darin, dass Spiele im Gegensatz zu Film und Theater ein ganz anderes Konzept von Story aufweisen. Geschichte wird zum Großteil passiv aufgenommen, während Spiel eine aktive Tätigkeit darstellt.
Autoren müssen auch frühzeitig mit in die Entwicklung eingebunden werden. Fallout 4 mit seinem "enviroment storytelling" ist ein Paradebeispiel dafür. Über die designte Welt werden Geschichten erzählt. Oder die Wichtigkeit von sowohl Gameplay als auch Story: anhand von Tutorial, welches Auswirkung auf Details in einzelnen Arealen hat, dieauf spätere Passagen vorbereiten; genauso haben Geschichten aufgrund ihres Verlaufes und was sie erzählen wollen spezielle Elemente, die im weiteren Verlauf Auswirkung haben.
Gameplay und Story muss mehr zusammenarbeiten, obwohl sie mitunder gegensätzlich sind. Erst das eine und dann das andere dazuholen ist keine gute Lösung. In den Momenten stimme ich zu, Autor kann zu narrativen Rettungsassistenten verkommen.
Autoren müssen auch frühzeitig mit in die Entwicklung eingebunden werden. Fallout 4 mit seinem "enviroment storytelling" ist ein Paradebeispiel dafür. Über die designte Welt werden Geschichten erzählt. Oder die Wichtigkeit von sowohl Gameplay als auch Story: anhand von Tutorial, welches Auswirkung auf Details in einzelnen Arealen hat, dieauf spätere Passagen vorbereiten; genauso haben Geschichten aufgrund ihres Verlaufes und was sie erzählen wollen spezielle Elemente, die im weiteren Verlauf Auswirkung haben.
Gameplay und Story muss mehr zusammenarbeiten, obwohl sie mitunder gegensätzlich sind. Erst das eine und dann das andere dazuholen ist keine gute Lösung. In den Momenten stimme ich zu, Autor kann zu narrativen Rettungsassistenten verkommen.
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Wortgewandt
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
In Fallout 4 hat man deshalb den Praktikanten die Story schreiben lassen. Ein weiterer wurde dann für die Inszenierung eingestellt.
Anders kann ich mir den Totalausfall in Sachen Inszenierung und Storytelling bei diesem missratenen Wandersimulator nicht erklären.
Obszön, dass einige das Spiel in einem Atemzug mit The Witcher 3 erwähnen.
Anders kann ich mir den Totalausfall in Sachen Inszenierung und Storytelling bei diesem missratenen Wandersimulator nicht erklären.
Obszön, dass einige das Spiel in einem Atemzug mit The Witcher 3 erwähnen.
- mr archer
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Hm, die Frau Pratchett. Bisher hatte ich nur einmal das Vergnügen, nämlich gerade bei meinem aktuell stattfindenden Thief (2014) - Durchspiel. Ihre Story fällt mir da bisher eher nicht gerade positiv auf. Sie schließt also das eigene Arbeiten mit ein, verstehe ich richtig, ja?
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johndoe1741084
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Naja, das "Problem" bei Spielen ist halt auch, dass grundlegende Errungenschaften des "StoryTelling" von Filmen der letzten 50 Jahre, teilweise als "groundbreaking" empfunden wird.
Ich behaupte mal, dass viele dieser Autoren annähernd das Niveau einer Tv-Serie erreichen.
Oder war the Last of Us soooo dolle... auf die Story bezogen.
Für ein Spiel, natürlich, was Neues-->Giraffe-->andere Möglichkeiten. Aber dennoch...
Ich behaupte mal, dass viele dieser Autoren annähernd das Niveau einer Tv-Serie erreichen.
Oder war the Last of Us soooo dolle... auf die Story bezogen.
Für ein Spiel, natürlich, was Neues-->Giraffe-->andere Möglichkeiten. Aber dennoch...
- Temeter
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Naja, das generelle Problem von vielen modernen Spiele ist eher, dass man lächerlich viel Zeit und Aufwand auf eine Story verschwendet, welche außerhalb von Rollenspielen sowieso selten mehr als eine Randerscheinung ist. Hilft natürlich auch nicht, wie mies das Writing oft ist. Ich meine, wenn man sich anschaut, wie oft Hollywood bei einfachsten Geschichten versagt, warum dann soviel auf Stories in Videospielen geben, wo zumeist viel schlechtere Autoren arbeiten?
Rise of the Tomb Raider dürfte sich da eher für eine kritische Betrachtung eignen, weil sie dort das Storytelling enger eingebunden wurde, und sie aus diesen Fehlern gelernt haben will.
Tut sie, das bezieht sich wohl auch auf Tomb Raider. Thief 4's Entwicklung schien dagegen generell ein völliges Disaster zu sein.mr archer hat geschrieben:Hm, die Frau Pratchett. Bisher hatte ich nur einmal das Vergnügen, nämlich gerade bei meinem aktuell stattfindenden Thief (2014) - Durchspiel. Ihre Story fällt mir da bisher eher nicht gerade positiv auf. Sie schließt also das eigene Arbeiten mit ein, verstehe ich richtig, ja?
Rise of the Tomb Raider dürfte sich da eher für eine kritische Betrachtung eignen, weil sie dort das Storytelling enger eingebunden wurde, und sie aus diesen Fehlern gelernt haben will.
- AkaSuzaku
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Tatsächlich war es der gleiche Schreiber, wie auch in Fallout 3 und Skyrim. War ganz lustig sich im Nachhinein nochmal Kommentare von vor Release durchzulesen. Da waren doch einige bei, die Passagen der Spiels bereits vorhersagen konnten(, ganz einfach, weil er gewisse Stilmittel hat, die er gerne wiederholt einsetzt).Wortgewandt hat geschrieben:In Fallout 4 hat man deshalb den Praktikanten die Story schreiben lassen.
Wobei man da den Kreis zu Rhianna Pratchett schließen kann. Ist schließlich gut möglich, dass z.B. ein Todd Howard eigentlich schon ganz genau weiß, wie das Spiel ablaufen soll, sodass man als Schreiber nur noch einen Lückentext mit Leben füllen muss.
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Lurtz
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- Registriert: 20.01.2007 14:22
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Was soll die Häme? Natürlich schließt sie sich da mit ein.mr archer hat geschrieben:Hm, die Frau Pratchett. Bisher hatte ich nur einmal das Vergnügen, nämlich gerade bei meinem aktuell stattfindenden Thief (2014) - Durchspiel. Ihre Story fällt mir da bisher eher nicht gerade positiv auf. Sie schließt also das eigene Arbeiten mit ein, verstehe ich richtig, ja?
Wenn sie in Thief so spät dazu kam, dass sie die bestehenden Levels und Designideen nur noch durch eine beschissene Story retten konnte, ist das ja genau das, was sie kritisiert und gerne ändern würde.
- Stalkingwolf
- Beiträge: 8525
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Dragon's Dogma hat ne Story?
- NewRaven
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Leider ja!Stalkingwolf hat geschrieben:Dragon's Dogma hat ne Story?
- RRRabbid/Gamer
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- Registriert: 12.09.2009 20:30
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Auf der einen Seite verstehe ich die Ansicht, dass Spiele oftmals erst ihre Gameplay-Mechaniken erhalten und erst im Nachhinein eine Story erzählt wird.
Im Falle von Rise of the Tomb Raider kann man beispielsweise noch vor dem Kreieren der Story festlegen, dass Lara jetzt hier und dort langklettern, da und wo durchschwimmen, und die Gegner so und so platt machen kann.
Aber trotzdem muss einfach mal erwähnt werden:
Die Story und Inszenierung von Rise of the Tomb Raider ist GRAUENHAFT.
Vielleicht nicht im Sinne von dumm oder schlecht, sondern einfach viiiiel zu amateurhaft und wirkt im Großen und Ganzen eher wie ein Stück der freiwilligen Theater-AG.
Deshalb ist es mir imho vollkommen unverständlich, wie das Spiel bitteschön den Writers Guild Award bekommen konnte.
Vermutlich nur aufgrund des Rufes Mrs. Pratchett's Vaters.
Im Falle von Rise of the Tomb Raider kann man beispielsweise noch vor dem Kreieren der Story festlegen, dass Lara jetzt hier und dort langklettern, da und wo durchschwimmen, und die Gegner so und so platt machen kann.
Aber trotzdem muss einfach mal erwähnt werden:
Die Story und Inszenierung von Rise of the Tomb Raider ist GRAUENHAFT.
Vielleicht nicht im Sinne von dumm oder schlecht, sondern einfach viiiiel zu amateurhaft und wirkt im Großen und Ganzen eher wie ein Stück der freiwilligen Theater-AG.
Deshalb ist es mir imho vollkommen unverständlich, wie das Spiel bitteschön den Writers Guild Award bekommen konnte.
Vermutlich nur aufgrund des Rufes Mrs. Pratchett's Vaters.
