So ganz nebenbei. Ich finde deine Kritik berechtigt, halte eine Pauschalisierung deinerseits aber für unangebracht. Generell ist die Kritik an zu wenig oder zu viel Zeit, zu viel oder zu wenig Inhalt immer schwierig, generell gibt es aber nichts darüber auszusetzen wie viel oder wie wenig ein Spiel bietet wenn der Spieler es sich selber einteilen kann.WOOM hat geschrieben: Schon klar, dass ich hier auf viele treffe, die nicht meiner Meinung sind. Auch wenn man es nicht zugeben will. So ganz die Erfüllung ist es doch nicht, jeden Tag zu daddeln, aber wenn es euch glücklich macht...
Jeder muss sich selbst bewusst sein wie viel Zeit er mit daddeln verbringt und warum er das tut, das geht wirklich niemanden etwas an. Gleichwohl kann man aber freundlich auf die Nebenwirkungen hinweisen die eben diverse Dinge habe. Doch das ist überall so, nicht nur beim Daddeln, aktuell auch beim Medien-Konsum und den asozialen Netzwerken ein großes Thema.
Doch unablässig davon sollte man sich der Tatsache stellen das sich unsere Gesellschaft verändert und das für Kids oft das asoziale Netzwerk, das wirklich Leben da draußen ist.. genauso wie mögliche Abenteuer in virtuellen Welten. Lediglich die Medien haben sich geändert, Probleme sind die selben. Nicht desto Trotz wird niemand ein Star, weil er sich Dschungelcamp im TV anschaut oder seine Grütze bei einem Videochannelportal hoch lädt.
Das einzige was ich deinem Post entnehme und was mit der Zeit bestimmt jedem bewusst wird: Vielfalt ist ein Plus, wer immer nur Erdbeerjoghurt ist und nie etwas anderes, wird gar nie wissen wie lecker Pastinaken sein können, oder Kurkuma schmeckt. Das weiß nur derjenige der es mal Probierte. Bei Videospielen ist das aber auch so. Jemand der sich mehr damit beschäftigt, hat genau wie in Literatur oder Kunst einen stärkeren Zugang zu dem Medium.
