Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

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adventureFAN
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Re: Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

Beitrag von adventureFAN »

Ich würde ja eher "extreme Feministin" oder "undifferenzierte Feministin" sagen und nicht Feminazi.
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mr archer
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Re: Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

Beitrag von mr archer »

Der Begriff ist für mich blanke Polemik. Ein Knüppel. Geboren irgendwo in der Kinderkabbelkiste der "Debatte" um Gamergate. Es gibt kluge Feministen, denen es zuzuhören lohnt. Und es gibt Feministen, die mehr Unsinn als Kluges reden. Sarkeesian bewegt sich für mich irgendwo in der Grauzone dazwischen, mit Ausschlägen mal zur einen, mal anderen Seite.

"Femnazi" gehört auf den Müllhaufen. Es disqualifiziert nicht den/die damit Bezeichneten. Sondern nur den Verwender das Begriffs.
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adventureFAN
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Re: Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

Beitrag von adventureFAN »

Wie fast alle Kofferwörter...
Zuletzt geändert von adventureFAN am 22.01.2016 12:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Kajetan
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Re: Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

Beitrag von Kajetan »

billy coen 80 hat geschrieben:Ich glaube, warum man nicht viele für diese Ansicht begeistern kann, ist auch der dabei aufkommende Frust, dass man durch die Verhaftung in der eigenen Generation und Zeit erhoffte Änderungen im eigenen Sinne (so sie denn überhaupt im eigenen Sinne eintreten) nie selbst erleben wird. Also kämpft man verzweifelt und mit immer engeren ideologischen Scheuklappen für einen "Instant-Wandel".
Genau das ist auch einer der Nährböden für Extremismus. Die Begrenzung der Weltsicht auf die eigene Existenz und die daraus zwangsläufige Extremisierung aller Handlungen, um enorm hochgesteckte Ziele innerhalb der eigenen Existenzdauer erreichen zu können.

Ich habe das vor ein paar Jahren bei den Piraten so eindrücklich erlebt: Bei manchen schlug die Begeisterung für die Sache ratzfatz in tiefsitzende Verbitterung um, als ihnen bewusst wurde, dass Politik nur mit Kompromissen umsetzbar ist, das nichts sofort passiert, nur weil man das so haben will und dass man letztendlich die Früchte des eigenen Engagements für einen grundsätzlichen Wandel nicht selbst ernten können wird.

Was aber normal ist, wenn man jung ist. Ich war früher genauso. Heute ist mir eher bewusst, was für ein winziges, (fast) bedeutungsloses Rädchen ich im Getriebe der Welt und Zeit bin. Aber der nächste Schritt ist dann nicht misanthropisches Gegreine, sondern zu erkennen, dass man eigentlich nur im ganz persönlichen Umfeld (Familie, Freunde, Nachbarn, Kollegen) etwas bewirken kann. Und zwar durch vorleben:

https://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel

DAS ist der grundsätzliche Baustein für jedwedes zivilisierte Handeln. Individuell mögen wir zwar vollkommen unwichtig sein, aber je mehr Leute sich nur an diese Regel halten, umso besser geht es allen.
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mr archer
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Re: Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

Beitrag von mr archer »

Kajetan hat geschrieben:Und zwar durch vorleben:

https://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel

DAS ist der grundsätzliche Baustein für jedwedes zivilisierte Handeln. Individuell mögen wir zwar vollkommen unwichtig sein, aber je mehr Leute sich nur an diese Regel halten, umso besser geht es allen.
Und tiefer, Kinder, wird es hier heute nicht mehr. Jetzt geht raus und freut euch an Schnee und Frost, bevor nachher das verschissene Atlantik-Tief hier aufkreuzt.
billy coen 80
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Re: Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

Beitrag von billy coen 80 »

D_Radical hat geschrieben:Aus Neugier:
Meinst du das in dem Sinne, dass niemand eine Femnazi sei und das dieser Begriff generell aus Diskussionen verbannt gehört oder nur das Sarkeesian diese Einordnung nicht verdient hat.
Im letzteren Fall, wer qualifiziert sich als Femnazi und wo liegt die Schwelle?
Gute Frage zu einem eigentlich blöden Thema. Ich mag das Wort "Femnazi" eigentlich nicht, weil es letztlich auch nur Godwin's Law folgt. Wenn man darunter dann aber eben Menschen verstehen will, die sehr radikal ideologisiert denken, dann würde ich Leute mit so etwas labeln, die auf Ideen kommen wie der steuerlich finanzierten Einrichtung von Frauenbüchereien und Lesbenfriedhöfen (beides leider echt kein Jokus :cry: und sogar schon praktisch umgesetzt) oder Dinge vorschlagen wie jüngst "pinke Zonen" in öffentlichen Verkehrsmitteln, die nur von Frauen betreten werden dürfen (was allerdings dankenswerterweise nicht durch das Kabinett der betreffenden Stadt - ich meine es war Augsburg - gekommen ist).

Bei solchen Dingen muss man tatsächlich nur die Geschlechter Mann und Frau durch die Hautfarben Schwarz und Weiß ersetzen und man merkt schnell, in welchen geistigen Ebenen sich solche Leute bewegen.

Wie Anita da aufgestellt ist, weiß ich nicht, auch wenn einige ihrer populäreren Tweets schon etwas in Abgründe blicken lassen. Dennoch bleibe ich bei ihr vorsichtig mit derlei schwerwiegenden Zuschreibungen.
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3nfant 7errible
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Re: Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

Beitrag von 3nfant 7errible »

Usul hat geschrieben: Ich verstehe... Feminismus ist also Faschismus in deinen Augen.

Es ist faschistoid, klar. :)



Nimm die Beispiele, die billy coen bereits genannt hatte. Oder die britische, feministische Ministerin, die über die explodierende Zahl von männl. Suizid-Opfern in England lachte. Die feministische Polizei-Chefin von Northumbria, die aktiv die Klagen von männl. Gewalt-Opfern ignoriert. Die feministische Guardian Kolumnistin, die im wahrsten Sinne des Wortes dafür plädiert alle Männer in Lager zu stecken. (Würd mich mal interessieren wie lange ein Mann seinen Job behalten könnte, wenn er das gleiche, nur umgekehrt fordern würde). Das ständige Fordern von verfassungsfeindlichen und menschenrechtsverletzenden Gesetzen wie guilty until proven innocent. Die ständigen Zensur und Gleichschaltungsforderungen wie von Sarkeesian vor der UN....

.... apropos, ich weiss nicht wie oft sowas vorkommt, aber sicherlich nicht soooo oft, dass sich die UN entschuldigen muss und ein Papier zurückzieht, weil es voller peinlichster Fehler, schlechtester Recherche und faschistoiden Forderungen ist.
Anita war von den Reaktionen auch sehr enttäuscht, aber immerhin hatte sie die volle Unterstützung von politisch so freien Ländern wie Russland, China oder Saudi-Arabien :Daumenrechts:

Wobei man sich natürlich fragen muss, ob ausgerechnet diesen Ländern, vor allen anderen, wirklich daran gelegen ist Frauenrechte zu stärken, oder ob ihnen nur jedes Mittel recht ist, um das Internet und Informationen zu kontrollieren und Orwells Dystopie einen kleinen Schritt näher zu kommen.... :Häschen:
billy coen 80
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Re: Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

Beitrag von billy coen 80 »

Scipione hat geschrieben:Die ständigen Zensur und Gleichschaltungsforderungen wie von Sarkeesian vor der UN....

.... apropos, ich weiss nicht wie oft sowas vorkommt, aber sicherlich nicht soooo oft, dass sich die UN entschuldigen muss und ein Papier zurückzieht, weil es voller peinlichster Fehler, schlechtester Recherche und faschistoiden Forderungen ist.
Spielst du da auf diese Task Force gegen Internet Harrassment und Hate Speech an, der neben Sarkeesian auch unter anderem noch so Personen wie Zoe Quinn angehörten?

Als ich davon gelesen habe, war ich, mit Rücksicht auf meinen Monitor, froh, nicht gerade etwas im Mund gehabt zu haben. Schaut man sich die Twitter-Historie und das allgemein moralisch hochgradig fragwürdige, gesellschaftliche Verhalten und Agieren dieser Damen an, dann hat das was von:

Die UN stellt ihre neu gegründete Task Force zur internationalen Korruptionsbekämpfung vor

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Usul
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Re: Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

Beitrag von Usul »

Scipione hat geschrieben:
Usul hat geschrieben: Ich verstehe... Feminismus ist also Faschismus in deinen Augen.

Es ist faschistoid, klar. :)
Da mußte ich aufhören zu lesen, sorry. Wer Feminismus so generell als faschistoid bezeichnet, hat entweder einen sehr weit gefaßten Begriff von "Faschismus"/"faschistoid" oder will einfach nur ein bißchen provozieren. Für beides gerade keine Zeit und keine Lust.
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mr archer
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Re: Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

Beitrag von mr archer »

Ging gerade auf Twitter rum:

https://twitter.com/kurorori/status/690468457385697280

Nur so.
johndoe1741084
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Re: Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

Beitrag von johndoe1741084 »

AtzenMiro
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Re: Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

Beitrag von AtzenMiro »

mr archer hat geschrieben:Der Begriff ist für mich blanke Polemik. Ein Knüppel. Geboren irgendwo in der Kinderkabbelkiste der "Debatte" um Gamergate. Es gibt kluge Feministen, denen es zuzuhören lohnt. Und es gibt Feministen, die mehr Unsinn als Kluges reden. Sarkeesian bewegt sich für mich irgendwo in der Grauzone dazwischen, mit Ausschlägen mal zur einen, mal anderen Seite.

"Femnazi" gehört auf den Müllhaufen. Es disqualifiziert nicht den/die damit Bezeichneten. Sondern nur den Verwender das Begriffs.
In wiefern bewegt sich Sarkeesian bitte irgendwo dazwischen? Nur aus reiner Neugier gefragt? Erstmal argumentiert sie komplett unsachlich und mit größtenteils komplett frei erfundenen "Argumenten". Das selbe im aktuellen Beispiel. Kein Mensch mit nur ansatzweise Hirn würde auf die Idee kommen ihr zu widersprechen, wenn es darum geht, dass der Hinterteil einer Frau mit einer ganz gezielten Intention zur Schau gestellt wird. Wenn sie aber dann anfängt zu behaupten, dass man bei Männern auf der anderen Seite Capes hat, die dazu da sind den Hinterteil zu verstecken und deswegen genau das Gegenteil geschieht (der hautenge Anzug mit dem Ziel die Muskeln des Mannes stärker ins Licht zu richten scheint in Sarkeesians Welt anscheinend nicht sexistisch zu sein), dann passiert genau das, was man unter Femnazi versteht.

Unter anderem haben diverse Tweets Frau Sarkeesians auch nicht dazu beigetragen, dass sie dem Ruf einer Femnazi ungerechterweise bekommen hat von der halt anderen extremen Seite. Dabei denke ich in erster Linie an ihren weltbekannten Versuch eine Korrelation zwischen den männlichen Genen und Amokläufer/Massenmörder aufzustellen.

Wie kann man sowas nicht radikal nennen? Ich würde sogar soweit gehen und es extremistisch nennen. Dir mag persönlich der Begriff "Femnazi" nicht gefallen, wohl weil du Deutscher bist und mit dem "Nazi"-Begriff und der teils zweckentfremden Verwendung generell allergisch gegenüberstehst, aber Sprache entwickelt sich weiter und vorallem im Internet, wo die Hauptsprache nun mal englisch ist, muss man sowas akzeptieren. Das hat nichts mit Polemik zu tun.

Um es noch mal besser auf den Punkt zu bringen: die Wenigsten hier im Forum oder generell Männer würden jemandem widersprechen, der der Videospielindustrie Sexismus vorwirft, vorallem in Hinblick auf die Darstellung der Frauen. Anita Sarkeesian ist hier einzig und allein nur das Problem. Und ja, natürlich gibt es auch genau das andere Extrem, Männer die den Sexismus nicht sehen wollen, oder runterreden, oder relativieren, oder was weiß ich, aber diese Extremen, die dann auch noch mit Morddrohungen um sich werfen, die Sarkeesian nur beleidigen, weil ihr Hobby angegriffen wurde, die sind in der Minderheit. Sicherlich laut, aber trotzdem noch eine Minderheit. Das selbe auch mit Sarkeesian und Co., unter den Frauen stellen sie mit ihrer extremen Sicht eine Minderheit dar, die meisten sehen es dann doch differenzierter.
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mr archer
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Re: Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

Beitrag von mr archer »

AtzenMiro hat geschrieben:
Wie kann man sowas nicht radikal nennen? Ich würde sogar soweit gehen und es extremistisch nennen. Dir mag persönlich der Begriff "Femnazi" nicht gefallen, wohl weil du Deutscher bist und mit dem "Nazi"-Begriff und der teils zweckentfremden Verwendung generell allergisch gegenüberstehst, aber Sprache entwickelt sich weiter und vorallem im Internet, wo die Hauptsprache nun mal englisch ist, muss man sowas akzeptieren. Das hat nichts mit Polemik zu tun.
Ich bin außerdem noch Viertel-Sorbe und als solcher nervt mich der Begriff ebenfalls. Du sagst es ja selbst: Zweckentfremdung. Nur weil ein Haufen Leute einen Begriff stur falsch kontextualisieren, wird die Sache dadurch nicht allmählich richtig. Ich falle auch jedem meiner linken Kumpel in den Arm, wenn permanent jeder CSU-Rülps als "Rassismus" verlabelt wird, der einfach nur fremdenfeindlich oder nationalistisch ist. Es gibt da Unterschiede und die sind mir wichtig. Mehr wollte ich dazu gar nicht gesagt haben.
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3nfant 7errible
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Re: Anita Sarkeesian: Video zum "strategischen Verstecken des Hinterteils"

Beitrag von 3nfant 7errible »

billy coen 80 hat geschrieben:
Scipione hat geschrieben:Die ständigen Zensur und Gleichschaltungsforderungen wie von Sarkeesian vor der UN....

.... apropos, ich weiss nicht wie oft sowas vorkommt, aber sicherlich nicht soooo oft, dass sich die UN entschuldigen muss und ein Papier zurückzieht, weil es voller peinlichster Fehler, schlechtester Recherche und faschistoiden Forderungen ist.
Spielst du da auf diese Task Force gegen Internet Harrassment und Hate Speech an, der neben Sarkeesian auch unter anderem noch so Personen wie Zoe Quinn angehörten?
Ja :)

... wobei im nachhinein einige von Anitas Forderungen sogar für Zoe oder diese andere verrückte, Randi Harper, zu weit gingen ^^
Ebenso für viele andere ehemalige Unterstützer. Ehrlich gesagt kann ich es kaum glauben, dass sich nach diesem augenöffnenden Auftritt überhaupt noch jemand traut Anita zu verteidigen :Blauesauge:

Usul hat geschrieben: Da mußte ich aufhören zu lesen, sorry. Wer Feminismus so generell als faschistoid bezeichnet, hat entweder einen sehr weit gefaßten Begriff von "Faschismus"/"faschistoid" oder will einfach nur ein bißchen provozieren. Für beides gerade keine Zeit und keine Lust.

Ich muss da nichts weit fassen (und dass dich die Wahrheit provoziert ist net mein Problem :3 ), es gibt eine ganze Reihe von Punkten, die haben alle faschistischen/totalitären Systeme und Ideologien gemein. Rechtsradikale werden auch gemeinhin Faschisten genannt, obwohl sie keinerlei Macht haben, ja sogar geächtet am Rand der Gesellschaft stehen. Sie errichten auch keine Lager, bauen kein Militär auf oder überfallen andere Länder. Nein, es sind allein ihre Ideologie und ihre Ziele, die sie zu Faschisten machen, bzw der Grund wieso man sie so nennt. Darüberhinaus demonstrieren sie im Kleinen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten schon was sie tun bzw wie sie im Grossen handeln würden, wenn sie erstmal die Macht hätten.

Und jetzt gibt es eigentlich nur eine Frage, die sich mal jeder selbst stellen sollte: bin ich generell gegen faschistische Ideologien, ihre Menschenfeindlichkeit, ihre autoritären, freiheitsberaubenden Züge und ihre Propaganda-Lügen?

Oder bin ich nur gegen faschistische Ideologien, wenn sie aus der anderen Ecke da drüben kommen, aber ich finds voll ok, wenn diese menschenfeindl. autoritär/totalitären, freiheitsberaubenden, unterdrückenden Züge und die Lügen von meiner Seite ausgehen?

Und du weisst schon was du in letzterem Fall dann selber wärst, oder? ; )

Gut, die Antwort muss hier natürlich niemand preisgeben, diese Diskussionen hier sind ja immer schon entlarvend genug :)