That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
4P|BOT2
Beiträge: 149236
Registriert: 10.07.2002 12:27
Persönliche Nachricht:

That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Beitrag von 4P|BOT2 »

That Dragon, Cancer erzählt die Geschichte der Familie Green, deren Sohn Joel vier Jahre lang gegen einen seltenen Hirntumor (ATRT) kämpfte und im Alter von fünf Jahren starb. Mit dem Spiel versucht die Familie ihrem Sohn zu gedenken und ihre Trauer zu verarbeiten. Sie nennen es selbst einen "Liebesbrief an ihren Sohn". Das ungefähr zwei Stunden lange Adventure zeigt den Kampf gegen den Krebs aus ...

Hier geht es zur News That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder
Astmeister
Beiträge: 182
Registriert: 27.03.2007 15:45
Persönliche Nachricht:

Re: That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Beitrag von Astmeister »

Oh man. Das ist aber harter Tobak. Ich weiß nicht, ob ich so ein Spiel spielen möchte.
Benutzeravatar
Culgan
Beiträge: 1156
Registriert: 17.03.2007 11:07
Persönliche Nachricht:

Re: That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Beitrag von Culgan »

Spiele, die die Welt nicht braucht...
Benutzeravatar
Umimatsu
Beiträge: 171
Registriert: 31.10.2009 15:23
Persönliche Nachricht:

Re: That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Beitrag von Umimatsu »

Culgan hat geschrieben:Spiele, die die Welt nicht braucht...
Kommentare, die die Welt nicht braucht...
JCD
Beiträge: 641
Registriert: 11.06.2014 14:17
Persönliche Nachricht:

Re: That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Beitrag von JCD »

Culgan hat geschrieben:Spiele, die die Welt nicht braucht...
ich finde das eigentlich von denen eine schöne sache, irgendwie ihre trauer umszusetzen und auf eine art herrauszuschreien.
manchmal trauert man und möchte das andere wissen wie sehr man unter etwas bestimmten leidet oder eine bestimmten sache und kann sich nciht ausdrücken oder wie auch immer.

@thema

ich glaube ich werde es kaufen als anerkennung und mir lets play anschauen. seit dem ich selber kinder habe, reagiere ich auf solche sachen einfach zu emotional. das ganze projeziere ich dann in gedanken auf meine eigene familie und auf dieses ganze kopfkino bei solch einem thema habe ich keinen nerv. allerdings bei anderen spielen wie rpg´s kommt mir das wieder zu gute, das komplette abtauchen in eine andere welt.
Benutzeravatar
Nightmare King Grimm
Beiträge: 3557
Registriert: 27.11.2012 21:12
Persönliche Nachricht:

Re: That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Beitrag von Nightmare King Grimm »

Könnte mir sowas nicht geben, angesichts der Dinge die krebstechnisch in meinem Leben liefen und laufen. Für mich definitiv 'zu hart'.
johndoe1741084
Beiträge: 2626
Registriert: 21.09.2014 13:04
Persönliche Nachricht:

Re: That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Beitrag von johndoe1741084 »

Wenn man auf den Link im Text klickt, wird es etwas plausibler, warum ein Spiel draus wurde:
"Ryan Green is a programmer and game developer. Amy Green is a writer, speaker and stand up comedian...."


Wenn man akzeptiert, dass Jeder "Künstler" ist und jeglicher schöpferischer Akt zu Kunst werden kann, macht es schon Sinn.

Dass das auf Kickstarter finanziert wurde und nun verkauft wird, find ich aber iwie daneben.... wenn die Kohln an die Krebsforschung gehen, will ich nichts gesagt haben.
JCD
Beiträge: 641
Registriert: 11.06.2014 14:17
Persönliche Nachricht:

Re: That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Beitrag von JCD »

ccun hat geschrieben:Wenn man auf den Link im Text klickt, wird es etwas plausibler, warum ein Spiel draus wurde:
"Ryan Green is a programmer and game developer. Amy Green is a writer, speaker and stand up comedian...."


Wenn man akzeptiert, dass Jeder "Künstler" ist und jeglicher schöpferischer Akt zu Kunst werden kann, macht es schon Sinn.

Dass das auf Kickstarter finanziert wurde und nun verkauft wird, find ich aber iwie daneben.... wenn die Kohln an die Krebsforschung gehen, will ich nichts gesagt haben.
warum nciht, das es auf kickstarter finanziert wurde, zeigt doch einfach das es ein paar leute gab, die das ganze gut fanden bzw hinter der sache stehen. das ganze wird sicherlich sehr emotional wenn man sich darauf einlässt und den hintergrund kennt. ansonsten denke ich wird es sicherlich kein besonderes erlebniss für einen spieler.

meinst du die krebsforschung wäre weiter wenn sie mehr geld hätte oder wäre sie weiter wenn sie einfach neue ideen oder neue erkenntnisse und ansätze hätte?! wo die kohle hingeht, finde ich ist absolut unrelevant.
johndoe1741084
Beiträge: 2626
Registriert: 21.09.2014 13:04
Persönliche Nachricht:

Re: That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Beitrag von johndoe1741084 »

JCD hat geschrieben: warum nciht, das es auf kickstarter finanziert wurde, zeigt doch einfach das es ein paar leute gab, die das ganze gut fanden bzw hinter der sache stehen. das ganze wird sicherlich sehr emotional wenn man sich darauf einlässt und den hintergrund kennt. ansonsten denke ich wird es sicherlich kein besonderes erlebniss für einen spieler.
Hab nix gegen Schwarmfinanzierung...alles gut.
JCD hat geschrieben: meinst du die krebsforschung wäre weiter wenn sie mehr geld hätte oder wäre sie weiter wenn sie einfach neue ideen oder neue erkenntnisse und ansätze hätte?! wo die kohle hingeht, finde ich ist absolut unrelevant.
Sowohl als auch, ja. Das Eine bedingt das Andere. Oder sollen neue Ansätze und Ideen auch schwarmfinanziert werden?
Und "wo die kohle hingeht" ist bei einem derart emotional verstrickten Thema durchaus relevant. Zumindest für Mich.

Ist halt sehr persönlich. Ich les auch keine Bücher deren Autoren mit ihrem Schicksal hausieren gehen.
Als Beispiel: Burroughs HeroinSucht in BuchForm ist für mich große Kunst. Mit Kristiane F. kann ich nix anfangen.

Hier stellt sich MIR nun die Frage, ob ich das spielen will. Kommt drauf an, mal sehn... muss noch n bissl recherchieren...
Benutzeravatar
casanoffi
Beiträge: 11801
Registriert: 08.06.2007 02:39
Persönliche Nachricht:

Re: That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Beitrag von casanoffi »

Ich habe bereits sehr viele Familien-Mitglieder und Freunde an den Krebs verloren. Diese Krankheit begleitet mich sozusagen schon mein ganzes Leben und ich könnte gut und gerne darauf verzichten - ich habe allerdings keine Kinder, von daher kann ich mir diese Situation nicht im entferntesten vorstellen...

Ob man sowas als Außenstehender in einem Videospiel erleben will, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich halte diese Vortellung für etwas krude, aber ich kann mir schon denken, dass das für einige durchaus interessant sein mag.

Da ich grundsätzlich ein sehr emotionaler Mensch bin, möchte ich darauf eher verzichten, auch wenn mich das Spiel an sich schon interessieren würde.
Benutzeravatar
MagicHH
Beiträge: 46
Registriert: 29.05.2010 19:20
Persönliche Nachricht:

Re: That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Beitrag von MagicHH »

casanoffi hat geschrieben:Ich habe bereits sehr viele Familien-Mitglieder und Freunde an den Krebs verloren. Diese Krankheit begleitet mich sozusagen schon mein ganzes Leben und ich könnte gut und gerne darauf verzichten - ich habe allerdings keine Kinder, von daher kann ich mir diese Situation nicht im entferntesten vorstellen...

Ob man sowas als Außenstehender in einem Videospiel erleben will, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich halte diese Vortellung für etwas krude, aber ich kann mir schon denken, dass das für einige durchaus interessant sein mag.

Da ich grundsätzlich ein sehr emotionaler Mensch bin, möchte ich darauf eher verzichten, auch wenn mich das Spiel an sich schon interessieren würde.
Das Selbe bei mir. Ich habe meinen Vater an den Krebs verloren und das auch noch sehr plötzlich. Auch wenn es mit Sicherheit ein interessantes Spiel sein mag, ich werde die finger davon lassen
JCD
Beiträge: 641
Registriert: 11.06.2014 14:17
Persönliche Nachricht:

Re: That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Beitrag von JCD »

ccun hat geschrieben:
JCD hat geschrieben: warum nciht, das es auf kickstarter finanziert wurde, zeigt doch einfach das es ein paar leute gab, die das ganze gut fanden bzw hinter der sache stehen. das ganze wird sicherlich sehr emotional wenn man sich darauf einlässt und den hintergrund kennt. ansonsten denke ich wird es sicherlich kein besonderes erlebniss für einen spieler.
Hab nix gegen Schwarmfinanzierung...alles gut.
JCD hat geschrieben: meinst du die krebsforschung wäre weiter wenn sie mehr geld hätte oder wäre sie weiter wenn sie einfach neue ideen oder neue erkenntnisse und ansätze hätte?! wo die kohle hingeht, finde ich ist absolut unrelevant.
Sowohl als auch, ja. Das Eine bedingt das Andere. Oder sollen neue Ansätze und Ideen auch schwarmfinanziert werden?
Und "wo die kohle hingeht" ist bei einem derart emotional verstrickten Thema durchaus relevant. Zumindest für Mich.

Ist halt sehr persönlich. Ich les auch keine Bücher deren Autoren mit ihrem Schicksal hausieren gehen.
Als Beispiel: Burroughs HeroinSucht in BuchForm ist für mich große Kunst. Mit Kristiane F. kann ich nix anfangen.

Hier stellt sich MIR nun die Frage, ob ich das spielen will. Kommt drauf an, mal sehn... muss noch n bissl recherchieren...

ich denke, die forschung hat keine geldprobleme. geld spenden für krebspatienten und einrichtungen ist wieder eine andere sache.

ich kann dich soweit schon verstehen allerdings bin ich keine leseratte und kann jetzt nicht wirklich was mit deinen bsp. anfangen aber den kern verstehe ich und da denke ich eigentlich genauso. mir kommt es aber auch nciht so vor als ob die leute damit hausieren gehen. sagenw ir es mal so, ich habe jetzt nach dem 4p beitrag keinen gedanken der negativ über das elternpaar ist. alles subjektiv :)
casanoffi hat geschrieben:ich habe allerdings keine Kinder, von daher kann ich mir diese Situation nicht im entferntesten vorstellen...
.
naja, meinst du nicht? ich denke schon das man auch ohne kinder auf eine gewisse art, wenn es denn so gemacht ist, das es einem dieses gefühl von trauer und freude gut vermittelt. diese ganze situation auf sich wirken lassen. es ist ja im prinzip nichts anderes, wie mit einem film oder vielleicht auhc ein buch oder ein gutes spiel. bsp für mcih, the last of us und zwar die doch emotionale und gut erzählte story der beiden hauptpersonen. das ganze spiel hat wirklich gut auf mcih gewirkt. so gut, das ich ihm die ganzen kleinen fehlerchen ringsherum verzeihe, die auch nciht gravierend waren.
Benutzeravatar
casanoffi
Beiträge: 11801
Registriert: 08.06.2007 02:39
Persönliche Nachricht:

Re: That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Beitrag von casanoffi »

JCD hat geschrieben:
casanoffi hat geschrieben:ich habe allerdings keine Kinder, von daher kann ich mir diese Situation nicht im entferntesten vorstellen...
.
naja, meinst du nicht? ich denke schon das man auch ohne kinder auf eine gewisse art, wenn es denn so gemacht ist, das es einem dieses gefühl von trauer und freude gut vermittelt. diese ganze situation auf sich wirken lassen. es ist ja im prinzip nichts anderes, wie mit einem film oder vielleicht auhc ein buch oder ein gutes spiel. bsp für mcih, the last of us und zwar die doch emotionale und gut erzählte story der beiden hauptpersonen. das ganze spiel hat wirklich gut auf mcih gewirkt. so gut, das ich ihm die ganzen kleinen fehlerchen ringsherum verzeihe, die auch nciht gravierend waren.
Gut, "nicht im entferntesten" ist vielleicht etwas übertrieben.
Aber nein, wirklich vorstellen kann man es sich nicht, meiner Meinung nach.
Selbst wenn man über sehr große empathische Fähigkeiten besitzt, sich in eine solche Situation hinzuversetzen geht eben nur bis zu einem gewissen Grad ^^

Klar, man mag natürlich mitfühlen können, ich bin auch mal bei einer Beerdigung in Tränen ausgebrochen, obwohl ich weder mit der verstorbenen Person noch mit den Angehörigen viel zu tun hatte - oder wie bei Deinem Beispiel von The Last of Us, war ich nach dem Ende des Intros ein emotionales Häufchen Elend.

Da liegt es schlicht und einfach an dem simplen Gefühl der Trauer selbst, die auf einen einstürmt, ohne sich mit der jeweiligen Situation besonders identifiziern können zu müssen.

Aber gut, ist natürlich nur meine persönliche Meinung ^^
johndoe1741084
Beiträge: 2626
Registriert: 21.09.2014 13:04
Persönliche Nachricht:

Re: That Dragon, Cancer - Der Kampf gegen den Krebs aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder

Beitrag von johndoe1741084 »

Bin schon gespannt auf den Test und die zwangsläufige Diskussion hier.
Für Mich ist das "Spiel" aber definitiv auch nix.
Zumindest haben die Designer hier etwas äußerst kontroverses erschaffen.