Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

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3nfant 7errible
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von 3nfant 7errible »

Cloud heute gut, morgen böse, oder so ........ es muss da überhaupt kein Widerspruch geben.

Es kommt ganz darauf an, ob es einem als optionaler Service angeboten, oder aufgezwungen wird. Ob es eine (Dauer-)Verbindung verlangt oder nicht, welche Arten von Daten gespeichert werden und wieviel eigene Kontrolle man hat, etc...

Es ist durchaus möglich die eine Cloud-Lösung super, und die andere scheisse zu finden
johndoe1044785
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von johndoe1044785 »

ChrisJumper hat geschrieben:Ja, aber wenn man den gleichen Dienst hat, wenn man dafür einen etwas potenteren Router/NAS/Firewall oder eigenen E-Mail-Server zuhause stehen hat über dem man selber auch die Hardware-Kontrolle hat, ist das dann nicht besser? So ganz nebenbei wenn man jetzt mit dem Versicherungs-Argument kommt. Da könnte man sich einfach mit seinen Freunden die man kennt zusammen tun und die Daten verschlüsselt sich gegenseitig als Backup hin und her schieben....
hältst du das für otto-normal-verbraucher praktikabel?
CritsJumper
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von CritsJumper »

Ich finde halt Cloud-Systeme bedenklich wenn man die NSA-Affäre mit einbezieht. Zudem ist der Begriff Cloud ja ziemlich Schwammig und für mich hört er halt da auf wenn sensitive Kundendaten absichtlich in die Cloud auslagert werden.

Bezüglich Spiele ist es teilweise halt so, auch als Kopierschutz das eben essenzielle Bestandteile heraus genommen werden und in die Cloud wandern. Zum einen als Sicherung vor illegalen Kopien aber auch um die Kundenbindung zu verstärken. Das sieht man ja auch bei Steam und PSN.. wobei es halt keine bis wenig frei Alternativen zu den Bereichen gibt. Hier mal ein Theoretisches Beispiel: Wenn bei Sim City von EA die Berechnung der Steuern Online erfolgt, kann man das natürlich illegal herausnehmen indem man die Steuern einfach per Zufallsgenerator oder einen anderen Algorithmus nimmt der verschiedene Faktoren vielleicht besser auswertet. Verschachtelt man aber immer mehr Teile und pack diese in die Cloud wird das Spiel irgendwann unspielbar in der Offline-Version.

Cloud im Zeitalter des Internet der DInge, ist da auch nochmal ganz anders zu betrachten. Zum Beispiel bei der Firmware dieser Glühbirne, bei dem einfach die Standards geändert wurden so das sich alternative Glühbirnen nicht mehr mit der selben Smartphone-App bedienen ließen.

Das diese Cloud-Plattform Shinra Technologies platt ist, kann nur von kurzer dauer sein. Gleich das nächste Produkt kann wieder Cloud-Technologie haben die dann aber an den nächsten großen Player wandert und einfach dessen Technologie implementiert.
CritsJumper
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von CritsJumper »

Flextastic hat geschrieben:
ChrisJumper hat geschrieben:Ja, aber wenn man den gleichen Dienst hat, wenn man dafür einen etwas potenteren Router/NAS/Firewall oder eigenen E-Mail-Server zuhause stehen hat über dem man selber auch die Hardware-Kontrolle hat, ist das dann nicht besser? So ganz nebenbei wenn man jetzt mit dem Versicherungs-Argument kommt. Da könnte man sich einfach mit seinen Freunden die man kennt zusammen tun und die Daten verschlüsselt sich gegenseitig als Backup hin und her schieben....
hältst du das für otto-normal-verbraucher praktikabel?
Die Einrichtung und Wartung ist zugegeben etwas kompliziert aber jemand der Eisenbahnzüge bauen kann kann so etwas bestimmt auch. Vielleicht wenn in dem Informatik-Unterricht an unseren Gymnasien das mal ein wenig mehr Bedeutung findet. Risiken sind natürlich immer noch da, genau wie bei Windows zum Beispielen wenn OpenSSL mal wieder das Herz blutet oder ein SSH-Schlüssel getauscht werden muss.

Aber praktikabel ist es auf jeden Fall, denn es verhält sich auch nicht anders wie andere Cloud-Systeme und jetzt wo immer mehr Breitband-Anschlüsse mit besseren Uploads zur Verfügung stehen, warum nicht?

Die Problematik ist aber die selbe wie die mit den Backups, viele sind einfach zu bequem und der Meinung das schon nichts passiert.

Betrachte einfach mal wie Simpel verschiedene Dinge sind wenn du zum Beispiel die Drop-Box Nutzung auf eine einfache Kopie von A nach B vergleichst. Mit LetsEncrypt wurde jetzt sogar eine https-Verbindung günstiger. Vielleicht einfach mal 300 Euro Spielgeld mitnehmen und vor allem Zeit und sich bei bedarf mit Freunden mal darüber unterhalten und oder in irgendwelchen www.hackerspaces.org darüber unterhalten.

Aber ich kann total nachvollziehen wenn man selber keine Zeit hat und an so etwas auch keinen Spaß.

P.s.: Wenn man sich bei einem Spiel wie World of Warcraft, in das Spiel einfinden kann, kann man anderes auch aber man müsste die Zeit etwas anders Verbringen und natürlich andere Dinge etwas trainieren. Das ist wie kochen, backen oder einen Modellbausatz zusammen setzen. Natürlich gibt es Fallsticke (Passwort 1234 wählen..), aber eben wenn man bestimmte Dinge beachtet hat man halt die eigene Qualität komplett in der Hand.
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greenelve
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von greenelve »

ChrisJumper hat geschrieben: Ja, aber wenn man den gleichen Dienst hat, wenn man dafür einen etwas potenteren Router/NAS/Firewall oder eigenen E-Mail-Server zuhause stehen hat über dem man selber auch die Hardware-Kontrolle hat, ist das dann nicht besser? So ganz nebenbei wenn man jetzt mit dem Versicherungs-Argument kommt. Da könnte man sich einfach mit seinen Freunden die man kennt zusammen tun und die Daten verschlüsselt sich gegenseitig als Backup hin und her schieben.

Ich kann das Online-Cloud-Modell schon Nachvollziehen. Sehe es aber eben sehr oft so das nur eine bestimmte Abhängigkeit erzeugt werden soll und natürlich für die Unternehmen die es betreiben eine bessere Auslastung der Geräte und es ist ja auch ein Finanz-Sicherungsaspekt wenn die Datensätze bewertet werden und man hat die unter eigener Kontrolle. Quasi wie Produktionsgüter in der eigenen Maschinen-Halle.
Kommt ganz auf die Verwendung an. Gleichzeitig ein Dokument bearbeiten zu können, hat durchaus seine Vorteile. Hin- und herschieben geht zulasten des Zeitfaktors. Bei fünf Personen kann es schon problematisch werden. Bsp: Ein Termin für fünf Leute per PM zu ermitteln dauert, Messenger geht da deutlich schneller - eine Möglichkeit, bei der alle gleichzeitig auf Informationen zugreifen können.
Bei Datensicherungen bedeutet ein Backup unter Freunden auch, die Festplatte enthält zusätzlich die Daten von vier anderen Leuten. Und das bei fünf Freunden. Wobei einer schon reicht, um zu sagen "Hol dir doch ne externe Festplatte zum Zuhause hinstellen oder eben Onlinespeicher, was bequemer ist". Selbst beim Daten hin- und herschieben reicht Email auf Dauer nicht und Dienste wie Dropbox kommen ins Spiel.

Und das sage ich neutral, ohne typischen Internet Fanboy oder Haterkram. Einfach wie es ist. Onlinespeicher/bearbeitung hat Vorteile, nicht nur Nachteile. :|
Derjeniege
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von Derjeniege »

Wenn man annimmt, dass die Welt überwiegend aus bösen Menschen besteht, dann ist die Cloud natürlich ein Instrument des bösen. Man kann aber auch einfach annehmen, dass die Welt aus Trotteln besteht. Dies hat den Vorzug, dass man mit den Leuten reden und manchmal auch überzeugen kann. Dann hat die Cloud den Vorteil, dass man Fehler auch korrigieren kann. So soll ein Lampenhersteller seine Hubs wieder geändert haben, dass Lampen von Mitbewerbern funktionieren.
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Sir Richfield
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von Sir Richfield »

Also während ihr da weiterhin Filehosting und Shared Access mit dem durcheinander bringt, was in der News steht, sitze ich hier weiterhin im Neuland und habe trotz guter Anbindung Inputlags bei Office Anwendungen, die einem den ganzen Alltag verhageln können. *

Wie man da eine Unterstützung von Grafikberechnung hinbekommen will, ist mir heute noch ein Rätsel.
Den Entwicklern allem Anschein nach auch, oder kennt jemand ein Produkt, bei dem das funktioniert? Internetunterstützte Echtzeitberechnung der Grafik?

Und das Böse an der Idee ist nicht die NSA oder der BND oder GCHQ, die keinen Hehl daraus machen, dass sie an der Leitung hängen und tatsächlich mindestens mitbekommen, mit WEM ihr Kontakt aufnehmt.
Das Böse ist, dass der Anbieter jederzeit den Dienst einstellen kann und dann stehst du da mit deiner Lizenz.

Das wäre dann einen Schritt weiter als EAs notorisches Sportspielserverabschalten, denn das betrifft nur den Internet Multiplayer (Vom lokalen auf dem PC habt ihr euch ja schon freiwillig verabschiedet), während in dieser tollen Zukunft das Spiel halt nicht mehr so (gut/schnell) läuft wie vorher.

*Und dann wäre da noch D3 und Season 4, der Todeslag des Dr Hexen. S5 und 2.4 sollen es ja beheben, ich bin gespannt.
[Shadow_Man]
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von [Shadow_Man] »

Ich freue mich über jeden Cloudscheiß, der irgendwo kaputt geht :-D
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Kajetan
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von Kajetan »

greenelve hat geschrieben:Onlinespeicher/bearbeitung hat Vorteile, nicht nur Nachteile. :|
Wenn der Onlinespeicher vollständig durch Dich aufgesetzt und kontrolliert wird, ist die Cloud (entsprechend abgesichert) eine durchaus sinnvolle Sache. Sobald man aber die Dienste eines Dritten in Anspruch nimmt, kann man seine Geschäfte gleich ganz offen in der Fußgängerzone führen.
johndoe1044785
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von johndoe1044785 »

warum sollte das bei deinem privaten cloud-speicher anders sein? der verkehr wird doch genauso mitgeschnitten.
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Kajetan
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von Kajetan »

Flextastic hat geschrieben:warum sollte das bei deinem privaten cloud-speicher anders sein? der verkehr wird doch genauso mitgeschnitten.
Gehe ich zu einem Dienstleister, habe ich keine Kontrolle über die Daten. Ich weiß nicht, welche Hardware eingesetzt wird, ich kenne die Sicherheitsvorkehrungen nicht und weiß auch nicht, ob hier nicht irgendein Wirtschaftsspionage-Dienst der USA oder eines anderen Staates direkt Daten abgreift, so dass die dort verwendete Verschlüssungen erst NACH dem Zugriff stattfindet.

Wenn ich eine Cloud selber aufsetze, über VPN gesichert und auch selber die Hardware dafür heraussuche, mache ich Industriespionage sehr, SEHR viel aufwendiger. 100%ige Sicherheit gibt es nirgendwo, denn für jede nicht verwendete Cloud gibt es ein Firmenlaptop, welches auf einer Dienstreise verloren oder gestohlen wird. Sicher ist nur der Tod :) Aber man muss doch nicht gleich vollkommen offen ins Messer rennen.

Sorgenlos die Cloud benutzen können nur Terroristen, denn die sollen ja explizit Anschläge veranstalten, um das gewünschte Klima aus Furcht und Paranoia zu erzeugen, damit die Sicherheitsbehörden noch mehr Mittel und Ausstattung bekommen, um noch effektiver Industriespionage betreiben zu können.
johndoe1044785
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von johndoe1044785 »

Kajetan hat geschrieben:
Flextastic hat geschrieben:warum sollte das bei deinem privaten cloud-speicher anders sein? der verkehr wird doch genauso mitgeschnitten.
Gehe ich zu einem Dienstleister, habe ich keine Kontrolle über die Daten. Ich weiß nicht, welche Hardware eingesetzt wird, ich kenne die Sicherheitsvorkehrungen nicht und weiß auch nicht, ob hier nicht irgendein Wirtschaftsspionage-Dienst der USA oder eines anderen Staates direkt Daten abgreift, so dass die dort verwendete Verschlüssungen erst NACH dem Zugriff stattfindet.

....

das alles kannst du bei sämtlichen dienstleistern erfragen, das ist als EU-Bürger dein recht!
(btw. hat telekom, neben amazon und noch irgendeine firma auf diesen planeten die höchste amtlich bestätige ausfallsicherungsquote, auf cloud bezogen)

und nochmal: wir wissen doch nun, das geheimdienste sämtlichen verkehr mitschneiden, die haben doch ihre schreibtische direkt am knotenpunkt frankfurt/main. wir wissen, das unserer geheimdienst die daten sehr gerne mit anderen diensten weltweit teilt.

warum also glaubst du, bist du mit deiner privaten cloud besser aufgehoben? außerdem versuche ich die sicht von otto-normal-verbraucher einzunehmen und dem ist aufgrund von mainstream-medien zumindestens soweit geschult das er weiß, sich einen deutschen/europäischen dienstleister primär zu suchen, da eu-recht.

ich sehe da absolut keinen unterschied, außer vom umfang und kosten der leistungen private cloud/dienstleister und die masse wir zu einem dienstleister gehen, da nichtt jeder sich so ausgiebig mit der materie beschäftigt oder beschäftigen will.
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Kajetan
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von Kajetan »

Flextastic hat geschrieben: das alles kannst du bei sämtlichen dienstleistern erfragen, das ist als EU-Bürger dein recht!
(btw. hat telekom, neben amazon und noch irgendeine firma auf diesen planeten die höchste amtlich bestätige ausfallsicherungsquote, auf cloud bezogen)
Und woher will ich wissen, dass die Auskünfte der Wahrheit entsprechen? "Hallo? Haben Sie Schnittstellen zu staatlichen Behörden?" "Wir? Nööööö! Doppelschwör!!!"
und nochmal: wir wissen doch nun, das geheimdienste sämtlichen verkehr mitschneiden, die haben doch ihre schreibtische direkt am knotenpunkt frankfurt/main. wir wissen, das unserer geheimdienst die daten sehr gerne mit anderen diensten weltweit teilt.
Viel Spass mit dem Mitschnitt verschlüsselten Datenverkehrs. Da sieht man allenfalls nur, dass Daten übertragen werden, aber nicht was für Daten.
warum also glaubst du, bist du mit deiner privaten cloud besser aufgehoben?
Weil ich auf diese Weise ziemlich viel potentielle Sicherheitslücken (technisch wie organisatorisch) abdecken kann. Ich minimiere hierbei deutlich die Möglichkeit auf unerwünschte "Fernwartung".
außerdem versuche ich die sicht von otto-normal-verbraucher einzunehmen und dem ist aufgrund von mainstream-medien zumindestens soweit geschult das er weiß, sich einen deutschen/europäischen dienstleister primär zu suchen, da eu-recht.
Na gut, dann wird er eben von europäischen Diensten nackisch gemacht. Wo ist der Unterschied?
ich sehe da absolut keinen unterschied, außer vom umfang und kosten der leistungen private cloud/dienstleister und die masse wir zu einem dienstleister gehen, da nichtt jeder sich so ausgiebig mit der materie beschäftigt oder beschäftigen will.
Privat sehe ich für eine Cloud so gut wie keinen Vorteil ausser einer durch komplette Offenlegung aller privaten Daten erkaufte Bequemlichkeit. Geschäftlich ist die Nutzung von Cloud-Diensten, die man nicht selbst im Griff hat, nur noch als fahrlässig zu bezeichnen.
johndoe1044785
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von johndoe1044785 »

komische antwort kajetan, schade. ICH würde zu einem deutschen diensleister gehen, WENN mich die cloud interessiert. ich würde natürlich nichts kompromittierendes da jemals ablegen, sollte es aber zu einem gau kommen, habe ich recht und gesetz (EU) auf meiner seite und kann auf entschädigung hoffen, DAS ist doch der große unterschied, nach jahrelangen datenschutz-verhandlungen. du kannst jetzt natürlich weiterhin schreiben und glauben "Und woher will ich wissen, dass die Auskünfte der Wahrheit entsprechen? "Hallo? Haben Sie Schnittstellen zu staatlichen Behörden?" "Wir? Nööööö! Doppelschwör!!!"", aber dann bitte auch in allen lebensbereichen, das wäre konsequent und würde mir glatt respekt abringen.

habe fertig :)

doch noch edit: geschäftlich sollte man, sind es empfindliche daten, sowieso über zb. microsoft (wegen der genutzten produkte) einen eigenen cloud-server aufsetzen, geht ja nach protesten plötzlich und so wird es zb. auch meine firma irgendwann (wenn es nicht mehr anders geht) verfahren.
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Kajetan
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Re: Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Beitrag von Kajetan »

Flextastic hat geschrieben:komische antwort kajetan, schade.
Wieso? Seit Edward Snowden wissen wir, was vorher nur im Schatten eines Aluhutes gemurmelt wurde. Die Geheimdienste sitzen überall mit drinnen und betreiben in erster Linie Industriespionage. Du HAST KEINE SICHERHEIT, so lange Du Dir nicht selber entsprechende Strukturen bastelst, solange Du nicht selbst entsprechende Software und saubere Hardware aussuchen kannst.

Privat mache ich mich in dem Moment komplett nackisch, wo ich private Daten irgendwo online ablege. Ob das auf US-Servern oder bei einem deutschem Betreiber passiert, spielt dabei keine Rolle, weil JEDER Dienst überall neugierig reinschauen wird. Schon wieder vergessen, dass der britische Geheimdienst weltweit mehr Daten sammelt als alle anderen zusammen? Und hast Du nicht selbst gesagt, dass deutsche Geheimdienste bereitwillig Daten mit anderen Diensten teilen?
ICH würde zu einem deutschen diensleister gehen, WENN mich die cloud interessiert. ich würde natürlich nichts kompromittierendes da jemals ablegen, sollte es aber zu einem gau kommen, habe ich recht und gesetz (EU) auf meiner seite und kann auf entschädigung hoffen, DAS ist doch der große unterschied,
Deine Daten sind in einer "deutschen" Cloud nicht sicherer als in einer Cloud eines ausländischen Anbieters. Die Klagemöglichkeit als solche ist zwar zu begrüßen, doch in meinen Augen ist das nur eine Beruhigungspille. Denn ... um klagen zu können, musst Du ja erst mitbekommen, dass jemand Deine Daten widerrrechtlich erschnüffelt hat. Und dann muss man ja noch unterscheiden zwischen der widerrechtlichen Schnüffelei und der legalen Schnüffelei, wenn man wieder Hatz auf Terroristen gemacht wird, die über unverschlüsselte SMS kommunizieren und den Sicherheitsbehörden seit Jahren bekannt sind.

Privat muss man wissen, dass nichts geheim bleibt, was den heimischen Rechner verlässt. Wenn mir das bewusst ist, kann ich auch eine bewusste Entscheidung treffen. Geschäftlich ist die Cloud nur dann sinnvoll, wenn man sie selbst aufsetzt und administriert.