Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digitalen Gütern
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Doc Angelo
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Der Gebrauchtmarkt von normalen "herkömmlichen" Gütern wird akzeptiert, weil die Konsumenten dort einen "Nachteil" haben. Das Produkt ist halt schon gebraucht und hat Spuren, die die Verwendung mehr oder weniger stark beeinträchtigen. Aus ähnlichen Gründen war es damals auch erlaubt, einen Radio-Sender auf Kassette aufzunehmen. Denn die Kopie erreicht nicht die Qualität des Originals. Und ein gebrauchtes Exemplar von Star Wars auf VHS kann gleichfalls sichtbare Spuren aufweisen. Ein schon gelesenes Buch ist zerknittert, vergilbt oder stinkt nach Zigaretten.
Das trifft auf digitale Medien alles nicht zu. Ich finde das muss man schon berücksichtigen, wenn man darüber nachdenkt. Es gibt zwar viele Leute, die ein Spiel 10 Sekunden nach Release haben möchten, aber bei weitem nicht alle. Wenn man jetzt bedenkt, das ein Spiel, was ein Spieler nach 10h durchgespielt hat, einfach weiterverkauft wird - ohne qualitative Verluste im Bild, Ton oder Funktion, dann kann man sich ungefähr ausrechnen, das der Publisher deutlich weniger Exemplare absetzen würde. Wenn ein Spiel im Verlauf eines Jahres zum Beispiel 10x den Besitzer wechseln würde, dann kann der Publisher dementsprechend diese 10 Einheiten nicht selbst abverkaufen. Dieser Verlust muss anderweitig ausgeglichen werden.
Ich mag es zwar, eine gewisse Bibliothek zu "besitzen", um ein älteres Spiel einfach mal wieder anzuzocken. Ich hab auch noch ne ganze Menge an alten Euroboxen aus Pappe. Aber wenn es einen Gebraucht-Markt auf Steam geben würde, wo ich die Spiele sowieso nicht "anfassen" kann, dann würde ich die Spiele auch weiterverkaufen. Dann würde ich einfach eines der hunderte Angebote auf dem Gebraucht-Markt nutzen, ein altes Spiel ein paar Tage zocken und dann wieder weiterverkaufen.
Das trifft auf digitale Medien alles nicht zu. Ich finde das muss man schon berücksichtigen, wenn man darüber nachdenkt. Es gibt zwar viele Leute, die ein Spiel 10 Sekunden nach Release haben möchten, aber bei weitem nicht alle. Wenn man jetzt bedenkt, das ein Spiel, was ein Spieler nach 10h durchgespielt hat, einfach weiterverkauft wird - ohne qualitative Verluste im Bild, Ton oder Funktion, dann kann man sich ungefähr ausrechnen, das der Publisher deutlich weniger Exemplare absetzen würde. Wenn ein Spiel im Verlauf eines Jahres zum Beispiel 10x den Besitzer wechseln würde, dann kann der Publisher dementsprechend diese 10 Einheiten nicht selbst abverkaufen. Dieser Verlust muss anderweitig ausgeglichen werden.
Ich mag es zwar, eine gewisse Bibliothek zu "besitzen", um ein älteres Spiel einfach mal wieder anzuzocken. Ich hab auch noch ne ganze Menge an alten Euroboxen aus Pappe. Aber wenn es einen Gebraucht-Markt auf Steam geben würde, wo ich die Spiele sowieso nicht "anfassen" kann, dann würde ich die Spiele auch weiterverkaufen. Dann würde ich einfach eines der hunderte Angebote auf dem Gebraucht-Markt nutzen, ein altes Spiel ein paar Tage zocken und dann wieder weiterverkaufen.
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Marobod
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Jim Panse hat geschrieben:Hast du doch bei PC-Spielen auch. Aber Steam verkauft nun mal nur rein digital. Das ist als ob man Netflix vorschreiben will, dass die Nutzer die geschauten Serien weitergeben können sollen.
Netflix ist da kein gutes Beispiel, da Du alles nutzen kannst n deren Bibliothek solange Du Abonent bist.
Wuerde bei Steam witzig aussehen, einfach n Abo abschließen und alles was sie haben spielen koennen solange das Abo haelt.
Hmm, Geschaeftsidee?
- adventureFAN
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Gibts in den USA schon: PlayStation Now. Ist ja auch streaming wie bei Netflix =P
Bin mir sicher irgendwann wird auch Valve mitziehen..
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tacc
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Nur das gebrauchte digitale Spiele immer neuwertig sind, sich der Aufwand des Verkaufens wohl auf 15 Sekunden und 5 Klicks beschränken würde und das ganze sicher auch noch kostenlos ist.Wigggenz hat geschrieben:Bücher, Filme, Musik, etc...
Komisch, dass die sich alle bei einem perfekt funktionierenden Gebrauchtmarkt super halten, die Spieleindustrie aber untergehen würde...
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Find ich erstmal gut... ich glaube aber nicht, dass sich da was tun wird.
Meiner Meinung nach, müsste dann aber nicht nur Valve/Steam dran glauben, sondern alle Anbieter digitaler Spiele!
Ich habe auch so einigen Schrott im Steam und PSN Konto, den ich gerne loswerden würde.
Es muss ja nicht mal viel sein... wie hier schon gesagt wurde, würde ein kleiner Prozentsatz vom damaligen Kaufpreis reichen... oder es müsste eine Möglichkeit geben, dass man alte Spiele gegen neue eintauschen bzw. vergünstigen kann.
Das man digitale Spiele nicht weiterverkaufen kann ist der einzige Grund, warum ich fast ausschließlich Retail Versionen kaufe.
Meiner Meinung nach, müsste dann aber nicht nur Valve/Steam dran glauben, sondern alle Anbieter digitaler Spiele!
Ich habe auch so einigen Schrott im Steam und PSN Konto, den ich gerne loswerden würde.
Es muss ja nicht mal viel sein... wie hier schon gesagt wurde, würde ein kleiner Prozentsatz vom damaligen Kaufpreis reichen... oder es müsste eine Möglichkeit geben, dass man alte Spiele gegen neue eintauschen bzw. vergünstigen kann.
Das man digitale Spiele nicht weiterverkaufen kann ist der einzige Grund, warum ich fast ausschließlich Retail Versionen kaufe.
- Onekles
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Ich bin mir relativ sicher, es geht weniger um direkt bei Steam gekaufte Spiele, sondern viel mehr um Spiele, die man im Laden kauft und dann gezwungenermaßen bei Steam aktivieren muss. Solche Artikel werden durch ein solches Vorgehen de facto entwertet und das war imo schon seit Anfang an nicht ganz korrekt.
Wer direkt bei Steam kauf, im PSN oder weiß der Geier wo, der weiß ja, worauf er sich einlässt. Auf einem PC-Spiel im Laden steht aber nur in der Fußnote was von Steam und da wird beileibe nicht explizit darauf hingewiesen, dass ein Weiterverkauf unmöglich ist.
Wer direkt bei Steam kauf, im PSN oder weiß der Geier wo, der weiß ja, worauf er sich einlässt. Auf einem PC-Spiel im Laden steht aber nur in der Fußnote was von Steam und da wird beileibe nicht explizit darauf hingewiesen, dass ein Weiterverkauf unmöglich ist.
- Sir Richfield
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Leute, Leute, beruhigt euch!
Auch wenn sich der Verband durchsetzt und Valve einknickt und mal auf die Leute mit dem Geld zugeht, aka die KUNDEN, ihr werdet immer noch überteuerte Special Editions vorbestellen können, niemand wird euch aufhalten, die Branche weiterhin mit euren Geld zu retten.
Auch wenn sich der Verband durchsetzt und Valve einknickt und mal auf die Leute mit dem Geld zugeht, aka die KUNDEN, ihr werdet immer noch überteuerte Special Editions vorbestellen können, niemand wird euch aufhalten, die Branche weiterhin mit euren Geld zu retten.
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Seppel21
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Nein. Schau mal in deren AGBs. Du leihst die Spiele nur, Du erkaufts Dir nur ein Nutzungsrecht. Wirklichen Besitz erhältst Du für Dein Geld nicht.Jim Panse hat geschrieben:Hast du doch bei PC-Spielen auch. Aber Steam verkauft nun mal nur rein digital.
- ZackeZells
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Zeit Gabe bei seinem Kampf gegen alle feindlichen Organisationen zu helfen!
http://store.steampowered.com/app/407420/?l=german
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- Asturaetus
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Sind sie wirklich immer neuwertig? Im Sinne des eigentlichen Produktes sicher. Aber wenn du ein Game eine halbe Generation später kaufst, ist es eben nicht mehr state-of-the-art. Eine gewisse Art Verfall hast du immer.tacc hat geschrieben:Nur das gebrauchte digitale Spiele immer neuwertig sind, sich der Aufwand des Verkaufens wohl auf 15 Sekunden und 5 Klicks beschränken würde und das ganze sicher auch noch kostenlos ist.Wigggenz hat geschrieben:Bücher, Filme, Musik, etc...
Komisch, dass die sich alle bei einem perfekt funktionierenden Gebrauchtmarkt super halten, die Spieleindustrie aber untergehen würde...
- Kuttentroll
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Für MICH wäre das ein Paranoides desaster!
Was würde sich Account hacking dann nicht lohnen:
1. Account hacken
2. Kontonummer ändern (wenn man die Spiele verkaufen kann, wird der verbraucherschutz auch nicht haltmachen bis man den erlös aufs eigene Konto übertragen kann)
3. Ganz schnell die Sammlung des User verscherbeln.
Ich glaube ganz ehrlich daran, dass es solche Ausmaße erreicht, dass diese Art digitaler Diebstahl zumindest im persönlichen Umfeld von uns allen vorkommen wird...
Also finde es nicht sooo geil...
Hab mit Verkaufen allerdings ohnehin nicht viel am Hut. Verkaufe nur betimnte 20 Jahre alte Spiele um Platz zu schaffen und ganz selten mal ein altes N64 oder SNES Spiel (die unter meinen Bett lagern) weil es bei Ebay doch für ein gutes Sümmchen weg geht
Für eine Platzsparende unsichtbare Sammlung verzichte ich gerne darauf (obwohl ich eine Plattform pro Generation irgendwie noch Retail "Sammel".
Was würde sich Account hacking dann nicht lohnen:
1. Account hacken
2. Kontonummer ändern (wenn man die Spiele verkaufen kann, wird der verbraucherschutz auch nicht haltmachen bis man den erlös aufs eigene Konto übertragen kann)
3. Ganz schnell die Sammlung des User verscherbeln.
Ich glaube ganz ehrlich daran, dass es solche Ausmaße erreicht, dass diese Art digitaler Diebstahl zumindest im persönlichen Umfeld von uns allen vorkommen wird...
Also finde es nicht sooo geil...
Hab mit Verkaufen allerdings ohnehin nicht viel am Hut. Verkaufe nur betimnte 20 Jahre alte Spiele um Platz zu schaffen und ganz selten mal ein altes N64 oder SNES Spiel (die unter meinen Bett lagern) weil es bei Ebay doch für ein gutes Sümmchen weg geht
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Poly
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Nehmen wir mal an der Verbraucherschutz würde sich durchsetzen und Valve müsste plötzlich eine Weiterverkaufsfunktion anbieten. Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass uns dann paradiesische Zustände vorbestehen, also eine Zeit in der man nahezu jedes Spiel für wenige Cent bekommt.
Eventuell wird es eine kurze Übergangszeit geben in der es wirklich so sein wird. Aber spätestens wenn bei den großen Publishern die Umsätze im zweistelligen Prozentbereich einbrechen, wird denen schon was einfallen um ihre Einnahmen zu erhöhen. Pleite gehen wird sicher keiner. Denn es gibt genug Möglichkeiten ein recht auf Wiederverkauf zu umgehen, dass in meinen Augen unangenehmste Szenario wäre eine komplette Konzentration auf free-to-play (bzw pay-to-win), denn ein Wiederverkauf eines free-to-play Titels ist witzlos. Ein anderer ausweichweg wäre natürlich einfach die Preise entsprechend zu erhöhen sich also das Geld von denen reinzuholen die sowieso keine Schmerzgrenze kennen wenn es um Videospiele geht.
Aber so weit wird es sowieso nicht kommen. Denn vermutlich wird dem schon früher ein Riegel vorgeschoben. Man muss ja nur den Marktplace entsprechend gestalten. Bei jeder Transaktion kommen einfach saftige Gebühren dazu! 15% wird Valve sowieso haben wollen für das zu Verfügung stellen der Plattform, dazu kommen sicher noch x% für die Publisher. Das hebelt dann schon einmal alle aus die damit ein Geschäft machen wollen. Außerdem eine Grundgebühr von 2€ und schon macht es auch keinen Sinn mehr seine Bibliothek zu entrümpeln und alles für 0,01€ rauszuwerfen.
Eventuell wird es eine kurze Übergangszeit geben in der es wirklich so sein wird. Aber spätestens wenn bei den großen Publishern die Umsätze im zweistelligen Prozentbereich einbrechen, wird denen schon was einfallen um ihre Einnahmen zu erhöhen. Pleite gehen wird sicher keiner. Denn es gibt genug Möglichkeiten ein recht auf Wiederverkauf zu umgehen, dass in meinen Augen unangenehmste Szenario wäre eine komplette Konzentration auf free-to-play (bzw pay-to-win), denn ein Wiederverkauf eines free-to-play Titels ist witzlos. Ein anderer ausweichweg wäre natürlich einfach die Preise entsprechend zu erhöhen sich also das Geld von denen reinzuholen die sowieso keine Schmerzgrenze kennen wenn es um Videospiele geht.
Aber so weit wird es sowieso nicht kommen. Denn vermutlich wird dem schon früher ein Riegel vorgeschoben. Man muss ja nur den Marktplace entsprechend gestalten. Bei jeder Transaktion kommen einfach saftige Gebühren dazu! 15% wird Valve sowieso haben wollen für das zu Verfügung stellen der Plattform, dazu kommen sicher noch x% für die Publisher. Das hebelt dann schon einmal alle aus die damit ein Geschäft machen wollen. Außerdem eine Grundgebühr von 2€ und schon macht es auch keinen Sinn mehr seine Bibliothek zu entrümpeln und alles für 0,01€ rauszuwerfen.
Diese Art des Alterns hat aber nicht mit gebraucht oder nicht zu tun. Wenn ich mir jetzt ein 5 Jahre altes Spiel bei Steam kaufe ist es natürlich technisch veraltet. Wenn ich mir jetzt dasselbe Spiel gebraucht kaufe, hat es aber dennoch die Gleiche Qualität, wie das frisch bei Steam gekaufte Spiel.Asturaetus hat geschrieben:Sind sie wirklich immer neuwertig? Im Sinne des eigentlichen Produktes sicher. Aber wenn du ein Game eine halbe Generation später kaufst, ist es eben nicht mehr state-of-the-art. Eine gewisse Art Verfall hast du immer.tacc hat geschrieben:Nur das gebrauchte digitale Spiele immer neuwertig sind, sich der Aufwand des Verkaufens wohl auf 15 Sekunden und 5 Klicks beschränken würde und das ganze sicher auch noch kostenlos ist.Wigggenz hat geschrieben:Bücher, Filme, Musik, etc...
Komisch, dass die sich alle bei einem perfekt funktionierenden Gebrauchtmarkt super halten, die Spieleindustrie aber untergehen würde...
- Kajetan
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Wieso sollte das denn passieren? Immer diese Panik-Argumente ...Poly hat geschrieben:Aber spätestens wenn bei den großen Publishern die Umsätze im zweistelligen Prozentbereich einbrechen, wird denen schon was einfallen um ihre Einnahmen zu erhöhen.
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Poly
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Panik Argumente sind nötig damit es überhaupt wer liestKajetan hat geschrieben:Wieso sollte das denn passieren? Immer diese Panik-Argumente ...Poly hat geschrieben:Aber spätestens wenn bei den großen Publishern die Umsätze im zweistelligen Prozentbereich einbrechen, wird denen schon was einfallen um ihre Einnahmen zu erhöhen.
Natürlich kommt es nicht soweit es wird sowieso vorher gegengesteuert.
- sphinx2k
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Re: Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digi
Mir ist ehrlich gesagt absolut wurscht ob ich ein Spiel noch mal verkaufen kann, bei den Preisen. Ich hab in meiner ganzen Laufbahn nur ein einziges Spiel verkauft (UFO: Aftermath). Das direkt nach dem Kauf und kurzem Spielen wegen nicht gefallen wieder weg. Ansonsten mit etwas Geduld kostet ein Spiel in nem Sale wenige Euro, für wie viele Cent soll man das dann wieder verkaufen können?
Ich hätte zwar bei Digitalen Gütern auch gerne mehr Rechte. Bücher verleihen wir im Freundeskreis gerne mal, bei einem EBook wird das schwierig. Etc... Weiterverkauf gehört allerdings nicht zu etwas, was ich in irgendeiner Form nutzten würde.
Die anderen Punkte die die Verbraucherzentrale anspricht sehe ich da als eindeutig wichtiger an.
Ich hätte zwar bei Digitalen Gütern auch gerne mehr Rechte. Bücher verleihen wir im Freundeskreis gerne mal, bei einem EBook wird das schwierig. Etc... Weiterverkauf gehört allerdings nicht zu etwas, was ich in irgendeiner Form nutzten würde.
Die anderen Punkte die die Verbraucherzentrale anspricht sehe ich da als eindeutig wichtiger an.
