Es ist halt ein Shoter also nicht unbedingt etwas für EVE Spieler.Kajetan hat geschrieben:Das wird nur die Eve-Spieler reizen. Ausserhalb der Nerd-Blase wird das kaum Spuren hinterlassen.Shackal hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=DZ4gpjwJa08#t=166
Jetzt stell dir das mal unter VR vor und haben sogar für weiter Endwicklung größere Förderung Summe bekommen.
Das wird viele Reizen.
http://techcrunch.com/2015/11/13/eve-on ... -vr-games/
Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
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johndoe984149
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
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SectionOne
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
Ja, deine Aussage war: "Es ist das gleiche wie bei F2P MMOs die ersten haben richtig Geld gemacht und waren Steinreich ....." Aber lass uns darauf nicht weiter rumreiten, du verstehst bestimmt was ich meine.Shackal hat geschrieben: Ich etwas von Steinreich im VR Bereich geschrieben ?
Du erinnerst dich also an keines mehr obwohl du dir sicher bist das die Entwickler hinterher Millionäre waren? Mit anderen Worten also eine haltlose Behauptung! Viele F2P MMO´s der ersten Generation haben gar nicht lange durchgehalten. Einige liefen sicher recht lukrativ, aber das ein Studio damit Millionen verdient hat dürfte eher die sehr große Ausnahme gewesen sein. Schließlich hat so ein MMO auch laufende Kosten, Vertriebspartner müssen bezahlt werden usw.Shackal hat geschrieben: Ich war schon bei den ersten F2P zumindest beim Testen dabei an die einzelnen Name erinnere ich mich nicht mehr und jetzt groß zu suchen habe auch keine Lust aber es gab mit sehr einfachen F2P MMO das die Programmierer nachher Millionäre waren und das waren kleinen Endwickler so auch wie Minecraft es immer die ersten sind die gut verdienen.
VR wird es am Anfang recht schwer haben, die wenigen Titel die aktuell dafür in Entwicklung sind dürften nur die absoluten Puristen ansprechen. Das einzige Spiel das ich mir aktuell als einen "Systemseller" vorstellen könnte wäre Star Citizen, sofern es so gut wird wie versprochen. Aber selbst das bedient ja im Grunde mehr eine Nische.
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johndoe1730081
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
Nope, weil's mich ja nicht anspricht, die Technik mag sicher begeistestern, aber ich mag keine Mützen/Brillen/Kopfhörer/Kabel (wobei das wahrscheinlich teils entfällt) oder sonstige Gebämsel und Zeugs auf dem Kopf ^^ Außerdem mag ich meine Umwelt komplett um mich haben, ohne bei Bedarf das Set erstmal abzulegen.Liesel Weppen hat geschrieben:Hast dus denn schonmal ausprobiert? Also selbst so ein Headset mal aufgehabt und was damit gespielt?Antiidiotika hat geschrieben:Mir geht's da so, dass mich diese Technik so nicht anspricht.
Das find ich wiederrum ziemlich langweilig, zumal das obendrein mehr Augmented Reality als Virtual Reality wäre. Da kann ich auch zum Lasertag gehen, was meiner Meinung nach auch noch die Weicheiversion von Paintball ist. Ich finde ganz einfach, wenn man getroffen wird, soll man das auch spüren und das darf durchaus auch ein bisschen weh tun (das merkt man auch sofort am Spielverhalten jedes einzelnen, denn wen ein Treffer weh tut, bemüht man sich automatisch WIRKLICH, nicht getroffen zu werden). Und wenn man jetzt Paintball "in freier Wildbahn" spielt, z.B. in CZ, weil in Deutschland verboten, dann ist da auch die Grafik richtig geil.Antiidiotika hat geschrieben: Dagegen hab ich aber bereits Werbung von einem Art VR-Dome gesehen, in dem mehrere Spieler in VR gegeneinander spielen und sich freibewegen, wobei die VR Brille hier die leeren Wände "füllt". Das stell ich mir dann schon spaßiger vor.
Viel interessanter finde ich da die Anwendung in einer Achterbahn, weil man durch die Bewegung in der Achterbahn ein Gefühl kriegt, als würde man fliegen, vorallem wenn man durch VR unterstützt dann auch noch passende Bilder sieht und die Schienen/Sitze der Achterbahn eben nicht.
Das wäre bei mir wie einem Veganer ein hervorragend gebratenes Orginal Wayugu Rinds-Steak anzubieten - zwecklos.
Jein, klar ist richtiges Paintball schon nochmals interessanter, der Gag in der Werbung war ja, dass man unteranderem im Team oder Einzel gegen doomähnliche Monster kämpft.
Das wäre dieser, ob man nun für ein Schweinegeld diese Brillen kaufen muss oder mieten kann, weiß ich nicht, ich gehe aber mal davon aus, dass man sie wie Bowling Zubehör und Motorkarts auch mieten kann. Da wär's mir für diese Art von Erlebnis auch mal 10-30€ für einen Tag wert, aber nicht um dann damit meine Spielen auf dem Bett lümmelnd zuzocken.
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Liesel Weppen
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
Erkläre "tollen Effekt" und "sehr nützlich". Ungewohnt ist gleich nicht intuitiv, mit VR besteht aber die möglichkeit, sehr viel sehr intuitiv zu machen. Das ist ja grad er Vorteil.maho76 hat geschrieben: verguck dich nicht, auch third-person/flying-cam bietet in VR tolle Möglichkeiten. ist total ungewohnt, hat aber einen tollen Effekt und kann sehr nützlich sein.
Du hast es also noch nie ausprobiert, und weißt daher, dass es dich nicht anspricht. Ich finde Rosenduft auch zum kotzen, ich hab zwar Rosen noch nie gerochen, aber die sind ekelhaft.Antiidiotika hat geschrieben: Nope, weil's mich ja nicht anspricht,
Kopfhörer mag ich auch nicht, aber nicht wegen dem "auf dem Kopf", oder "abgeschottet sein", sondern weil mir da regelmäßig die Ohren glühen.Antiidiotika hat geschrieben:die Technik mag sicher begeistestern, aber ich mag keine Mützen/Brillen/Kopfhörer/Kabel (wobei das wahrscheinlich teils entfällt) oder sonstige Gebämsel und Zeugs auf dem Kopf ^^
Dann ist AR eher was für dich, denn bei VR ist es gerade der SINN die reale Realität auszublenden, damit man sie möglichst komplett ersetzen kann, eben durch virtuelles. Also VOLL eintauchen. Das wird mit VR-Brillen nicht aufhören, das "Endziel" ist tatsächlich sowas wie beim "Rasenmähermann", man schafft die reale Realität komplett ab, also nicht nur visuell und audiotechnisch, sondern auch empfindungsmäßig. Auch das Holodeck aus Star Trek ist VR, wenn auch nach aktuellen Maßstäben genau andersrum realisiert. Aber davon, egal aus welcher Richtung, sind wir noch weit entfernt.Antiidiotika hat geschrieben: Außerdem mag ich meine Umwelt komplett um mich haben, ohne bei Bedarf das Set erstmal abzulegen.
Das wäre bei mir wie einem Veganer ein hervorragend gebratenes Orginal Wayugu Rinds-Steak anzubieten - zwecklos.
Das schließt genau das ein, was du gerade beschrieben hast, dass du nicht magst. Ich sehe den Anwendungszweck von VR eher darin, ALLEINE, also ohne physische Nähe von anderen was zu erleben. Dazu kann man sich virtuell mit Kumpels verbinden. Wenn die Kumpels aber wirklich da sind, dann will ich doch auch direkt was mit meinen Kumpels machen, statt meine Kumpels durch eine AR-Brille durch Monster zu ersetzen.Antiidiotika hat geschrieben: Jein, klar ist richtiges Paintball schon nochmals interessanter, der Gag in der Werbung war ja, dass man unteranderem im Team oder Einzel gegen doomähnliche Monster kämpft.
Schweine Geld? Die Brillen sollen für ~400€ rauskommen. Das ist kein schweine Geld, ein richtig guter Monitor mit 4k kostet aktuell nicht viel weniger, und das ist dann eben nur ein Monitor. Die Preiswahrnehmung mancher Leute scheint hier extrem gestört zu sein.Antiidiotika hat geschrieben: Das wäre dieser, ob man nun für ein Schweinegeld diese Brillen kaufen muss oder mieten kann, weiß ich nicht
10-30€/Tag? Bist du schonmal Gokart gefahren, also in echt? Das kostet eher 10€ für 10 Minuten! Paintball/Gotcha/Lasertag kostet ohne VR schon ~30€/Tag. Wie soll das bitte gehen?Antiidiotika hat geschrieben:Da wär's mir für diese Art von Erlebnis auch mal 10-30€ für einen Tag wert, aber nicht um dann damit meine Spielen auf dem Bett lümmelnd zuzocken.
Ausserdem sollst du VR ja nicht vom Bett aus lümmeln zocken, ganz im Gegenteil, das wird nicht wirklich funktktionieren. Für VR musst du dich eben trotzdem bewegen. Die Headsets sind erst der Anfang, aber selbst dafür musst du schon den Kopf frei bewegen können. Du brauchst auch die Hände frei, denn mit den Händen musst du zielen, wie ebenfalls schon mehrfach geschrieben, wenn VR nu so umgesetzt wird wie aktuelle Shooter, dass das Fadenkreuz immer statisch in der Mitte des Blickfelds steht, dann bringt das nichts, man schießt nicht dahin, wo man hinschaut, man schießt dahin, wo man hinzielt! Im Bett liegend geht das nicht. Es gibt auch sogar schon erste "Laufställe".
Man merkt immer mehr, dass du das noch nichtmal angetestet hast. Du hast absolut keine Ahnung, wie das wirkt und du kannst es dir offensichtlich auch nichtmal ansatzweise vorstellen, du denkst dabei eher nur an einen stupiden Shooter, den man durch die Brille halt in 3D sieht. Das ist NICHT der Sinn von VR. Und das wirst du ohne ausprobieren auch nicht erfassen können, die Diskussion mit dir ist damit exakt so sinnvoll, wie einem Blinden beschreiben zu wollen, wie Farben aussehen.
Ich war ja schon interessiert daran, also positiv vorgestimmt. Und ich hab sehr viel darüber gelesen, auch was halt noch die Mankos sind und dachte mir da auch immer, ok, wenn man das so liest, kann das ja eigentlich nicht soooo toll sein. Ein Kumpel hat mir dann mal seine Oculus DK1 (also die ganz alte, die ganz schlechte) ausgeliehen und ich hab das mal ausprobiert. Es war trotz aller Mankos (z.B. Auflösung) VIEEEEEL besser, als ich mir das jemals erträumt hätte (aus aktuellem technischen Stand). Ich hätte nicht im Traum damit gerechnet, dass selbst mit diesem ollen Teil schon so gut funktioniert. Das alte Teil hat noch Kinderkrankheiten, aber die lassen sich lösen.
Nur der Vollständigkeit halber, erwähne ich mal, dass ich für Motionsickness anscheinend kaum anfällig bin. Ich habs jedenfalls trotz Provokation nicht geschafft, mich Motionsick zu machen.
Ansonsten... naja, Blinde und Farben.
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maho76
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
http://www.polygon.com/2015/6/12/877479 ... re-chronosErkläre "tollen Effekt" und "sehr nützlich". Ungewohnt ist gleich nicht intuitiv, mit VR besteht aber die möglichkeit, sehr viel sehr intuitiv zu machen. Das ist ja grad er Vorteil.
eine VR-flying cam gibt dir ein gefühl des losgelöstseins, als würdest du an einem kran hängen. wenn du dich bewegst ist es wie lufttauchen... schwer zu beschreiben. mit nützlich meinte ich generell die Anwendung von 3rd-person für VR, weil immer das Argument kommt dass taktikspiele o.ä. nicht funktionieren würde.
Zuletzt geändert von maho76 am 24.11.2015 12:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Igorsam
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
Tut mir leid aber vieles der VR-Verfechter hört sich an wie die typischen Kurzlebigen Effekt-Spielereien im 3D-Kino. Mir ist schon klar, dass VR ein wesentlich besseres Erlebnis bildet, der aus dem Bild Fliegende Gegenstand in 50 Variationen ist zwar beim ersten mal ungewohnt interessant, beim 10ten mal aber bereits nervig und von Beginn an nie mehr als ein zwanghaft eingebauter Effekt. Und so sehe ich das auch bei vielen "Applikationsmöglichkeiten" von VR. Natürlich gibt es auch einige Möglichkeiten wo es durchaus ein gutes dauerhaftes Erlebnis biten kann, etwa First-Person.
Dennoch meine Prognose für VR:
- mäßiger Erfolg am Markt (also gute Verkaufszahlen aber kein Massenphänomen)
- überflutung des Marktes mit Shovelware
- starke Enttäuschung der Kunden bei dem was etwa grafisch damit auf Konsolen umsetzbar ist
Dennoch meine Prognose für VR:
- mäßiger Erfolg am Markt (also gute Verkaufszahlen aber kein Massenphänomen)
- überflutung des Marktes mit Shovelware
- starke Enttäuschung der Kunden bei dem was etwa grafisch damit auf Konsolen umsetzbar ist
- danke15jahre4p
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
es ist kein effekt, es ist die möglichkeit gewisse spiele in der art spielen zu können wie sie gedacht sind oder würdest du ein lenkrad für ein autorennspiel als effekt ansehen?Igorsam hat geschrieben:Mir ist schon klar, dass VR ein wesentlich besseres Erlebnis bildet, der aus dem Bild Fliegende Gegenstand in 50 Variationen ist zwar beim ersten mal ungewohnt interessant, beim 10ten mal aber bereits nervig und von Beginn an nie mehr als ein zwanghaft eingebauter Effekt.
vr ist nicht nur ausgabe, sondern auch eingabe, das ist der große unterschied zu 3d. spiele bei denen die präsenz im spiel eine rolle spielt, profitieren ungemein von vr.
durch vr sind noch nie dagewesene erfahrungen im spielebereich möglich, soetwas auf einen effekt runterzubrechen zeugt nur davon, wie wenig man sich damit auseinandergesetzt hat.
viel wichtiger als die grafik, ist das vr-konzept.Igorsam hat geschrieben:- starke Enttäuschung der Kunden bei dem was etwa grafisch damit auf Konsolen umsetzbar ist
ein spiel mit übergrafik aber mäßigem bis schlechtem konzept dahinter versagt gnadenlos gegen ein spiel mit einem sehr guten vr konzept aber mäßiger grafik.
schau dir mal die wii mote an, motion controlling mit mäßiger grafik, die leute waren aber begeistert weil nintendo es geschafft hat, die richtigen konzepte dafür und damit zu bringen.
ähnlich sieht es bei vr aus, es bedarf keiner high end grafik um den menschen spass an vr zu vermitteln.
greetingz
Zuletzt geändert von danke15jahre4p am 24.11.2015 12:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Igorsam
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
Von Ego-Perspektive rede ich ja garnicht, aber wo bitte ist der Vorteil bei Third-Person Spielen?leifman hat geschrieben:es ist kein effekt, es ist die möglichkeit gewisse spiele in der art spielen zu können wie sie gedacht sind oder würdest du ein lenkrad für ein autorennspiel als effekt ansehen?Igorsam hat geschrieben:Mir ist schon klar, dass VR ein wesentlich besseres Erlebnis bildet, der aus dem Bild Fliegende Gegenstand in 50 Variationen ist zwar beim ersten mal ungewohnt interessant, beim 10ten mal aber bereits nervig und von Beginn an nie mehr als ein zwanghaft eingebauter Effekt.
vr ist nicht nur ausgabe, sondern auch eingabe, das ist der große unterschied zu 3d. spiele bei denen die präsenz im spiel eine rolle spielt, profitieren ungemein von vr.
durch vr sind noch nie dagewesene erfahrungen im spielebereich möglich, soetwas auf einen effekt runterzubrechen zeugt nur davon, wie wenig man sich damit auseinandergesetzt hat.
greetingz
Sorry aber viele sind hier offenbar in einen kompletten Hype verfallen, erinnert mich sehr an Kinect ...
Sicher kann VR in manchen Spielen durchaus einen Mehrwert bieten, aber das als so absolut un unumstößlich darzustellen finde ich überzogen. Ich würde zB allein schon alle MP-Shotter von meiner VR-Liste ausschließen weil ich damit einen ziemlichen Nachteil im Spiel haben würde.
Was mich aber interessieren würde, wie sieht es mit dem Input Lag und Genauigkeit bei Bewegung des Kopfes aus? Wie gut wurde das bereits umgesetzt?
- danke15jahre4p
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
wie bereits oben beschrieben, ego shooter wie wir sie jetzt kennen sind sicherlich kaum für vr geeignet, weil sie auf schnelle drehbewegungen und schnelle mausoperationen beruhen, so unrealistisch kann sich kein mensch drehen bzw anvisieren und schiessen.Igorsam hat geschrieben:Sicher kann VR in manchen Spielen durchaus einen Mehrwert bieten, aber das als so absolut un unumstößlich darzustellen finde ich überzogen. Ich würde zB allein schon alle MP-Shotter von meiner VR-Liste ausschließen weil ich damit einen ziemlichen Nachteil im Spiel haben würde.
aber wenn du das ego shooter konzept ein wenig verlangsamst kann vr selbstverständlich ein intensiveres und realistisches ego shooter erlebnis bieten.
schau dir einfach mal ein paar videos an, hier zwei beispiele von sony:Was mich aber interessieren würde, wie sieht es mit dem Input Lag und Genauigkeit bei Bewegung des Kopfes aus? Wie gut wurde das bereits umgesetzt?
https://youtu.be/5dW3VsE5tCE
am anfang siehste direkt wie wichtig das konzept ist und was alles möglich ist, damit lässt sich locker der massenmarkt ansprechen.
greetingz
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maho76
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
Latenz ist bei passender Hardware und sauber programmierter Software nahe null, das tracking bei 1khz verdammt gut (oculus rift DK2) > wenig bis keine Motion sickness und sehr genaue Abtastung (ist ja auch das A und O bie VR). zu den anderen brillen kann ich nix sagen, kenne ich nur vom hörensagen, aber da sieht es denke ich ähnlich aus.Was mich aber interessieren würde, wie sieht es mit dem Input Lag und Genauigkeit bei Bewegung des Kopfes aus? Wie gut wurde das bereits umgesetzt?
ist ja abseits der grafik von heute DER unterschied zu früheren brillen, kapiert nur keiner der hier mit der 90er-jahre-begründung rumnölt.
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Liesel Weppen
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
Der Vergleich ist gut, denn VR kann das selbe Problem kriegen, wie 3D-Kino. Es gibt so gut wie kein Material, dass die Technik wirklich ausnutzt, sie wird nur oberflächlich... naja ich würde schon sagen missbraucht.Igorsam hat geschrieben:Tut mir leid aber vieles der VR-Verfechter hört sich an wie die typischen Kurzlebigen Effekt-Spielereien im 3D-Kino.
Was ist den 3D im Kino? Die Umsetzung ist in so ziemlich allen Filmen absolut mies. Nervige Effekte werden überstrapaziert (Popouts), der 3D-Effekt ansich ist mau, weil nicht tatsächlich in 3D gefilmt wird. Die nachträgliche 3D-Umsetzung ist schlecht, weil das gar nicht wirklich 3D ist, sondern häufig nur eine handvoll Tiefenebenen, die für sich aber wieder platt sind, plastisch sieht da häufig gar nichts aus.
Ausserdem wird der Filmstil nicht an die 3D-Technik angepasst. Viele Stilmittel aus 2D-Filmen sind in 3D einfach nur störend. Das ist schon seit Ewigkeiten bekannt. Schnelle Schnitte stören z.B. in einem 3D-Film enorm, weil man dadurch die Orientierung verliert und auch gar nicht mehr fähig ist, 3D wirklich wahrzunehmen. 3D-Filme brauchen Kameraschwenks/-fahrten, die lassen 3D erst so richtig wirken. Surrealistische Effekte, wie z.B. Lensflares stören in 3D auch enorm, trotzdem sind auch die 3D-Fassungen von Filmen davon überladen. Genauso Tiefenunschärfe. Ein Stilmittel um 2D-Darstellung einen Tiefeneindruck zu geben. Es ist in 3D nicht nötig einen Tiefeneindruck zu erzeugen, denn 3D HAT eine Tiefe. Das hat bei 3D nur den enorm anstrengenden Nebeneffekt, dass sich die Augen auf die unscharfen Bildbereich fokussieren wollen, um sie eben scharf zu stellen, was natürlich nicht geht!
Ich kenne genau einen Film, der diese Punkte berücksichtigt. Das ist Avatar und war obendrein einer der ERSTEN 3D-Filme, also zu Anfang des ganzen Hypes, um nicht zu sagen, Avatar hat den Hype erst so richtig ins Rollen gebracht. Und Avatar ist in 3D richtig geil, ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass Avatar in 2D bildmäßig richtig fad wirkt, eben weil er komplett auf 3D ausgelegt wurde, das funktioniert dann in 2D genausowenig, wie ein 2D-Film, den man halbwegs Nachver3disiert.
Nach Avatar kam so ziemlich nur noch Grütze, was 3D angeht. Einzig Animationsfilme nutzen 3D noch einigermaßen aus, weil sie tatsächlich "richtig" 3D-gerendert werden. Aber sie arbeiten trotz allem nicht mit der Technik (siehe eben Schnitte, Kamerabewegungen, etc).
Und genau das wird mit VR auch passieren, wenn man einfach nur stumpf den Shooter wie man ihn vom Monitor kennt in 3D mit VR-Brille umsetzt und den Rest ignoriert.
- Kajetan
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
Ja, da ist vieles noch Blabla und "Du musst an VR glauben, dann wird es toll!". Und ja, vieles erinnert an Kinect und der Traum davon, wie Tom Cruise in "Minority Report" total cool Hologramme durch die Gegend zu wirbeln. Aber wie hier schon desöfteren gesagt wurde ... hier ließ man sich in erster Linie von der schicken Filmsequenz beeindrucken. Ergonomisch erfordert dieses ständige Armheben sehr viel Training und Ausdauer. Das will niemand, am allerwenigsten diejenigen, die am lautesten gejubelt haben.Igorsam hat geschrieben:Sorry aber viele sind hier offenbar in einen kompletten Hype verfallen, erinnert mich sehr an Kinect ...
Ist VR beeindruckend? Ja. Gar keine Frage. Da gibt es nichts zu diskutieren. Es ist beeindruckend. Kann VR sinnvoll eingesetzt werden? Mit Sicherheit. Die Frage ist hier nur ... wo? Videospiele? Wissenschaft? Konstruktion? Technik? Pornos?
Es würde mich nicht wundern, wenn VR das gleiche Schicksal teilt wie so viele andere Dinge, die in der Theorie total geil klingen, in der Praxis aber nur in wenigen Spezialgebieten Anwendung fanden. Man stelle sich nur mal vor, man könne sich mit einem Fahrzeug auf Land und Wasser bewegen. Cool, nicht? Hovercrafts gibt es aber in erster Linie nur im militärischen Einsatz und für spezielle Logistikanforderungen. Die Autos auf den Autobahnen haben weiterhin nur Fahrwerke für Asphalt und Schotter. Fliegende Autos? Cool, nicht? Auch konstruierbar, wie etliche Beispiele belegen. Sinnvoll im Alltag? Eher weniger.
Von daher ... wir können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, was aus VR wird. Niemand kann das. Es wird mit VR wild experimentiert werden, Dinge werden ausprobiert, verworfen und verändert. Vielleicht kommt ja was Gescheites für den Videospielbereich dabei heraus, was so toll ist, dass es jeder haben will. Vielleicht auch nicht. Von daher, ruhig bleiben und Tee trinken
Zuletzt geändert von Kajetan am 24.11.2015 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
- danke15jahre4p
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
nochmal, 3d ist nur reine ausgabe, vr ist aber ein- und ausgabe.Liesel Weppen hat geschrieben:Und genau das wird mit VR auch passieren, wenn man einfach nur stumpf den Shooter wie man ihn vom Monitor kennt in 3D mit VR-Brille umsetzt und den Rest ignoriert.
desweiteren kannst du um vr ein komplettes konzept gestalten, ein spiel welches vr komplett ausnutzt, bei vr geht es nicht um grafik, grafik ist zweitrangig, entscheidender ist die einbindung.
lass einfach nen virtuellen sandkasten bauen in dem dir kleine gnome helfen deine burg zu bauen, die masse würde drauf anspringen wie bei mario tennis.
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Liesel Weppen
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
Hab ich auch nicht behauptet, sondern indirekt exakt das Gegenteil geschrieben. VR ist MEHR als nur ein Shooter, wie man ihn vom Bildschirm kennt in 3D auf die VR-Brille gezaubert. Dazu gehört auch die passende Eingabe, und zwar nicht nur Headtracking!leifman hat geschrieben: nochmal, 3d ist nur reine ausgabe, vr ist aber ein- und ausgabe.
Das hab ich auch nicht gesagt, sondern ich habe sogar gesagt, dass man GENAU DAS machen MUSS, damit VR wirklich zur Geltung kommt. Bei 3D-Filmen wird eben genau das NICHT gemacht, deswegen ist 3D im Kino mittlerweile auch schon wieder ausgelutscht und keiner mehr wirklich scharf drauf.leifman hat geschrieben: desweiteren kannst du um vr ein komplettes konzept gestalten, ein spiel welches vr komplett ausnutzt,
Und was davon würde jetzt VR ausschöpfen? Wozu braucht man da VR? Das kann man doch genauso in 2D auf einem Monitor umsetzten. Zumindest man da keine weiteren Spielkonzepte beschreibt.leifman hat geschrieben: lass einfach nen virtuellen sandkasten bauen in dem dir kleine gnome helfen deine burg zu bauen, die masse würde drauf anspringen wie bei mario tennis.
- danke15jahre4p
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Re: Electronic Arts will erstmal abwarten, wie sich Virtual Reality entwickelt und ob sich ein "großer Markt" bildet
klar kannste das auf nem 2d monitor umsetzen, kannst auch ein ein rennspiel mit controller steuern anstatt mit lenkrad.Liesel Weppen hat geschrieben:Und was davon würde jetzt VR ausschöpfen? Wozu braucht man da VR? Das kann man doch genauso in 2D auf einem Monitor umsetzten. Zumindest man da keine weiteren Spielkonzepte beschreibt.
nur wirst du sicherlich zustimmen ob es bei rennspielen einfach einen unterschied macht ob nun mit lenkrad oder controller, ebenso wird es ein unterschied machen ob du nun im sandkasten sitzt und dich nur mit der kopfbewegung umsehen kannst und wirklich das gefühl hast dort zu sitzen oder ob du auf nen 2d fernseher starrst und dich per controller umsiehst.
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