Das wurde öfters schon als Bullshit entlarvt. Die Aluminium Fraktion nutzt das natürlich gerne als Argument, hat aber keine Grundlage. Es dauert so lange, weil Blizzard nicht nur die Botter identifizieren will, sondern auch Käufer und Mittelmänner. Deswegen wird sich das angesehen, jedes Stück Gold in WoW wird per Logbuch verfolgt, jede Transaktion. Und am Ende der Botter, die Mittelsmänner, Lageraccounts und Käufer in einem Rutsch gebannt.Jirajha hat geschrieben:Das Problem an der ganzen Sache ist nicht, dass Leute botten, oder es Leute gibt, die Bots für so etwas entwickeln.
Das Problem an dieser Stelle ist in meinen Augen Activision-Blizzard, die als Firma mit der ganzen Sache falsch umgehen.
Warum gibt es denn regelmäßig Banwellen? Scheinbar weiß der Betreiber von Diablo, WoW, etc., dass diverse Leute botten. Und rausgeworfen werden sie erst nach einer Weile.
Der Grund dafür ist schlussendlich einfach:
Person X bottet. Dafür braucht er einen kostenpflichtigen Account. D.h. er bezahlt in der Zwischenzeit den Betreiber indirekt, dass er botten kann und hebt gleichzeitig die "Spielerzahl" des Spiels.
Alle 2-3 Monate kommt mal wieder eine Banwelle, das ist etwas. dass der Botter kalkulieren kann. Sind seine Profite durch den Verkauf der Ware in dieser Zeit größer als der Neupreis des Einzelspiels und der Erweiterungen, wird das ganze wirtschaftlich rentabel und er wird wieder Geld für die Spiele ausgeben, sowie weiterhin monatliche Gebühren zahlen.
Gleichzeitig bezahlt der Botter Geld für Hacks an die Entwickler ebenjener, woraufhin Blizzard diesen auf Schadensersatz verklagt. Schließlich "kosten" Blizzard diese Dienste Geld und die Botfirma verdienen ihr Geld ja auch durch Blizzard.
Wirtschaftlich gesehen ist dieses Verhalten eine reine Win-Win Situation für Blizzard. Die Banwellen zeigen, dass Blizzard Botter scheinbar erkennt. Doch würden sie diese sofort bannen würden diese nicht zurückkommen und kein weiterer Geldfluss stattfinden. Das ganze wäre nicht wirtschaftlich für beide Seiten.
Und da ist unser Problem und der Grund warum dieser Prozess sich nun seit einigen Jahren ereignet.
Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bots
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Jup genau das.Scorcher24_ hat geschrieben: Das wurde öfters schon als Bullshit entlarvt. Die Aluminium Fraktion nutzt das natürlich gerne als Argument, hat aber keine Grundlage. Es dauert so lange, weil Blizzard nicht nur die Botter identifizieren will, sondern auch Käufer und Mittelmänner. Deswegen wird sich das angesehen, jedes Stück Gold in WoW wird per Logbuch verfolgt, jede Transaktion. Und am Ende der Botter, die Mittelsmänner, Lageraccounts und Käufer in einem Rutsch gebannt.
Und es gab ja nun schon so einige Spiele die an den Bottern zu Grunde gegangen sind. Es wäre also mehr als kurzsichtig gedacht und fahrlässig so etwas ohne einzuschreiten gewähren zu lassen nur um ein paar Monats abbos mehr abzukassieren.
