Konami: Erste interne Gespräche über neues Metal Gear; großes Budget nötig
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- Wulgaru
- Beiträge: 29391
- Registriert: 18.03.2009 12:51
- Persönliche Nachricht:
Re: Konami: Erste interne Gespräche über neues Metal Gear; großes Budget nötig
Bisher dachte ich immer das Kojima auch deswegen gehen musste, weil MGS unter ihm zu teuer war. Interessant das man das jetzt wieder anders sieht. Ich habe mit der Serie ja ewig abgeschlossen und was ich über den fünften höre und sehe, reißt mich nicht vom Hocker....aber es ist auch nahezu Konamis letztes Pferd im Stall. PES und das...irgendwie unfassbar.
- MrLetiso
- Beiträge: 8064
- Registriert: 21.11.2005 11:56
- Persönliche Nachricht:
Re: Konami: Erste interne Gespräche über neues Metal Gear; großes Budget nötig
Verzeih - Du sprachst davon, dass alles, was Konami tut, negativ ausgelegt wird. Ich nannte Dir Beispiele, dass es mit Auslegungssache nur bedingt etwas zu tun hat. Natürlich gibt es auch andere Publisher, die ähnliche Praktiken fahren. Darf Konami dann nun aber nicht mehr kritisiert werden, nur, weil andere ähnliche Geschäftspraktiken nutzen? o_ôKalkGehirn hat geschrieben:Du hast scheinbar nicht verstanden worauf ich hinaus möchte.
Ich heiße das nicht Gut, diese Praktiken sind bei 100% der Publisher anzutreffen, leider.
Bei Konami wird es aber Unverhältnismäßig "Sollen Bankrott gehen usw.!" im Vergleich zu anderen Anbietern der Branche aufgeplustert, das Damoklesschwert Kojima tut sein übriges.
Aber schön das du meinen von dir zitierten Beitrag verallgemeinerst um ihn zu entwerten.
Ich wünsche mir, dass Konami ein gutes Spiel abliefert. Auch ohne Kojima. Glaube ich daran im Hinblick auf jüngste Ereignisse? Ahahaha... um Gottes Willen, nein.
Ich wünsche keinem Unternehmen, dass es Bankrott gehen soll - da hängen immens viele Arbeitsplätze dran.
- sourcOr
- Beiträge: 13369
- Registriert: 17.09.2005 16:44
- Persönliche Nachricht:
Re: Konami: Erste interne Gespräche über neues Metal Gear; großes Budget nötig
Ich weiß wirklich nicht, worauf du hinauswillst. Konami benehmen sich JETZT wie Säue. Sie mimen JETZT den großen Idioten in der Branche und kriegen dafür JETZT Kontra. Sie behandeln ihre Mitarbeiter wie Dreck, um sie aus der Firma rauszumobben, sie behaupten, Kojima und sein Team wären nur beurlaubt, sie wüssten nichts von einer Abschiedsfeier, und und und. Sowas ist nicht bei 100% der Publisher anzutreffen. Vorallem nicht mit dieser Frequenz in einem so kurzen Zeitraum.KalkGehirn hat geschrieben:Du hast scheinbar nicht verstanden worauf ich hinaus möchte.MrLetiso hat geschrieben:Konami wird einfach nur missverstanden.KalkGehirn hat geschrieben: Konamis Kommunikation ist nicht berauschend aber momentan können die eh machen was sie wollen, wird eh alles Negativ ausgelegt.
Ich heiße das nicht Gut, diese Praktiken sind bei 100% der Publisher anzutreffen, leider.
Bei Konami wird es aber Unverhältnismäßig "Sollen Bankrott gehen usw.!" im Vergleich zu anderen Anbietern der Branche aufgeplustert, das Damoklesschwert Kojima tut sein übriges.
Aber schön das du meinen von dir zitierten Beitrag verallgemeinerst um ihn zu entwerten.
Hast du das überhaupt alles verfolgt? Wenn Konami jetzt tatsächlich doch weiterhin AAA-Spiele machen wollen, ihre Handlungen bis zu diesem Punkt ließen zumindest komplett das Gegenteil vermuten.
- KalkGehirn
- Beiträge: 1843
- Registriert: 26.10.2014 22:05
- Persönliche Nachricht:
Re: Konami: Erste interne Gespräche über neues Metal Gear; großes Budget nötig
Natürlich darf kritisiert werden.MrLetiso hat geschrieben:Verzeih - Du sprachst davon, dass alles, was Konami tut, negativ ausgelegt wird. Ich nannte Dir Beispiele, dass es mit Auslegungssache nur bedingt etwas zu tun hat. Natürlich gibt es auch andere Publisher, die ähnliche Praktiken fahren. Darf Konami dann nun aber nicht mehr kritisiert werden, nur, weil andere ähnliche Geschäftspraktiken nutzen? o_ôKalkGehirn hat geschrieben:Du hast scheinbar nicht verstanden worauf ich hinaus möchte.
Ich heiße das nicht Gut, diese Praktiken sind bei 100% der Publisher anzutreffen, leider.
Bei Konami wird es aber Unverhältnismäßig "Sollen Bankrott gehen usw.!" im Vergleich zu anderen Anbietern der Branche aufgeplustert, das Damoklesschwert Kojima tut sein übriges.
Aber schön das du meinen von dir zitierten Beitrag verallgemeinerst um ihn zu entwerten.
Ich wünsche mir, dass Konami ein gutes Spiel abliefert. Auch ohne Kojima. Glaube ich daran im Hinblick auf jüngste Ereignisse? Ahahaha... um Gottes Willen, nein.
Ich wünsche keinem Unternehmen, dass es Bankrott gehen soll - da hängen immens viele Arbeitsplätze dran.
Mir ging es mehr um die Schließung des Hauses in L.A, der wohl zu einem ungünstigen Zeitpunkt getätigten Aussage das man weiter MGS Spiele machen möchte.
Was denn jetzt?, wollt ihr triple AAA Spiele oder nicht?, wollt ihr ein MGS oder nicht?
Ich hab es ja schon geschrieben, Konami wird dafür kritisiert das sie aus der triple AAA Entwicklung aussteigen möchten, es zeichnet sich ab das eine Kehrtwende im Raum steht und dafür werden sie auch kritisiert, was denn nun?
Die Kommunikation ist Scheiße aber sollte man sich nicht eher darüber freuen das Konami in Erwägung zieht von ihrem eigentlichen Plan wieder etwas abzurücken?
Nein denn alles wird von Kojima abhängig gemacht, von dessen wirken wir hinter verschlossenen Türen gar nichts Wissen.
Angebliche Kritik die man ab und an, eigentlich sogar sehr häufig anfindet hat mit Kritik im rationalen Sinne nichts mehr gemein, es ist reines bashen um seiner eigenen Weltanschaung Geltung zu verleihen.
Bei der Sache mit PES auf Steam gibt es natürlich keine Zwei Meinungen wenn es stimmt.
Zuletzt geändert von KalkGehirn am 05.11.2015 00:31, insgesamt 1-mal geändert.
- DerSnake
- Beiträge: 3858
- Registriert: 23.11.2007 00:17
- Persönliche Nachricht:
Re: Konami: Erste interne Gespräche über neues Metal Gear; großes Budget nötig
Über diesen Punkt kann man streitenMrLetiso hat geschrieben:The Phantom Pain" war das letzte gute Metal Gear Solid.
- KalkGehirn
- Beiträge: 1843
- Registriert: 26.10.2014 22:05
- Persönliche Nachricht:
Re: Konami: Erste interne Gespräche über neues Metal Gear; großes Budget nötig
Man sollte nicht alle Glauben was man liest, die Wahrheit wird noch zu tage kommen.sourcOr hat geschrieben:Ich weiß wirklich nicht, worauf du hinauswillst. Konami benehmen sich JETZT wie Säue. Sie mimen JETZT den großen Idioten in der Branche und kriegen dafür JETZT Kontra. Sie behandeln ihre Mitarbeiter wie Dreck, um sie aus der Firma rauszumobben, sie behaupten, Kojima und sein Team wären nur beurlaubt, sie wüssten nichts von einer Abschiedsfeier, und und und. Sowas ist nicht bei 100% der Publisher anzutreffen. Vorallem nicht mit dieser Frequenz in einem so kurzen Zeitraum.KalkGehirn hat geschrieben:Du hast scheinbar nicht verstanden worauf ich hinaus möchte.
Ich heiße das nicht Gut, diese Praktiken sind bei 100% der Publisher anzutreffen, leider.
Bei Konami wird es aber Unverhältnismäßig "Sollen Bankrott gehen usw.!" im Vergleich zu anderen Anbietern der Branche aufgeplustert, das Damoklesschwert Kojima tut sein übriges.
Aber schön das du meinen von dir zitierten Beitrag verallgemeinerst um ihn zu entwerten.
Hast du das überhaupt alles verfolgt? Wenn Konami jetzt tatsächlich doch weiterhin AAA-Spiele machen wollen, ihre Handlungen bis zu diesem Punkt ließen zumindest komplett das Gegenteil vermuten.
Es ist naiv alles so als gegeben zu nehmen wo doch so oder so Massiv Stimmung gegen Konami gemacht wird.
Man sollte sich auch mal vor Augen führen wie Unternehmensstrukturen bei jap. Firmen sind, kam es schon mal einem in den Sinn das da von beiden nicht mit Sauberen Karten gespielt wird.
Wäre es einem sehr eigensinnigen exzentrischen Kojima nicht zuzutrauen das er verantwortliche in der Führungsetage geschnitten hat usw.
Warum streicht man einen Mitarbeiter der 20 Jahre treu für ein Unternehmen gewirkt hat und als Aushängeschild gilt von der Packung.
Könnte das nicht vielleicht etwas mit jap. kulturellen Selbstverständnis/Regeln zu tun haben.
Es hat gekracht zwischen den Parteien soviel steht fest.
Wo behandelt Konami seine Angestellten wie Dreck, wo werden die gemobbt?
Nicht Deckungsgleich sich in der Öffentlichkeit äußern ist in meiner Welt kein Mobbing, sofern es mich nicht arglistig Diffamiert.
Wurde jemand Diffamiert wurden Angestellte geschlagen, bitte quellen!
Lies deinen Beitrag bitte nochmal, wenn ich das Lese habe ich das Gefühl du hast dir deine Meinung längst gemacht wirklich etwas Wissen tust du faktisch wie wir alle aber nichts.
So etwas nennt man Vorverurteilung.
lg.
- sourcOr
- Beiträge: 13369
- Registriert: 17.09.2005 16:44
- Persönliche Nachricht:
Re: Konami: Erste interne Gespräche über neues Metal Gear; großes Budget nötig
Siehste, das hab ich bewusst nicht genannt, weil wir die genauen Umstände nicht kennen, auch nicht durch Gerüchte :wink:KalkGehirn hat geschrieben:Warum streicht man einen Mitarbeiter der 20 Jahre treu für ein Unternehmen gewirkt hat und als Aushängeschild gilt von der Packung.
Die Mitarbeiter wurden wie es scheint schlecht behandelt: Ihnen wurden plötzlich Putztätigkeiten zugewiesen, andere konnten sich nicht mehr einloggen etc., alles um sie selbst zur Kündigung zu bewegen. Das sind halt so Sachen, die über das Zerwürfnis mit Kojima hinausgehen.
Ja, ich hab mir meine Meinung gemacht aufgrund dieser ganzen Geschichten, und seien es nur Gerüchte. Ich weiß auch nicht, wie das noch zu relativieren ist, wenn man wirklich die ganzen News dazu mitverfolgt hat. Und abseits dieser menschlichen Sachen kann ich als Spieler jetzt durch die Schließung dieses einen Studios nicht einmal mehr sicher sein, dass MGO überhaupt noch weiter supportet, geschweige denn noch auf den PC portiert wird.
- KalkGehirn
- Beiträge: 1843
- Registriert: 26.10.2014 22:05
- Persönliche Nachricht:
Re: Konami: Erste interne Gespräche über neues Metal Gear; großes Budget nötig
Wenn das stimmt mit den Strafversetzungen wäre das schon harter TobaksourcOr hat geschrieben:Siehste, das hab ich bewusst nicht genannt, weil wir die genauen Umstände nicht kennen, auch nicht durch Gerüchte :wink:KalkGehirn hat geschrieben:Warum streicht man einen Mitarbeiter der 20 Jahre treu für ein Unternehmen gewirkt hat und als Aushängeschild gilt von der Packung.
Die Mitarbeiter wurden wie es scheint schlecht behandelt: Ihnen wurden plötzlich Putztätigkeiten zugewiesen, andere konnten sich nicht mehr einloggen etc., alles um sie selbst zur Kündigung zu bewegen. Das sind halt so Sachen, die über das Zerwürfnis mit Kojima hinausgehen.
Ja, ich hab mir meine Meinung gemacht aufgrund dieser ganzen Geschichten, und seien es nur Gerüchte. Ich weiß auch nicht, wie das noch zu relativieren ist, wenn man wirklich die ganzen News dazu mitverfolgt hat. Und abseits dieser menschlichen Sachen kann ich als Spieler jetzt durch die Schließung dieses einen Studios nicht einmal mehr sicher sein, dass MGO überhaupt noch weiter supportet, geschweige denn noch auf den PC portiert wird.
Man kann alles relativieren, nämlich dann wenn die Wahrheit ans Licht kommt und sich solche Gerüchte als Lüge darstellen würden, wenn!
Dann wäre z.B. das arglistige Täuschung.
Was es mal bräuchte wären Fakten und nicht noch mehr Gerüchte, Mutmaßungen, Behauptungen usw.
Etwas anderem darüber hinaus können wir uns zurzeit eben nicht bedienen.
Ich glaube solch eine Vorgehensweise wie in jenem von die geposteten Artikel der "Verzeih es mir" auch etwas reißerisch daherkommt, könnte man nach deutschen Arbeitsrecht einfach entgegenwirken.
Wie die Rechtslage dort ist wo das stattgefunden haben soll ist wiederum ein anderes Thema.
- Wigggenz
- Beiträge: 7449
- Registriert: 08.02.2011 19:10
- Persönliche Nachricht:
Re: Konami: Erste interne Gespräche über neues Metal Gear; großes Budget nötig
Tipp: keine Rechtsbegriffe benutzen, wenn man nicht weiß, was sie in der gerade verwendeten Rechtssprache für gewöhnlich bedeuten.KalkGehirn hat geschrieben:Wenn das stimmt mit den Strafversetzungen wäre das schon harter TobaksourcOr hat geschrieben:Siehste, das hab ich bewusst nicht genannt, weil wir die genauen Umstände nicht kennen, auch nicht durch Gerüchte :wink:KalkGehirn hat geschrieben:Warum streicht man einen Mitarbeiter der 20 Jahre treu für ein Unternehmen gewirkt hat und als Aushängeschild gilt von der Packung.
Die Mitarbeiter wurden wie es scheint schlecht behandelt: Ihnen wurden plötzlich Putztätigkeiten zugewiesen, andere konnten sich nicht mehr einloggen etc., alles um sie selbst zur Kündigung zu bewegen. Das sind halt so Sachen, die über das Zerwürfnis mit Kojima hinausgehen.
Ja, ich hab mir meine Meinung gemacht aufgrund dieser ganzen Geschichten, und seien es nur Gerüchte. Ich weiß auch nicht, wie das noch zu relativieren ist, wenn man wirklich die ganzen News dazu mitverfolgt hat. Und abseits dieser menschlichen Sachen kann ich als Spieler jetzt durch die Schließung dieses einen Studios nicht einmal mehr sicher sein, dass MGO überhaupt noch weiter supportet, geschweige denn noch auf den PC portiert wird.![]()
Man kann alles relativieren, nämlich dann wenn die Wahrheit ans Licht kommt und sich solche Gerüchte als Lüge darstellen würden, wenn!
Dann wäre z.B. das arglistige Täuschung.
Was es mal bräuchte wären Fakten und nicht noch mehr Gerüchte, Mutmaßungen, Behauptungen usw.
Etwas anderem darüber hinaus können wir uns zurzeit eben nicht bedienen.
Ich glaube solch eine Vorgehensweise wie in jenem von die geposteten Artikel der "Verzeih es mir" auch etwas reißerisch daherkommt, könnte man nach deutschen Arbeitsrecht einfach entgegenwirken.
Wie die Rechtslage dort ist wo das stattgefunden haben soll ist wiederum ein anderes Thema.
Und einfach entgegenwirken? Wenn Recht haben mal so einfach mit "Recht durchsetzen" verbunden wäre wie du es mal so flapsig anklingen lässt...
- KalkGehirn
- Beiträge: 1843
- Registriert: 26.10.2014 22:05
- Persönliche Nachricht:
Re: Konami: Erste interne Gespräche über neues Metal Gear; großes Budget nötig
Du korrigierst mich ohne zu Erläutern was es denn genau bedeutet?Wigggenz hat geschrieben:Tipp: keine Rechtsbegriffe benutzen, wenn man nicht weiß, was sie in der gerade verwendeten Rechtssprache für gewöhnlich bedeuten.KalkGehirn hat geschrieben:Wenn das stimmt mit den Strafversetzungen wäre das schon harter TobaksourcOr hat geschrieben:
Siehste, das hab ich bewusst nicht genannt, weil wir die genauen Umstände nicht kennen, auch nicht durch Gerüchte :wink:
Die Mitarbeiter wurden wie es scheint schlecht behandelt: Ihnen wurden plötzlich Putztätigkeiten zugewiesen, andere konnten sich nicht mehr einloggen etc., alles um sie selbst zur Kündigung zu bewegen. Das sind halt so Sachen, die über das Zerwürfnis mit Kojima hinausgehen.
Ja, ich hab mir meine Meinung gemacht aufgrund dieser ganzen Geschichten, und seien es nur Gerüchte. Ich weiß auch nicht, wie das noch zu relativieren ist, wenn man wirklich die ganzen News dazu mitverfolgt hat. Und abseits dieser menschlichen Sachen kann ich als Spieler jetzt durch die Schließung dieses einen Studios nicht einmal mehr sicher sein, dass MGO überhaupt noch weiter supportet, geschweige denn noch auf den PC portiert wird.![]()
Man kann alles relativieren, nämlich dann wenn die Wahrheit ans Licht kommt und sich solche Gerüchte als Lüge darstellen würden, wenn!
Dann wäre z.B. das arglistige Täuschung.
Was es mal bräuchte wären Fakten und nicht noch mehr Gerüchte, Mutmaßungen, Behauptungen usw.
Etwas anderem darüber hinaus können wir uns zurzeit eben nicht bedienen.
Ich glaube solch eine Vorgehensweise wie in jenem von die geposteten Artikel der "Verzeih es mir" auch etwas reißerisch daherkommt, könnte man nach deutschen Arbeitsrecht einfach entgegenwirken.
Wie die Rechtslage dort ist wo das stattgefunden haben soll ist wiederum ein anderes Thema.
Und einfach entgegenwirken? Wenn Recht haben mal so einfach mit "Recht durchsetzen" verbunden wäre wie du es mal so flapsig anklingen lässt...
Verstehe die Intention dahinter nicht.
Ich bin mir ziemlich sicher das wenn ich hier in Deutschland ein Arbeitspapier erhalte als Anstellung Programmierer kriegt mein Chef Probleme wenn ich mich weigere 8 std. Toiletten zu schruppen und vor das Arbeitsgericht ziehe, das ohne Arbeitsrechtsexperte zu sein.
Wenn das so nicht stimmt Erkläre es bitte.
- MrLetiso
- Beiträge: 8064
- Registriert: 21.11.2005 11:56
- Persönliche Nachricht:
Re: Konami: Erste interne Gespräche über neues Metal Gear; großes Budget nötig
Meine Aussage ist auch mehr als lückenhaft gewesenSn@keEater hat geschrieben:Über diesen Punkt kann man streitenFür mich stellt MGS V der Tiefpunkt der Reihe da trotz Kojimas Mitwirken. Spielerisch mag ja MGS V gut sein ( Wenn man von den X selben Missionen absieht) aber das wichtigeste in ein MGS ( Die Story) da hat sich MGS V nicht mit Ruhm bekleckert.
Heute langweilen mich Spiele bei denen man von vornherein weiß, was geht und was nicht. Bei MGS, selbst bei MGS V, weiß ich bis jetzt noch nicht, was tatsächlich alles funktioniert.
- Wigggenz
- Beiträge: 7449
- Registriert: 08.02.2011 19:10
- Persönliche Nachricht:
Re: Konami: Erste interne Gespräche über neues Metal Gear; großes Budget nötig
Du benutzt den Begriff der arglistigen Täuschung z.B. völlig falsch.KalkGehirn hat geschrieben:Du korrigierst mich ohne zu Erläutern was es denn genau bedeutet?
Verstehe die Intention dahinter nicht.
Ich bin mir ziemlich sicher das wenn ich hier in Deutschland ein Arbeitspapier erhalte als Anstellung Programmierer kriegt mein Chef Probleme wenn ich mich weigere 8 std. Toiletten zu schruppen und vor das Arbeitsgericht ziehe, das ohne Arbeitsrechtsexperte zu sein.
Wenn das so nicht stimmt Erkläre es bitte.
Und das Problem ist auch nicht, dass ein Arbeitsgericht einem Arbeitnehmer in so einer Situation nicht Recht geben würde. Würde es auf jeden Fall. Nur muss ein Arbeitnehmer erst einmal dahin kommen. Für jemanden, der sich nicht absolut sicher ist, sind da jede Menge Risiken bei.
Heißt also zuerst mal, sich einen Anwalt zu nehmen (über ein evtl. angebotenes erstes unverbindliches Beratungsgespräch hinaus kostet das erstmal)- erstes finanzielles Risiko.
Oder man verzichtet auf einen Anwalt, hat dann aber im Zweifel keine Ahnung, wie weiter vorzugehen ist (damit ist vor allem das Prozessrecht gemeint, nicht das materielle Recht). Trägt also das Risiko, sich falsch zu verhalten und damit ggf. irreversible Rechtstatsachen zu schaffen (z.B. Klage nicht rechtzeitig oder nicht in genügender Form einreichen).
Wenn man sich weigert, eine missbräuchliche Anweisung durchzuführen, wird einen der Chef im Zweifel nicht bezahlen, schlimmstenfalls erstmal (wenn auch unwirksamerweise) rausschmeißen. Selbst wenn man sich also relativ sicher ist zu gewinnen, kann man auf jeden Fall damit rechnen, erstmal keine Kohle zu bekommen. Bis nämlich ein erster (vorläufig) vollstreckbarer Titel vorliegt. - zweites finanzielles Risiko. Was ist, wenn die Familie gerade dringend das Geld braucht, weil vielleicht größere Ausgaben anstehen?
Schließlich ist es nicht abwegig, dass ggf. dann auch im gewonnenen Kündigungsschutzprozess das Arbeitsverhältnis beendet wird. Dann darf man sich als Arbeitnehmer trotz einer dann fälligen Abfindung erstmal einen neuen Job suchen. -Arbeitsmarktrisiko.
Und selbst wenn alles gut läuft: man kann sich sicher sein, dass der Chef einen von nun an richtig hasst und auf dem Kieker hat. Selbst im Bereich des rechtlich Zulässigen gibt es noch genug Möglichkeiten, jemandem (erst recht einem im AV untergebenen) zu schaden. Betriebsbedingte Kündigungen stehen an: unter mehreren nach Sozialauswahl in Betracht kommenden Arbeitnehmern müssen einige entlassen werden: auf wen fällt die Wahl wohl dann als erstes? Nicht auf den, der bisher alle Anweisungen des Chefs ohne murren hingenommen hat. Und wer wird wohl am ehesten bei vielleicht anstehenden Beförderungen berücksichtigt? Nicht derjenige, der dem Chef ein verlorenes Arbeitsgerichtsverfahren eingehandelt hat. Natürlich sind sowas unzulässige Gesichtspunkte. Aber als rein innere Tatsachen absolut nicht beweisfähig, und die zum Glück oft vorhandene Beweislastumkehr greift auch bei weitem nicht überall.
Und es gibt genug Arbeitnehmer, die sich überhaupt nicht über ihre Rechte im Klaren sind, oder die einfach keine Schwierigkeiten mit ihrem Chef haben wollen, weil sie unbedingt ihren Job brauchen, obwohl sie eigentlich wissen, dass sie das Recht auf ihrer Seite haben. Um bei Grauzonen gar nicht erst anzufangen, wo der Laie durchaus mal denken kann: die Sache ist klar, leider ist mein Chef im Recht. Obwohl es in Wahrheit ganz anders aussieht. Aber wer wird in so einer Situation denn dann zum Anwalt rennen?
Das Arbeitsverhältnis ist nämlich existenziell für die allermeisten Arbeitnehmer. Wer riskiert mal eben seinen Job, weil er putzen musste, so rechtswidrig dieses Putzen auch ist. Es wird natürlich verständlicherweise alles vermieden, was dessen Bestand gefährden könnte. Gerade bei einem spezialisierten Beruf wie Spieleprogrammierer ist ein Arbeitgeberwechsel auch viel häufiger mit einem Umzug über viel größere Entfernungen verbunden. Diese Kosten sind natürlich auch zu berücksichtigen. Außerdem ist es in der IT-Branche soweit ich weiß eine gewöhnliche Praxis, möglichst auf Festangestellte (unbefristete Arbeitsverträge) zu verzichten und anstattdessen Freelancer etc. zu beschäftigen. Wer möchte in so einer Welt schon seinen festen Arbeitsvertrag riskieren?
Mit einem Rechtstreit sind immer Risiken verbunden, und das Recht kann bei weitem nicht alle abfedern, auch wenn es dies in sensiblen Gebieten wie dem Arbeitsrecht so gut wie möglich versucht. Deswegen scheuen erstmal die meisten Arbeitnehmer instinktiv einen ausgewachsenen Rechtstreit, völlig verständlich. Das wissen die meisten Arbeitgeber ganz genau und vertrauen auch darauf. Weswegen gibt es denn hilfsweise zu den materiellen Vorschriften zu Arbeitsbedingungen auch die ganzen Kontroll- und Dokumentationsvorschriften im Verhältnis Arbeitgeber- Behörde? Weil auch der Staat weiß, dass ständig versucht wird, die Arbeitnehmerschutzvorschriften zu umgehen. Dagegen wehren sich ja auch die Arbeitgeberverbände ständig mit Händen und Füßen, wie z.B. bei den Dokumentationsvorschriften für den Mindestlohn.
- KalkGehirn
- Beiträge: 1843
- Registriert: 26.10.2014 22:05
- Persönliche Nachricht:
Re: Konami: Erste interne Gespräche über neues Metal Gear; großes Budget nötig
Hast ja soweit mit allem Recht, ich bin mir durchaus darüber im klaren was solch eine Situation für einen betroffenen bedeutet und was das alles mit sich führt.Wigggenz hat geschrieben:Du benutzt den Begriff der arglistigen Täuschung z.B. völlig falsch.KalkGehirn hat geschrieben:Du korrigierst mich ohne zu Erläutern was es denn genau bedeutet?
Verstehe die Intention dahinter nicht.
Ich bin mir ziemlich sicher das wenn ich hier in Deutschland ein Arbeitspapier erhalte als Anstellung Programmierer kriegt mein Chef Probleme wenn ich mich weigere 8 std. Toiletten zu schruppen und vor das Arbeitsgericht ziehe, das ohne Arbeitsrechtsexperte zu sein.
Wenn das so nicht stimmt Erkläre es bitte.
Und das Problem ist auch nicht, dass ein Arbeitsgericht einem Arbeitnehmer in so einer Situation nicht Recht geben würde. Würde es auf jeden Fall. Nur muss ein Arbeitnehmer erst einmal dahin kommen. Für jemanden, der sich nicht absolut sicher ist, sind da jede Menge Risiken bei.
Heißt also zuerst mal, sich einen Anwalt zu nehmen (über ein evtl. angebotenes erstes unverbindliches Beratungsgespräch hinaus kostet das erstmal)- erstes finanzielles Risiko.
Oder man verzichtet auf einen Anwalt, hat dann aber im Zweifel keine Ahnung, wie weiter vorzugehen ist (damit ist vor allem das Prozessrecht gemeint, nicht das materielle Recht). Trägt also das Risiko, sich falsch zu verhalten und damit ggf. irreversible Rechtstatsachen zu schaffen (z.B. Klage nicht rechtzeitig oder nicht in genügender Form einreichen).
Wenn man sich weigert, eine missbräuchliche Anweisung durchzuführen, wird einen der Chef im Zweifel nicht bezahlen, schlimmstenfalls erstmal (wenn auch unwirksamerweise) rausschmeißen. Selbst wenn man sich also relativ sicher ist zu gewinnen, kann man auf jeden Fall damit rechnen, erstmal keine Kohle zu bekommen. Bis nämlich ein erster (vorläufig) vollstreckbarer Titel vorliegt. - zweites finanzielles Risiko. Was ist, wenn die Familie gerade dringend das Geld braucht, weil vielleicht größere Ausgaben anstehen?
Schließlich ist es nicht abwegig, dass ggf. dann auch im gewonnenen Kündigungsschutzprozess das Arbeitsverhältnis beendet wird. Dann darf man sich als Arbeitnehmer trotz einer dann fälligen Abfindung erstmal einen neuen Job suchen. -Arbeitsmarktrisiko.
Und selbst wenn alles gut läuft: man kann sich sicher sein, dass der Chef einen von nun an richtig hasst und auf dem Kieker hat. Selbst im Bereich des rechtlich Zulässigen gibt es noch genug Möglichkeiten, jemandem (erst recht einem im AV untergebenen) zu schaden. Betriebsbedingte Kündigungen stehen an: unter mehreren nach Sozialauswahl in Betracht kommenden Arbeitnehmern müssen einige entlassen werden: auf wen fällt die Wahl wohl dann als erstes? Nicht auf den, der bisher alle Anweisungen des Chefs ohne murren hingenommen hat. Und wer wird wohl am ehesten bei vielleicht anstehenden Beförderungen berücksichtigt? Nicht derjenige, der dem Chef ein verlorenes Arbeitsgerichtsverfahren eingehandelt hat. Natürlich sind sowas unzulässige Gesichtspunkte. Aber als rein innere Tatsachen absolut nicht beweisfähig, und die zum Glück oft vorhandene Beweislastumkehr greift auch bei weitem nicht überall.
Und es gibt genug Arbeitnehmer, die sich überhaupt nicht über ihre Rechte im Klaren sind, oder die einfach keine Schwierigkeiten mit ihrem Chef haben wollen, weil sie unbedingt ihren Job brauchen, obwohl sie eigentlich wissen, dass sie das Recht auf ihrer Seite haben. Um bei Grauzonen gar nicht erst anzufangen, wo der Laie durchaus mal denken kann: die Sache ist klar, leider ist mein Chef im Recht. Obwohl es in Wahrheit ganz anders aussieht. Aber wer wird in so einer Situation denn dann zum Anwalt rennen?
Das Arbeitsverhältnis ist nämlich existenziell für die allermeisten Arbeitnehmer. Wer riskiert mal eben seinen Job, weil er putzen musste, so rechtswidrig dieses Putzen auch ist. Es wird natürlich verständlicherweise alles vermieden, was dessen Bestand gefährden könnte. Gerade bei einem spezialisierten Beruf wie Spieleprogrammierer ist ein Arbeitgeberwechsel auch viel häufiger mit einem Umzug über viel größere Entfernungen verbunden. Diese Kosten sind natürlich auch zu berücksichtigen. Außerdem ist es in der IT-Branche soweit ich weiß eine gewöhnliche Praxis, möglichst auf Festangestellte (unbefristete Arbeitsverträge) zu verzichten und anstattdessen Freelancer etc. zu beschäftigen. Wer möchte in so einer Welt schon seinen festen Arbeitsvertrag riskieren?
Mit einem Rechtstreit sind immer Risiken verbunden, und das Recht kann bei weitem nicht alle abfedern, auch wenn es dies in sensiblen Gebieten wie dem Arbeitsrecht so gut wie möglich versucht. Deswegen scheuen erstmal die meisten Arbeitnehmer instinktiv einen ausgewachsenen Rechtstreit, völlig verständlich. Das wissen die meisten Arbeitgeber ganz genau und vertrauen auch darauf. Weswegen gibt es denn hilfsweise zu den materiellen Vorschriften zu Arbeitsbedingungen auch die ganzen Kontroll- und Dokumentationsvorschriften im Verhältnis Arbeitgeber- Behörde? Weil auch der Staat weiß, dass ständig versucht wird, die Arbeitnehmerschutzvorschriften zu umgehen. Dagegen wehren sich ja auch die Arbeitgeberverbände ständig mit Händen und Füßen, wie z.B. bei den Dokumentationsvorschriften für den Mindestlohn.
Aufwand, Soziale/rechtliche Unsicherheit etc.
Wir sind hier ja nun mal in nem gaming Forum, es war jetzt nicht unbedingt mein Ansinnen diese sich auftuende Frage "danach" genauer zu eruieren sondern lediglich sollte es als Bemerkung gelten.
Du holst weit aus um detailliert zu erklären wieso?, dafür wirklich ein Lob, finde ich immer wieder Bemerkenswert wenn sich user bei ihren Beiträgen soviel Mühe geben.
Bei all deiner Detailversessenheit hast du leider das Wesentliche außer acht gelassen, nämlich das jene Aussage die man Konami zur Last legt klar zum Ausdruck bringt dass es alleinig darum ginge Mitarbeiter durch Verrichtung niederer Arbeiten außer Arbeit zu bringen.
In so einem Fall brauch ich mir eben keine großen Sorgen mehr machen das Arbeitsverhältnis nachhaltig zu schädigen da es so oder so von Arbeitgeberseite nicht mehr erwünscht ist, somit obsolet.
Ich verstehe das es in einem solchen Fall um die Existenz geht und der betroffene sicher abwägt, eine zukünftig wiederkehrende weitere glückliche Übereinkunft beiderseits in jenem Unternehmen scheint jedoch Illusorisch.
Man kann zudem in Arbeit mit seinem Arbeitgeber vor Gericht ziehen, zumindest hier in Deutschland.
lg.
