Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
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Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Tester Mathias Oertel hat nach acht Jahren und zehn Teilen das Gefühl, dass sich das Zugpferd des börsennotierten Unternehmens lahm gelaufen hat.
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TheExorzist
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Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Moment.... Unity war berühmt berüchtig dafür verbuggt zu sein, bekommt hier aber trotzdem ne sehr gute Wertung.
Syndicate ist sowohl laut anderen Tests als auch laut User-Impressionen wesentlich polierter, wird hier aber wegen Unfertigkeit runter gemacht?
Bin ich im falschen Film?
Syndicate ist sowohl laut anderen Tests als auch laut User-Impressionen wesentlich polierter, wird hier aber wegen Unfertigkeit runter gemacht?
Bin ich im falschen Film?
- Kajetan
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Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Wertet man ein Spiel wegen technischer Mängel nicht runter, ist es nicht recht. Tut man es dann beim Nachfolger, ist es auch wieder nicht recht.TheExorzist hat geschrieben:Moment.... Unity war berühmt berüchtig dafür verbuggt zu sein, bekommt hier aber trotzdem ne sehr gute Wertung.
Syndicate ist sowohl laut anderen Tests als auch laut User-Impressionen wesentlich polierter, wird hier aber wegen Unfertigkeit runter gemacht?
Bin ich im falschen Film?
Was jetzt?
Edit:
Ordentlich produziertes Video-Fazit. Nicht mehr so statisch, gut verständlich gesprochen.
Weiter so! Ihr schafft das noch mit diesem Medium!
Zuletzt geändert von Kajetan am 28.10.2015 17:36, insgesamt 1-mal geändert.
- Alter Sack
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Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Kann ich mich anschließen der Aussage bis auf eine Einschränkung. Das ist bei mir schon bei Unity aufgetreten deshalb ging Syndicate bis jetzt an mir vorbei. Außer Syndicate hab ich alle Teile gespielt. Aber jetzt bin ich auch müde :wink:
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Pacman66
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Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Kompliment für ein tolles Video. Hat mir sehr gefallen!
Gut, das große Problem bei der AC-Reihe anzusprechen. Das wird Ubisoft sicherlich bemerken. Ob sie entsprechend handeln ist zwar zu bezweifeln, dürfte aber mit jeder Stimme, die sich gegen das jährliche AC erhebt, wahrscheinlicher werden.
Evtl hole ich es mir nächstes Jahr, nach erfolgreicher Bachelor-Arbeit um ein paar geruhsame Stunden zu füllen. Als Vollpreis aber nicht. Man muss ja auch sein eigenes Statement gegen die Praxis von Ubisoft abgeben.
Gut, das große Problem bei der AC-Reihe anzusprechen. Das wird Ubisoft sicherlich bemerken. Ob sie entsprechend handeln ist zwar zu bezweifeln, dürfte aber mit jeder Stimme, die sich gegen das jährliche AC erhebt, wahrscheinlicher werden.
Evtl hole ich es mir nächstes Jahr, nach erfolgreicher Bachelor-Arbeit um ein paar geruhsame Stunden zu füllen. Als Vollpreis aber nicht. Man muss ja auch sein eigenes Statement gegen die Praxis von Ubisoft abgeben.
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Romeros
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Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Mathias spricht mir aus der Seele, die Faszination für die Reihe geht immer mehr verloren.
Trotz guter Ideen und Potenzial das verschenkt wird, schafft es die Spielreihe nicht mehr zu faszinieren.
Ich hab die Anfangsteile trotz einiger schwächen geliebt, aber hatte stets Spaß und Motivation.
Das lag einfach an dieser geilen mitreißende und packenden Story (Erzählung)
Diese Qualität geht immer mehr verloren und wofür ????
Aber nicht nur die AC Reihe leidet unter dem Problem, sondern viele andere Spiele und Entwickler auch.
Es gibt einfach keine kreativen Schreiber mehr, die es schaffen mit Geschichte und Erzählung die Spieler zu packen.
Man investiert die Ressourcen zu sehr auf andere Spiel elemente und vergisst dabei das wesentliche.
EIne Lücke in der Spielbranche die immer und immer größer wird, leider..............
AC braucht wirklich ne Pause um sich ernsthafte Gedanken zu machen.....wie es weitergeht.
Trotz guter Ideen und Potenzial das verschenkt wird, schafft es die Spielreihe nicht mehr zu faszinieren.
Ich hab die Anfangsteile trotz einiger schwächen geliebt, aber hatte stets Spaß und Motivation.
Das lag einfach an dieser geilen mitreißende und packenden Story (Erzählung)
Diese Qualität geht immer mehr verloren und wofür ????
Aber nicht nur die AC Reihe leidet unter dem Problem, sondern viele andere Spiele und Entwickler auch.
Es gibt einfach keine kreativen Schreiber mehr, die es schaffen mit Geschichte und Erzählung die Spieler zu packen.
Man investiert die Ressourcen zu sehr auf andere Spiel elemente und vergisst dabei das wesentliche.
EIne Lücke in der Spielbranche die immer und immer größer wird, leider..............
AC braucht wirklich ne Pause um sich ernsthafte Gedanken zu machen.....wie es weitergeht.
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Porsche007
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Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Kann ich nur so zustimmen!
Ich habe als letzten Teil Assassin's Creed III gespielt und werde die neueren Teile wohl auch nach und nach noch nachholen (Steam Sale), aber es gibt jetzt nichts, das ich insbesondere zu Syndicate gelesen oder gesehen habe, was jetzt irgendeinen Kaufwunsch auslöst.
Seit Beginn der Reihe wünsche ich mir anspruchsvolleres Gameplay (wie wahrscheinlich viele). Doch gerade die Kutschen scheinen ja ein neuer Tiefpunkt zu sein.
Vorallem stört mich, dass fast alle "Innovationen" der Reihe daraus bestehen immer mehr Fähigkeiten, Gadgets, Nebenaufgaben etc. einzubauen.
Man hat jetzt zwei Charaktere, diesen komischen Greifhaken, befehligt kleinere Milizen etc.
Ich würde mir einfach mehr Purismus wünschen. Eine begrenztere Auswahl an Waffen und Fähigkeiten, die Rückkehr mehr in den Stealth-/Meuchelbereich, also eher das, was man sich unter einem Assassinen vorstellt. Dabei das Augenmerk auf eine gute Story und anspruchsvolles Gameplay legen und weniger auf tausende Territorialkämpfe, etc.
Vielleicht auch eine Rückkehr in schusswaffenfreie Epochen, da dort Klingen auch wirklich sinnvoll sind. Im Video-Fazit sah es schon etwas kurios aus, wenn Polizisten oder Milizen mit Stöckern kämpften und ab und zu einen Schuss aus ihrem Revolver abgaben. Denn man könnte aus dem viktorianischen Zeitalter eigentlich auch gut einen Shooter machen (analog zu Western-Spielen).
Ich habe als letzten Teil Assassin's Creed III gespielt und werde die neueren Teile wohl auch nach und nach noch nachholen (Steam Sale), aber es gibt jetzt nichts, das ich insbesondere zu Syndicate gelesen oder gesehen habe, was jetzt irgendeinen Kaufwunsch auslöst.
Seit Beginn der Reihe wünsche ich mir anspruchsvolleres Gameplay (wie wahrscheinlich viele). Doch gerade die Kutschen scheinen ja ein neuer Tiefpunkt zu sein.
Vorallem stört mich, dass fast alle "Innovationen" der Reihe daraus bestehen immer mehr Fähigkeiten, Gadgets, Nebenaufgaben etc. einzubauen.
Man hat jetzt zwei Charaktere, diesen komischen Greifhaken, befehligt kleinere Milizen etc.
Ich würde mir einfach mehr Purismus wünschen. Eine begrenztere Auswahl an Waffen und Fähigkeiten, die Rückkehr mehr in den Stealth-/Meuchelbereich, also eher das, was man sich unter einem Assassinen vorstellt. Dabei das Augenmerk auf eine gute Story und anspruchsvolles Gameplay legen und weniger auf tausende Territorialkämpfe, etc.
Vielleicht auch eine Rückkehr in schusswaffenfreie Epochen, da dort Klingen auch wirklich sinnvoll sind. Im Video-Fazit sah es schon etwas kurios aus, wenn Polizisten oder Milizen mit Stöckern kämpften und ab und zu einen Schuss aus ihrem Revolver abgaben. Denn man könnte aus dem viktorianischen Zeitalter eigentlich auch gut einen Shooter machen (analog zu Western-Spielen).
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Cas27
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Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Das mit der Faszination und Enttäuschung wenn man Fan der Gegenwartsstory war kann ich ja verstehen, aber spielerisch?
Sorry, AC war nie runder und flexibler als bei Syndicate. Also da wo Syndicate bei den anderen AC Teilen abgeschaut hat, hat es auch alles besser gemacht. Das, dass Kampfsystem bei Batman besser ist, klar. Es ist aber Welten besser als bei den alten AC Teilen wo man alles mit der Hidden Blade totkontern konnte und andere Waffen völlig sinnfrei waren.
Klettern? Ging nie schneller.
Schleichen? Es ist der erste Teil mit einem richtigen Schleichsystem.
Kutschen? Klar sind die sehr arcadig, aber immer noch besser als die steifen und relativ sinnfreien Pferde.
Missionsdesign? Das beste der gesamten Reihe.
Sidequests? Dienen der Haupthandlung und sind nicht dafür da soviele bekannte Persönlichkeiten wie möglich ins Spiel zu stopfen.
Und das wichtigste: Keine Companion App Truhen, keine Echtgeldshop exklusive Ausrüstung, kein schlecht funktionierender Coop und mit spielbarer Framerate.
Unity war meiner Meinung nach ein viel größerer Schnellschuss als Syndicate. Da funktionierte viel weniger, auch jenseits der Technikprobleme.
Sorry, AC war nie runder und flexibler als bei Syndicate. Also da wo Syndicate bei den anderen AC Teilen abgeschaut hat, hat es auch alles besser gemacht. Das, dass Kampfsystem bei Batman besser ist, klar. Es ist aber Welten besser als bei den alten AC Teilen wo man alles mit der Hidden Blade totkontern konnte und andere Waffen völlig sinnfrei waren.
Klettern? Ging nie schneller.
Schleichen? Es ist der erste Teil mit einem richtigen Schleichsystem.
Kutschen? Klar sind die sehr arcadig, aber immer noch besser als die steifen und relativ sinnfreien Pferde.
Missionsdesign? Das beste der gesamten Reihe.
Sidequests? Dienen der Haupthandlung und sind nicht dafür da soviele bekannte Persönlichkeiten wie möglich ins Spiel zu stopfen.
Und das wichtigste: Keine Companion App Truhen, keine Echtgeldshop exklusive Ausrüstung, kein schlecht funktionierender Coop und mit spielbarer Framerate.
Unity war meiner Meinung nach ein viel größerer Schnellschuss als Syndicate. Da funktionierte viel weniger, auch jenseits der Technikprobleme.
- an_druid
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Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Ubi hat zwar nicht zu wenig gute Action produziert aber es waren
- Rainbow Six
- Call of Juarez 1
- Far Cry 1
- M&M-DM
- Ghost Recon
Die eig wirklich herausragten. AC war irgend wie schon seid anbeginn recht steif, was das Gameplay betrifft. AC 1 u. 2 hab ich mich durchringen können durchzuspielen aber ab da hatte ich kein bock mehr. Eigentlich kann man sagen, das bei Ubi der Bogen besonderst weit überspannt wird, sobald die große Maße bedient werden muss und das im Genre Egoshoter und Strategiebereich Qualitativ gesehen am besten arbeiten können. Ein AC mit Egoperspective wär mal interresant aber soo.. Auch wenns Bugfrei ist, sieht es einfach zu steif und faad aus. Splinter Cell hat da schon mehr zu bieten gehabt, was Stealthaction betrifft.
Kann die Faszinazion zu den Ganzen Verschwörungsgeschichten um historische Ereignisse verstehen aber wenn das Gameplay nicht stimmt, gibts da viel besseren Lesestoff (z.B. Die Säulen der Erde (The Pillars of the Earth)).
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Die eig wirklich herausragten. AC war irgend wie schon seid anbeginn recht steif, was das Gameplay betrifft. AC 1 u. 2 hab ich mich durchringen können durchzuspielen aber ab da hatte ich kein bock mehr. Eigentlich kann man sagen, das bei Ubi der Bogen besonderst weit überspannt wird, sobald die große Maße bedient werden muss und das im Genre Egoshoter und Strategiebereich Qualitativ gesehen am besten arbeiten können. Ein AC mit Egoperspective wär mal interresant aber soo.. Auch wenns Bugfrei ist, sieht es einfach zu steif und faad aus. Splinter Cell hat da schon mehr zu bieten gehabt, was Stealthaction betrifft.
Kann die Faszinazion zu den Ganzen Verschwörungsgeschichten um historische Ereignisse verstehen aber wenn das Gameplay nicht stimmt, gibts da viel besseren Lesestoff (z.B. Die Säulen der Erde (The Pillars of the Earth)).
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Solidus Snake
- Beiträge: 1691
- Registriert: 13.02.2003 21:20
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Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Tia ich weiß nicht was ich von dem Statement halten soll. Weil vieles was er in dem Video sagt, konnte man schon bei der vorherigen Teilen anwenden. Der sogenannte Gegenwartspart in den Games hat mir auch immer gefallen, aber viele empfanden ihn auch störend und lästig. Teilweise auch unsinnig. Und bei AC4 Black Flag und AC Rouge war dieser auch nicht mehr als ein Gimmick. Deshalb stimmt es, dass die Desmond Saga leider seit AC3 weggefallen ist und man keinen adäquaten Ersatz dafür hat, dafür sollte aber der Spielfluss jetzt deutlich besser sein. Meiner Meinung nach stagniert die Serie schon ab AC3, hier wurden zwar Elemente, wie Jagd und Schiffsfahrt eingeführt. Aber Inhaltlich blieb man auf einem niedrigen Niveau. Man muss sagen das ich bis jetzt alle AC Teile (Rouge war mein letzer Teil) auch immernoch interessant finde, aber diese alle weit unter ihren Möglichkeiten bleiben. Mit mehr Zeit, wäre auch ein deutlich besseres Spiel drin gewesen. Deswegen gebe ich dem Video auch total recht, es kommt für mich leider aber etwas zu spät.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
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Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Vielleicht hat Matthias seine Meinung, bzw. Gewichtung von Features und ihrer Ausführung im Laufe des letzten Jahres geändert? Frag ihn doch selberTaLLa hat geschrieben:Wie wäre es mit einer Linie beim Testen, dass solche Fragen gar nicht erst aufkommen? Unabhängig davon hat Unity jeder runtergemacht wegen seiner technischen Mängel.
Das ist ja auch der einzige Grund, warum AC (wie auch alles andere im Angebot) gemacht wird. Damit es die Leute kaufen. Und was oft gekauft wird, wird bevorzugt produziert.AC wird keine Pause machen solange es Leute kaufen.
Aber ... dennoch sind die Mahnungen, die Matthias hier äussert, nichts, was Ubisoft leichtfertig ignorieren sollte. Und zwar nicht, weil 4P der Oberchecker der ganzen Videospielbranche ist, sondern weil sie grundsätzlich richtig sind. Gerade weil man bei Ubisoft recht erfolgreich die Fehler vermieden hat, die EA im Laufe der letzten zehn Jahre die fast uneinholbar erscheinende Marktführerschaft gekostet haben, sollte man frühzeitig auf solche Ermüdungserscheinungen der Serie achten. Ob man die Serie nur noch alle zwei, drei Jahre veröffentlicht oder ein, zwei zusätzliche Teams hinzuzieht ... auf Dauer geht das nicht gut. Aber gut, wenn man sich vom Wolkenkratzer stürzt, kann man während des Vorbeifliegens am 25. Stockwerk auch sagen, dass es bis jetzt ja noch gut gegangen ist
- Usul
- Beiträge: 11398
- Registriert: 13.06.2010 06:54
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Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Na, wenn das Internet nicht lügt, dann sieht es bei den letzten drei "größeren" Spielen so aus:Kajetan hat geschrieben:Ob man die Serie nur noch alle zwei, drei Jahre veröffentlicht oder ein, zwei zusätzliche Teams hinzuzieht ... auf Dauer geht das nicht gut.
Unity: Ubisoft Montreal
Rogue: Ubisoft Sofia
Syndicate: Ubisoft Quebec
Insofern wird ja bereits auf mehrere Teams aufgeteilt, weil man vermutlich gemerkt hat, daß das die Entwicklung in solch einer straffen zeitlichen Abfolge deutlich vereinfacht oder gar erst langfristig möglich macht.
Ich habe in zwei anderen Threads bereits geschrieben, warum ich die Kritik an AC nicht teile: Es sind Blockbuster-Titel, die Geld in die Kasse spülen - viel Geld. Das mag vielen erfahrenen Spielern nicht mehr so richtig gefallen, aber dann greifen die eben zu anderen Spielen - während der Rest weiterhin zu AC greift. Ubisoft verdient einen Arsch voll Geld und kann das wiederum in kleinere Titel investieren. Die wiederum den erfahrenen Spielern gefallen könnten.
Läßt man damit ein größeres Potenzial für AC ungenutzt, was viele Spieler enttäuscht - weil sie unter bestimmten Bedingungen eben doch Spaß an AC haben würden? Mit Sicherheit. Aber dann habe diese Spieler zum einen Pech gehabt, daß sich die Spiele weiterhin so verdammt gut verkaufen... und zum anderen Glück gehabt, denn es gibt ja genügend andere Spiele. Und wer weiß? Vielleicht nimmt man ja weiter behutsam Änderungen an der Reihe vor, so daß in einigen Jahren AC wieder da ankommt, wo es den heutigen Kritikern deutlich mehr Spaß macht.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
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Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Ah, danke. Hatte noch im Kopf, dass dies immer das gleiche Team sei. Zeigt nur, dass man bei Ubisoft "etwas" vorrausschauender arbeitet und sich genau anschaut, was bei den anderen Majors schief läuft, um dann diese Fehler nach Möglichkeit zu vermeiden. Wie gesagt, ich kann mit vielen Ubisoft-Spielen nichts anfangen (und diejenigen, die interessant sind, gibt es nur mit Uplay), aber von einem rein geschäftlich-professionellen Standpunkt aus macht man dort vieles richtig.Usul hat geschrieben:Na, wenn das Internet nicht lügt, dann sieht es bei den letzten drei "größeren" Spielen so aus:Kajetan hat geschrieben:Ob man die Serie nur noch alle zwei, drei Jahre veröffentlicht oder ein, zwei zusätzliche Teams hinzuzieht ... auf Dauer geht das nicht gut.
Unity: Ubisoft Montreal
Rogue: Ubisoft Sofia
Syndicate: Ubisoft Quebec
Keine Frage. Macht aber die Kritik am Spiel selbst nicht irrelevant, nur weil Du hier lediglich die kommerziellen Aspekte betrachtest. Ich kann anerkennen, dass zum Beispiel die Transformer-Verfilmungen den Investoren Tonnen von Umsatz, jede Menge Gewinn und Aktienportfoliowertsteigerungen bringen und dennoch kommt man nicht umhin zu sagen, dass diese Filme von einem künstlerischen Standpunkt aus der letzte Dreck sind und sie nichts als mit CGI aufgepimpte Werbespots darstellen, für die der Zuschauer sogar noch Geld bezahlt, damit er diese Werbung anschauen darf. Das eine schliesst das andere ja nicht aus.Ich habe in zwei anderen Threads bereits geschrieben, warum ich die Kritik an AC nicht teile: Es sind Blockbuster-Titel, die Geld in die Kasse spülen - viel Geld. Das mag vielen erfahrenen Spielern nicht mehr so richtig gefallen, aber dann greifen die eben zu anderen Spielen - während der Rest weiterhin zu AC greift.
-
AtzenMiro
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Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Kann mich dem nur anschließen. In Syndicate ist endlich mal sowas wie Feinschliff zu erkennen. Man merkt dem Spiel an, dass sich die Entwickler auf die "Kernpotenze" beschränkt haben und die ausgebaut. So ist die Grafik zum Beispiel etwas schwächer als in Unity, dafür läuft sie aber besser. Die Welt ist etwas kleiner, dafür aber besser verpackt. Zum Beispiel das Questdesign: mich persönlich locken Open World Spiele nicht mehr an, die einfach nur sinnlose Beschäftigungen an jeder Ecke packen, wie zum Beispiel in Mad Max. In Syndicate sind die Nebenbeschäftigungen viel besser mit dem Hauptstrang verwoben, so dass man sie nebenbei machen kann - endlich.Cas27 hat geschrieben:Das mit der Faszination und Enttäuschung wenn man Fan der Gegenwartsstory war kann ich ja verstehen, aber spielerisch?
Sorry, AC war nie runder und flexibler als bei Syndicate. Also da wo Syndicate bei den anderen AC Teilen abgeschaut hat, hat es auch alles besser gemacht. Das, dass Kampfsystem bei Batman besser ist, klar. Es ist aber Welten besser als bei den alten AC Teilen wo man alles mit der Hidden Blade totkontern konnte und andere Waffen völlig sinnfrei waren.
Klettern? Ging nie schneller.
Schleichen? Es ist der erste Teil mit einem richtigen Schleichsystem.
Kutschen? Klar sind die sehr arcadig, aber immer noch besser als die steifen und relativ sinnfreien Pferde.
Missionsdesign? Das beste der gesamten Reihe.
Sidequests? Dienen der Haupthandlung und sind nicht dafür da soviele bekannte Persönlichkeiten wie möglich ins Spiel zu stopfen.
Und das wichtigste: Keine Companion App Truhen, keine Echtgeldshop exklusive Ausrüstung, kein schlecht funktionierender Coop und mit spielbarer Framerate.
Unity war meiner Meinung nach ein viel größerer Schnellschuss als Syndicate. Da funktionierte viel weniger, auch jenseits der Technikprobleme.
Auch das Schleichen aus Unity ist nun endlich dank vernünftiger Cover-Mechanik besser umgesetzt und vorallem funktioniert es endlich, passend zu einem "Assassin"-Spiel.
Auch wenn das Video sehr gut gemacht ist und im Kern ja trotzdem irgendwo recht hat, denn auch wenn Syndicate das wohl ausgereifteste AC dato ist, so stimmt es ja trotzdem, dass viele wirklich übersättigt vom Spiel sind. Trotzdem wirkt es auf mich etwas skuril, dass man so ein Video ausgerechnet zu Syndicate macht, weil es zu Unity wesentlich besser gepasst hätte. Und die Aufregung über die Grafik-Fehler (ja, es gibt ein paar Glitch-Fehler, so wie in den meisten anderen Neuveröffentlichungen auch, aber das hält sich alles so sehr in den Grenzen, dass es den Spielfluß überhaupt nicht beeinträchtigt) wirkt einfach nur deplaziert.
- Usul
- Beiträge: 11398
- Registriert: 13.06.2010 06:54
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Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte
Irrelevant nicht, aber hier geht es nicht um Kritik am Spiel selbst, sondern an der gesamten Ausrichtung der Reihe. Es geht nicht darum, daß mal eine Pause eingelegt wird, um hier und da mal an einem Stellschräubchen zu drehen, sondern um grundlegendere Änderungen - eben weil die Spiele jene Spieler nicht mehr wirklich anfixen, die an sich mit AC mal ihren Spaß hatten. Und diese Kritik wiederholt sich nun länger... auch die ist von mir aus legitim, schließlich soll ja niemand den allseits beliebten Satz anbringen "Hey, ich laß mir meine Meinung nicht verbieten!".Kajetan hat geschrieben:Keine Frage. Macht aber die Kritik am Spiel selbst nicht irrelevant, nur weil Du hier lediglich die kommerziellen Aspekte betrachtest.
Aber es geht mir eben nicht nur um die kommerziellen Aspekte: Denn ich sehe neben dem Geld, das Ubisoft mit AC verdient, auch die Millionen von Spielern, die mit AC schlichtweg ihren Spaß haben. Und es steht mir nicht zu, ihnen diesen Spaß abzusprechen. Genauso wie ich bisher jeden Transformer-Teil angeschaut und mal mehr, mal weniger Spaß dabei hatte - und mir diesen Spaß nicht von Leuten schlechtreden lassen möchte, die damit nichts anfangen können. Ich schaue nicht nur Transformers, sondern eine breite Palette an Filmen - aber selbst wenn ich nur Transformers schauen würde, fände ich es halt schade, wenn die Produzenten auf einmal die generelle Ausrichtung der Filme stark ändern würden, weil die Kino-Elite seit Jahren Kritik an den Filmen übt.
Mit anderen Worten: Daß AC kommerziell gut läuft und Ubisoft Geld in die Kassen bringt, kann man ja nicht völlig losgelöst vom Unterhaltungsaspekt der Reihe betrachten. Wenn die Spiele nicht genügend Leute unterhalten würden, würden sie floppen - und DANN würde sich Ubisoft sicher schnell was anderes überlegen.
