Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

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Hokurn
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von Hokurn »

Vinterblot hat geschrieben:
Hokurn hat geschrieben: Bei BF4 waren es z.B. die Granaten... Bis ich die für meine Spielweise taktisch wichtigen Rauchgranaten bekommen habe musste ich auf dem Schlachtfeld mit Granaten rumspammen damit ich damit Leute down bekomme...
Oder ich kauf es für ein paar Euro...
Naja ich hab dann lieber anderen das Spiel versaut indem ich mich mit Granaten auf Jagd gemacht habe und fast völlig nutzlos war für den normalen Spielfluss.
Iwann nach nem halben Jahr hatte ich dann annehmbare Sets für alle Klassen und die Lust hat mich auch hier verlassen...
Auch ein tolles Beispiel. Bei Shootern ergibt sich der Drang natürlich daraus, als Frischling auf die Schlachtfelder zu kommen und von Max-Level-Spielern mit den guten Waffen abgefischt zu werden. Ja klar behaupten die Shooterhersteller, dass die Sachen alle gebalanced wären - das gehört schließlich zum guten Ton im MT-Geschäft. Aber die Realität ist doch, dass die Leute mit den freigeschalteten Waffen höhere Chancen haben. Was meinste wie sich meine K/T-Statistik geändert hat, als ich in BF3 endlich ein Maschinengewehr mit Dreifuß hatte? Plötzlich mähte man alles nieder...
Genau das ist es doch...
Hab auch oft mit dem Supporter gespielt und war recht gern mit Vollautomatischer/Halbautomatischer Schrotflinte oder MG mit Standbein, Rauchgranate, Munitionskiste, Mörser und ner Magnum unterwegs. Für viel davon musste ich lange Spielen. Den richtigen Aufsatz usw hatte ich bis zum Schluss nicht. Allein die Menge an geforderten Pistolenkills ist für den eigentlichen Zweck der Zweitwaffe unzumutbar und trotzdem ist die Wahl der richtigen Zweitwaffe immens wichtig.
Seit es MT's in Vollpreisspielen gibt geht mir beim erreichen von Spielerfolgen ein wenig der Spaß flöten.
Anhand meines Beispiels mit den Granaten: Ich muss meine Spielweise komplett ändern um so spielen zu können wie ich will anstatt mit meiner Spielweise diese auch zu verbessern...
maho76
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von maho76 »

Auch ein tolles Beispiel. Bei Shootern ergibt sich der Drang natürlich daraus, als Frischling auf die Schlachtfelder zu kommen und von Max-Level-Spielern mit den guten Waffen abgefischt zu werden. Ja klar behaupten die Shooterhersteller, dass die Sachen alle gebalanced wären - das gehört schließlich zum guten Ton im MT-Geschäft. Aber die Realität ist doch, dass die Leute mit den freigeschalteten Waffen höhere Chancen haben. Was meinste wie sich meine K/T-Statistik geändert hat, als ich in BF3 endlich ein Maschinengewehr mit Dreifuß hatte? Plötzlich mähte man alles nieder...
noch ein Beispiel dafür wie bescheuert "charakterentwicklung" im PVP-Bereich ist wenn es keine am ranking orientierten Arenen gibt (siehe MMOs). die frage ist: zu viel arbeit das einzubauen oder will man es wegen den MT nicht ? oder gar weil es die spieler nicht wollen weil sie opfer brauchen? ;)
CritsJumper
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von CritsJumper »

Igorsam hat geschrieben:Amüsant, wie alles psychologisch so gestaltet wird, dass den Leuten nicht auffällt wie viel Geld sie Firmen hinterherwerfen.

Hab vor kurzem GW2 wieder begonnen, die Preise sind eine absolute Frechheit, besonders für Bag-Slots und Bankaccount-Slots etc. - da macht aber die Verwendung von "Gems" wenigstens noch begrenzt Sinn.
Also mir geht das auch so. Schaue ich aber von Destiny zu Guild Wars 2, fällt natürlich auf das Guild Wars 2 ziemlich viel Inhalt bietet. Doch das Gameplay und die Verwahrlosung von diversen Bereichen hat mich dann doch dazu gebracht lieber jeden Cent in Destiny zu versenken als in Guild Wars 2.

Erstaunlicherweise kann man die beiden Titel als MMO sehr gut vergleichen. Ich würde mir wünschen das beide sich in verschiedenen Bereichen annähern. Auch ist es Unfair ein Studio wie Anet/Nsoft mit Bungie/Activision zu vergleichen. Doch die hohe Qualität merkt man Destiny schon an. Das geht von Kleinigkeiten, bis hin zum balancierten Kampf System über die Integration der Community.

P.s.: Ich hasse Microtransaktionen, habe aber auch die CE-Aufstockung und letztlich für Gesten bezahlt. Weil mir das Spiel an und für sich gefällt. Schöner wäre natürlich wenn man diese Dinge auch durch Quests, oder Verstecke, oder Erkunden in der offenen Welt finden könnte. Aber dann muss ich gleich wieder an Guild Wars 2 denken und das es mir nach 2 Jahren zu mühselig war auf den Drop von einem Legendary-Rohling zu hoffen.
Igorsam
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von Igorsam »

maho76 hat geschrieben: von daher gilt immer noch: du musst nicht, du darfst/kannst sowas kaufen und vor allem spielen. wenn man muss (weil man das game BRAUCHT) sollte man sich Gedanken über sein verhalten machen... wahrscheinlich auch übers gaming hinaus.

richtig. ich sehe das locker, gibt genug games (und andere Beschäftigungen) dass ich mich weder gängeln noch nötigen lassen muss. wenn man sich mal dran gewöhnt hat auf dinge wegen gewissen eigenen Prinzipien zu verzichten ist das irgendwann kein Problem mehr, sondern im gegenteil sehr befreiend und entspannend. :)

destiny hat mikrotransaktionen ? = gut, dann kein destiny.
geht ganz leicht. ;)

aber gut, ich bin ja auch alt. mit 15-20 hat das teilweise ganz anders ausgesehen.
Was denkst du, wie lange das alles noch optional und unproblematisch bleibt, wenn es sich finanziell rentiert und alle auf den Zug aufspringen und schauen wie weit man es treiben kann?

Selbst vermeintliche "Indie"-Titel springen schon auf den Zug auf.

Das Problem ist eben, entweder so eine Entwicklung wird hart und sofort gestoppt oder eben nicht, die Konsequenzen sehen wir ja jetzt. Man stellt es aber auch nicht so blöd an, man legt einfach immer wieder eines drauf, und sobald sich nicht allzuviele daran stören ziehen alle anderen nach bis zum nächsten "Tabubruch".

Wie schon andere hier auch angemerkt haben, dieser ganze Miktrotransaktions-Müll betrifft alle, man muss vor allem wie schon erklärt bedenken, dass Spiele faktisch an dieses Geschäftsmodell angepasst werden zum Nachteil der Kunden.
Igorsam
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von Igorsam »

Vinterblot hat geschrieben: Lies mal die Meldung von Metal Gear Online von heute: Du hast einen Multiplayer, bei dem rund um die Uhr Leute deine Basis angreifen und zerstören können, du also ständig in deinem Fortschritt gehemmt/zurückgeworden wirst - aber du kannst dich gegen Echtgeld gegen die Schäden "versichern". Da stecken die MT doch schon im Kern der Spielerfahrung, der ganze Onlinemodus wurde darum herum gestrickt. Darüber hinaus kann man natürlich auch jede Menge "Beschleuniger" kaufen....
Garnicht mitbekommen, dass wird dann wohl das erste Spiel bei dem ich Cheate. Das ist doch wohl eine Bodenlose Frechheit, mich interessiert dieser ganze MP-Müll bei dem Spiel nicht, trotzdem werde ich dazu gezwungen und verliere sogar im SP Dinge ...

Ich Spiele SP-Spiele teilweise mit längeren Pausen, bei diesem Dreckssystem würde ich jede Woche grinden müssen, nur um in meinem SP-Spiel wieder da zu sein wo ich vor ner Woche aufgehört habe ...
CritsJumper
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von CritsJumper »

Noch was zu den Mikrotransaktionen.

Ich persönlich denke mittlerweile, das ich Spiele lieber per Mikrotransaktionen finanziere (war irgendwie auch bei Guild Wars 2 so, wo ich 250 Euro in Edelsteine versenkt hatte), aber letztlich feststellen musste das davon nicht unbedingt neuer Inhalt oder eine bessere Qualität an Software unter dem Strich heraus kommt.

Wieder auf der anderen Seite denke ich das es ohne diese Gebühren viel härter gewesen wäre und GW2 als Beispiel sehr viel früher auf F2P und vielleicht P2W hinausgelaufen wäre. Dadurch das es dann nur kosmetische Änderung gibt, und eben dieses Versprechens wird es aber wahrscheinlich auch über diese Finanzierung keine direkten nützlichen Inhalte geben. Wobei ich mir bei jedem Spiel wünschen würde das die Hersteller diese Kosten, Einnahmen und was sie mit dem Geld anstellen ganz gezielt und transparent für die Community ausweisen.

Bei Guild Wars bin ich mir jedenfalls nicht sicher ob der Code zu Komplex und das ganze Spiel nicht gut zu Balancieren war. Denn unterm Strich wirkt das ganze GW2 für Flickwerkzeug obwohl die lebendige Geschichte einen stetigen Inhaltsfluss versprochen hatte.

Zurück zu Destiny: Generell halte ich Microtransaktionen für wichtig. Denn wie sind die alternativen? Addons? Neue Spiele? Werbung? Die Daten der Käufer verschrebeln? Bevor die Qualität leidet finde ich nichts davon so prikelnd. Das neue Unreal Turnament versucht ja ebenfalls den Weg zu gehen.

Wichtig für mich als Kunde ist allerdings das die Unternehmen noch etwas mahr an Transparenz drauf legen. Nicht wie bei Metal Gear drauf schreiben das man so und so viele Münzen kaufen kann.. und so und so viel kann man ausgeben. Es sollte ganz klar geregelt werden ob man die Inhalte auch im Spiel erwerben kann, ob man sich Zeit spart, ob man Geld spendet, ob man ein weiteres Addon finanziert, ob man sich einen Leistungsvorteil verschafft.

Es schockiert mich zum Beispiel wenn ich darüber nachdenke das in Zukunft die Videospiele aussehen wir das Privatfernsehen oder das Kabelfernsehen in den USA. Youtube hat auch ganz ganz viele negativ-Beispiele wie schlecht das mit der Werbung laufen kann und ich bin mir leider seher sehr sicher das dies in Zukunft auch auf Videospiele schwappt. Eben weil die Berühmtheit da so zugenommen hat. Vielleicht kommen die Hersteller ja nicht auf die Idee Werbung zu schalten, zwischendurch, ingame Werbeplakate zu paltzieren (wobei das war ja mal so), ingame Radiowerbung zu machen oder um auf Destiny zurück zu kommen, ein Eisenbanner-Tunier von einem Softdrink Hersteller zu sponsern, oder das bescheuerte Product Placement in Videospielen zu machen.

Aber ob Microtransaktionen dagegen helfen?
Igorsam hat geschrieben:Ich Spiele SP-Spiele teilweise mit längeren Pausen, bei diesem Dreckssystem würde ich jede Woche grinden müssen, nur um in meinem SP-Spiel wieder da zu sein wo ich vor ner Woche aufgehört habe ...
Das mit dem grinden finde ich viel schlimmer als MT. Grinden ist verschwendete Lebenszeit und hat nichts mit dem Spiel zu tun. Ja manche mögen die Arbeit aber dann will ich auch Bots programmieren und ausführen dürfen, welche diese Arbeit für mich erledigen. Kurz ich habe lieber MTs als Grind in Videospielen. Wobei ich nicht die erwerbliche Zeitersparnis damit meine.. also damit man MT-Safetime kaufen kann sollte vorher mehr Grind-Inhalte implementiert werden. Grind Inhalte sind wirklich ein verbrechen und sollte es in Spielen nicht geben. Wie immer liegt der Teufel im Detail. Für den einen ist das Spiel, für den anderen schon Grind..... ich sag es mir ganz einfach wenn ein Computermakro das ganz einfach ausführen kann.. ist es Grind. Wenn nicht, geht es als Spiel durch.
Vinterblot
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von Vinterblot »

MT sind der Grund für übermäßigen, unspaßigen Grind.
CritsJumper
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von CritsJumper »

Vinterblot hat geschrieben:MT sind der Grund für übermäßigen, unspaßigen Grind.
Ja, das ... denke ich auch. Zum Teil. Letztlich denke ich sind aber gestiegene Komplexität, gestiegene Lohnkosten eher dafür Verantwortlich. Das Grinden in Destiny ist zum Beispiel fast nicht vorhanden. Grinden in GW2 kann man nicht direkt durch MT verhindern. Dort gibt es zwar Werkezuge, Taschen, Banken-Plätze.. doch oder eben weil man dort Ingame-Währung in Shop-Währung tauschen kann, den negativen Effekt das man die meisten Dinge nur bekommen kann indem man viel Grinde, nicht in dem man "gut (unterhalten), sonder man muss gut effizient (Lebenszeit zu Spieleinnahmen)" spielt/en.

Gab es hier irgendwo schon mal eine längere MT Diskussion mit Erfahrungsberichten aus verschiedenen Spielen? Mich interessiert das Thema jetzt irgendwie. EA die haben bei mir ein ganz schlechtes Bild bezüglich Ingameshop, vermutzlich wegen ihrer Umgestaltung mit Sims 3... und BF4 XP Booster und Vorteil im Multiplayer. Auch finde ich Diablo 3 PC-Online Autionshaus als versteckte MT Quelle. Über diverse F2P Titel bin ich auch schon gestolpert und über den Social Community Browsergames Müll brauchen wir auch nicht zu sprechen. Die Sache mit MGS5-Online finde ich aber schon ein starkes Stück.
Vinterblot
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von Vinterblot »

Bei Destiny gibts keinen Grind? :lol:
Was ist denn Destiny, außer zahlreiche faule Ausreden aneinandergereit um weitere 150 Mobs über den Haufen zu ballern? Ob du's nun für Erfahrung, Gear, Marken [...] machst spielt ja keine Rolle. Im Grunde gehts nur um eines: Rumballern und farmen.
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|Chris|
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von |Chris| »

Igorsam hat geschrieben:Amüsant, wie alles psychologisch so gestaltet wird, dass den Leuten nicht auffällt wieviel Geld sie Firmen hinterherwerfen.

Hab vor kurzem GW2 wieder begonnen, die Preise sind eine absolute Frechheit, besonders für Bag-Slots und Bankaccount-Slots etc. - da macht aber die Verwendung von "Gems" wenigstens noch begrenzt Sinn.

Hier geht es offenbar nur darum, zu verschleiern, wieviel einzelne Dinge kosten indem man eine fiktive Zwischenwährung verwendet.


Ich bin jedenfalls gegen diesen Trend, ja für viele sind es nur kosmetische Dinge, aber im Hintergrund verringert man natürlich aus offenkundigen Gründen die Möglichkeiten zur kostenfreien Anpassung der Figuren immer weiter, ich für meinen Teil, und offenbar auch viele andere, gestalte gern meine Spielfiguren, gerade auch im MP, diese Neigung zur Individualität wird eben jetzt beinhart ausgeschlachtet.

Abgesehen davon sind die News falsch, sind jetzt alle zukünftigen Missionen kostenlos oder einfach nur ein paar Missionen Kostenlos und das nächste "Addon" wieder zu bezahlen? Falls ja hat man gerade einfach nur einen Melk-Mechanismus mehr eingeführt ...
Ich spiele World of Warships, 40 - 60 Euro für ein Schiff (Plus 10€/Monat für Premium) und du findest Massen an Leuten die das verteidigen und dir vorrechnen wie günstig das doch ist. Es ist der reine Wahnsinn.
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Wigggenz
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von Wigggenz »

Interessant und traurig wie MT längst nicht nur in Vollpreisspielen, sondern auch in den Köpfen vieler Spieler als Selbstverständlichkeit angekommen sind.

Wie bei vielen Phänomenen erweist sich das Gleichnis vom Frosch im warmen Wasser als völlig treffend.
CritsJumper
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von CritsJumper »

Nun, MT sind natürlich allgegenwärtig. Vor Jahren dachte ich es verhält sich genau wie Steam und Online-Distribution, das man es aufhalten könnte wenn man an dieser Entwicklung nicht teilhat.

Aber das ist dann doch keine Lösung des Problems. Anders als bei Onlinedistributionsplattformen, kann man bei Microtransaktionen noch selber entscheiden ob man jenes Aufbringen möchte oder nicht. Dadurch werden neben den Händlern die einem das Spiel zugestellt haben auch noch mal die Entwickler direkt entlohnt und zwar im direkten Zusammenhang, das finde ich gut.

Auch wenn "Grind" strittig ist, hoffe ich das die Community besondere Inhalte gut ausgewählt, so das die sich dann besser verkaufen und sich für andere auch ein Tabu entwickelt. Dabei meine ich noch nicht mal, ein Addon das direkt mit auf der Disk ist. Wenn Left Behind zum Beispiel mit auf der Disk wäre aber noch nicht freigeschaltet ist, ist da nun mal kein Unerschied ob es später nachgereicht wird und aber schon Wochen vor Gold-Status (vielleicht auch weil sich ein Release verschoben hat) fest stand. Kernthema ist einfach das jenes GUT sein soll und einen Mehrwert darstellt. Von mir aus auch so wie es CD-Project macht und einige Projekte gratis dazu gibt, ganz besonders wen es die Kunden sind die zum Release kaufen.
Wigggenz hat geschrieben:Wie bei vielen Phänomenen erweist sich das Gleichnis vom Frosch im warmen Wasser als völlig treffend.
Nun alles wird mit der Zeit teurer. Da wundert es mich zum Beispiel nicht das des bei Software meistens umgekehrt der Fall ist und die Spiele sehr sehr schnell im Preis sinken. MT sind zum Teil auch von diesen Deals betroffen, aber die Hersteller können es noch viel besser steuern. Wenn du jetzt das Spiel für 9,99 Euro <s>gekauft</s> gemietet hast, gibst du nach Gefallen vielleicht noch etwas Kleingeld für den Zusatz aus. Das selbe bei den Flatrate-Systemen wie Xbox Gold und PS-Plus.

Das Froschgleichnis trifft übrigens nicht zu für alle die weiterhin nichts kaufen. Natürlich will das Angebot verführen, aber das ist in anderen neuen Märkten doch auch so. Schau dir die Streaming-Plattformen an, unabhängig ob du dort für Musik, Filme, Ebooks oder education Videos zahlst. Wenn das bald zu sehr ausartet bin ich mir sicher das es öfter auch ein Komplettpaket (Game of the Year Edition) angeboten wird wo der Season-Pass schon mit enthalten ist.

Ah ein Zusatz noch: Ich mag MT lieber als z.B. Bonuspunkte beim Bau- oder Supermarkt, Abzeichen in Destiny wenn ich ein Deo mit Code gekauft hatte oder exklusive Inhalte für Mitglieder im Frauenverein.
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Jazzdude
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von Jazzdude »

Ich hatte mir Destiny in der Legendären Edition kürzlich gekauft. In erster Linie wegen dem Artdesign welches mich in der Demo sehr angesprochen hatte.
Das Gameplay ist ok, das Shootplay macht Spaß, begeistert aber nicht. Und ich denke nicht, dass mich das Spiel großartig über die 150 Stunden begeistern kann, dafür ist es mir jetzt schon zu repetetiv und begrenzt.
Aber kann mir dann ja auch recht sein, wenn sie die restlichen Updates kostenlos bringen. Ein Destiny 2 können Sie sich dann aber an den Hut stecken.

Activision werde ich jetzt erstmal meiden, deren Bezahlmodelle und Kundengängelungen (nachträglich gesperrter Inhalt für Nichtkäufer von König der Besessenen) sowie die Frechheit von Tony Hawk's Pro Skater 5 haben den Laden in der Vertrauens- und Beliebtheitsskala bei mir erstmal unter das Niveau von EA geschleudert.
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von bohni »

@Jazzdude du hast schon alles gesehen?
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos

Beitrag von Jazzdude »

bohni hat geschrieben:@Jazzdude du hast schon alles gesehen?
Nein, definitiv nicht. Ich bin jetzt Lvl 17, das Problem ist aber, dass sich das Missionsdesign eben so unglaublich ähnelt. Gehe hin, töte xx Gegner. Das eben immer in einer anderen Höhlenerkundung verpackt.

Wie gesagt, es macht schon Spaß, allerdings wird das Interesse gerade eher vom Artdesign getragen. Rein Gameplaytechnisch ist da einfach zu wenig abwechslung. Vielleicht bin ich auch wegen (der Übersättigung von) Borderlands der Meinung. Das spielt sich nämlich meiner Meinung nach quasi gleich.

Was ich bisher auch sehr doof finde ist, dass sich das erkunden der Welt quasi nicht lohnt. Warum sollte man denn auf Patrouille gehen? Ich mach das bisher nur, wenn ich fix ein paar EP brauche und keine Lust auf eine weitere Hauptmission habe. Aber es gibt einfach nichts zu entdecken. Die Höhlensysteme sind riesig, aber einfach nix drinnen. Wenn man dann mal eine Truhe findet waren fast immer nur das Sammelzeugs von den Planeten drinnen. Kommt da noch mehr?
Ich verstehe ja, dass man das beste Equipment nur aus Raids etc. bekommt, aber zumindest etwas Reiz sollte da sein die Welt zu erkunden. Und der Reiz ist bisher nicht da.