The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

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andymk
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von andymk »

(Gamer sind doch immer wieder lustig. Junge Männer, die ihr persönliches imaginäres Spielzeug für das unanstreitbar Beste halten und es gegen jede Form von ähnlichem Produkt mit enormer Stuten... na, eher wohl Wallachbissigkeit verteidigen. Witcher... NEIN SKYRIM! Playstation... NEIN XBOX! Fifa... NEIN PES! Deine Mudda... NEIN DEINE! - Anthropologisch ist das schwer interessant! Ganz ähnliche Millieus - junge Männer mit starker Fixierung auf ein Imaginarium - haben in Europa vor ein paar hundert Jahren statt Flamewars Glaubenskriege produziert.)

Ad rem: der Witcher ist das bislang am besten inszenierte Open-World-Spiel, da beißt die Maus keinen Faden ab. Allenfalls GTA V kommt an diese Klasse heran, bedient aber natürlich ein ganz anderes Subgenre. - Skyrim stinkt in puncto Story, Inszenierung, Gaubwürdigkeit der Welt, Figuren etc. pp. im Vergleich vollkommen ab - war aber für mich persönlich aufgrund der Einbindung in die Elder-Scrolls-Lore, aufgrund der Ego-Perspektive und aufgrund der Formbarkeit des eigenen Chars dennoch immersiver. Ich habe beide Spiele geliebt. Bin mal gespannt, ob Fallout 4 ein paar Lehren aus dem Erfolg des Hexers gezogen hat (glaube dies aber aufgrund der parallelen Entwicklungszeit nicht).

Die DLCs für den guten Geralt sind für mich trotzdem eher so mittelmäßig interessant. Das Spiel hab` ich durch, die Story ist erlebt - sich jetzt noch mal für eine `rangeklatschte Fortsetzungsgeschichte in die Welt hineinbegeben? Schau`n mer mal.
WulleBulle
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von WulleBulle »

@andymk

Das glaube ich Dir voll und ganz. Wie gesagt...Setting, Technik und ganz bestimmt die Spielinhalte sind hervorragend aufgebaut. Ich kann halt mit dem Helden nichts anfangen und da hört es bei mir auch schon wieder auf.

Dennoch habe ich mir vorgenommen, irgendwann mal, wenn wieder einer der legendären XY-Sales stattfindet, das Komplettpaket für, sagen wir mal, 15 EUR zu kaufen. Vielleicht auch 20 EUR....wer Weiß.
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breakibuu
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von breakibuu »

andymk hat geschrieben:Bin mal gespannt, ob Fallout 4 ein paar Lehren aus dem Erfolg des Hexers gezogen hat (glaube dies aber aufgrund der parallelen Entwicklungszeit nicht).
Also imo hat Bethesda bei Fallout 3 schon bewiesen, dass die mehr können als bei Skyrim.
Was Skyrim gekillt hat, war doch einfach die mangelnde Abwechselung. Egal wo ich bin auf der Map, es ist immer das Gleiche. Die immer gleichen Gegner, die den immer gleichen unnötigen Schund droppen. Und am Ende einer jeden Quest steht ein immer gleich aussehender Dungeon voller Draugr, an dessen Ende eine Abkürzung zurück zum Ausgang ist. Bei Elder Scrolls gibt es einfach keine Progression. Die Gegner leveln mit, es gibt viel zu wenig Ausrüstung und es interessiert niemanden, ob ich gleichzeitig Dragonborn, Archmage, Anführerin der Gefährten und als gefährlichste Assassine den Kaiser der Römer getötet hab - in irgendnem 3 Häuser Dorf sitzt nen Jarl, der mich erstmal nen dummen Helm vom anderen Ende der Welt holen lässt, damit ich meinen Wert beweisen kann.

Bei Fallout existieren diese Logiklöcher glücklicherweise nicht, bzw. stören nicht im selben Ausmaß. Ich hatte nie das Gefühl, in jeder neuen Ortschaft wieder bei 0 anzufangen - bzw. Region für Region abzuarbeiten. Und im Gegensatz zu Skyrim gabs in Fallout sogar was cooles zu entdecken. Bei Skyrim findet man alles 5 Meter ne dumme Höhle oder eines von 600 optisch völlig gleichen Gräbern. In Fallout hingegen wandert man durch die Pampa, stundenlang, und findet nichts. Hier mal Müll, da nen kaputtes Haus. Bis man plötzlich vor nem Vault steht. Und jeder davon hat seine eigene kleine Geschichte.

Wenn Bethesda einfach nur den Weg von Fallout 3 weitergeht, seh ich da eigentlich keinen Grund zu Sorge.
m85nrw
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von m85nrw »

Raksoris hat geschrieben:
BalphemorVonPunin hat geschrieben:Witcher3 war atemberaubend in der Inszenierung der kleinen, ruhigen Momente. Die Nebenmissionen waren auch durch die cineastische Darstellung der Gesprächspartner sehr sehr gut. Die Hauptstory und das leere Drumherum (von den 238i284595454*23034 Ausrüstungsmissionen fang ich nicht erst an) war aber genauso scheiße/großartig wie in allen Open-World-RPG. Da wurde das Rad entgegen vollmundiger Ankündigugn nicht neu erfunden und: ich bleib dabei - Skyrim fand ich da sogar atmosphärischer und vor allem EPISCHER
Geh weiter 30 Tränke schlucken während der Drache(von denen es ja dutzende gibt, die sich in beinahe Nichts unterscheiden ) Feuer auf dich spuckt und du einfach nur die linke Maustatse drückst um in diesem epischen Kampf zu gewinnen :lol:
Dann kannst ja in die größte Stadt von Skyrim aufbrechen, die mit sage und schreibe 10 Häusern und 30 NPCS aufwarten kann. Vielleicht hast du ja auch noch Lust in einen Dungeon zu gehen, der wie jeder andere Dungeon gleich aufgebaut ist, gleiche Assets besitzt um gegen immer die selben Draugr zu kämpfen, um wieder das epische Gefühl zu bekommen.

So zum Thema: Ich habe es immer noch nicht durchgespielt ich glaube aber das ich nahe dran bin, die Erweiterung kaufe ich mir dann natürlich auch :)
Wenn du das Gefühl hast, dass das Spiel storyseitig nun richtig los geht, bist du fast durch. Was habt ihr denn alles für Spiele gespielt um dieses Spiel dermaßen hoch zu loben? Gefühlte 3/4 des Spiels drehen sich darum Ciri zu finden.

Die Wilde Jagd, die angeblich das Land überfallen hat, findet man sehr selten in kleinen Grüppchen.

Aber als wäre der schwache Story Schwerpunkt nicht schon genug, kommen auch noch gravierende Probleme bei der Kollisionsabfrage und anderen technischen Punkten hinzu. Da wird schon mal Schaden angerichtet, den man aufgrund der grausigen Kollisionsabfrage nicht spüren kann.

Gefühlt hatte ich den eigentlichen Konflikt mit Wasserleichen, Banditen und Wölfen. Alle anderen an zwei Händen abzählbaren Gegnertypen kamen nur vereinzelt vor.

Wer hier vom Spiel des Jahrzehnts spricht, hat schlicht und einfach das meiste an Spielen verpasst oder nur einen geringen Anspruch an Spiele.
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Balla-Balla
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von Balla-Balla »

andymk hat geschrieben:(Gamer sind doch immer wieder lustig. Junge Männer, die ihr persönliches imaginäres Spielzeug für das unanstreitbar Beste halten und es gegen jede Form von ähnlichem Produkt mit enormer Stuten... na, eher wohl Wallachbissigkeit verteidigen. Witcher... NEIN SKYRIM! Playstation... NEIN XBOX! Fifa... NEIN PES! Deine Mudda... NEIN DEINE! - Anthropologisch ist das schwer interessant! Ganz ähnliche Millieus - junge Männer mit starker Fixierung auf ein Imaginarium - haben in Europa vor ein paar hundert Jahren statt Flamewars Glaubenskriege produziert.)

Ad rem: der Witcher ist das bislang am besten inszenierte Open-World-Spiel, da beißt die Maus keinen Faden ab. ....
Wow, selten so schön gesehen, wie man sich nach so einem Intro sofort selbst widerspricht. Respekt.
habib84
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von habib84 »

Stimmt. Hoffentlich geht Beth bei CD Projekt in die Lehre und entfernt jegliches glaubwürdiges NPC-Verhalten oder ersetzt die Erkundung durch das Abgrasen von Monsternestern und Schatztruhen :wink: Ist schließlich nur Platz für ein RPG im Regal.
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StandAloneComplex
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von StandAloneComplex »

andymk hat geschrieben: - Anthropologisch ist das schwer interessant!
Findest du?
Ich finds ziemlich... langweilig. Und ich finde, das ist keine gamer-spezifische Sache ("Gamer" sind meiner Meinung nach nicht einmal eine homogene Gruppe, die sich kategorisieren ließe). Bayern-Fans : BVB-Fans, Audi-Fahrer : BMW-Fahrer, iPhone : Galaxy. Überall existieren diese Glaubenskriege; vor allem in der Anonymität von Internetforen und Kommentarspalten arten diese aus. Nichts besonderes.

- Skyrim stinkt in puncto Story, Inszenierung, Gaubwürdigkeit der Welt, Figuren etc. pp. im Vergleich vollkommen ab - war aber für mich persönlich aufgrund der Einbindung in die Elder-Scrolls-Lore, aufgrund der Ego-Perspektive und aufgrund der Formbarkeit des eigenen Chars dennoch immersiver.
Ging mir persönlich genauso.
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MSentis
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von MSentis »

m85nrw hat geschrieben:Gefühlt hatte ich den eigentlichen Konflikt mit Wasserleichen, Banditen und Wölfen. Alle anderen an zwei Händen abzählbaren Gegnertypen kamen nur vereinzelt vor.

Wer hier vom Spiel des Jahrzehnts spricht, hat schlicht und einfach das meiste an Spielen verpasst oder nur einen geringen Anspruch an Spiele.
Danke, genau so geht es mir auch.
An jeder Ecke Banditen und Wölfe. und geht man in die Nähe von Wasser, weiß man auch, was einen erwartet. Die Quests sind vorhersehbar:
Spoiler
Show
Erstes Treffen mit Triss - schon als sie den Kerl nach den magischen Zutaten fragte, war klar das man die jetzt beschaffen darf. Oder die Plakate von Frau und Tochter des Bloody Baron - ja, die darf man dann wohl auch suchen.
Contracts laufen nach Schema F ab: Zum Brett, Contract sammeln, mit dem Auftraggeber reden, Witcher Senses anschmeißen, Ziel umnieten, looten und zurück.
Kämpfe? Pff... zweimal angreifen, dodgen, zweimal angreifen, dodgen... ad nauseum. Eventuell mal ein Sign, aber wirklich nötig ist das auch nicht.

Keine Frage, das Spiel sieht gut aus, und es macht auch Spaß, insb. unter dem Aspekt das in letzter Zeit irgendwie nur Schrott released wird. Aber als Messias der Spielewelt würde ich das nicht feiern. Und erst Recht nicht als Spiel des Jahrzehnts, auch weil es bis zum Ende des Jahrzehnts noch ein paar Jahre sind.

Oder es liegt einfach daran, dass man alt genug ist um sagen zu können: hab ich alles schon mal gesehen. Und die jüngeren Spieler haben einfach nicht die alten Spiele gespielt. Was ja nicht schlimm ist. Aber für mich heißt das, dass Witcher 3 nicht das beste Spiel ist, sondern nur gut. Geschmäcker und Anspruch sind ja zum Glück verschieden.

Ich bin auf FO4 gespannt. Fand die Atmosphäre von FO3 gut, aber auch hier gab es mMn eklatante Schwächen, aber trotzdem ein gutes Spiel. Wenn FO4 da ran kommt, bin ich zufrieden.
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chrisspeed
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von chrisspeed »

andymk hat geschrieben:(Gamer sind doch immer wieder lustig. Junge Männer, die ihr persönliches imaginäres Spielzeug für das unanstreitbar Beste halten und es gegen jede Form von ähnlichem Produkt mit enormer Stuten

Ad rem: der Witcher ist das bislang am besten inszenierte Open-World-Spiel, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Du bist der Lacher des Tages...Glückwunsch!
andymk
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von andymk »

Balla-Balla hat geschrieben:
andymk hat geschrieben:....
Wow, selten so schön gesehen, wie man sich nach so einem Intro sofort selbst widerspricht. Respekt.
Wenn man nur erste Sätze liest, erschließt sich einem so mancher Sinn nicht. :wink:
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chrisspeed
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von chrisspeed »

andymk hat geschrieben:
Balla-Balla hat geschrieben:
andymk hat geschrieben:....
Wow, selten so schön gesehen, wie man sich nach so einem Intro sofort selbst widerspricht. Respekt.
Wenn man nur erste Sätze liest, erschließt sich einem so mancher Sinn nicht. :wink:
Du widersprichst mit allen Sätzen des zweiten Absatzes deinen kompletten ersten Absatz. Sieh es ein, du hast Mist geschrieben und versuchst dich jetzt raus zu winden :wink:
Caparino
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von Caparino »

Beim Kampfsystem nehmen sich beide nun wirklich nichts.

Skyrim ist Hölzern und ohne Dynamik.
Witcher3 leidet an ewig gleichen Kampfabläufen, die Ausweichrolle wurde nur durch Seitwärtsschritt ersetzt und zieht die Kämpfe nicht mehr ewig in die länge.

Beide Spiele Gewinnen da kein Preis.

Beim Weltdesign finde ich beide ihre stärken und schwächen. Skyrim bekommt das bessere "episch" Feeling durch Berge und Wolken besser hin während die Städte und Dörfer eher ein Witz sind. Witchers Dörfer finde ich auch nur so lala aber die Städte sind wirklich Atemberaubend. Generell fand ich die Anzahl der Dörfer in beiden Spielen zu hoch und haben nur "Wegpunkt" Charakter. Das Problem mit dne Höhlen in Skyrim liegt in ihrer Masse. Man kann ja keine 50m laufen ohne ins nächste Loch zu fallen.
Marobod
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von Marobod »

hab bei Skyrim ene unzaehlige Anzahl an Mods drauf, darunter auch einige, die die Staedte ziemlich gut erweitern um Haewuser und Personen, damit sehen die Staedte zwar immernoch sehr klein aus im Vergleich zu Witcher 3 aber es wirkt dann schon besser . Zumal ich den Kompaß abgeschalten habe, das einzige was der dort anzeigt sind die Himmelsrichtungen. Es gibt auch einige NPC Mods wie interesting NPCs welche neue Dialoge einfuegen ebenso kleine Gespraeche uner NPCs fuer das vorbei Schreiten.

Beim Witcher habe ich ebenfalls die Minimap soweit reduziert wie es geht, auch die healthbars habe ich in beiden Spielen deaktiviert, ich erkunde lieber selbst und ueberseh etwas beim ersten Mal, wenn ich dann mal irgendwann drueber stolper ist das besser. Habe in Skyrim einige Hoehlen und Dungeons erst beim 10ten vorbeigehen entdeckt ,weil ich irgendwas anderes gesucht habe .

Finde beide Spiele großartig, und vergleichbar sind sie nur an ein paar wenigen Punkten. NPC Verhalten ist abseits der Quests bei beiden Spielen fast gleich, bei witcher 3 sind die Hauptquest und Nebenquest aber Dialogtechnisch sehr gut inszeniert. Dafuer hat man in Skyrim auch viel zu tun und gleichzeitig kann man sich auch noch aheuslich niederlassen, campen etc, das gefaellt mir halt auch sehr , die Magie und andere Moeglichkeiten erhoehen das Spielerlebnis, Crafting, also Mechanisch ist das Spiel schon sehr gut, Witchers Craftingsystem ist plausibel, da man nicht alles alleine kann.

Die Liste ginge unendlich weiter, ich finde beide Spiele großartig und spiele sie nachwievor abwechselnd.
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Hokurn
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von Hokurn »

andymk hat geschrieben:(Gamer sind doch immer wieder lustig. Junge Männer, die ihr persönliches imaginäres Spielzeug für das unanstreitbar Beste halten und es gegen jede Form von ähnlichem Produkt mit enormer Stuten... na, eher wohl Wallachbissigkeit verteidigen. Witcher... NEIN SKYRIM! Playstation... NEIN XBOX! Fifa... NEIN PES! Deine Mudda... NEIN DEINE! - Anthropologisch ist das schwer interessant! Ganz ähnliche Millieus - junge Männer mit starker Fixierung auf ein Imaginarium - haben in Europa vor ein paar hundert Jahren statt Flamewars Glaubenskriege produziert.)
Stimmt jedes mal geht das von vorn los... Es gibt einfach Marken die haben ne sehr überzeugte Fan Base. The Witcher ist in die Gruppe jetzt reingestoßen. Im Jahr von Skyrim ist ja auch Dark Souls erschienen und es gab die gleichen Diskussionen...

Zum Skyrim / Witcher Vergleich kann ich nicht so viel sagen, da ich den Witcher noch nicht gespielt habe. Skyrim hatte für mich das Problem, dass mir das Gameplay keinen Spaß gemacht hat. Die Kämpfe waren nicht wirklich der Knaller. Auch war ich von den Höhlen recht gelangweilt und die Story hat einen immer eher von A nach B geschickt ohne wirklich etwas zu inszenieren. Jedes Mal wenn man die Story verfolgt hatte wirkte die Welt iwie "kalt gestellt" als ob es von einander getrennt ist, weil die meiste Zeit die Story ja auch meistens in Höhlen statt findet.
GTA 5 hat dies tatsächlich besser gelöst... Und wenn man weiter zurück geht ist inFamous 2 (den Vorgänger kenne ich net) ebenfalls ein super Beispiel für die Verbindung zwischen Story und offener Welt.
AC weicht da leider auch ziemlich oft auf "Level" innerhalb einer offenen Welt aus. z.B. das Colosseum.
Naja der Witcher 3 und Fallout 4 werden hier wohl ein ganz heißes Rennen fahren. Ich warte auf Just Cause 3 und rechne da mit dem meisten Spaß und der spektakulärsten Open World. Die anderen beiden kommen mir wohl mal billig ins Haus. ;)
Fargard
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von Fargard »

Das Spiel war groß und gut gemacht, aber als "Rollenspiel" ausbaufähig.
In den Dialogen war oft nicht klar, was eine Entscheidung genau nun für eine Intention hat, besonders arg hat man das ja bereits bei Triss verkackt, aber nicht nur da.

Open World...war open, aber jetzt auch nicht so unfassbar spannend abseits der Storywege.
Gutes spiel, aber jetzt auch nicht dieses OH GOTT SPIEL DER DEKADE ICH SPRITZE AB VOR FREUDE für das es einen im Internet verkauft wird.