Das Beste in Europa oder weltweit ist vermutlich eh schwer zu bestimmen, aber offenbar ist es trotzdem ziemlich gut.Usul hat geschrieben: Der Welt-Artikel basiert auf dem EHCI 2013 Bericht... in der 2014er Ausgabe ist Deutschland noch mal 2 Plätze schlechter. Im Übrigen geht aus dem Bericht eben nicht hervor, daß das System in Deutschland das beste in Europa ist.
Gaming-Aid e.V. ruft gemeinsam mit den Verbänden BIU und GAME zur Flüchtlingshilfe auf
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- Boesor
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Re: Gaming-Aid e.V. ruft gemeinsam mit den Verbänden BIU und GAME zur Flüchtlingshilfe auf
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Re: Gaming-Aid e.V. ruft gemeinsam mit den Verbänden BIU und GAME zur Flüchtlingshilfe auf
Klar ist es "ziemlich gut", aber die Aussage, auf die ich eingegangen war, lautete: "Unser Gesundheitssystem ist mitunter das beste innerhalb Europas, nicht zuletzt dank des Sozialversicherungssystems."Boesor hat geschrieben:Das Beste in Europa oder weltweit ist vermutlich eh schwer zu bestimmen, aber offenbar ist es trotzdem ziemlich gut.
Und das kann man meines Erachtens nicht wirklich behaupten.
Abgesehen davon ist das Entscheidende meiner Ansicht nach, daß die Schwächen des Gesundheitssystems eben nicht durch einfaches Herumfummeln an kleineren Stellschrauben behoben werden können - und das einzige Mal, daß das mal thematisiert wurde, war eben die Diskussion um die Bürgerversicherung... die vom Volk keine Mehrheit erhielt.
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Re: Gaming-Aid e.V. ruft gemeinsam mit den Verbänden BIU und GAME zur Flüchtlingshilfe auf
Lt. der Studie von 2013 müsste man ja offenbar die Anzahl der Kliniken verringern bzw. diese mehr spezialisieren. das zumindest wird bei uns in der region gemacht.Usul hat geschrieben:
Abgesehen davon ist das Entscheidende meiner Ansicht nach, daß die Schwächen des Gesundheitssystems eben nicht durch einfaches Herumfummeln an kleineren Stellschrauben behoben werden können - und das einzige Mal, daß das mal thematisiert wurde, war eben die Diskussion um die Bürgerversicherung... die vom Volk keine Mehrheit erhielt.
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AtzenMiro
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Re: Gaming-Aid e.V. ruft gemeinsam mit den Verbänden BIU und GAME zur Flüchtlingshilfe auf
Allgemein ist der Begriff "stolz" nicht negativ behaftet. Du kannst zum Beispiel auf deine persönliche Leistung, sei es im privaten oder beruflichen Bereich, sehr wohl stolz sein, ohne dass man dagegen Einwände haben kann. Aber sowas wie "Landerstolz" oder auch "Vaterlandstolz", bei dem man stolz auf etwas ist, an dem man nicht aktiv mitgewirkt hat, a) entwertet das Wort "Stolz" und b) wird es nur zu gerne für nationalistische Propaganda (auch in Deutschland) nur zu oft missbraucht.Boesor hat geschrieben:Wenn der Begriff "Stolz" so negativ behaftet ist verwende doch "zufrieden"Usul hat geschrieben:Man kann stolz sein auf was man will... auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, wie man auf etwas stolz sein kann, woran man nicht selbst aktiv mitgewirkt hat. Aber egal.James Dean hat geschrieben:Unser Gesundheitssystem ist mitunter das beste innerhalb Europas, nicht zuletzt dank des Sozialversicherungssystems.
ich glaube wir können mit vielen Dingen in Deutschland zufrieden sein, andere sind allerdings zu verbessern.
- Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Gaming-Aid e.V. ruft gemeinsam mit den Verbänden BIU und GAME zur Flüchtlingshilfe auf
Ja, das propagandistische Teasern von Nationalstolz ist natürlich ein großer emotionaler Köder. Beim Wort Stolz schwingt dann eben immer gleich das ganze Pathos der jeweiligen National-Erzählung mit. Zudem muss man fragen, ob das tatsächlich ehrlich empfundener Stolz sein soll, oder die Bekundung von Stolz auf ein nationalstaatliches Großgebilde nicht viel eher eine bloß antrainierte, kollektive und gewissermaßen rituelle Symbolhandlung ist. Aus meiner Erfahrung bringt hier ein Diskutieren über Begrifflichkeiten aber nicht sehr viel, da es sehr schnell in die Richtung abdriftet, „nicht-stolzen“ Mitbürgern eine Art duckmäuserische und steife Political Correctness anzudichten, während man auf der anderen „Seite“ gerne Patrioten mit (exklusiven) Nationalisten gleichsetzt. Letztendlich ist es ja auch sekundär, wie man nun sein Zusammengehörigkeitsgefühl nach innen emotional ausdrücken mag, sondern vielmehr, wie scharf und feindlich (bzw. häufig ängstlich) man sich nach außen abgrenzt. Das kann, muss aber nicht, Hand in Hand gehen.AtzenMiro hat geschrieben:Allgemein ist der Begriff "stolz" nicht negativ behaftet. Du kannst zum Beispiel auf deine persönliche Leistung, sei es im privaten oder beruflichen Bereich, sehr wohl stolz sein, ohne dass man dagegen Einwände haben kann. Aber sowas wie "Landerstolz" oder auch "Vaterlandstolz", bei dem man stolz auf etwas ist, an dem man nicht aktiv mitgewirkt hat, a) entwertet das Wort "Stolz" und b) wird es nur zu gerne für nationalistische Propaganda (auch in Deutschland) nur zu oft missbraucht.
