Es ist weder die deutsche Regierung, noch das deutsche Volk, dass diese Märchen verbreitet. Im Gegenteil, es wird derzeit sehr aktiv daran gearbeitet, diese falschen Vorstellungen zu entkräften, wo es nur geht, aber es ist eben auch ein Kampf gegen Windmühlen, da sich kriminelle Organisationen nicht so leicht schnappen lassen und die sind in den jeweiligen Ländern vor Ort, an der Basis, können also gezielt Einfluss nehmen und Unwahrheiten streuen.Pass it on hat geschrieben:Dann sollte man den Leuten aber unbedingt reinen Wein einschenken. Allen voran der Teflonanzug. Hier fliesst nicht Milch und Honig. Langwieriger Asylprozess, dank überforderter Verwaltung, Umhergekutsche im Land in überfüllte Auffanglager, Zeltstädte, kleines Taschengeld. Dann kommt es auch nicht zu Irritationen nach der Ankunft. Es rumort jetzt schon überall an der Basis. Die Leute wollen nicht aussteigen, da keine Wohnung und die Einrichtung in der Pampa etc. Da hätten sich viele sich sicherlich nicht maßlos verschuldet, um hierher zu kommen. Die Schleusser fordern dann ihren Tribut. Das Ende vom Lied dürfte bekannt sein.
Dass Deutschland bzw. ganz Europa in seiner Asylpolitik vollkommen überfordert ist, steht auf einem anderen Blatt, ist aber auch eigentlich nicht weiter verwunderlich. Kein Land der Welt war jemals auf Völkerwanderungen bzw. Migrationen dieser Größenordnung vorbereitet und kein Land wird es jemals sein. Eben weil es in Rechtsstaaten einen ungeheuer großen bürokratischen Aufwand bedeutet, der auch nur teilweise reduzierbar ist, wenn man sich auch nur halbwegs an geltende Rechte und Konventionen halten will und weil kein Land der Welt rein prophylaktisch die infrastrukturellen und organisatorischen Voraussetzungen schaffen kann, um sowas zu bewältigen. Der Kostenfaktor, um einen solchen Apparat "auf Verdacht" am Laufen zu halten, wäre nicht tragbar.
