Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

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Kajetan
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Kajetan »

Flextastic hat geschrieben:linkes lager der cdu? wer? kein einziger der gründungsmitglieder.
Das habe ich mich auch gerade gefragt. Die AFD war eine Reaktion auf den seit Jahren anhaltenden "Links"-Kurs der CDU, wo enttäuschte Ex-CDU-Wähler glaubten endlich wieder eine konservative Heimat gefunden zu haben. Wo man die gute, alte Adenauer-West-BRD rekonstituieren wollte. So mit EWG und ohne all diesen Umwelt/Frauen/Euro-Quark.

Die HerzJesu-Sozialisten vom Blüm haben mit der AFD nun wirklich gar nichts zu tun.
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Arkatrex
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Arkatrex »

Also, ich habe den Thread nur bis zur Hälfte gelesen und den Rest übersprungen, deswegen nur meine Meinung dazu:

Ich mache meine Stimme mittlerweile ungültig (und werfe sie in die Wahlurne) weil ich keinem Karnevalsverein der sich derzeit zur Wahl stellt zutraue irgendetwas zu ändern.

Es ist vollkommen egal wer in den letzten 20 Jahren (Edit: vielleicht sogar länger) an der Macht war, die erst völlig gegensätzliche Politik ist dann einfach weiterverfolgt worden.

Frau Merkel macht mich in den Medien eher wahnsinnig mit diesen ständigen dämlichen Floskeln. Ich kann sie echt nicht mehr reden hören.

Volker Pispers Vergleich mit einem Hund (war's ne Bulldogge? Ich weiß nich mehr) war für mich mehr als treffend.
In meinen Augen ist die derzeitige Regierung vollkommen handlungsunfähig.

In den letzten Jahrzehnten sind viele notwendige Dinge versäumt worden die Deutschland jetzt das Genick brechen.

Das fängt in unserer wundervollen Demokratie damit an das sich nichts zum positiven wendet was den Durchschnittsbürger angeht.

Bei Diäten sind sich sofort immer alle einig. Dringende Sozialreformen werden immer weiter auf die lange Bank geschoben.

Beim Flüchtlingsthema reagiere ich mittlerweile mehr als gereizt. Wo sollen die denn bitte alle hin? Die EU bewegt sich keinen Millimeter, UK hält sich die Weste sauber und die Ankunftsländer (Italien, Griechenland, Frankreich etc.) japsen nach Luft und sind hilflos.

Die Kriminalitätsrate steigt ins Unermessliche, aber es werden weder Stellen bei der Polizei, noch bei den Behörden aufgebaut, im Gegenteil werden Kräfte extrem abgebaut. (Edit: Gutes Beispiel der Drogenhandel in Berlin (z.B. in den Parks). Der Rechtsapparat ist wehrlos, die gleichen Dealer stehen am nächsten Tag wieder da. Respekt für diese Leistung!)

Stattdessen "besucht" Frau Merkel Duisburg Marxloh um sich in einem verbunkerten Hotel ausgewählten *hust* Bürgern zu "stellen". Was für ein Witz *FingerZuEinerRauteGekrümmt*. Ich wäre jedenfalls gerne am Phrasenschwein beteiligt. Spare ich mir meine Arbeit.

Die Wohlhabenden sorgen mit einfachsten rechtlichen Mitteln dafür das bloß keine Flüchtlinge in deren Nähe untergebracht werden. Alle anderen Orte werden niedergebrannt.

Die Ursache dafür hat die Regierung niemals bekämpft. Und um es mal zu betonen:

Nicht jeder der damals bei Pegida eingestiegen ist, hatte rechtes Gedankengut. Dies mag später passiert sein, ohne Zweifel, aber nicht zu Beginn. Dort waren auch viele Menschen die einfach nur Sorgen und Ängste haben (dazu kommt noch so ein Irrsinn wie die Idee der Umbenennung von Sankt Martin in Sonne Mond und Sterne Fest, oder die vollständige Abschaffung von typisch deutschem Essen in Kita's usw.).

Bereits dort hätte die Regierung Defizite sehen und angehen müssen. Nichts ist passiert außer Geschwafel.
Das spielt den Rechtsextremisten doch pur in die Hände.

Wie hat Hitler denn damals die Menschen geködert? Genau so. Dieses Land lernt nicht aus den Fehlern vergangener Tage. Aber das ist selbstverständlich nur meine Meinung und die, so räume ich ein, muss nicht zwangsläufig fehlerlos sein.

Was die "Lügenpresse" angeht, so versuche ich mir nach Möglichkeit alle Informationen nicht gerade von den typischen Zeitungen zu holen, jedenfalls nicht die, die mich interessieren. Das Internet bietet viel mehr und nähere Informationen (die man natürlich recherchieren und trotzdem mit Vorsicht genießen sollte) als es der möglicherweise gesteuerte öffentlich-mediale (und damit meine ich auch die Zeitungsclans) Apparat je könnte.

Aber: Das muss man eben selber in mühsamer Kleinarbeit machen.

Um doch noch etwas zum Videospiel beizutragen:
Tolles Spiel und interessante Statistik. Jedoch wie bereits geschrieben wurde, aufgrund von eventuellen spielerischen Einbußen nicht faktisch verwertbar.

Genug geschrieben ;-) Gute Nacht zusammen!
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Kajetan
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Kajetan »

Arkatrex hat geschrieben: ...
Merkel macht nur das, was ihr politischer Ziehvater Helmut Kohl vorgemacht hat. Wenn es um Themen geht, die in der Bevölkerung umstritten sind ... nichts!

Kohl hat während seiner Kanzlerschaft alles getan, um die demographische Entwicklung nicht zu thematisieren. Kohl hat alles getan, um den deutschen Wähler in der Illusion zu belassen, Deutschland wäre kein Einwanderungsland. Kohl hat aktiv dafür gesorgt, dass es in Deutschland nie zu einer konstruktiven politischen Diskussion darüber kommt, wie man Einwanderung gestalten möchte. Weil Kohl wusste, dass der erste, der mit diesem Thema anfängt, die nächste Wahl verlieren wird. Weil die Deutschen keine Lust hatten sich darüber zu unterhalten, wie man Einwanderung gestalten kann. Weil ... muss man dann vielleicht von seinem Wohlstand was abgeben? An Fremde? Mit anderer Hautfarbe und Sprache? Oh Gott!!!! Also lieber nichts tun, anstatt vernünftige Lösungen zu finden.

So wie Oskar Lafontaine bei der Bundestagswahl 1990 gewaltig auf die Fresse gefallen ist, weil er den Fehler machte die Deutschen in ihrer Vereinigungsbesoffenheit darauf hinzuweisen, dass überhaupt nicht geklärt ist, wie man das alles eigentlich finanzieren soll und dass es teuer wird. Kohl hat dann einfach stillschweigend die Rentenkassen geplündert und einen Generationenvertrag aufgekündigt. Anstatt dass eine politische Diskussion darüber stattfinden konnte, wie man die Wiedervereinigung zum Wohle aller Beteiligten am Besten stemmen kann.

So lief und läuft Politik in der BRD. Bloß nicht den Wähler aufwecken, ihn bloß nicht mit ungewisser Zukunft Angst einjagen. Die Politik hat aus gutem Grund nichts getan und der Wähler hat die Politik dafür belohnt so zu tun, als ob alles in Ordnung wäre. Weil der Wähler keine Lust hatte sich mit der unangenehmen Wirklichkeit zu beschäftigen. Wenn Du schon sauer auf jemanden sein willst ... sei auf die Wähler sauer!
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Arkatrex
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Arkatrex »

Kajetan hat geschrieben:
Arkatrex hat geschrieben: ...
...
Auch wenn das vielleicht nicht so rüber gekommen ist, so bin ich sauer auf die Wähler, da hast Du Recht. Es wird zum Teil gewählt was "eben immer gewählt wird". Oder eben die Fraktion bei der man Mitglied ist. So eine Mitgliedschaft übernimmt offenbar automatisch das Hinterfragen und Gewissen des Mitglieds. Die Partei wirds schon richten.

Und wie man beim Thema E10 damals gesehen hat, wenn die Regierungen etwas durchdrücken wollen tun sie es einfach. Egal wie groß der Widerstand ist.

Wenn jemand aus der Reihe tanzt und etwas abseits der üblichen eingeschlafenen Politik machen möchte, oder schlichtweg Kritik an der eigenen Partei übt, wird man direkt mundtot gemacht. Hört sich nach Stammtisch an, aber die Vergangenheit hat schon gezeigt das Veränderung in der Politik wohl unerwünscht ist.
Freakstyles
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Freakstyles »

Also ich bin sauer auf Medien und Politik, der Wähler ist nunmal unterschiedlich stark beleuchtet, Tante Emma aus dem 300 Menschen großen Dorf bei Niedersachsen verlässt sich halt darauf was die größten Medien/Nachrichtenportale einem erzählen. Das funktioniert in diesem Dorf schon seit 500 Jahren so.

Was ich damit sagen will, der Bildungsauftrag liegt nunmal nicht alleine bei dem Bürger und manche Menschen die damit nichts am Hut haben müssen sich wenigstens darauf verlassen können was einem die großen Fernseh und Nachrichtensender mitteilen. Genau dort wird man aber aktuell so abgerichtet, dass man zu der Politik überhaupt nichts zu sagen hat oder den typischen Bild Stammtischtalk verbeitet. Das ist für mich die Kernursache! Man kann nicht von jemand ungebildetem erwarten das er plötzlich über Nacht (mit all seinen Lebens- und Erfahrungswerten) zu einem anderem Menschen wird. Gerade viele alte Menschen fallen genau in dieses Bild. Und das ist die größte Wählerschaft.

Kajetan hat geschrieben:Die AFD war eine Reaktion auf den seit Jahren anhaltenden "Links"-Kurs der CDU,
CDU mit seit Jahren anhaltendem Links Kurs ^^ ?! Das muss ich wohl verpasst haben. Jede Partei bedient sich linker Themen um sich beim Volk beliebt zu machen, nur bei der CDU wurden diese Themen selten so umgesetzt wie es dem Bürger angepriesen wurde. CDU ist sowieso ne Lachnummer, wat sind die jetzt eigentlich? Rechts, christlich demokratisch, neoliberal? Letzteres wohl am ehesten. Den ihre christliche Art muss man wohl Neochristlich nennen, denn Christen verstehen glaube ich etwas anderes unter vernünftigem Umgang mit Ihren Mitmenschen.
Zuletzt geändert von Freakstyles am 31.08.2015 13:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Kajetan
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Kajetan »

Freakstyles hat geschrieben:Man kann nicht von jemand ungebildetem erwarten das er plötzlich über Nacht (mit all seinen Lebens- und Erfahrungswerten) zu einem anderem Menschen wird.
Richtig. Daran können "die Medien" aber auch nichts ändern. Hier muss bereits in der Schule eine Erziehung in Sachen Medienkompetenz stattfinden.
Gerade viele alte Menschen fallen genau in dieses Bild. Und das ist die größte Wählerschaft.
Nein. Und nein.
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Freakstyles »

Doch und doch. Was glaubst Du denn wer die größe Wählerschaft ist? Von den 40% die noch nur Wahl gehen!?

Und die Medien könnten da durchaus etwas daran ändern. ARD und ZDF erfüllen nur Ihren Bildungsauftrag sehr sehr schlecht. Kritische Themen oder Dokumentationen laufen oft erst nach 22 Uhr. Sonst is da den ganzen Tag über Backe Backe Kuchen angesagt. Und die wichtigen Sendeplätze, was auch viele Menschen gucken, ARD Brennpunkt und diverse Sonntagsmagazine, diese triefen vor Neoliberaler Agenda. Merkels Sommerständchen sind auch immer besonders bildend mit diesen Lämmchen ähnlichen RTL Reportern die nicht mal ansatzweise wissen was sie an der Merkel nun kritisieren sollten. Was gucken die alten Menschen denn im Fernsehen? ARD, ZDF, RTL und SAT1. Manch einer verirrt sich sogar mal auf sinnvolle Sender wie WDR. Also für mich hängt das alles sehr eng beisammen wieso hier noch so viele Menschen schlafen, das ist nicht nur die Schuld von denen selbst. Gibt numal gutgläubige Menschen und die werden ausgenutzt.
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Kajetan »

Freakstyles hat geschrieben:Kritische Themen oder Dokumentationen laufen oft erst nach 22 Uhr. Sonst is da den ganzen Tag über Backe Backe Kuchen angesagt.
Weil die meisten Menschen keinen Bock haben sich Sendungen zu politischen, gesellschaftlichen Themen anzuschauen. Und mit Zwang erreichst Du nichts, Du treibst sie noch mehr weg.
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von chrische5 »

hallo

vielleicht gilt es auch mal festzuhalten, dass in den letzten jahrzehnten anscheinend nicht all zu viel falsch gemacht wurde, wenn man sich das durchschnittsniveau in dtl mal anschaut. ich habe eher das gefühl, dass die meisten menschen im grunde ziemlich zufrieden sind und es sich eingerichtet haben. deswegen gehen sie nicht zur wahl.

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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von ZackeZells »

Weswegen wird von Wählern immer nach neuerungen geschrien? Wenn keine Neuerungen kommen wird der aktuellen Regierung das regieren abgestritten.
Was macht Merkel falsch?
Man sollte eher erwähnen was sie richtig macht um unseren Status Quo zu halten, oder ergeht es irgendjmd. in der Ära Merkel um so viel schlechter als in der Ära Schröder?
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Kajetan »

ZackeZells hat geschrieben: Man sollte eher erwähnen was sie richtig macht um unseren Status Quo zu halten, oder ergeht es irgendjmd. in der Ära Merkel um so viel schlechter als in der Ära Schröder?
Und das ist ein weiteres Problem mit vielen Wählern. Sie können das Leben nur in dem Ausschnitt wahrnehmen, dessen Grenze von ihrer eigenen Nasenspitze gebildet wird. Alles ausserhalb interessiert nicht. Alles, was das Leben der Generation danach betrifft, interessiert nicht. Alles, was einen nicht unmittelbar persönlich betrifft, interessiert nicht. Wobei das natürlich kein exklusives Problem deutscher Wähler ist, sondern normales menschliches Verhalten. Wir sind verdammt schlecht, wenn es um komplexe Probleme geht, die über unser eigenes Leben und unseren eigenen Alltag hinaus gehen. Eigentlich ist, wenn man böse und nihilistisch sein möchte, die gerade entstehende globale Zivilisation und Weltgemeinschaft zu komplex, um von uns verstanden, regiert und reguliert zu werden. Wir Menschen sind nicht so schlau, wie wir gerne von uns selbst denken :)
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ZackeZells
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von ZackeZells »

Und kommt doch mal ein poltischer Kopf daher, der wirklich interesannte Konzepte vorzuzeigen hat, wird spätestens bei der Umsetzung des ganzen alles dermaßen verwässert, das man wieder zu dem kleinsten gemeinsamen Nenner kommt, an dem jeder Akteur die anderen nicht auf seine Position gezogen hat, dafür sich aber am wenigsten auf die Position der anderen zubewegen musste. So läuft es doch.
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Kajetan
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Kajetan »

ZackeZells hat geschrieben:Und kommt doch mal ein poltischer Kopf daher, der wirklich interesannte Konzepte vorzuzeigen hat, wird spätestens bei der Umsetzung des ganzen alles dermaßen verwässert, das man wieder zu dem kleinsten gemeinsamen Nenner kommt, an dem jeder Akteur die anderen nicht auf seine Position gezogen hat, dafür sich aber am wenigsten auf die Position der anderen zubewegen musste. So läuft es doch.
Kompromiß ist nunmal die zentrale Natur politischer Arbeit. Ohne Komprisse läuft nichts.
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ZackeZells
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von ZackeZells »

Will sagen es fehlen Persönlichkeiten in der deutschen Politiklandschaft.
Die es vermögen auch mal ein unbequemes Thema durchzudrücken und es dennoch als Heilmittel für alle verkaufen zu können.
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von chrische5 »

hallo
ZackeZells hat geschrieben:Will sagen es fehlen Persönlichkeiten in der deutschen Politiklandschaft.
Die es vermögen auch mal ein unbequemes Thema durchzudrücken und es dennoch als Heilmittel für alle verkaufen zu können.
sehe ich anders. die politiker einer jeden zeit sind unbeliebt. erst in der retrospektive werden sie zu persönlichkeiten...

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