Windows 10 - Auf mehr als 75 Mio. Geräten installiert und mehr als 122 Jahre "Spielzeit" von der Xbox One gestreamt

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casanoffi
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Re: Windows 10 - Auf mehr als 75 Mio. Geräten installiert und mehr als 122 Jahre "Spielzeit" von der Xbox One gestreamt

Beitrag von casanoffi »

leifman hat geschrieben:vorallem ist es richtig geil sozial wenn man sich schon antisozial in der freizeit beschäftigt nochmal von einander trennt. der eine zockt, der andere guckt fernsehen. geiles sozialleben.
Man kann es aber auch umdrehen.
Ich habe zwar keine XB1, streame aber gerne mal über Steam die Spiele vom Kernkraftwerk-PC im Keller auf mein Macbook, mit dem ich im Wohnzimmer neben meiner Frau auf der Couch lümmel, während sie TV-Serien schaut.

Ohne diese Option würde ich mich dann in den Keller verziehen, wo der PC (oder eben eine XB1) platziert wäre.
Ich bin zufrieden, weil ich mir nicht den Schmarrn im TV reinziehen muss, sie ist zufrieden, weil ich mich nicht verziehe.

Leonardo Da Vinci hat geschrieben:
Hiri hat geschrieben:Bin sehr zufrieden mit Windows 10. Läuft bei mir besser als Windows 8.1.
in welcher hinsicht? benchmark-ergebnisse, etc.?
Ich kann zwar keine Zahlen liefern, aber ich kann durchaus mein Empfinden schildern:

Unter Win8 hatte ich z. B. permanent Update-Probleme (auf allen Rechnern, auf denen Win8 lief). Entweder hatte das System die automatische Suche nach Updates ständig deaktiviert und wenn ich dann mal Updates installieren wollte, kam es dabei immer wieder zu Fehlern. Update abgebrochen, Rechner neustarten, Update nochmals versuchen, irgendwann nach dem vierten Durchlauf hatte man dann endlich alle Updates installiert. Allein was das an Zeit und Nerven kostete.
Unter Win10 ist das noch nicht ein einziges Mal passiert.

Die Performance-Verbesserung gegenüber Win8 ist nicht von der Hand zu weisen. Der Bootvorgang geht schneller, die Dienste werden fix geladen, ohne noch sekundenlang den Ladekreis betrachten zu müssen und ich habe nie das Gefühl, dass das System im Hintergrund sich selbst oder anderen Programmen auf die Füße tritt, wenn Du verstehst, was ich meine.

Programme werden schnell geladen, ich habe nie das Gefühl, dass das System er irgendwelche Ressourcen freischaufeln muss. Es läuft eben alles wunderbar flüssig.

Und das alles liegt sicher nicht daran, dass das System frisch aufgesetzt ist - ich war schon immer ein absoluter Pedant, was die Sauberkeit meiner Festplatte betrifft :wink:
Nelphi
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Re: Windows 10 - Auf mehr als 75 Mio. Geräten installiert und mehr als 122 Jahre "Spielzeit" von der Xbox One gestreamt

Beitrag von Nelphi »

Scipione hat geschrieben:Hm, komische Erklärungen..... ^^

In dem Fall, in dem es angeblich häufig vorkommt, dass sich 2 oder mehr Leute darüber streiten was auf nem bestimmten Fernseher läuft, wird der so "süchtige Gamer" sicherlich nicht jahrelang auf diese magische Streaming-Funktion gewartet haben. Wahrscheinlicher ist, dass er schon vorher seine Konsole an den anderen Bildschirm angeschlossen hätte, an dem er jederzeit loszocken kann.

Aber wie auch immer, dieses Feature scheint jedenfalls die Lösung für ein first world problem zu sein : P
Videospiele sind ein Firstworld Hobby, warum nicht auch eine First World Problem mit einer First World Problemlösung liefern!

Übrigens muss es nicht immer Streit sein, warum man mal für sich alleine Zocken will, ohne jedes Mal die Familienkonsole vom Familientv abstöpseln zu müssen wenn zB die Frau oder Kinder gerade was anderes im TV gucken wollen, ich aber jetzt nen klein wenig mein Hobby ausleben möchte!
Solche Funktionen sind ebend Praktisch! Muss doch nicht jedes Mal meine Konsole abstöpseln müssen!

Ich nutze eine ähnliche Funktion für die PS4!
Igorsam
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Re: Windows 10 - Auf mehr als 75 Mio. Geräten installiert und mehr als 122 Jahre "Spielzeit" von der Xbox One gestreamt

Beitrag von Igorsam »

Eigentlich traurig, nach all den Privatsphären-Skandalen genügt schon ein vermeintliches "gratis", dass auch noch die letzten Barrieren fallen. Das ganze wird dann zur Rechtfertigung der eigenen "Meinung" mit Whataboutism garniert und schon sind wir dem Überwachungsstaat wieder ein bisschen näher. Das Problem wird aber eben sein, dass in der Digitalen Welt eine Menge von Daten erfassbar wird, von der man früher nicht geträumt hätte, und verschwinden werden diese Daten eben auch nicht wieder so einfach.

Privatsphäre ist wohl einfach ein zu komplexes und vor allem auch zukunftsorientertes Thema, als das es etwas wäre, dass den Mainstream erreichen könnte, gehört wohl zu den Themen bei denen Menschen erst verstehen, was sie aufgeben, wenn ihnen die Decke bereits auf den Kopf fällt.

Man muss aber durchaus sagen, dass MS das klug aufzieht, die Apple-artige Werbung, das vermeintliche Free OS das jetzt schon die Tenzen der zukunft zeigt (eine Art F2P Windows - vermutlich auch früher oder später kombiniert mit diversen Abo-Dienstne wie Office). Aber das genügt eben, dass der großteil der Menschen meint einen "Gewinn" zu machen, während man jetzt doppelt und dreifach zahlt, zuerst mit seinen Daten, danach noch durch die Abo und Freemium Modelle die den realen Preis zwar aufteilen, aber um ein vielfaches erhöhen.

Für Unternehmen ist Windows 10 vorerst sowieso uninteressant, keine Firma wird ein neues OS sofort installieren, man wartet immer erst ab aus offenkundigen Gründen. Noch dazu sind viele Features für Firmen wohl ansich uninteressant, wenn nicht sogar problematisch.
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WTannenbaum
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Re: Windows 10 - Auf mehr als 75 Mio. Geräten installiert und mehr als 122 Jahre "Spielzeit" von der Xbox One gestreamt

Beitrag von WTannenbaum »

Igorsam hat geschrieben:Eigentlich traurig, nach all den Privatsphären-Skandalen genügt schon ein vermeintliches "gratis", dass auch noch die letzten Barrieren fallen. Das ganze wird dann zur Rechtfertigung der eigenen "Meinung" mit Whataboutism garniert und schon sind wir dem Überwachungsstaat wieder ein bisschen näher. Das Problem wird aber eben sein, dass in der Digitalen Welt eine Menge von Daten erfassbar wird, von der man früher nicht geträumt hätte, und verschwinden werden diese Daten eben auch nicht wieder so einfach.
Das seit einigen Jahren der Datenabgriff auch beim OS angekommen ist, macht die Privatsphäre am Rechner für Personen, die sich mit der Thematik nicht auskennen, angreifbar. Schwimmt man mit den Komforfunktionen eines aktuellen OS mit, muss man sich zwangsläufig mit den Konsequenzen auseinandersetzen und entsprechend gegensteuern.
Privatsphäre ist wohl einfach ein zu komplexes und vor allem auch zukunftsorientertes Thema, als das es etwas wäre, dass den Mainstream erreichen könnte, gehört wohl zu den Themen bei denen Menschen erst verstehen, was sie aufgeben, wenn ihnen die Decke bereits auf den Kopf fällt.
Quatsch. Das ist kein komplexes Thema und man braucht auch nicht viel Grips, um es zu durchdringen. Das Problem ist, dass viele sich schlicht mit dem Thema sich nicht auseinandersetzen wollen. Ein Computer soll laufen, Zugang zum Internet haben und die üblichen Programme starten. Mehr erwarten viele nicht von der Kiste und wollen auch garnicht mehr damit zu tun haben. Das hat nix mit Komplexität zu tun sondern eher mit Desinteresse.
Aber das genügt eben, dass der großteil der Menschen meint einen "Gewinn" zu machen, während man jetzt doppelt und dreifach zahlt, zuerst mit seinen Daten, danach noch durch die Abo und Freemium Modelle die den realen Preis zwar aufteilen, aber um ein vielfaches erhöhen.
Daten werden mittlerweile nahezu überall abgegriffen. Die meisten Apps, Webseiten usw sammeln alle fleißig Nutzerdaten ohne, dass der Otto Normaluser was davon mitbekommt. Zu erwarten, dass MS als gewinnorientiertes Unternehmen sich da vollkommen raushält ist illusorisch. Immerhin machen sie keinen Hehl draus und bieten Optionen an, den Kram zum Großteil abzuschalten.
Genauso nervig finde ich allerdings auch die Leute, die meinen sie hätten den totalen Durchblick und jeder, der sich das neue OS holt, ist sowieso zu "blöd" um das Thema zu checken. Hält man ein paar Grundregeln ein, was Einstellungen und allgemeines Nutzerverhalten am PC angeht, sieht die Sache schon ganz anders aus.
Als Purist hält man sich für seine privaten Dinge eh einen zusätzlichen Linux Rechner, der sich ausschließlich mit dem Inet verbindet, wenn man es tatsächlich braucht.
Für Unternehmen ist Windows 10 vorerst sowieso uninteressant, keine Firma wird ein neues OS sofort installieren, man wartet immer erst ab aus offenkundigen Gründen. Noch dazu sind viele Features für Firmen wohl ansich uninteressant, wenn nicht sogar problematisch.
Logisch, war bisher bei jedem neuen OS so und wird auch so bleiben.
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CARL1992
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Re: Windows 10 - Auf mehr als 75 Mio. Geräten installiert und mehr als 122 Jahre "Spielzeit" von der Xbox One gestreamt

Beitrag von CARL1992 »

TomBG hat geschrieben: Hmm... Solitär für Windows 10... 630 von 1000 GS ;-)
730/1000G :D (und die 3 schwierigsten achievements sind schon freigespielt die die jetzt kommen bekommt man nach ner zeit alle automatisch)

Gamestreaming hab ich auch getestet und wegen faulheit auch weil kb gehabt vorm tv zu sitzen hab auch videos so aufgenommen kann man ja bis zu 2h aber über die xbox app hochladen und teilen geht nicht das ist ein nachteil finde ich

http://www.trueachievements.com/Microso ... rid=272576
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Leonardo Da Vinci
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Re: Windows 10 - Auf mehr als 75 Mio. Geräten installiert und mehr als 122 Jahre "Spielzeit" von der Xbox One gestreamt

Beitrag von Leonardo Da Vinci »

casanoffi hat geschrieben:Ich kann zwar keine Zahlen liefern, aber ich kann durchaus mein Empfinden schildern:
tut mit leid, aber das sagt gar nichts aus! vergleiche könnte man nur ziehen, wenn man win 7, win 8.1, win 10, frisch aufs system haut und dann benchmarks laufen lässt und diese vergleicht, naturlich immer auf einer zuvor formatierten harddisk.
CritsJumper
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Re: Windows 10 - Auf mehr als 75 Mio. Geräten installiert und mehr als 122 Jahre "Spielzeit" von der Xbox One gestreamt

Beitrag von CritsJumper »

WTannenbaum hat geschrieben:
Igorsam hat geschrieben: Privatsphäre ist wohl einfach ein zu komplexes und vor allem auch zukunftsorientertes Thema, als das es etwas wäre, dass den Mainstream erreichen könnte, gehört wohl zu den Themen bei denen Menschen erst verstehen, was sie aufgeben, wenn ihnen die Decke bereits auf den Kopf fällt.
Quatsch. Das ist kein komplexes Thema und man braucht auch nicht viel Grips, um es zu durchdringen. Das Problem ist, dass viele sich schlicht mit dem Thema sich nicht auseinandersetzen wollen. Ein Computer soll laufen, Zugang zum Internet haben und die üblichen Programme starten. Mehr erwarten viele nicht von der Kiste und wollen auch garnicht mehr damit zu tun haben. Das hat nix mit Komplexität zu tun sondern eher mit Desinteresse.
Nun doch es ist Komplex, aber nicht in "den Dateneinstellungen". Sondern in dem Punkt der Technik WTannenbaum. Ich weiss wir haben über anders ja schon geschrieben das du mit der Technik auf vertraut bist. Wenn man etwas dann versteht und kann, fehlt später der eigentliche Blick für die Einschätzung der Leistung. Versteht man eine Sprache ist sie intuitiv, eine komplett neue Sprache zu lernen macht weder das eine, noch das andere weniger komplex - ist was ich damit sagen will.

Beim Thema Datenschutz wird das ganze abstrakter. Zum einen können Menschen nicht einschätzen was Information für einen Wert haben kann. Zum Beispiel die Information ein Gegenmittel Herzustellen zu einer Krankheit die man schon erforscht hat, ist indirekt dann schon so viel Wert wie man leben rettet, kostet aber Eventuell nur so viel wie die Zutaten/Rohstoffe + Entwicklungs-/Forschungskosten.).

Damit man den Datenschutz versteht, braucht man eine Vorstellung davon wie das System funktioniert das ist bei einer Blackbox nicht gegeben. Für manche ältere Generationen ist Telefonieren genauso wie das Internet nutzen. Gut mittlerweile kann man bei beiden Systemen abgehört werden und damals gab es noch Telefonleitungen wo jeder im lokalen Netz den Hörer abnehmen konnte und alle Gespräche mithören.

Da ist es schon ganz anders, erst dadurch das man in Fremden Informationen durchsuchen kann bekommt man eine Vorstellung dafür warum man das nicht will und warum man Datenschutz braucht. Die aktuelle digitale Politik ist ja so, das Softwarehersteller, Arbeitgeber, Behörden und auch diverse Internetdienstleister, quasi zu jeder Zeit in deine Wohnung können und alles durchsuchen, lesen und fotografieren, Anschliessend die Informationen wie bei ehemaligen Geheimdiensten einfach in eine Akte schreiben. Ich finde das einfach eklig.

Zugegeben andere grosse Dienstleister machen das auch und Microsoft bekommt da jetzt fast nur so viel Gegenwind weil sich die Nutzer langsam mehr Gedanken dazu machen. Ich weiss der Wohnungsvergleich ist nicht treffend weil es zum grössten Teil nur um die digitalen Daten geht. Aber ich finde es halt schlimmer weil die digitalen Daten viel persönlicher sind als Analoge Schriftstücke, CDs, Bücher... einfach weil immer mehr aus der analogen Welt digital Konserviert wird. Doktorarbeit, Schulaufgaben, Kontakte/Termine/Feste, Geburten, Fotos, medizinische Daten.. und und und.

Es ist auch kein Zufall das dritte Dienstleister viel früher wissen wann jemand schwanger ist, ob jemand einen anderen Betrügt und oder gerade eine Liebe entsteht. Eben weil diese Informationsträger zugriff auf die verknüpften Informationen haben.
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WTannenbaum
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Re: Windows 10 - Auf mehr als 75 Mio. Geräten installiert und mehr als 122 Jahre "Spielzeit" von der Xbox One gestreamt

Beitrag von WTannenbaum »

ChrisJumper hat geschrieben: Damit man den Datenschutz versteht, braucht man eine Vorstellung davon wie das System funktioniert das ist bei einer Blackbox nicht gegeben. Für manche ältere Generationen ist Telefonieren genauso wie das Internet nutzen. Gut mittlerweile kann man bei beiden Systemen abgehört werden und damals gab es noch Telefonleitungen wo jeder im lokalen Netz den Hörer abnehmen konnte und alle Gespräche mithören.
Nunja eine BlackBox ist es ja nun nicht wirklich. Die Sache ist ja nicht mehr so, wie vor ein paar Jahren als man noch aktiv in diversen Entwicklerforen die Threads durchforsten musste auf der Suche nach findigen und technikaffinen Usern, die über Umwege festgestellt haben, dass Daten abgegriffen werden.
Heute sind die Zeitungen ja recht voll mit Artikeln über Spionage von Software. Sogar pseudo Fachzeitschriften wie ComputerBild bringen Leitartikel darüber, wie man die Datenschnüffellei halbwegs in den Griff bekommt.
Die ganze Facebook Sache (damit wurde die Diskussion ja ursprünglich in den etablierten Zeitungen losgetreten) hat leider gezeigt, dass es vielen Nutzern wohl recht egal ist, ob Datensammlung betrieben wird. Egal wie oft gepredigt wurde, was Facebook alles sammelt, speichert und auf ewig behält und z.T. sogar der Öffentlichkeit preisgibt - die Leute lieben es und nutzen es weiter.
Da ist es schon ganz anders, erst dadurch das man in Fremden Informationen durchsuchen kann bekommt man eine Vorstellung dafür warum man das nicht will und warum man Datenschutz braucht. Die aktuelle digitale Politik ist ja so, das Softwarehersteller, Arbeitgeber, Behörden und auch diverse Internetdienstleister, quasi zu jeder Zeit in deine Wohnung können und alles durchsuchen, lesen und fotografieren, Anschliessend die Informationen wie bei ehemaligen Geheimdiensten einfach in eine Akte schreiben. Ich finde das einfach eklig.
Da stimme ich zu. Ich fühle mich auch irgendwie unbehaglich wenn ich bestimmte Apps nutze und bestimmte Einstellungen bzgl. Rechte/ Datensammlung etc. würde ich ums Verrecken nicht wieder rückgängig machen. Am wohlsten fühle ich mich eh in meiner abgeschotteten Linuxumgebung - einfach weil ich es sehr angenehm finde, dass das dort aufgerufene Amazon mir nicht irgendeinen personalisierten Müll empfehlen kann sondern mich einfach nich kennt.
Zugegeben andere grosse Dienstleister machen das auch und Microsoft bekommt da jetzt fast nur so viel Gegenwind weil sich die Nutzer langsam mehr Gedanken dazu machen. Ich weiss der Wohnungsvergleich ist nicht treffend weil es zum grössten Teil nur um die digitalen Daten geht. Aber ich finde es halt schlimmer weil die digitalen Daten viel persönlicher sind als Analoge Schriftstücke, CDs, Bücher... einfach weil immer mehr aus der analogen Welt digital Konserviert wird. Doktorarbeit, Schulaufgaben, Kontakte/Termine/Feste, Geburten, Fotos, medizinische Daten.. und und und.
Naja bei Bachelor/ Masterarbeiten etc. ist mir das recht wumpe. Da liegt der von mir geschriebene Code heute noch auf GitHub öffentlich rum. Bei den persönlichen Dingen gebe ich dir allerdings Recht. Ohne eine verschlüsselte Partition auf meiner Platte, käme auch nix persönliches auf mein Windows. Microsoft hat das Problem, dass es nicht geliebt wird. Apple sammelt mit dem IOS Daten? Who cares. Facebook sammelt alles von dir? Who cares. Google sammelt Daten? Who cares!! Interessiert keinen, weil die Unternehmen ein schleimiges positives Bild von sich nach außen vermitteln. Microsoft ist für die meisten User eher ein Mittel zum Zweck. Für viele zu umständlich und macht nicht immer, was es soll (was meist auf das Problem zurückzuführen ist, das 30cm vom Bildschirm entfernt ist :) ) - es ist einfach kein sympathisches Unternehmen. Meiner Meinung nach, regen sich deswegen jetzt auch recht viele auf.
Es ist auch kein Zufall das dritte Dienstleister viel früher wissen wann jemand schwanger ist, ob jemand einen anderen Betrügt und oder gerade eine Liebe entsteht. Eben weil diese Informationsträger zugriff auf die verknüpften Informationen haben.
Ohja, man denke nur an die Seitensprung Page, die vor kurzem von findigen Hackern abgezogen wurde samt Veröffentlichung der Daten in Klarnamen. Aber hey, selbst dort hat das ja keinen so wirklich vom Hocker gehauen.
Jim Panse
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Re: Windows 10 - Auf mehr als 75 Mio. Geräten installiert und mehr als 122 Jahre "Spielzeit" von der Xbox One gestreamt

Beitrag von Jim Panse »

Ich hab die "Win10 Upgrade Benachrichtigung" jetzt bei mir deaktiviert. Ich wollte umsteigen, behalte aber lieber erstmal weiter Win7. Grund sind die Datenabgriffe. Und da ist es kein Argument für mich, dass es ja andere Programme auch tun. Ich muss es mir deswegen nicht egal sein lassen.

Was die Komplexität des Deaktivierens der Schnüffelfunktionen angeht, sollte man das nicht einfach trivialisieren. Wenn ich erst nachlesen muss, wo ich überall Häkchen setzen muss und dann noch nicht mal alle Schnüffelfunktionen deaktivieren kann, dann brauche ich dieses OS einfach nicht. Ich brauch z.B. einfach keinen Keylogger in meiner URL-Leiste.

Der Aufwand die Win7-Updates nach zu schlagen, die das bei älteren Windows auch einführen, ist genauso groß und da bin ich sicher, dass es auch deaktiviert bleibt.
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Re: Windows 10 - Auf mehr als 75 Mio. Geräten installiert und mehr als 122 Jahre "Spielzeit" von der Xbox One gestreamt

Beitrag von danke15jahre4p »

Jim Panse hat geschrieben:Ich hab die "Win10 Upgrade Benachrichtigung" jetzt bei mir deaktiviert.
dauerhaft? wie?

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Jim Panse
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Re: Windows 10 - Auf mehr als 75 Mio. Geräten installiert und mehr als 122 Jahre "Spielzeit" von der Xbox One gestreamt

Beitrag von Jim Panse »

leifman hat geschrieben:
Jim Panse hat geschrieben:Ich hab die "Win10 Upgrade Benachrichtigung" jetzt bei mir deaktiviert.
dauerhaft? wie?

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danke15jahre4p
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Re: Windows 10 - Auf mehr als 75 Mio. Geräten installiert und mehr als 122 Jahre "Spielzeit" von der Xbox One gestreamt

Beitrag von danke15jahre4p »

gut, danke. habe mich seit dem ersten fehlgeschlagenen versuch den scheiss dauerhaft wegzubekommen nicht mehr damit beschäftigt. schau heute abend mal.

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Re: Windows 10 - Auf mehr als 75 Mio. Geräten installiert und mehr als 122 Jahre "Spielzeit" von der Xbox One gestreamt

Beitrag von Jim Panse »

Funzt bei mir seit Wochen recht gut. Und das obwohl ich das Update nach dem deinstallieren nicht versteckt habe, so wie es in dem Hauptartikel empfohlen wird. Ich bin der Meinung ich hatte bereits mehrere Patchdays und das Update ist nicht wieder mit gekommen.