Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

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Griever87
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Griever87 »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
NForcer hat geschrieben:lest einfach mal wirklich genau Seiten wie Pi-News
:lol: :lol: :lol:

Das ist echt das Sahnehäubchen.
Nicht wahr? Nach dem schablonenartigen Empörungs-Wutbürger-Duktus hat man auf diesen tollen „Lektüretipp“ ja förmlich noch gewartet. Fehlen nur noch Links zu „Achse des Guten“, „Eigentümlich Frei“ und Co. Dann hätten wir die Deppen-Sammelbecken für Neurechte, die sich aber Gott sei Dank nicht so fühlen brauchen, beisammen. Oh Mann...Herr lass Hirn regnen...
Du verschweigst hier klar den journalistisch anspruchsvollen Kopp Verlag
Der unter anderem solche News von sich gibt wie:
Michelle oder Michael: Ist Michelle Obama eine Transe?
oder
Öffnet die Europäische Organisation für Kernforschung ein Portal zu einer anderen Dimension?
die Liste kann beliebig fortgesetzt werden ;)
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Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

Griever87 hat geschrieben:
Du verschweigst hier klar den journalistisch anspruchsvollen Kopp Verlag
Der unter anderem solche News von sich gibt wie:
Michelle oder Michael: Ist Michelle Obama eine Transe?
oder
Öffnet die Europäische Organisation für Kernforschung ein Portal zu einer anderen Dimension?
die Liste kann beliebig fortgesetzt werden ;)
Jupp, die Kopp-"Journalisten" habens natürlich ebenfalls voll drauf. Und kleidsame, todschicke Aluhüte. Echte Perlen zur aktuellen Flüchtlichstragödie:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... sfall.html
Blöderweise bleibt einem angesichts jüngerer Vorkommnisse leider das Lachen im Hals stecken, sonst würde man aus dem rofln und loln gar nicht nehr raus kommen. (Obwohl: :lol: So, musste sein. Jetzt aber wieder ernst hier.)
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the curie-ous
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von the curie-ous »

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... sfall.html

Geil, kenn die Seite nicht. Ist das sowas wie der Postillon?




Mit Ruhm bekleckern sich unsere "Qualitätsmedien" aber auch nicht:
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 49724.html
johndoe1044785
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von johndoe1044785 »

das ist ein kommentar, oder was genau wolltest du damit ausdrücken?
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Kajetan
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Kajetan »

the curie-ous hat geschrieben:Geil, kenn die Seite nicht. Ist das sowas wie der Postillon?
Nein. Die meinen das alle bierernst dort. Was auch wieder lustig ist :)
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Alter Sack
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Alter Sack »

the curie-ous hat geschrieben:http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... sfall.html

Geil, kenn die Seite nicht. Ist das sowas wie der Postillon?


Mit Ruhm bekleckern sich unsere "Qualitätsmedien" aber auch nicht:
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 49724.html
Erstens: Wie von Flextastic gesagt ist es ein Kommentar. Also subjektive Meinung.

Zweitens: Es ist SPON. Nimmt die noch jemand ernst. SPON und Bild sind doch ein und dasselbe Niveau aus unterschiedlichen politischen Richtungen.

Es ist schwer heutzutage noch wirklich seriöse Magazine/Zeitungen zu finden.
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the curie-ous
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von the curie-ous »

Schon klar dass es ein Kommentar ist, wollte auch nicht demonstrieren, was als perfektes Gegenbeispiel einer journalistischen Meisterleistung gilt.

Mir ging es persönlich auch nur darum den Gegensatz darzustellen inwieweit "anerkannte Medien" und ihre "Journalisten" denken und schreiben dürfen.

Und völlig richtig: nicht immer dient SPON dazu sich über die Bild zu stellen.
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Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

Alter Sack hat geschrieben:Zweitens: Es ist SPON. Nimmt die noch jemand ernst. SPON und Bild sind doch ein und dasselbe Niveau aus unterschiedlichen politischen Richtungen.
Finde ich zu hart. Die Bild ist ein rechtspopulistisches Schmierenblatt, mindestens mit Nährboden-Funktion für die aktuelle Neue Rechte. Von Spiegel, insbesonderen von SPON, kann man das Ganze, „nur in links“, nicht behaupten. Im Gegenteil, der Print-Spiegel war zuletzt nun alles andere als klassisch links, immerhin war Ex-Bild-Mann Blome zuletzt dort stellvertretender Chefredakteur und Hauptstadtbüro-Chef, was ja auch ohne direkten Einfluss auf einzelne Inhalte anderer Redakteure mindestens ein Zeichen ist. Der Spiegel ist lediglich journalistisch schlechter und schlampiger geworden (siehe die bösen aber treffenden Seitenhiebe etwa von der „Anstalt“, z.B. zu den unsäglichen Ukrainekonflikt-Schlagzeilen des Spiegel). Dennoch ist man vom manipulativen, aufwiegelnden und weitestgehend unjournalistischen Bild-Niveau doch noch sehr weit entfernt, finde ich. Und an SPON sind das Schlimmste mitunter die User-Kommentare, die sich in der Tat von PI teils nur noch marginal unterscheiden, weniger die Beiträge.
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Imperator Palpatine
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Imperator Palpatine »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben: Finde ich zu hart. Die Bild ist ein rechtspopulistisches Schmierenblatt, mindestens mit Nährboden-Funktion für die aktuelle Neue Rechte. Von Spiegel, insbesonderen von SPON, kann man das Ganze, „nur in links“, nicht behaupten. Im Gegenteil, der Print-Spiegel war zuletzt nun alles andere als klassisch links, immerhin war Ex-Bild-Mann Blome zuletzt dort stellvertretender Chefredakteur und Hauptstadtbüro-Chef, was ja auch ohne direkten Einfluss auf einzelne Inhalte anderer Redakteure mindestens ein Zeichen ist. Der Spiegel ist lediglich journalistisch schlechter und schlampiger geworden (siehe die bösen aber treffenden Seitenhiebe etwa von der „Anstalt“, z.B. zu den unsäglichen Ukrainekonflikt-Schlagzeilen des Spiegel). Dennoch ist man vom manipulativen, aufwiegelnden und weitestgehend unjournalistischen Bild-Niveau doch noch sehr weit entfernt, finde ich. Und an SPON sind das Schlimmste mitunter die User-Kommentare, die sich in der Tat von PI teils nur noch marginal unterscheiden, weniger die Beiträge.
Der Niedergang des Spiegels und seinem Onlineableger liegt auch in der alles dominierenden süffisanten Arroganz der Artikel begründet. So zumindest der Tenor in meinem Bekanntenkreis die sich in den letzten Jahren komplett vom Spiegel verabschiedet haben. Was ich bereits vor über einem Jahrzehnt tat.
Diese " begleitende " Form des Denkens hat vielen übel aufgestossen und wird mir immer wieder bewusst wenn ich im Wartezimmer eines Arztes kurzzeitig ein Exemplar des Spiegels in meinen Händen halte bevor ich es wieder zum Stapel von Brigitte, Gala und Co zurücklege.
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Wigggenz
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Wigggenz »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:Und an SPON sind das Schlimmste mitunter die User-Kommentare, die sich in der Tat von PI teils nur noch marginal unterscheiden, weniger die Beiträge.
Das gilt aber für jede journalistische Seite, und auch Print bleibt davon nicht verschont.
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Kajetan
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Kajetan »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:Die Bild ist ein rechtspopulistisches Schmierenblatt, mindestens mit Nährboden-Funktion für die aktuelle Neue Rechte.
Können wir uns auf "populistisches Schmierenblatt" einigen? Die BILD bringt nur Schlagzeilen, die den größten Aufregerfaktor haben. Die BILD will nur Aufregung, weil sie davon lebt. Welcher Art diese Aufregung ist, ist dem Verlag wurschtegal. Hauptsache, es wird sich MASSIV aufgeregt. Die BILD steht nur auf ihrer eigenen Seite, wie ein Ex-Verteidigungsminister und Ex-Bundespräsident zu ihrer großen Überraschung feststellen mussten, als die BILD sie fallen ließ wie heiße Kartoffeln, weil das für die BILD notwendige Schlagzeilen-Potential irgendwann aufgebraucht war.

Natürlich leben alle anderen kommerziellen Nachrichtenprodukte auch von Aufregung, aber halt nicht ganz so platt und primitiv, so haarscharf dreist an der Lüge vorbei, wie das bei der BILD eben üblich ist.
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Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben: Finde ich zu hart. Die Bild ist ein rechtspopulistisches Schmierenblatt, mindestens mit Nährboden-Funktion für die aktuelle Neue Rechte. Von Spiegel, insbesonderen von SPON, kann man das Ganze, „nur in links“, nicht behaupten. Im Gegenteil, der Print-Spiegel war zuletzt nun alles andere als klassisch links, immerhin war Ex-Bild-Mann Blome zuletzt dort stellvertretender Chefredakteur und Hauptstadtbüro-Chef, was ja auch ohne direkten Einfluss auf einzelne Inhalte anderer Redakteure mindestens ein Zeichen ist. Der Spiegel ist lediglich journalistisch schlechter und schlampiger geworden (siehe die bösen aber treffenden Seitenhiebe etwa von der „Anstalt“, z.B. zu den unsäglichen Ukrainekonflikt-Schlagzeilen des Spiegel). Dennoch ist man vom manipulativen, aufwiegelnden und weitestgehend unjournalistischen Bild-Niveau doch noch sehr weit entfernt, finde ich. Und an SPON sind das Schlimmste mitunter die User-Kommentare, die sich in der Tat von PI teils nur noch marginal unterscheiden, weniger die Beiträge.
Der Niedergang des Spiegels und seinem Onlineableger liegt auch in der alles dominierenden süffisanten Arroganz der Artikel begründet. So zumindest der Tenor in meinem Bekanntenkreis die sich in den letzten Jahren komplett vom Spiegel verabschiedet haben. Was ich bereits vor über einem Jahrzehnt tat.
Diese " begleitende " Form des Denkens hat vielen übel aufgestossen und wird mir immer wieder bewusst wenn ich im Wartezimmer eines Arztes kurzzeitig ein Exemplar des Spiegels in meinen Händen halte bevor ich es wieder zum Stapel von Brigitte, Gala und Co zurücklege.
Ich hatte den Spiegel ebenfalls viele Jahre abonniert, bevor es mir dann zu bunt wurde. Bei mir zumindest war es weniger die Süffisanz/Arroganz, sondern ich war mit der Argumentationsweise vieler Beiträge nicht mehr einverstanden (ich habe nichts dagegen, Artikel zu lesen, die nicht unbedingt meine Meinung widerspiegeln, aber wenn ich die Argumentationsketten in-sich-unlogisch finde, werde ich pampig). In meinem Bekanntenkreis haben einige noch den Spiegel, aber mehr weil: „War halt immer schon so“, als dass sie wirklich überzeugt wären. Bisschen wie Rauchen. :mrgreen:
Wigggenz hat geschrieben:
Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:Und an SPON sind das Schlimmste mitunter die User-Kommentare, die sich in der Tat von PI teils nur noch marginal unterscheiden, weniger die Beiträge.
Das gilt aber für jede journalistische Seite, und auch Print bleibt davon nicht verschont.
Stimmt natürlich. Der Internet-Mob zieht genüsslich seine Kreise und beglückt so ziemlich alle Seiten mit seiner Anwesenheit. Siehe auch manch 4P-Thread (the S-Word).
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Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

Kajetan hat geschrieben:
Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:Die Bild ist ein rechtspopulistisches Schmierenblatt, mindestens mit Nährboden-Funktion für die aktuelle Neue Rechte.
Können wir uns auf "populistisches Schmierenblatt" einigen?
Ungern. Natürlich ist der Bild grundsätzlich nichts heilig und im Zweifel ist man glitschig und schmierig genug, nach alle Seiten auszuteilen. Journalistisch verkauft man dort auch die eigene Oma. Aber wenn ich so zurückdenke, finde ich, dass die Bild den rechten Stammtisch immer schon deutlich stärker bedient hat als den linken. Und dort immer auch noch häufiger gelesen wird (also nicht zur Belustigung, sondern als hauptsächliche Infoquelle). Aber du hast natürlich Recht: So etwas wie politisches Rückgrat ist der Bildzeitung vollkommen fremd.
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Imperator Palpatine
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Imperator Palpatine »

Die Bild Zeitung schafft ohne mit der Wimper zu zucken jeden Tag einen 180 Grad Wechsel. Und zwar nicht nur bei politischen Artikeln.

Da kann an einem Dienstag die Forderung nach Tempo 200 in geschlossenen Ortschaften aufkommen und am Mittwoch wird nach der neuen Unfallstatistik ein Artikel über " den Wahnsinn auf Deutschlands Autobahnen " gebracht. Inklusive " schämt euch ihr Raser " Aufruf.
Und während Fussballspieler XY an einem Bundesligaspieltag als Messias des Rasens gefeiert wird, direkt verbunden mit der Aufforderung an seinen Verein sofort mit Gehaltserhöhung zu verlängern damit er der Bundesliga erhalten bleibt, kann der selbe Spieler in der darauffolgenden Woche ein arroganter Schnösel sein der endlich Einsatz zeigen soll, denn für sein Monatsgehalt " muss der einfache Arbeiter auf der Südtribüne Jahrzehnte " malochen.

Und bei allem gebührenden Respekt aber das Klischee des rechtsextremen Stammtisches ist mittlerweile langweilig.
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Alter Sack
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Alter Sack »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:Zweitens: Es ist SPON. Nimmt die noch jemand ernst. SPON und Bild sind doch ein und dasselbe Niveau aus unterschiedlichen politischen Richtungen.
Finde ich zu hart. Die Bild ist ein rechtspopulistisches Schmierenblatt, mindestens mit Nährboden-Funktion für die aktuelle Neue Rechte. Von Spiegel, insbesonderen von SPON, kann man das Ganze, „nur in links“, nicht behaupten. Im Gegenteil, der Print-Spiegel war zuletzt nun alles andere als klassisch links, immerhin war Ex-Bild-Mann Blome zuletzt dort stellvertretender Chefredakteur und Hauptstadtbüro-Chef, was ja auch ohne direkten Einfluss auf einzelne Inhalte anderer Redakteure mindestens ein Zeichen ist. Der Spiegel ist lediglich journalistisch schlechter und schlampiger geworden (siehe die bösen aber treffenden Seitenhiebe etwa von der „Anstalt“, z.B. zu den unsäglichen Ukrainekonflikt-Schlagzeilen des Spiegel). Dennoch ist man vom manipulativen, aufwiegelnden und weitestgehend unjournalistischen Bild-Niveau doch noch sehr weit entfernt, finde ich. Und an SPON sind das Schlimmste mitunter die User-Kommentare, die sich in der Tat von PI teils nur noch marginal unterscheiden, weniger die Beiträge.
Ich hab hier auch bewusst SPON genannt und nicht das Printmagazin. Obwohl sich das Printmagazin auch immer mehr in die Richtung bewegt. Spiegel Online allerdings arbeitet mittlerweile fasst genauso plakativ wie die Bild-Zeitung.
Gerade das von dir genannte manipulative kommt gerade bei SPON in immer größer werdenden Ausmass zu Tage. Viele Artikel gleichen immer mehr schlecht recherchierten Kommentaren. Während früher der Grundsatz "im Zweifel links" noch wirklich bestand hatte und die Berichte sehr gut recherchiert waren werden heute auch mal ganz gerne komplette Fakten ignoriert wenn sie nicht ins Meinungsbild passen. Gerade beim Spiegel bzw. SPON stimmt mich das sehr traurig.