SethSteiner hat geschrieben:@keldana
Wenn du wesentlich abwechslungsreichere Schlauchlevel kreierst, dann ist das gegenüber weitläufigen Planeten, die man mit einem Fahrzeug erkundet natürlich ein Rauswurf gegenüber der Erkundung. Ich lege es dem Spiel nicht als Problem aus, dass die Orte sich voneinander unterscheiden und besser designt sind, wohl aber dass man sie nun nicht mehr erkundet. Vom Rollenspiel zum Action-Adventure, weil letzteres eben weniger Arbeit erfordert und in kürzerer Zeit machbar ist Abgesehen davon bestätigte ich ja, dass ME1 Defizite hatte und diese hätten angegangen werden müssen, dementsprechend sehe ich es nicht anders wie du mit den Waffen.
Was die Erkundung angeht ... hast Du bedingt recht. Selbstredend ist das eine Änderung ... ABER ... eine sehr sinnvolle. Mal ehrlich ... in Teil 2 hat man ein größeres Raumschiff und dazu ein kleines Shuttle. Logisch, daß man sich möglichst nah an den Ort des Geschehens transportieren läßt, oder ?
Und mal ehrlich ... mit nem Schiff wie aus ME 1 hätte ich die ganzen leeren Planeten durch überfliegen weitaus schneller und besser erkunden können. Gerade in einem Sci-Fi-Game finde ich die Entscheidung, sowas raus zu lassen eher positiv.
SethSteiner hat geschrieben:Was die Linearität angeht. Spiel A, Mass Effect 1, besaß weitläufige Level und viele Missionen die eben nicht daraus bestanden die Crewmitglieder einzusammeln und ihre persönlichen Quests zu machen. War es linear? Doch war es aber es war es weit weniger als Mass Effect 2.
Naja ... unter Linearität verstehe ich jetzt eher, welche Mission macht man wann. Und da sind beide Games nahezu gleich linear. Bei beiden Teilen kann man die Side-Quests jederzeit machen und die Hauptquest ist bis auf eine Entscheidung bei ME 1 (Virmire und ein anderer Planet) gegenüber ME 2 (welchen Charakter hole ich zuerst) sogar noch etwas linearer.
SethSteiner hat geschrieben:Ich habe keine rosarote Brille auf, da ich keinen einzigen Mass Effect Teil für eine Offenbahrung halte. Wenn man aber ein Rollenspiel, dass aus einem Bruchteil dessen, was ein gemeines Party Rollenspiel besitzt, besteht auf einen Sockel hebt, dann sollte man überlegen ob einem die rosarote Brille noch so gut steht.
Mit meiner Bemerkung über eine rosarote Brille meinte ich eher, das man ME 1 gegen die Fakten für das bessere Spiel hält. Nicht ob man jetzt das Game für unheimlich toll findet.
SethSteiner hat geschrieben:Natürlich hast du Recht, dass man die Missionen nicht absolvieren muss, da ohne sie aber vom Spiel nicht mehr viel übrig bleibt, ist das jetzt kein Argument für Mass Effect 2. Und da die Crewmissionen eben so ein wichtiger Bestandteil sind, muss man eben die meiste Zeit lang mit einem ständig wechselnden Team vorlieb nehmen.
Es ist nicht "die meiste Zeit" und vor allem logisch begründbar. Von daher halte ich nichts davon, es dem Spiel vorzuwerfen. Ein echter Rollenspieler würde je nach Situation entscheiden und nicht immer die gleiche Party mitschleppen.
SethSteiner hat geschrieben:Mit DLCs zu argumentieren, unabhängig von der Politik die dahinter steht, ist jetzt auch nicht so prall.
Ich argumentiere mit den Missionen. Ob das DLC-Missionen sind oder nicht, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Aber natürlich darf man sich darüber aufregen, daß der Verantwortliche mit die besten Missionen raus geschnitten hat, um sie zusätzlich zu verkaufen. Das ändert aber an der Qualität nichts.
Nein, war er nicht. Aber wenigstens war er keine Terminator Kopie mit schreienden Schwachstellen.
Stimmt, aber wenn man sich über "was war in ME 2 besser oder schlechter als in ME 1" unterhält, dann bringt "beide Endkämpfe waren nicht all zu prall" nicht gerade einen Erkenntnisgewinn biblischen Ausmaßes.