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Dronach
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Beitrag von Dronach »

Gerade gesehen: gibt jetzt Californication auf Netflix. Hab nur immer gehört, dass die Serie irgendwann krass abbaut. kA, vielleicht probiere ich es nochmal. Vorher will ich aber dann doch mal Walking Dead anfangen. Oder Breaking Bad :ugly:
mr. mojo risin
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Beitrag von mr. mojo risin »

was spionagefilme und -serien angeht, ist imdb echt ne goldgrube. (naja, was alle filme und serien angeht wohl eher. ^^)
finde stetig mehr, und zwischen all den klassikern aus den 50ern und 60ern, billigen actionverschnitten wie bond oder m:i, blödelkram wie austin powers und viel sonstiger durchschnittsware gibts auch einige perlen, die wenig bekannt zu sein scheinen.

nach the company nun: the assets und the game. (letzteres ist nicht der michael douglas streifen aus den 90ern, sondern eine bbc-miniserie mit sechs folgen.)

the assets ist nicht schlecht. eine staffel, acht folgen zu je ca 45 minuten.
es geht hauptsächlich um die suche nach einem maulwurf bei der cia mitte der 80er, mit gelegentlichen rückblenden. man weiß zwar von anfang an, wer der maulwurf ist, dennoch fehlt es nicht an spannung und unterhaltsamkeit.
nicht ganz so gut wie the americans oder the company, aber auf jeden fall nen versuch wert.
würde nach sechs folgen 7/10 geben.

danach the game, ebenfalls im kalten krieg angesiedelt. diese epoche eignet sich auch einfach perfekt für derartige geschichten. <3

€: dexter fand ich super damals, aber rückblickend isses eher nettes popcornkino. habe afair vier oder fünf staffeln davon gesehen, irgendwann verlor es seinen reiz. (qualität der staffeln ist auch sehr schwankend, wenn ich mich richtig erinnere.)
prison break ist die ersten beiden staffeln über ganz nett, aber nicht mehr. ab der dritten staffel habe ich gedacht, die wollen einen verarschen. am ende der zweiten gabs die perfekte gelegenheit, ein schleifchen drum zu machen, aber die kuh muss ja gemolken werden... habe nach ein paar folgen der dritten abgebrochen und bereue es nicht. ^^

the walking dead hat für mich anfang der dritten seinen reiz verloren. ka warum, eigtl finde ich zombies immer klasse. :Kratz:
vllt hatte ich die charaktere einfach über. das ist imho nicht die stärke der serie...

breaking bad ist natürlich eine der besten serien überhaupt. allerdings finde ich nur die staffeln 2-4 überragend - die erste ist eher son verlängertes intro meiner meinung nach, und die fünfte (5.1+5.2) hätte nicht mehr sein müssen. nicht schlecht, aber auch nicht mehr fantastisch. ;)
Zuletzt geändert von mr. mojo risin am 15.08.2015 11:54, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe527990
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Beitrag von johndoe527990 »

Dronach hat geschrieben:Gerade gesehen: gibt jetzt Californication auf Netflix. Hab nur immer gehört, dass die Serie irgendwann krass abbaut. kA, vielleicht probiere ich es nochmal. Vorher will ich aber dann doch mal Walking Dead anfangen. Oder Breaking Bad :ugly:
Walking Dead verspricht Suchtpotenzial ;)
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Dronach
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Beitrag von Dronach »

Davor hab ich Angst :D
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adventureFAN
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Beitrag von adventureFAN »

...wenn man die schwache 2. und 3. Staffel hinter sich gebracht hat =P
mr. mojo risin
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Beitrag von mr. mojo risin »

the assets - komplett.

gute unterhaltung für spionagefreunde. wie gesagt nicht ganz auf dem niveau von the americans oder the company, aber auf jeden fall überdurchschnittlich. hier und da ein wenig schwarz-weiß, wie zu erwarten war - aber im erträglichen rahmen. (das übliche, die tapferen amis gegen die fiesen russen.)
die darstellerin der hauptfigur schauspielert manchmal etwas komisch, fand ich, zb betont sie wichtige satzteile zu sehr und einzelne gesten wirken wie aus dem lehrbuch für schauspielkunst. und der charakter ihres ehemannes hat offenbar einzig und allein die funktion, ihr immer mal wieder mut zuzusprechen und ihr zu sagen, dass sie nicht aufgeben soll und sie sein held ist. :D

aber alles in allem ne ordentliche, runde sache. das ende war etwas kitschig, aber hat mich nicht gestört. hat gepasst. definitiv kein oberflächlicher, klischeebeladener girlie-schrott wie es zb covert affairs zu sein scheint. das habe ich nach 10min der ersten folge entnervt aufgegeben. :ugly:

7/10 maulwurfshügeln

€: the walking dead wird also nach der dritten wieder besser? gut zu hören, den eindruck hatte ich während der zweiten und am anfang der dritten nämlich nicht mehr. ^^
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Batistuta
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Beitrag von Batistuta »

Walking Dead ist echt so eine Serie die ich zwar immer wieder geschaut habe und die immer mal wieder durchblicken lässt was für ein Potential sie hat, dem aber dann doch nie so 100% gerecht wird. Sie beschränkt sich zu oft auf den Kampf der Menschen untereinander und verliert dabei die eigentliche Bedrohung, nämlich die Zombies aus den Augen :x
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Was mich an walking dead stört ist die moralisch bankrotte fancommunity. Egal was rick und der Rest für schandtaten ausüben, immer wird das verherrlicht, weil das ja jetzt eine andere Welt sein soll und jeder für sich und seine gruppe zu kämpfen hat. Von der in Ordnung. Wenn die weltt jemals wieder aus dem Trümmerhaufen zurückkehren will, geht es allerdings nur wenn die Menschheit an einem Strang zeiht und verluste untereinander vermeidet.

Sobald aber jemand nicht bereit ist zu schießen gilt er als ein "nutzloser schwächling der sterben sollte".
die eigentliche Bedrohung, nämlich die Zombies aus den Auge

Da immer mehr zombies "getötet" wurden, irgendwo festhängen (wasser, baumwurzel, fahrrad) oder noch in geschlossenen räumen sind, werden sie zu einer immer geringeren Gefahr. Man könnte sagen in der ersten Staffel waren sie am mächtigsten, jetzt sind sie in alle Winde verstreut und vereinzelter mit ein paar ausnahmen wie riesigen herden, bloß das plotbedingt aber nicht logisch.

Der Primäre kampf ist gegen Hunger und gegen andere Menschen (weil man dumm ist).
johndoe1197293
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Beitrag von johndoe1197293 »

Dronach hat geschrieben:
douggy hat geschrieben:Gibs was womit mans vergleichen könnte?
Hört sich nämlich sehr interessant an.
Puh, find ich ganz schwierig. Die Art des Humors - bzw dessen Abgedrehtheit - erinnert mich dann und wann durchaus an Scrubs. Gibt natürlich keine Tagträume oder so, aber manchmal sehe ich da Parallelen. Irgendwo hat es auch was von Police Academy (aber nur positiv^^). Falls du Netflix hast: da gibts jetzt die 1. Staffel, am besten einfach mal die ersten Folgen gucken. Hab die Staffel damals in einem durchgeschaut.
Ich würde da noch The Office, Parks & Recreation und Archer in die Runde werfen. Zwar zielt Brooklyn Nine-Nine nicht so stark auf Satire wie die genannten, aber es hat so ein bischen dieses Mockumentary-am-Arbeitsplatz-feeling, nur eben weitaus stärker auf Comedy ausgerichtet und mit einfacher Figurenzeichnung.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Parks and recration ist mehr wie stromberg finde ich.
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Dronach
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Beitrag von Dronach »

Klar, ist ja das gleiche Subgenre (Mockumentary). Vom Stil des Humors sind die mMn aber nicht sonderlich ähnlich. Office/Stromberg ist viel böser und baut auch deutlich stärker auf Humor durch Fremdscham. Sehr britisch halt. Parks & Rec punktet da eher über die überzeichneten Charaktere und die Absurdität der überzogenen Realität.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

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Nettes kleines Filmchen. Ein bisschen wie Pushing Daisies, wenn sich an dieses kleine Juwel noch jemand erinnern kann. Grundschullehrerin lebt in einer 50er-Jahre-Phantasie-Welt und bringt schlechte Menschen um. Katie Holmes supergut, wie man überhaupt sagen muss...da wo sie in ihrer von Cruise wohl doch stark beschädigten Karriere mal Chancen hatte, hat sie mir eigentlich immer gut gefallen. Verwundert also nicht. Ich mag es ja auch immer wenn ein Film nicht endlos in die Länge gezogen wird und 88 Minuten treffen es da genau. Auch gut war das der Film eben überhaupt nicht over the top war und irgendwie in Richtung splatter gegangen ist.

Ironischerweise hätte dem Film aber gut getan, wenn man ein paar Aspekte ein bisschen besser beschrieben hätte und zwar den Sherrif. Ich fand seine Figur seltsam, sowohl als Ermittler als auch für die Lovestory...da wurde wenig entwickelt bei ihm. Also 100 Minuten wären vielleicht doch nicht so schlecht gewesen. Aber schöne Sache sonst.
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porii
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Beitrag von porii »

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Im Prinzip eine laue Kopie von Escape from New York, aber Guy Pearce hat mit seinen zahlreichen grandiosen One Linern den Film echt gerettet und sogar mal sehenswert gemacht.
johndoe1044785
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Beitrag von johndoe1044785 »

guter film alter machart, macht spass.
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Beitrag von mr. mojo risin »

the game - miniserie der bbc, 6x50min.

und noch ein spionagethriller, der im kalten krieg angesiedelt ist. ^^
diesmal findet das ganze in england anfang der 70er statt, wo der mi5 wind von einer groß angelegten kgb-operation bekommt, die laut aussage eines kgb-überläufers die geschichte des kalten krieges umschreiben und in "vorher" und "nachher" aufteilen soll. viel mehr weiß der überläufer aber natürlich auch nicht, weswegen man mit den mi5-leuten miträtselt und stück für stück das bild zusammen setzt.

diese geschichte hier ist deutlich verworrener als the assets. während letztere eher straight forward die suche nach dem cia-maulwurf behandelt hat, gibt es in the game so einige wendungen und überraschungen.

kritikpunkte meinerseits: einige der charaktere sind so seltsam, dass es schon an grotesk grenzt. da habe ich mir manches mal am kopf gekratzt und mich gefragt, ob das jetzt gewollte comedy (bzw comic relief) ist oder was zur hölle. :Kratz:
außerdem ist das british english manchmal echt ein schwerer brocken, weswegen ich einige szenen 4-5x sehen (besser gesagt hören) musste, und hier und da blieb mir nix anderes übrig, als mich damit abzufinden, ein detail zu verpassen. aber dafür kann die serie ja nix.

kann man sich durchaus geben. auch hier gilt natürlich wieder: wer action und explosionen am laufenden band erwartet, wird schwer enttäuscht. ^^

7,5/10 verräterischen apfelschalen

€: es scheint ja in den letzten paar jahren nen gewaltigen spionage-boom gegeben zu haben, was serien betrifft... the americans, deutschland 83, the assets, the company, the game kenne ich inzwischen, und dann gibts noch legends, allegiance, x company, rubicon plus ein paar obskurere, unbekanntere serien wie zb ta gordin. (the gordin cell, aus israel und bisher offenbar nur auf hebräisch mit englischen subs verfügbar. ^^)