Also ich weiß von genug MMORPGlern, die diese Spiele wegen der Story spielen und am liebsten dem Multiplayer Part ganz aus dem Weg gehen würden, damit sie ja in Ruhe die Story genießen können... Genau diese Spieler mussten die MMO Entwickler auch unbedingt in das Genre locken. Das sind oftmals die typischen PvEler, die PvP um jeden Preis aus dem Weg gehen wollen, aber trotzdem dann MMOs mit PvP spielen wie damals Aion, genug dieser Spieler dort erlebt.Xris hat geschrieben:Ich persönlich habe MMORPG's in erster Linie wegen dem Grind und Party gespielt. Die Story war mir da immer egal. Und im Endeffekt sinds dann auch genau diese Spieler die MMO's spielen. Ist doch okay. Nicht alles braucht ne Story. Vollkommen ausreichend wenn die Spielwelt autentisch ist.
Respawn - Gathering of Game Developers: Wolfgang Walk über Storytelling und wieso Spielmechaniken wichtiger sind
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unknown_18
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Re: Respawn - Gathering of Game Developers: Wolfgang Walk über Storytelling und wieso Spielmechaniken wichtiger sind
- Xris
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Re: Respawn - Gathering of Game Developers: Wolfgang Walk über Storytelling und wieso Spielmechaniken wichtiger sind
Ja aber ganz ehrlich... diese Spieler wären dann auch besser in offline Spielen aufgehoben... und zum Nachteil wurde es ja leider auch für mich. Das beste Beispiel ist WoW... es gab mal eine Zeit da BRAUCHTE mann zwingend eine Party um im Spiel weiterzukommen. Das war für mich immer primär der Sinn dahinter.
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unknown_18
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Re: Respawn - Gathering of Game Developers: Wolfgang Walk über Storytelling und wieso Spielmechaniken wichtiger sind
Ja, dito, aber genau wegen den Story Spielern, die keine Party wollten, kann man nun den Großteil allein spielen. Und sag mal so einem Spieler er wäre im falschen Genre unterwegs... vorher Deckung suchen.
Absolut Niemand lässt sich sagen, dass er im falschen Genre unterwegs wäre.
Früher galt für mich mal:
RPG, wenn ich eine Story will
MMORPG, wenn ich keine Story sondern meine eigene Story schreiben will
Heute... spiele ich FFXIV, ein MMORPG, wegen der Story...
Früher galt für mich mal:
RPG, wenn ich eine Story will
MMORPG, wenn ich keine Story sondern meine eigene Story schreiben will
Heute... spiele ich FFXIV, ein MMORPG, wegen der Story...
- Temeter
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Re: Respawn - Gathering of Game Developers: Wolfgang Walk über Storytelling und wieso Spielmechaniken wichtiger sind
Ich würde eher sagen, die Story von Dark Souls ist das, was dein Char während des Spiels macht. Scheint für mich in etwa das zu sein, welche Art von Storytelling der Typ hier bewirbt.Xris hat geschrieben:Nö hats nicht. Und Dark Souls ist sogar ein gutes Beispiel dafür das ein gutes Spiel keine komplexe Story braucht. Es ersetzt Story mit einer intensiven Atmosphäre die wiederrum das Mittendringefühl intensiviert. Das schaffen nur wenige Spiele und jene die sehr storyintensiv sind meiner Meinung nach am wenigsten. Hier wird mann, weil der/die Protagonisten bereits vorgezeichnet sind, doch eher zum Zuschauer verdammt.Dark Souls hat ne Story?
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Isterio
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Re: Respawn - Gathering of Game Developers: Wolfgang Walk über Storytelling und wieso Spielmechaniken wichtiger sind
Der Herr macht einige gute Punkte, doch für mich ist die Story oft wichtiger, als das Gameplay an sich. Spiele, die auf eine Story verzichten oder kaum eine aufweisen, vermögen es selten mich zu fesseln. Story ist für mich Motivation. Warum bin ich hier und was wird passieren? Nur die Gamemechanik ist mir einfach zu banal (mit Ausnahmen).
Das ist einfach Geschmackssache. Es kommt auf das Spiel und die Spieler an. Es gibt nicht nur EINEN richtigen Weg ein Spiel zu machen. Offenbar weiss der Herr dies nicht, denn er scheint die einzig wahre Wahrheit zu kennen.
Das ist einfach Geschmackssache. Es kommt auf das Spiel und die Spieler an. Es gibt nicht nur EINEN richtigen Weg ein Spiel zu machen. Offenbar weiss der Herr dies nicht, denn er scheint die einzig wahre Wahrheit zu kennen.
- Uvirith
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Re: Respawn - Gathering of Game Developers: Wolfgang Walk über Storytelling und wieso Spielmechaniken wichtiger sind
Ehm, hier referiert ein Developer vor anderen Developern. Die müssen aus Spielen eine Wissenschaft machen, weil es deren Lebensgrundlage ist. Wie viele lieblos hingeklatschte Spiele bei denen sich keiner auch nur einen Funken Gedanken gemacht hat würdest du kaufen?Bastian.vonFantasien hat geschrieben:Wie ich es hasse, wenn die Leute versuchen aus Videospielen eine Wissenschaft/ Kunstwerk zu machen
und dann ellenlos lange Disskussionen darüber führen.
Videospiele sind Videospiele und das sollten sie auch bleiben. Da zieh ich mir doch lieber ein
"Die Schlümpfe" für SNES rein, als irgendwelche von studenten Entwickelten Indi-Games die von sich
behaupten pädagogisch Wertvoll zu sein.
Viele Menschen haben die Bedeutung von einem Spiel völlig vergessen...
Die Schlümpfe für SNES hatte sicher auch hunderte Mannstunden an Meetings und Diskussionrunden hinter sich
OnTopic:
Ich bin in Teilen seiner Meinung, jedoch sind Tetris und Pac-Man schlechte Beispiele, da beide in heutigem Licht gesehen extrem langweilige Spiele sind. Die waren damals nur gut weil Gaming an sich neu war.
Persönlich bin ich kein großer Fan von "Selbstläufern" wie This war of mine (ein mächtiger Fehlkauf von meiner Seite btw. Selten ein so langweiliges Spiel gespielt). Ich habe zwar eine gute Fantasie, das Hineinversetzen in Charaktere die ich nicht selbst generiert habe fällt jedoch sehr schwer wenn man überhaupt keinen Handlungsbogen hat.
Als positives Beispiel würde ich Bloodborne nehmen. Kaum direktes Storytelling, am Ende des Spieles weiß man jedoch trotzdem genug (wenn man sich auch die Item-Descriptions durchgelesen hat) um das Spiel zu verstehen.
Wiederspielwert ist darum auch enorm hoch, weil man mit seinem Vorwissen aus dem ersten Playthrough dann die fehlenden Teile der Story ersetzen kann.
Perfekt meiner Meinung nach.
Als Konterargument würde ich jetzt den Witcher 3 nehmen. In dem Spiel auch nur einen einzigen Satz an Story zu streichen wäre ein Sakrileg. Und mit Weniger Story würde etwas am Spiel fehlen.
- Uvirith
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Re: Respawn - Gathering of Game Developers: Wolfgang Walk über Storytelling und wieso Spielmechaniken wichtiger sind
Das hat sich aber bis Heute nicht geändert. Schon zu WoW Classiczeiten machte man alles Solo bis zum Raid. Ab dann brauchte man eine (damals 40 Mann starke) Gruppe.Xris hat geschrieben:Ja aber ganz ehrlich... diese Spieler wären dann auch besser in offline Spielen aufgehoben... und zum Nachteil wurde es ja leider auch für mich. Das beste Beispiel ist WoW... es gab mal eine Zeit da BRAUCHTE mann zwingend eine Party um im Spiel weiterzukommen. Das war für mich immer primär der Sinn dahinter.
Ich war immer der Meinung das mmo`s bis hin zum Endgame ein Solo-Erlebnis sein sollten. Die klassische "Me-Time" bevor man sich dem Gruppencontent widmet.
- Sir Richfield
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Re: Respawn - Gathering of Game Developers: Wolfgang Walk über Storytelling und wieso Spielmechaniken wichtiger sind
Du hast erkannt, aber nicht verstanden, dass du damit dem Mann recht gibst.Sacrifyr hat geschrieben:Ich bin der Meinung, dass der Vergleich von Pac-Man und Tetris zu heutigen Spielen etwas weit hergeholt ist. Er lässt die Entwicklung der Menschen und ihrer Interessen völlig außer Acht.
Früher waren Pac-Man und Tetris ein Renner, heutzutage sind sie gerade noch dazu gut (jedenfalls sicher für die meisten Spieler) ein paar Minuten auf ihrem Smartphone am Bahnhof rumzubekommen.
PacMan und Tetris funktionieren ALS SPIELE!!! heute noch, gerade weil sie keine Story haben, der Fokus alleine auf dem Gameplay liegt.
Spiele, die Storyfokussiert sind und sich bei der Erzählung der Story auf die Art von Erzählung verlassen, die alle aus dem KINO! gewöhnt sind, die stellen sich damit selber ein Bein, weil ein Spiel kein Film ist.
Nichts anderes wurde gesagt.
Was Uncharted betrifft: Ob es alle verstanden hätten, wenn er Other M als Beispiel genannt hätte?
Wahlweise sei den des Englischen Mächtigen diese Seite ans Herz gelegt:
http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/M ... egregation
