Was immer so als Fakt durchgeht...MK57 hat geschrieben:Aber Fakt ist, dass Unternehmen wie Microsoft, Google, Amazon, Apple usw. nur einen besseren Service anbieten können und ihre Produkte nur verbessern können, wenn sie mehr über uns und unser Nutzingsverhalten erfahren können...
Die wichtigere Frage ist, WELCHES Produkt gemeint ist.
Ich persönlich würde gerne ein Betriebssystem haben, das hauptsächlich dazu da ist, meiner Software zu erlauben, mit meiner Hardware zu sprechen, ohne dass jede arme Indiebude eigene Treiber schreiben muss. So wie in DOS Zeiten.
DAFÜR braucht Microsoft meine persönlichen Daten ganz sicher nicht.
Also nicht meinen Standort (GPS oder IP, egal), meine Handschrift, mein Surfverhalten, etc. pp.
Für Cortana und so: Ja, dafür braucht es Daten.
Aber da hätte ich gerne vorher die Wahl, ob ich da Spaß dran habe. (Sicher, kann man wahrscheinlich während der Installation abschalten. Userfreundlicher wäre es, dem Krempel erst mal per default aus zu lassen und dann kann man, wie bei Windows 98 afaik, damals, halt so ein "Willkommen bei ihrem OS, hier das tolle, neue" Bildschirm anzeigen, wenn man nicht darauf warten will, dass CBS den Schepper an den Man bringt.)
So in der Art denke ich dann auch über Android und iOS. Mich nervt schon, dass ich mir schon bei meinem Tablet nicht sicher bin, was das 'tatsächlich' durch die Gegend schickt, obschon ich überall "Nein" gesagt habe.
Aber dann kommt die nächste App und die "Voraussetzungen" sind so seltsam geschrieben, dass eigentlich kein vernünftig denkender Mensch überhaupt irgendeine App installieren sollte.
(Das wäre mal geil - unglaublich, aber geil - alle lehnen ab und dann müssen die sich mal hinsetzen und überlegen, wie sie den Kunden wieder gewinnen)
Das ist dann mit ein Grund, aus dem ich kein Smartphone habe. Mir reicht es völlig, dass ich schon als Verdächtiger gelte, wenn mein 6110 Navigator zufällig in der gleichen Funkzelle war, wenn ein Autonomer einen Reifen zerstochen hat, da muss ich nicht auch noch Informationen on Top liefern. (Whatsapp wäre dann eine andere Story, aber da steige ich eigentlich schon aus, bevor die Daten sammeln können, weil ich jetzt schon weiß, dass diejenigen, die das von mir schon fast verlangen, nicht damit klar kommen werden, wie ich "schriftlich" kommuniziere.)
Hmm, eigentlich wäre *JETZT* der Zeitpunkt, an dem Valve mit der Steam Machine rauskommen sollte, im Gepäck eine Menge Spiele, die unter Unix Derivaten laufen.
Wer sich von 7/8 an 10 gewöhnen kann, könnte das auch an einen Linux Desktop, hauptsache Weiterzocken.
(Immerhin ist das, neben Bequemlichkeit, meine Motivation bei Win 7 zu bleiben. Und wenn gar nix mehr hilft, dann halt nur noch ne Playse oder Nintendokonsole, Browsergames und Blender.
Ganz so schwarz sehe ich nicht, ich gehe schon davon aus, dass es genug fitte Leute gibt, die Win10 ein paar Zähne ziehen, damit Menschen wie ich halbwegs in Ruhe einfach ihr OS nutzen können. Ist noch ein Jahr für Umme und Win7 ist noch ca. 5 Jahre im Fullsupport, danach noch ein paar Jährchen für kritische Lücken...
