Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

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Temeter 
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von Temeter  »

Deue Ex war viel offener als Human Revolution.
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sourcOr
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von sourcOr »

Wulgaru hat geschrieben:
sourcOr hat geschrieben:
adventureFAN hat geschrieben:Also ich bin ja auch ein Fan vom ersten Deus Ex, aber ein Grafik- und Gameplay-Update mit DR:HR zum Vorbild fände ich gar nicht so schlecht.
Mittlerweile ist man dahingehend ja schon etwas verwöhnt. Gerade in Sachen Gameplay ist Deus Ex schon ein klein wenig sperrig. Also nach heutigen Maßstäben.
Das Spiel ist eigentlich kein bisschen sperrig. Wenn man nicht gerade akuten Augenkrebs von so einer Grafik bekommt, dann startet und spielt man es einfach. Und dann bäumt sich das Spiel wieder auf wie zu seinen Jugendzeiten.
Ältere Spiele die komplexer sind als Mario oder Sonic sind immer sperrig. Da hat man als jemand der die seinerzeit gespielt hat immer ein bisschen Scheuklappen auf. :wink:
Ich hab Deus Ex das erste mal vor ein paar Jahren gespielt, hab diese Scheuklappen also net :wink:

Genauso würde ich diese Spiele nicht pauschal als "sperrig" bezeichnen. Meistens sind sie nur solange sperrig, bis man selbst Hand angelegt hat. Es sei denn man bezeichnet gleich jedes Spiel als sperrig, das heutzutage übliche Komfortoptionen vermisst.
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Wulgaru
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von Wulgaru »

sourcOr hat geschrieben:
Ich hab Deus Ex das erste mal vor ein paar Jahren gespielt, hab diese Scheuklappen also net :wink:

Genauso würde ich diese Spiele nicht pauschal als "sperrig" bezeichnen. Meistens sind sie nur solange sperrig, bis man selbst Hand angelegt hat. Es sei denn man bezeichnet gleich jedes Spiel als sperrig, das heutzutage übliche Komfortoptionen vermisst.
Also mich hat das Game ziemlich abgeschreckt als ich es vor ein paar Jahren mal ausprobiert habe und meine Erfahrungen bei alten Spielen die ich total selbstverständlich und erklärend finde ist eben das jemand der da zum ersten mal mit in Berührung kommt, eventuell ein paar mehr Schwierigkeiten hat. Kann man natürlich nicht einfach pauschal sagen, da hast du sicherlich Recht.
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dx1
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von dx1 »

Kajetan hat geschrieben:
boobybobby hat geschrieben:Her damit. Ein bisschen, nur ein Quentchen weniger Conspiration-Trash, ein bisschen offenere Areale und - ganz wichtig - eine zeitgemäße Optik, und das Spiel könnte den eigenen Status schlagen. Oder anders ausgedrückt: das beste aus Teil 1 und HR vereinen.
Nur bitte bloß nicht am Score schrauben, der darf gern unverändert übernommen werden.
"Conspiration-Trash" ist aber essentieller Bestandteil der Handlung von Deus Ex.
Und noch offenere Areale? Das einzige, was hier einem Schlauchlevel gleichkam, war das Tutorial :)
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Aus ►Reddit — If you've ever wondered why Deus Ex is considered such an amazing game: a flowchart for the third mission of the game.
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adventureFAN
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von adventureFAN »

Die offenen Level MÜSSEN natürlich auch bei einem Remake bleiben.
Mir persönlich geht es halt einfach nur um die Grafik und das Gameplay.
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schockbock
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von schockbock »

Kajetan hat geschrieben:"Conspiration-Trash" ist aber essentieller Bestandteil der Handlung von Deus Ex.
Und noch offenere Areale? Das einzige, was hier einem Schlauchlevel gleichkam, war das Tutorial :)
Deswegen schrieb ich ja: ein Quentchen. Deus Ex zelebriert so ziemlich jeden ausgelutschten Verschwörungskitsch bis zum Umfallen. Dabei hat das weder das Setting, noch der Plot in dem Umfang nötig.
Und was die offenen Areale angeht: dadurch, dass einem so viel spielerische Freiheit dargeboten, zum Teil vorgegaukelt wird, wird das Uncanny Valley für mein Empfinden breiter als bei manchem "Schlauch-Shooter". Leider hat sich in den 10 Jahren zwischen DX und HR in der Hinsicht nicht sehr viel getan, andererseits gelangt man auch irgendwann an die Grenzen des (rentabel) machbaren.
Aber man wird ja noch träumen dürfen ;-).
Zuletzt geändert von schockbock am 23.07.2015 23:05, insgesamt 1-mal geändert.
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dx1
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von dx1 »

Der "ausgelutschte Verschwörungskitsch" ist das Setting.
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schockbock
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von schockbock »

Nein, das Setting ist so die typische kaputtgewirtschaftete Cyberpunk-Welt. Energiekrise, Technologietrauma, soziale Isolation.
Das wäre auch ganz gut ohne das komplette Programm aus Illuminaten, Freimaurern, der mafiösen Pharmaindustrie, Patriots, repressiven Regierungsorganen, Klonen und, als Icing on the cake, Area 51 und Greys ausgekommen.
Nur im etwas gemäßigteren Rahmen, und ich könnte es ernster nehmen.
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sourcOr
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von sourcOr »

Was bliebe denn von der Story übrig, wenn man die ganzen Verschwörungstheorien rausnähme? :ugly:

Das ist doch der Kitt, der alles zusammenhält.
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dx1
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von dx1 »

boobybobby hat geschrieben:Nein, das Setting ist so die typische kaputtgewirtschaftete Cyberpunk-Welt. Energiekrise, Technologietrauma, soziale Isolation.
Das wäre auch ganz gut ohne das komplette Programm aus Illuminaten, Freimaurern, der mafiösen Pharmaindustrie, Patriots, repressiven Regierungsorganen, Klonen und, als Icing on the cake, Area 51 und Greys ausgekommen.
Nur im etwas gemäßigteren Rahmen, und ich könnte es ernster nehmen.
Dann hättest Du aber das Standard-Cyperpunk-Setting gehabt. Hier ist die kaputte Welt und das entwertete Individuum "nur" Theme. "Nur" in Anführungszeichen gesetzt, weil in der Erzählung Theme über Setting steht. Der "ausgelutschte Verschwörungskitsch" gibt dem Theme erst die Grundlage.

Zum Beispiel geht's ja schon im Intro los mit Grey Death, der Seuche, die VersaLife, bzw. Page Industries orchestriert, um unter anderem Kontrolle über den Katastrophenschutz (FEMA) zu erlangen. Eine Verschwörung ist das nicht, denn dafür sind zu wenige Akteure beteiligt: Bob Page hält alle Fäden in der Hand.

Grey Death ist eine künstliche erschaffene Seuche, die auf der selben Nano-Technologie beruht, wie die Augmented Agents der Generation, der J.C. Denton angehört. Das wäre das von Dir genannte "Technologietrauma". Das zieht sich auch bis in die Enden durch und ist darum Theme — das, worüber die Autoren Dich als Spieler nachdenken lassen wollten. Die Verschwörungen und Organisationen, die bis in alte Zeiten zurück reichen, bereiten dafür nur den Boden, das Setting.
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Temeter 
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von Temeter  »

Imo gehört zu jeder guten Cyberpunk-Welt die eine oder anderen Verschwörungstheorie. Im Hintergrund verborgene Verschwörungen und Operationen sind praktisch integraler Teil des Settings, das sich logisch aus der Übermacht von Konzernen und der resultierenden Anarchie ergibt. Spiele wie Shadowrun sind im Kern um genau diese Operationen aufgebaut.
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dx1
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von dx1 »

Ich stimme Dir bei Allem zu, außer bei …
Temeter hat geschrieben:… Verschwörungen sind praktisch integraler Teil des Settings, das sich logisch aus der Übermacht von Konzernen und der resultierenden Anarchie ergibt.
… und …
Temeter hat geschrieben:Spiele wie Shadowrun sind im Kern um genau diese Operationen aufgebaut.
Zum Ersten: Verschwörungen ergeben sich nicht logisch aus Übermacht. Wer die Übermacht hat, braucht sich nicht mehr zu Verschwören. Oder meintest Du, dass Verschwörungen eine logische Folge von Übermacht sind, im Sinne von sagen wir mal dem 20.07.1944?

Zum Zweiten: Shadowrun-Spiele sind höchstens um Operationen herum aufgebaut, welche auch ohne Verschwörungen funktionieren. Im Mittelpunkt steht für die meisten klassischen SR-Gruppen wohl das Überwinden von (gamistischen) Hindernissen sowie (narrativistisches) Drama auf der Ebene der Spielfiguren. Davon abgesehen ist Shadowrun ja ganz klar hauptsächlich Elfpunk, äh, ich meine Urban Fantasy, kein Cyberpunk. Na gut, Ansichtssache, aber Cyberpunk ist es auf jeden Fall nur zum Teil. Das Setting beruht gleichermaßen auf (aus heutiger Sicht) 0815-Cyberpunk und der "Sechsten Welt", der Rückkehr der Magie. Ich habe es abseits der Harebrained-Spiele nie gespielt, aber was ich aus den Regelwerken mitgenommen habe, war das Theme "Rassismus", welches sehr präsent war. Menschen vs. Meta-Rassen, Magier vs. Decker, sowas.

"Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic."—Arthur C. Clarke

Magie, Schamanismus, Hacking, physische Interaktion und was sonst noch möglich ist steht in Shadowrun nur nebeneinander, damit die Spieler damit spielen können. Eine reine Decker-Runde kann in der Welt genauso Spaß haben wie eine Gruppe, die nur aus Straßensamurai besteht und auch eine Gruppe Magier kann eine Top-Kampagne haben, wenn SL und Spieler das wollen, ebenso wie die klassische Runde mit Spezialisten aus jeder Nische.
mole85
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von mole85 »

Mal davon abgesehen dass man sich mMn keinen Gefallen damit macht Shadowrun und Deus Ex zu vergleichen (anderes Genre, anderes Theme - Shadowrun würde ich eher als Fantasy-Cyberpunk bezeichnen) muss man Deus Ex eines zugestehen: Als es rauskam, waren - zumindest aus meiner Sicht - die zitierten Verschwörungstheorien noch nicht so ausgelutscht (damals hatte Akte X noch recht viel Erfolg z.B.). Kann allerdings auch daran liegen dass ich bei Release auch 15 Jahre jünger war... :D

Auch Gameplay-Elemente die heute nichts ungewöhnliches mehr sind haben damals Deus Ex zu etwas besonderem gemacht: Unterschiedlichste Lösungsansätze, das Sammeln von Erfahrung in einem "Ego Shooter", das Erzählen einer weit verzweigten Story abseits von klassischen Rollenspielen, etc. Das Problem ist dabei, das Deus Ex zwar keine Standarts gesetzt hat (sonst hätte es mehr Nachahmer gegeben, da fiele mir nur Alpha Protocol ein, das ist aber eher ne Geschmackssache), aber recht viele Elemente sind nach und nach von anderen Spielen übernommen worden. Ein Remake das die - zugegebenermaßen wahrscheinlich unerreichbar hohen Erwartungen - erfüllen könnte wäre heute zwar noch ein gutes Spiel aber kein Ausnahmetitel wie damals. Die Wahrscheinlichkeit dass man sich dabei ins Knie ballert und das Ansehen einer Reihe die schon zwei "schwarze Schafe" beinhaltet weiter beschädigt ist mMn zu hoch.

Ich finde das Game sollte man ruhen lassen und lieber hochqualitative Pre- bzw. Sequels produzieren wie DE:HR (nicht so eine Beleidigung wie Deus Ex: The Fall oder das lieblos dahingeklatschte Invisible War).

Edit: Hab versucht mein Geschwurbel n bischen lesbarer zu machen... :P
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Temeter 
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von Temeter  »

Okay, dann war der Shadowrun-Vergleich vielleicht nicht sonderlich gut. Vielleicht verwechsel ich auch gerade was.

Mit Übermacht meinte ich eher, wie Konzerne und das organisierte Verbrechen Ausmaße entwickelt haben, die sich kaum noch kontrollieren lassen. Was ja nicht selten in einem verdeckten Free for All endet.
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Hardcore_1982
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Re: Deus Ex: Remake wird nicht kategorisch ausgeschlossen

Beitrag von Hardcore_1982 »

Seinerzeit als Deus Ex raus kam war der Verschwörungskitsch in Games doch noch gar nicht so ausgelutscht. Ich fand das ganze damals recht spannend. Gut und heute hab ich die Nostalgiebrille auf und kann Deus Ex nicht wirklich bewerten da es zu meinen absoluten Lieblingsgames zählt und mindestens einmal im Jahr durchgespielt wird.
Bisher habe ich noch nie auf Mods zurück gegriffen, weiß auch nicht, die schon bei Veröffentlichung nicht mehr ganz zeitgemäße Grafik macht für mich den Charme des Spiels und der Atmosphäre aus. Nostalgie halt.
Ich brauche kein Remake.
Genauso wie ich z.B. Goldeneye nirgendwo anders spielen würde als auf meinem guten alten Nebel 64.