Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

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The_Outlaw
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von The_Outlaw »

VonBraun hat geschrieben:Freiheit ist ihnen wichtig ?
Arbeitet Eduard Laser mittlerweile bei Bethesda ?
:Daumenrechts:

Mir langt es vollkommen, wenn sie in Sachen Grafik ein solides, dafür aber bei der Minimierung von Bugs und sonstigen technischen Ärgernissen ein optimales Ergebnis abliefern. Neben DLCs fast fast ein genauso wichtiger Grund für mich, lieber auf die GotY zu warten.
(Auf dem PC hätte ich weniger Bedenken zuzugreifen, da gibt es immer eine Lösung, aber als Konsolero ist man ja rein von Patchs abhängig.)
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KingBalthasarXX
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von KingBalthasarXX »

Freiheit ist in meinen Augen immer wichtiger als Grafik.
Was nützt mir ein Ryse, FarCry 4 oder [Bitte hier Spiel mit ultra Grafik einfügen], wenn es am Ende nur linear und maximal 4 - 6 Stunden Spielzeit hat?
Da hab ich mich gerade an die Steuerung gewöhnt, da ist es zu Ende.

Thema Grafik bei Fallout allgemein:
Mit gefiel dieser komische Grünstich bei Fallout 3 nie wirklich.
Ich mochte da Grafik [?] von New Vegas mehr. Es sah für mich mehr nach Wüste aus, als 3 nach einer Stadtlandschaft.

Aber warten wir mal ab. Ich bin sicher man kann in gewohnter Bethesda Tradition wieder einige an der Grafik per INI rumschrauben. Und als letzte Not haben wir ja Modder, die per ENB das allerletzte aus der Engine holen.
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Temeter 
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von Temeter  »

New Vegas war auch von einem anderen Entwickler. :wink:

Allein in Bezug auf Fallout 3 sollte die Skepsis an der Optik eigentlich wenig überraschen.
maho76
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von maho76 »

Allein in Bezug auf Fallout 3 sollte die Skepsis an der Optik eigentlich wenig überraschen.
??? Grünstich hin oder her, F3 war damals im Bereich RPG wenn nicht die grafikreferenz dann zumindest absolut auf höhe der zeit, wenn auch nur kurz. schaut man sich den vergleich statics/nonstatics zu anderen spielen an war das sogar verdammt gut was sie da abgeliefert haben.

man sollte halt auch nicht vergessen dass F3 nicht das letzte spiel von Bethesda war, skyrim war da schon eine echte Weiterentwicklung (vor allem in Sachen bewegungsanimation, ich sag nur "endlich 8-achsen!!!"^^), von daher macht es gar keinen sinn F3 anzuschauen und das schlimmste zu befürchten, da kam zwischendrin nochmal was (das übrigens von allen in bezug auf atmo und grafik gelobt wurde, sieht man von der ein oder anderen midres-textur ab ;) ), und die Entwickler werden wohl auch nicht die letzten 4 jahre einsam im keller gehockt haben ohne den markt zu beobachten. :)

kommt mir manchmal hier sowieso seltsam vor: da werden skyrim dinge vorgeworfen die seit morrowind raus sind und selbst in F3 nicht mehr vorhanden waren, aber nein, erstmal alles zusammenschmeissen und drauf los bashen. dass die beiden reihen (=beth-rpg) insgesamt 15 jahre Entwicklung durchlaufen haben scheint da dann keinen zu interessieren (ich sage nur generierte dungeons, das ist 12 jahre und 3 spiele her, meine fresse^^). über manche hier kann man nur den kopf schütteln ob der offensichtlichen Unwissenheit resp. "erinnerungsverwerfungen".
Zuletzt geändert von maho76 am 22.07.2015 14:44, insgesamt 1-mal geändert.
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FightingFurball
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von FightingFurball »

Naja die Grafik ist eher zweitrangig, wichtiger ist wie gut die Welt ist.

Ich hoffe vor allem Beth holt sich endlich mal ein paar ordentliche Schreiber ins Boot...
Man kann es auch nicht auf die offene Welt schieben, den Obsidian brachte es ja auch, obwohl man denen nur 1 Jahr Zeit gab, das ganze Ding auf die Beine zu stellen und sie den Part der Legion aus Zeitgründen massiv beschneiden mussten...
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muecke-the-lietz
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von muecke-the-lietz »

maho76 hat geschrieben:
Allein in Bezug auf Fallout 3 sollte die Skepsis an der Optik eigentlich wenig überraschen.
??? Grünstich hin oder her, F3 war damals im Bereich RPG wenn nicht die grafikreferenz dann zumindest absolut auf höhe der zeit, wenn auch nur kurz. schaut man sich den vergleich statics/nonstatics zu anderen spielen an war das sogar verdammt gut was sie da abgeliefert haben.

man sollte halt auch nicht vergessen dass F3 nicht das letzte spiel von Bethesda war, skyrim war da schon eine echte Weiterentwicklung (vor allem in Sachen bewegungsanimation, ich sag nur "endlich 8-achsen!!!"^^), von daher macht es gar keinen sinn F3 anzuschauen und das schlimmste zu befürchten, da kam zwischendrin nochmal was (das übrigens von allen in bezug auf atmo und grafik gelobt wurde, sieht man von der ein oder anderen midres-textur ab ;) ), und die Entwickler werden wohl auch nicht die letzten 4 jahre einsam im keller gehockt haben ohne den markt zu beobachten. :)

kommt mir manchmal hier sowieso seltsam vor: da werden skyrim dinge vorgeworfen die seit morrowind raus sind und selbst in F3 nicht mehr vorhanden waren, aber nein, erstmal alles zusammenschmeissen und drauf los bashen. dass die beiden reihen (=beth-rpg) insgesamt 15 jahre Entwicklung durchlaufen haben scheint da dann keinen zu interessieren (ich sage nur generierte dungeons, das ist 12 jahre und 3 spiele her, meine fresse^^). über manche hier kann man nur den kopf schütteln ob der offensichtlichen Unwissenheit resp. "erinnerungsverwerfungen".
Danke, Danke, Danke. Ich dachte schon, mit mir stimmt was nicht, weil mich auch das immer in den F4/Bethesda Diskussion genervt hat. Dieses Vermengen von Tatsachen aus ganz unterschiedlichen Spielen.

Und ja, F3 war für ein RPG der Größe damals mehr als auf Höher der Zeit und auch ein Skyrim wurde anno 2011 noch mega wegen seiner Optik gefeiert, auch in Anbetracht dessen, was man aus den alteingesessenen Konsolen noch so rausgeholt hat.

Und das Material von F4 sieht auch wieder absolut zeitgemäßg aus. Ich hatte, bis auf die etwas steifen Animationen, nicht ein einziges mal das Gefühl, hier schlechte Grafik zu sehen. Vor allem auch in Anbetracht der Größe und Möglichkeiten, die das Spiel aller Voraussicht nach bieten wird.

Aber daran merkt man wohl, dass man alt geworden ist, weil Spiele wie Witcher 3, Fallout 4, Project Cars, etc. alle für mich fantastisch aussehen, und ich die Kritikpunkte wirklich nur in Ansätzen nachvollziehen kann, aber auf keinen Fall in der Intensivität.
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Temeter 
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von Temeter  »

maho76 hat geschrieben:??? Grünstich hin oder her, F3 war damals im Bereich RPG wenn nicht die grafikreferenz dann zumindest absolut auf höhe der zeit, wenn auch nur kurz. schaut man sich den vergleich statics/nonstatics zu anderen spielen an war das sogar verdammt gut was sie da abgeliefert haben.

man sollte halt auch nicht vergessen dass F3 nicht das letzte spiel von Bethesda war, skyrim war da schon eine echte Weiterentwicklung (vor allem in Sachen bewegungsanimation, ich sag nur "endlich 8-achsen!!!"^^), von daher macht es gar keinen sinn F3 anzuschauen und das schlimmste zu befürchten, da kam zwischendrin nochmal was (das übrigens von allen in bezug auf atmo und grafik gelobt wurde, sieht man von der ein oder anderen midres-textur ab ;) ), und die Entwickler werden wohl auch nicht die letzten 4 jahre einsam im keller gehockt haben ohne den markt zu beobachten. :)

kommt mir manchmal hier sowieso seltsam vor: da werden skyrim dinge vorgeworfen die seit morrowind raus sind und selbst in F3 nicht mehr vorhanden waren, aber nein, erstmal alles zusammenschmeissen und drauf los bashen. dass die beiden reihen (=beth-rpg) insgesamt 15 jahre Entwicklung durchlaufen haben scheint da dann keinen zu interessieren (ich sage nur generierte dungeons, das ist 12 jahre und 3 spiele her, meine fresse^^). über manche hier kann man nur den kopf schütteln ob der offensichtlichen Unwissenheit resp. "erinnerungsverwerfungen".
Anscheinend ist dein Erinnerungsvermögen nicht sonderlich gut. Fallout 3 war häßlich, als es rauskam. Guck es dir doch an: Der Grünstich und die graubraune Optik sahen schon damals scheiße aus, die ganzen verschwommenen Texturen waren ebenfalls nicht schärfer, Levelrecycling schon ein Thema in Oblivion. Ganz zu schweigen von der Weitsicht, wo alles weiter entfernt als 50 Meter nach Matsch aussah.
Das Ding war ein frühes Open World Spiel für Konsolen mit 512MB Ram, so einfach ist das. Midres Texturen sind purer Luxus unter diesen Umständen.

Atmosphäre und Glaubwürdigkeit? Ich habe kurz vor Fallout 3 Stalker gespielt. SoC ist bis heute eins der atmosphärischsten Semi-Open World Spiele, die jemals entwickelt wurden. Alleine deswegen war es für mich auf den ersten Blick schmerzlich offensichtlich, wie öde und leer Fallout 3 eigentlich ist. Ganz zu schweigen vom unglaublich plumpen Storytelling, Charachteren und Dialogen.

Btw, und falls ihr wirklich glaubt, Fallout 3 wäre in irgendeiner Art und Weise technisch auf der Höhe der Zeit gewesen:

Fallout 3 Release: 2008.
Crysis Release: 2007.

So viel mal zum Erinnerungsvermögen. Das war ein frühes Konsolenspiel, zu dem Zeitpunk machte die Spiele-Optik einen massiven Rückschritt durch den plötzlichen Fokus von Publishern auf die PS360.
maho76
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von maho76 »

Ich habe kurz vor Fallout 3 Stalker gespielt. SoC ist bis heute eins der atmosphärischsten Semi-Open World Spiele, die jemals entwickelt wurden. ...So viel mal zum Erinnerungsvermögen
ich weiss ja nicht welches Stalker du gespielt hast, aber...

stalker
Bild

fallout3
Bild

ohne frage war Stalker sehr atmosphärisch, aber abseits der Pflanzenwelt doch auch gerade im vergleich zu fallout optisch verdammt detailarm und recht simpel gebaut (was dann natürlich mehr Spielereien in anderen bereichen wie Beleuchtung/Effekte etc. zulässt). in Sachen atmo fand ich beide super, jedes auf seine art. aber gut, ist geschmackssache.

wobei ich auch sagen muss dass ich sofort einen initweak gemacht hab und auf 5km keinen matsch und gras bis zum Horizont (und auch sehr schnell keinen grünstich mehr) hatte, da geb ich dir recht. :)
(allerdings gehört das GECK nunmal zum (pc)spiel dazu. :twisted: )

und den "crysis-benchmarktest-mit-spiel" lassen wir doch bitte endlich mal aussen vor, das war weit jenseits von ALLEM was es zu der zeit gab, und es gibt heute noch (gute) rechner die das game in max nicht packen. ;)

edit: na gut, der Vollständigkeit halber...^^

crysis1
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Jazzdude
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von Jazzdude »

Als Beispiel nennt Hines einen Apfel, der aufgenommen oder irgendwo in der Spielwelt abgelegt werden kann, ohne dabei wieder zu verschwinden.
Das will ich sehen! Das gab es doch seit Morrowind nicht mehr? Im eigenen Haus wurden (In Oblivion und Skyrim) fallengelassene Sachen gespeichert, aber nicht irgendwo in der Pampa.

Ansonsten frage ich mich, warum der Kerl da nur von "Der Grafik" redet. Was ist mit Animationen? Das ist das große Problem dieser Engine! Die sehen immernoch stocksteif und künstlich aus.

Ansonsten freue ich mich doch auf das Spiel. Definitiv kein Releasekauf, da Bethesda, aber inhaltlich sieht das ganze doch nach mehr aus als Fallout 3.5.


@maho76:

Eine derartige Szene gibt es in Crysis 1 nicht. Entweder 2 oder 3.

edit: Ist das Crysis 3 HUD ;)
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Temeter 
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von Temeter  »

maho76 hat geschrieben:
Ich habe kurz vor Fallout 3 Stalker gespielt. SoC ist bis heute eins der atmosphärischsten Semi-Open World Spiele, die jemals entwickelt wurden. ...So viel mal zum Erinnerungsvermögen
ich weiss ja nicht welches Stalker du gespielt hast, aber...

stalker
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fallout3
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ohne frage war Stalker sehr atmosphärisch, aber abseits der Pflanzenwelt doch auch gerade im vergleich zu fallout optisch verdammt detailarm und recht simpel gebaut (was dann natürlich mehr Spielereien in anderen bereichen wie Beleuchtung/Effekte etc. zulässt). in Sachen atmo fand ich beide super, jedes auf seine art. aber gut, ist geschmackssache.

wobei ich auch sagen muss dass ich sofort einen initweak gemacht hab und auf 5km keinen matsch und gras bis zum Horizont (und auch sehr schnell keinen grünstich mehr) hatte, da geb ich dir recht. :)
(allerdings gehört das GECK nunmal zum (pc)spiel dazu. :twisted: )

und den "crysis-benchmarktest-mit-spiel" lassen wir doch bitte endlich mal aussen vor, das war weit jenseits von ALLEM was es zu der zeit gab, und es gibt heute noch (gute) rechner die das game in max nicht packen. ;)

edit: na gut, der Vollständigkeit halber...^^

crysis1
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Ich meinte Stalker wegen seiner Atmosphäre. Wie gesagt, die fand ich tausend mal besser als Fallout 3. Erst New Vegas hat viele der Dinge behoben, wegen der F3 mir nach dem ersten Stunden so leblos vorkam.

Das Bild von F3 ist allerdings nicht sonderlich repräsentativ für das Spiel. Habs letztens erst nochmal angezockt, sogar mit Mods, und es sieht einfach völlig veraltet aus. Aus der Nähe sind die Texturen allesamt Mist (waren sie schon immer), und das miese Leveldesign in der Stadt, wo du nur eine handvoll vorgegebener Wege hast, hilft dabei auch nicht.

Wo du Crysis nochmal erwähnst, können wir nicht mal den Mythos sein lassen, es wäre ein Hardware zerstörender Mahlstein? Ich hatte damals keinen guten PC, dennoch lief das Spiel mit etwa 30fps und mittleren Einstellung. Und es sah immer noch gut aus, das Ding skalierte wunderbar (jedenfalls nach zwei kleineren Patches). Im Gegensatz zu F3, was als typischer PC-Port der Zeit richtig mies optimiert war, ständige Nachladeruckler hatte, nicht zu vergessen typische 'Featuers' wie nicht abschaltbare Mausbeschleunigung oder nicht funktioniale Optionsmenus.

Bild ist übrigens aus Crysis 2. Was schlechter als der Erstling aussah und im Vergleich winzige Level lieferte, weil es auf den Konsolen laufen musste.
edit: Ok, ist sogar C3. Siehe Kuppel.
maho76
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von maho76 »

@crysis-bild: ok, wobei man bei crysis über die grafik-quali nicht streiten kann, ist einfach über jeden zweifel erhaben... irgendwoher muss man den namen Yerli ja kennen.^^
und ja, mit mittleren bis hohen Einstellungen skaliert es super, mit max dafür umso schlechter (bei fullHD). aber stimmt schon, sooo sehr Benchmark ist es (heute) nicht mehr.
Ich meinte Stalker wegen seiner Atmosphäre. Wie gesagt, die fand ich tausend mal besser als Fallout 3.
zustimm, die atmo ist grandios, primär durch licht/schatten und eben auch Inhalt, F3 ist da doch an ein anderes Publikum (Mainstream) gerichtet.
mir geht es im bildvergleich einfach um den detailgrad an den Gebäuden und der Detailfülle, da ist das fallout3-bild (kurz vor rivet-city) durchaus repräsentativ... fallout sah einfach "gefüllter" aus als Stalker, das dafür mit lichtstimmungen punktet. ist eben eine design/engine-entscheidung.
und klar, die texturauflösung war eben den Konsolen geschuldet. die Animationen sind mit skyrim klar besser geworden und in den F4-videos sieht das soweit recht ordentlich aus, zumindest wird es mich nicht mehr so stören wie in f3. das hat aber nix mit der engine zu tun, da hat/hatte Bethesda einfach die falschen leute. :)
insgesamt geb ich dir aber recht, Stalker war da objektiv schon vorne... mir egal, ich mag mein f3 trotzdem , bääähh so jetzt hast du´s! :D
ich muss aber ehrlich auch sagen dass ich bei den bethgames ein bisschen mod-geschädigt bin. immer wieder erstaunlich was da ein paar kleine Optimierungen ausmachen wenn man dann das original mal wieder im vergleich sieht (allein HD, anderer himmel und kein Grünstich... das sind welten)
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Temeter 
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von Temeter  »

Crysis war ein klassischer PC-Titel: Sprich, das Spiel soll dann gut aussehen, wenn es rauskommt. Maximale Grafikeinstellung sind für Maschinen gemacht, die zu Release gar nichts existieren. Die Dinger waren damals einfach super skalierbar, zum Beispiel hat ein ST Elite Force von 2000 Auflösungen höher als 1080p geboten.

Star Citizen soll wieder in eine ähnliche Kerbe schlagen.

Nochmal, bei Stalkers Atmosphäre meinte ich das ganze Spiel, wobei Technik nur ein Teil ist. :Blauesauge:
Bei der Gesamtwirkung kannst du allerdings keine pauschale Aussage machen, das ist rein subjektiv. Für mich war Fallout 3 immer öde und leer. Wie gesagt, New Vegas hat die Probleme für mich behoben. Skyrim löste ebenfalls viele der Probleme von F3 und Oblivion, wenn auch im Bethesda-Stil.

Verfehlt alles aber ein bischen den Punkt: Ich will F3 und seine Technik eigentlich gar nicht schlechtreden, viel ist sowieso subjektiv. Mein ursprünglicher Punkt war, dass viele der negativen Reaktionen zum Trailer wohl auf den technischen Macken von F3 beruhten. Deswegen stießen z.B. die leicht holprige Animationen des Hunds, die niedrig aufgelösten Innenraumtexturen oder der matschige Laub so sehr auf. Die Engine kennen Spieler nun seit vielen Jahren, wissen von ihren Macken, und haben auf den ersten Blick all die Technikprobleme wiedergefunden.
Vielleicht sieht F4 Endeffekt letzlich toll und modern aus, allerdings war der Ersteindruck wohl gefüllt von negativen Assoziationen. Und auf den geben Leute einfach eine Menge.

Nicht zuletzt wäre es doch ziemlich enttäuschend, sollte F4 nun wirklich noch technische Probleme eines mittlerweile 8 Jahre alten Spiels mitschleppen.

EDIT: Mods sind natürlich etwas gaaaaaaaaaaaaanz anderes. Von denen spreche ich gar nicht! :wink:

Da fällt mir auch gerade ein, Company of Heroes ist ebenfalls 2006 raugekommen. Dort hatten die herumwuselnden Soldaten teils ähnliche Menge an Details wie Charachtere in Fallout 3.
PixelMurder
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von PixelMurder »

Purple Heart hat geschrieben:Obsidian hat aber eine Menge rausgeholt, aus dieser Müllengine. :D
Gar nichts haben sie rausgeholt. Wenn sie ein Asset nicht aus Fallout 3 kopiert haben, dann in schlechterer Qualität neu erstellt. Wenn vorher ein Bug da war, dann hatten wir in wieder. Dazu nochmals doppelt soviele Bugs wie in Fallout 3, Plotstopper, NPC-Zicken, in den Boden sinkende Viecher, Grafik-Glitches, saumässig optimierte Scripte, mies ausgestattete Umwelt, noch beschissenere Animationen als in Fallout 3, schlechte Beleuchtung, Texturen wie Kindergekritzel... Es war Bethesdas Fehler, Obisidan die selbe Jahre alte Engine ohne einen einzigen Bugfix in die Hand zu drücken. Aber von den Scriptern und Quest- und Leveldesignern von Obsidian würde ich mir nicht die Schuhe binden lassen, das sind Brüder im Geiste von Bethesda, nur ohne die geringste Erfahrung mit der Engine und aus meiner Sicht gesehen, auch ohne Tale..., äh Flair für den Job. Wer mal selbst ins GECK für Fallout NV sehen kann, der weiss, dass man 8 von 10 Scripten einfach nur rauchen kann, das ist eine Hello-World-Wüste.
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casanoffi
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von casanoffi »

maho76 hat geschrieben:
Ich habe kurz vor Fallout 3 Stalker gespielt. SoC ist bis heute eins der atmosphärischsten Semi-Open World Spiele, die jemals entwickelt wurden. ...So viel mal zum Erinnerungsvermögen
ich weiss ja nicht welches Stalker du gespielt hast, aber...
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fallout3
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ohne frage war Stalker sehr atmosphärisch, aber abseits der Pflanzenwelt doch auch gerade im vergleich zu fallout optisch verdammt detailarm und recht simpel gebaut (was dann natürlich mehr Spielereien in anderen bereichen wie Beleuchtung/Effekte etc. zulässt). in Sachen atmo fand ich beide super, jedes auf seine art. aber gut, ist geschmackssache.
Also wenn Du mich frägst, dann sieht S.T.A.L.K.E.R. deutlich realistischer und atmosphärischer aus als F3.
Ich würde auch noch nichtmal sagen, dass F3 mehr Details zu bieten hat - es sind eben zwei vollkommen unterschieldiche Engines, die man eigentlich nicht vergleichen kann.

Im Vergleich zu S.T.A.L.K.E.R. wirkt Fallout 3 auf mich schon fast wie ein Comic.
Allein schon wegen der Beleuchtung, in der der russische Vertreter die Nase um Länger voraus hat.

Aber, wie Du schon geschrieben hast, beide waren megageil und letztendlich ist es Geschmackssache :)
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oppenheimer
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Re: Fallout 4: Freiheit wichtiger als Grafik

Beitrag von oppenheimer »

casanoffi hat geschrieben:Also wenn Du mich frägst, dann sieht S.T.A.L.K.E.R. deutlich realistischer und atmosphärischer aus als F3.
Was ja auch kaum verwunderlich ist. Schließlich spielt Fallout in einem Alternativuniversum, das technologisch fortgeschritten, aber stilistisch in den 50ern hängengeblieben ist.
Und natürlich sieht Stalker realistischer aus. Wäre ja auch schade, wenn die Entwickler die Reise nach Prypjat und all die Fotos etc. völlig umsonst gemacht hätten.