Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheitern kostenpflichtiger Mods

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johndoe1544206
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter

Beitrag von johndoe1544206 »

Das Problem ist einfach das System das sie benutzt haben. Absolut unbeaufsichtigt kann nur kacke dabei rauskommen. Ordentliche curation seitens Beth/Valve ist bei einem paid mod system einfach von Nöten.

Generell hab ich wenig Probleme mit paid mods. Das System muss halt stimmen und problematisch wirds für mich wenn Mods dann nicht mehr funktionieren. zB bei Konflikten mit anderen Mods die geupdatet werden oder dem eigentlichen Spiel an sich. Modder können hier nicht den nötigen Support liefern, sobald ich aber für etwas bezahle, erwarte ich das aber irgendwie.
Diese drei Tage haben ausgereicht, um die gesamte Skyrim-Modding-Community ins Chaos zu stürzen. Drei Tage. 8O
Aber nicht alleine wegen der Tatsache, dass man für Mods bezahlen muss. Dass genügend Irre im Internet und in jeder Community rumlaufen ist nichts neues. Da ist es auch nicht überraschend, dass bei Einführung von bezahlten Mods ein paar am Rad drehen. Das ist aber nichts, das sich nicht legen würde und die eigentliche Modding Community hats gar nicht so ins Chaos gestürzt. War halt iwie auch dumm sowas bei nem Spiel einzuführen, das schon Jahre auf dem Markt ist und die Mods schon Jahre für umsonst verfügbar waren.

Wenn sie bezahlte Mods einführen wollen, dann mit nem ordentlichen System und bei nem neuen Spiel.

Gab da nen interessantes Video in dem zwei Modder und der Admin von Nexus darüber geredet haben. FInds aber nimma.

Darkone / Gopher und noch iwer, glaub es war der macher von Frostfall
maho76
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Re: Bethesda Softworks

Beitrag von maho76 »

von NerevarINE2
+1

meinst du das hier?

https://www.youtube.com/watch?v=5aavBAplp5A
johndoe1544206
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter

Beitrag von johndoe1544206 »

jup, dann war das gar nicht gopher sondern TB. Hat mir die Erinnerung wohl durcheinander geworfen. Naja, zumindest einen von den drei hatte ich noch richtig im Kopf xD
PixelMurder
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter

Beitrag von PixelMurder »

NerevarINE2 hat geschrieben:Generell hab ich wenig Probleme mit paid mods. Das System muss halt stimmen und problematisch wirds für mich wenn Mods dann nicht mehr funktionieren. zB bei Konflikten mit anderen Mods die geupdatet werden oder dem eigentlichen Spiel an sich. Modder können hier nicht den nötigen Support liefern, sobald ich aber für etwas bezahle, erwarte ich das aber irgendwie.
Man kann mit dem Modding-System der Gamebryo/Creation Kit hervorragende Mods bauen und sich dabei um Kompatibilität sorgen. Aber prinzipbedingt entstehen Kompatibilitätsprobleme, wenn zwei Mods ähnliche Bereiche behandeln und das teilweise auf eine andere Weise. Das sind an sich nicht Probleme der betreffenden Mods, sondern des Systems oder der Anwender, die auch gerne mal ohne das geringste Fachwissen alles reinschaufeln, was glitzert. Echt, das ist ein guter Grund, kein Geld für Mods zu verlangen, man kann einfach nicht genug Geld verlangen, um Horden von Leuten ertragen zu können, die meinen, sie hätten Lifetime-Support Tag und Nacht, sowie das Recht auf Rückgabe, Einsprache, Mitsprache und Shitstorms, wenn sie schon drei Dollar für einen Mod zahlen. Wenn mein Mod gratis ist, kann ich wenigstens noch der Illusion nachhängen, einige Mod-Nutzer würden mich und meinen Mod mögen ;)
maho76
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines

Beitrag von maho76 »

es gibt auch genug mods die in sich nicht richtig funktionieren und einfach nicht weiterentwickelt werden. kein Problem solange sie kostenlos sind (jammern darüber und bittebitte-gesuche ja, aber das will-aber-haben-Geschrei da kann ich auch nicht nachvollziehen).
wenn die mods bezahlt werden sieht das aber gleich anders aus. das wäre dann wie early-access der nie weiterentwickelt wird, dann müsste man die Intention hinter mods neu definieren bzw. hinter dem paid-button, so dass man keine mods bezahlt sondern dafür, an der mod-etnwicklung teilhaben zu dürfen. und das ist gelinde gesagt Blödsinn, updates und fehlerbehebung gehören genauso zu bezahl-mods wie zu jedem anderen "Endprodukt", sonst ist es betrug und damit strafbar.
das ist ja gerade die rechtliche/moralische hürde die mods nehmen müssten wenn man sie bezahlt, und da werden die meisten modder dran scheitern und eventuell sogar in notlage geraten, von steuern, gewerbeanmeldung usw. noch gar nicht zu reden. das müsste dann genauso geregelt/gesteuert werden wie bei anderen professionellen verkaufsplattformen auch, gewerbenachweis, steuernummer, volljährigkeitsnachweis etc etc., damit wären dann auch die 60%+ für den Betreiber gerechtfertigt, das ist nämlich ganz normal das "der Künstler" keine 20% kassiert.

und natürlich haben die modder in den 3 tagen mehr verdient als in 10 jahren donate-button. habt ihr ne Ahnung wie wenig leute diese Buttons nutzen? ungefähr so viele wie Organspender sind, nämlich nichtmal 0,1%, und da geben die meisten dann nur ein paar Cent. die ganze Freiwilligkeit ist völliger Blödsinn, dazu sind die menschen im gesamten von Natur aus viel zu eigennützig (=geizig). kann dir jeder bestätigen der das macht/gemacht hat, da muss man schon sehr schmerzbefreit sein, mehr als promo ist das alles noch nie gewesen.
Marobod
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter

Beitrag von Marobod »

Mods sind kostenlos, sollten auch kostenlos bleiben, große Modss werden im paidbereich untergehen, microtransaktionen werden sie dann sein, da skins und kleine waffen etc Zeit/geldtechnisch wohl am besten abwerfen. Alles andere wenn zu groß erfordert mehr leute, mehr support und mehr streß
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Kajetan
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter

Beitrag von Kajetan »

PixelMurder hat geschrieben:Echt, das ist ein guter Grund, kein Geld für Mods zu verlangen, man kann einfach nicht genug Geld verlangen, um Horden von Leuten ertragen zu können, die meinen, sie hätten Lifetime-Support Tag und Nacht, sowie das Recht auf Rückgabe, Einsprache, Mitsprache und Shitstorms, wenn sie schon drei Dollar für einen Mod zahlen.
Wenn ich Geld verlange, habe ich Kunden. Also muss ich mich um meine Kunden kümmern. Oder ich habe bald keine mehr, denn der nächste kostenlose Mod liegt nur einen Mausklick entfernt. Wenn ich mir aber auf Grund der geringen Summen keinen entsprechenden Support leisten kann, was sollte ich dann aus betriebswirtschaftlichen Gründen tun? Den Support-Aufwand minimieren. Nur noch harmlose Kosmetik-Mods herstellen. Alles was komplexer ist, rentiert sich nicht.
Wenn mein Mod gratis ist, kann ich wenigstens noch der Illusion nachhängen, einige Mod-Nutzer würden mich und meinen Mod mögen ;)
Es ist eine tröstliche Illusion mit einem Kern Wahrheit :)
unknown_18
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter

Beitrag von unknown_18 »

Mods sind vor allem eines: Von Fans, für Fans.

Wer bewusst unbedingt Geld für seinen Mod will handelt nicht mit dieser Motivation sondern ist in der Tat mehr am Geld verdienen interessiert. Mir würde es im Traum auch nicht einfallen für einen Mod bezahlen zu MÜSSEN und diesen dann auch zu bezahlen (wir er einfach nicht benutzt). Ein Spenden Button ist aber etwas völlig anderes.

Wenn ich mal ein Mod mache, dann nicht mit dem Gedanken unbedingt etwas zurück bekommen zu müssen, sondern einfach das es für Andere und für das Spiel nützlich sein könnte (siehe gerade letzte Seite bei meiner Mod Auflistung z.B. den einen TM² Painter Mod oder das SkyBox Tool für Space Engineers) und es gibt genug Spieler, die ihre Dankbarkeit dann auch zeigen, reicht ein einfaches Danke völlig aus. Das der Großteil das nicht zeigt ist mir dann auch egal. Ich bin schon zufrieden wenn auch nur 1 User mir zeigt, dass er es gut fand.

Und ich finde das ist das was mit "von Fans, für Fans" gemeint ist, das ist die Motivation dahinter, selbst etwas zu erschaffen was Anderen gefällt. Geld spielt dabei absolut null eine Rolle. Geld über einen Spenden Button rein zu kriegen ist einfach nur eine andere Form Danke zu sagen.

Was hier aber versucht wird ist das ganze Mod Prinzip zu torpedieren. Von dieser Motivation würde nicht viel übrig bleiben, denn ich mache bestimmte keine Mods, die dann Andere klauen um damit Geld zu verdienen.
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Dr. Fritte
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter

Beitrag von Dr. Fritte »

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Ich verstehe nicht wo das Problem ist, wenn Leute Geld für ihre Arbeit haben möchten... :roll:
Wer eben keins will, der kann die Teile ja auch gratis anbieten - diese Möglichkeit besteht.

"Von Fans für Fans" bedeutet doch nicht, dass das Produkt umsonst sein muss, oder? Oder ist ein Audi R8 auch gratis, weil er von Autofanatikern entwickelt wurde? :roll:


Das einzige, was man hier wirklich ankreiden darf ist die Gier der Publisher. 20% der Einnahmen halte ich persönlich für Logistik und Marktplatzanbietung für einen fairen Deal, aber 60% und mehr haben zu wollen und es mit "Wir haben schließlich das Spiel dazu entwickelt" ist unter aller Sau, denn für das Spiel haben sie schließlich schon den Kaufpreis bekommen.
Oder lassen die Publisher sich auch darauf ein, wenn der Modentwickler sagt "durch meine Mods hält sich dein scheiß Spiel überhaupt noch am Leben und verkauft sich noch"?

Wir wollen nicht vergessen, dass die Marke Battlefield eigentlich nur existiert, weil es damals Mods wie Desert Combat, Forgotten Hope usw. gab, durch die sich das Grundspiel überhaupt erst verkauft hat. Hat EA aber auch längst vergessen, weil eigener DLC mehr Geld bringt... :roll:
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Kajetan
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter

Beitrag von Kajetan »

Dr. Fritte hat geschrieben:Ich verstehe nicht wo das Problem ist, wenn Leute Geld für ihre Arbeit haben möchten...
http://www.gamestar.de/spiele/the-elder ... 85218.html

Das ist alles nicht so einfach, wie Du es Dir vorstellst ...
Felerlos
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter

Beitrag von Felerlos »

So wird das niemals akzeptiert werden. Man muss einfach festhalten, das der Spieleentwickler der einzige ist, der momentan finanziell von Mods profitiert, obwohl er keine Zeit und kein Geld in die Entwicklung steckt.

Die Modder bügeln Fehler, schlechte Entscheidungen der Spieleentwickler aus und entwickeln zusätzlichen Content. Ohne die Modder müsste man dafür Entwickler einstellen, denen man Gehälter zahlen müsste. Die Modder machen es umsonst und sorgen somit für zusätzlichen Absatz, ohne Gegenleistung. Skyrim hätte ich nie gekauft mit den "Menüs aus der Hölle". Eigentlich müssten die Spieleentwickler die Modder vergüten, nicht umgekehrt. Solange die Firmen dafür auch noch die Hand aufhalten wollen, wird so was niemals akzeptiert werden. Wenn die Mod-Entwickler Geld für ihre Arbeit haben wollen ist das akzeptabel. Wenn der Zwischenhändler (Steam) einen Anteil verlangt ist das auch akzeptabel. Schließlich stellen beide eine Leistung (Entwicklung bzw. Distribution). Aber der größte Profiteur der Sache verlangt auch noch Geld dafür?
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Dr. Fritte
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter

Beitrag von Dr. Fritte »

@Kajetan:

Deine verlinkte Kolumne halte ich zwar für Lesenswert, heißt aber nicht dass deswegen keine Paid-Mods möglich sind.

Sein Punkt 1 wäre dadurch entkräftet, dass der Publisher eben (wie von mir schon erwähnt) keine abartig unverschämten 75% der Einnahmen kassiert, wodurch den Moddern mehr bleibt. Das "etliche Lizenzen müssen gekauft werden" ist auch ein Einzelfall, weil nur der geringste Teil der Mods einen derlei Umfang haben - der Großteil wird mit dem SDK des Entwicklers erstellt.
Wenn ich also eine neue Landschaft inkl. Quests rein mit dem SDK erstelle, brauche ich keine 20 weiterer Lizenzen kaufen und hätte dann ein kleines Taschengeld, das ich mit der Mod verdiene.

Der Punkt 2 ist auch schnell ausgehebelt, wenn der Publisher die Haftung gänzlich ausschließt - was definitiv rechtlich ohne großen Umstand möglich ist und ohne dass man sich vorher einen Anwalt leisten muss.
Oder noch nie auf Vertriebsplattformen von Drittherstellerwerken den Hinweis "Support gibt es, wenn überhaupt, nur beim Hersteller des Addons und nicht bei uns" (natürlich so nicht wortwörtlich) gelesen?

Sein Punkt 3 ist reine Aufbesserung des eigenen Images. Oder würdest du, wenn du eh keinen Verkauf ernsthaft eingeplant hast, dich hinstellen und "Yeah, ich verkaufe es jetzt" rufen, wenn du siehst dass der Großteil keinen Bock auf Kaufen hat? Ist doch klar dass er sich da nun als weißer Ritter hinstellt.


Alleine sein "Ich selbst werkel seit Beginn des Projekts 2011 tagtäglich mindestens acht Stunden an Enderal, [...]. Unentgeltlich" grenzt doch an Hohn. Wovon lebt der gute Kerl denn, wenn er jeden Tag mindestens 8 Stunden an dieser Mod arbeitet?
Wenn man sich schlau über ihn macht, sieht man dass er Student ist. Und Geld vom Amt oder von den wohlhabenden Eltern einfach zu leugnen, nur um sich selber als Messias der Gaming-Branche auszugeben halte ich für ehrlos und lächerlich... :roll:
Es ist zwar korrekt, dass es im direkten Sinne unentgeltlich ist, aber er eben indirekt vom Amt bzw. seinen Eltern dafür bezahlt wird. Und mit solchen Aussagen ruiniert er unter Umständen anderen Entwicklern, die von sowas wirklich leben die Einkommensgrundlage, weil den Spielern damit suggeriert wird, dass man von Luft und Liebe leben kann.


Versteht mich hier definitiv nicht falsch:
Ich bin ganz klar ein Feind des Paid-Mods-Vorhabens, wie es versucht wurde, aber einzig und alleine aus dem Grund, weil der Anteil, den der Publisher sich nehmen wollte unverschämt hoch war.
Wenn dieser Anteil auf 10-25% sinken würde, wäre es fair und doch absolut kein Problem mehr, weil man ja Geld nehmen KANN und nicht muss. Wer also wirklich nicht davon leben muss und es gratis anbieten möchte, der kann dies auch weiterhin tun.
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Kajetan
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter

Beitrag von Kajetan »

Dr. Fritte hat geschrieben:@Kajetan:

Deine verlinkte Kolumne halte ich zwar für Lesenswert, heißt aber nicht dass deswegen keine Paid-Mods möglich sind.
Dass sie unmöglich sind, sagt ja auch niemand. Aber funktionieren tut das nur unter ganz spezifischen Rahmenbedingungen und nur für Skins und andere oberflächliche Kosmetik. Alles andere ist ein Faß ohne Boden, ein juristisches Minenfeld, wo jemand, der "nur" a bisserl zusätzliches Taschengeld haben wollte, sich schnell in Teufels Küche wiederfinden kann.

Modder sind besser beraten, weiterhin nur auf Spendenlinks hinzuweisen. Publisher sind besser beraten es bei der aktuellen Situation zu belassen. Denn Modding zu kommerzialisieren IST eine selten dämliche Idee, die niemandem Vorteile bringen wird. Man kann nur froh sein, dass sich Valve und Bethesda so plump angestellt haben, damit diese Idee so schnell gestorben ist, wie sie aufkam. Denn sonst würden wir noch jahrelang mit immer neuen Versuchen belästigt werden.

Und wer als Modder unbedingt Geld mit seinen Mods verdienen will, der soll seine Mods als Arbeitsbeispiel nehmen und sich nach einem Job in der Spieleindustrie umsehen. Wenn er nicht eh schon von Firmen kontaktiert wird. Was in der Modding-Szene auch schon seit Jahren der Normalfall ist. Die Industrie bekommt talentierte und bereits erfahrene Fachkräfte und der Modder kann von seinem "Hobby" sogar leben, weil es ihm einen Job ermöglicht hat.

Sprich, die aktuelle Situation ist tatsächlich gut so, wie sie ist. Mods zu kommerzialisieren würde dieses ausgewogene, kleine Biotop nur zerstören.
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Dr. Fritte
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter

Beitrag von Dr. Fritte »

Kajetan hat geschrieben:Denn Modding zu kommerzialisieren IST eine selten dämliche Idee, die niemandem Vorteile bringen wird.
Wenn es "ordentlich" realisiert ist, bringt es JEDEM Vorteile.

Der Modder verdient ein paar Euro mit seiner Arbeit (oder macht sie eben gratis) und die Publisher releasen endlich wieder Modkits, damit man als Kunde auch mal wieder Alternativen zum "3 recycelte Maps für supergünstige 14,99€" hat. ;)

Man stelle sich mal Counter-Strike oder Unreal Tournament ohne ihre Editoren vor... Die Spiele wären schneller in der Versenkung als man "Headshot" sagen kann.
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Temeter 
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter

Beitrag von Temeter  »

Dr. Fritte hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:Denn Modding zu kommerzialisieren IST eine selten dämliche Idee, die niemandem Vorteile bringen wird.
Wenn es "ordentlich" realisiert ist, bringt es JEDEM Vorteile.

Der Modder verdient ein paar Euro mit seiner Arbeit (oder macht sie eben gratis) und die Publisher releasen endlich wieder Modkits, damit man als Kunde auch mal wieder Alternativen zum "3 recycelte Maps für supergünstige 14,99€" hat. ;)

Man stelle sich mal Counter-Strike oder Unreal Tournament ohne ihre Editoren vor... Die Spiele wären schneller in der Versenkung als man "Headshot" sagen kann.
Bezahlsysteme würden Mods zu einer Art von unprofessionallem und unzuverlässigem DLC machen. Denk einmal über UT nach: 95% von dessen Mods bringen einfach nicht die Qualität und Stabilität, die du von bezahlter Ware erwarten würdest. Hätte jeder einzelne Mod ein Preisschild dranhängen, würde kaum jemand dessen Mods benutzen, weil du vermutlich zehntausende Euros für all die Mods bezahlen könntest. Mit sowas will sich niemand rumärgern.

Mit so einem System wäre UT niemals das geworden, was es ist. Bzw. bis UT3 war. Das neue UT hat aus gutem Grund keinen Bezahlzwang für Mods, sondern macht sie optional.