The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop und einem massiven Image-Schaden

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

johndoe1730081
Beiträge: 1117
Registriert: 24.06.2014 16:22
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von johndoe1730081 »

Raksoris hat geschrieben:
leifman hat geschrieben:sich eventuell bei dem einen film oder dem anderen buch an dem storyplot zu orientieren ist das eine, dieses jedoch in ein videospiel zu übertragen und es glaubhaft und emotional rüberzubringen das andere.

sorry, aber wenn man the last of us storyklau vorwirft, ist dies nichts weiter als unbedingt etwas zu suchen was man dem spiel vorwerfen kann.

die qualität die the last of us in seiner gesamtheit erreicht, ist einfach gradios.

man kann aber auch mal den spieß umdrehen und fragen, welches anderes computerspiel bringt soviele verschiedene elemente unter einen hut und erreicht dennoch so eine qualität?

mit elemente meine ich soundtrack, pacing, grafik, story, charaktere, waffenvielfalt, crafting etc.

greetingz
Wow auf einmal ist Waffenvielfalt und Crafting eine so wichtige Disziplin wie Grafik und Story.
Aber um ein Spiel aus der gleichen Generation zu nennen fällt mir eigentlich gleich Red Dead Redemption ein, in meinen Augen ist da fast alles besser gemacht worden und das Setting war nun eimal nicht so "ausgelutscht" wie eine weitere Zombieapokalypse
RDR ist klasse, keine Frage. Aber leider hat es ein schweres Problem, die Charakter, die man sehe gut in Cut Scenes und während den Missionen kennenlernt, haben im Freien Spiel außerhalb der Missionen keinerlei Bedeutung, das ist soo extrem, dass diese Figuren sogar nachdem sie ihren Dienst erfüllt haben komplett aus dem Spiel fallen! Da war San Andreas insofern besser, als dass sich die wichtigen Figuren durch's ganze Spiel zogen und teils sogar einfach zum "Quatsch" machen da waren, gleiches bei GTA4.
Warum Rockstar bei RDR da sooo geschlampt hat, was die Figuren außerhalb der Missionen angeht....
Ich versteh es nicht, man hätte sie einfach für Nebenmissionen, wie Banditen/Jagen, Flirts und und und hernehmen können und ähnlich wie in GTA4/5 näher kennenlernen.

Das Setting ist sehr unverbraucht, mir persönlich sind weite Steppen/Prärien aber auf Dauer zu wenig. Da war das postapokalyptische Setting von TLoU schöner, allein schon, weil es auf "was die Natur danach macht" setzt, statt auf alles brennt.
Temeter  hat geschrieben:
billy coen 80 hat geschrieben:
Spoiler
Show
Du drehst es dir gerade hin, wie es dir am besten passt und ignorierst mal eben 80 % dessen, was in meiner „Kritik an der Kritik“ stand. Wäre dem nicht so, wüsstest du erstens, dass ich ganz explizit zwei große Punkte, die in nahezu jedem TLOU-Thread von permanent denselben Leuten mit immer denselben Allgemeinplätzen und Totschlagargumenten vorgebracht werden, konkret benannt habe und meine Aussagen ganz wesentlich darauf bezogen sein sollten und zweitens würdest du mir nicht solchen Unsinn vorwerfen, ich hätte keine Argumente gebracht.

Ich habe lang und breit beschrieben, warum die Aussage, die KI sei schwach oder enttäuschend (Allgemeinplatz weil stets ohne Begründung und offensichtlich auch ohne Anflug von Vorstellung, was KI eigentlich ist und wie man sich ungefähr ihr Funktionieren vorstellen kann), so einfach nicht sinnvoll ist. Dann habe ich geschrieben, warum dieses ständige Gerede, die Story sei fad und die Charaktere klischeehaft, weil schon in zig Filmen oder Büchern ähnlich und bisweilen besser gesehen, schlicht auf gerade ein solches Spiel gemünzt einfach mehr als fragwürdig ist. Nicht zuletzt weil man genau das auf absolut 100 % aller Spiele, die auch nur im Ansatz so etwas wie eine Story haben, anwenden kann; heißt: Totschlagargument.

Aber genau diese Aussagen kommen nicht nur von ein zwei Leuten. In nahezu jedem Thread, der auch nur entfernt mit TLOU zu tun hat, kommt immer eine gefühlte Phalanx, aus stets denselben Leuten bestehend, und spammt sie mit derlei „Kritik“ zu.

Und zu sagen, Kritik sei immer eine Meinung und daher kritikimmun ist schon eine sehr gewagte These. Denn so wird jeder Bullshit, der, als Kritik getarnt, über den Äther geschickt wird, ganz schnell unantastbar und jegliche Kritik daran zum Affront, weil… ja weil man ja eine Meinung nicht kritisieren kann.

Doch, kann man. Wenn nämlich die Meinung an sich und / oder die sie „begründenden Argumente“ offenkundiger Blödsinn sind.

Um mal ein etwas überspitztes Beispiel zu bringen, um dir zu zeigen, wie unsinnig deine Kritikimmunisierungsthese ist: Wenn jemand etwa GTA San Andreas schlecht findet und als Begründung angibt, er fände es Scheiße, in einem Spiel nen Schwarzen spielen zu müssen (meinetwegen dies auch mit der ein oder anderen kernigeren Bezeichnung für diese Person versieht), so müsste man das ja erst einmal kritiklos hinnehmen, denn es ist ja seine Meinung zum Spiel. Irgendwie mag ich mir aber nicht vorstellen, dass du dich in diesem Falle an das hier propagierte Credo von der kritikimmunen Meinung halten würdest…

Weißt du, der Hauptgrund, warum du dich so an meinem Kommentar stößt, ist wohl einfach der Fakt, dass du in diesem Falle auch auf der Seite der Kritiker stehst, die du hier leidenschaftlich gegen meine Aussagen verteidigen zu müssen meinst. Ginge es hier um ein Spiel, dass dir mehr liegt, sähe die Welt ganz anders aus. Und dessen mal ungeachtet: was „über den Kamm scheren“ angeht, da bist du auch weiß Gott kein Kind von Traurigkeit. Hab auch unlängst von dir in anderen Threads schon so Sachen gelesen, wo du Leute, die nicht deiner Meinung bezüglich eines Spiels waren, in die Fanboy-Schublade gesteckt hast, weswegen sie nicht in der Lage wären, es so nüchtern und sachlich wie du sehen zu können. Und nein, da ging es auch nicht ausschließlich nur um Leute, die geschrieben haben „Spiel ist doch geil; du nix Ahnung“.

In diesem Zuge finde ich es auch schon, bitte verzeih die harte Wortwahl, ein Wenig bigott, dass du mir, trotz meines Einbindens von „Floskeln“ wie „ich finde“ oder „meines Erachtens“ vorwirfst, meine Meinung per se als Faktum über andere zu stellen und im selben Atemzug die Kommentare, die diese Formulierungen nicht verwenden verteidigst, dass es ja klar ist, dass jeder nur seine Meinung äußert. Und gerade das ist in meinen Augen immer eine ganz faule Ausrede derer, die meist nicht in der Lage sind, mal ihre Meinung auch selbst als nur das zu verstehen und ständig verallgemeinernd formulieren. Und spätestens wenn man mit Sachen kommt wie „es ist ja wohl nicht von der Hand zu weisen“ oder „Fakt ist nun mal“, dann kann das wirklich endgültig nicht mehr mit dieser billigen Entschuldigung gedeckt werden…
Vielleicht solltest du auch einfach mal runterschalten und weniger auf 'gefühlte' Ungerechtigkeit gegenüber einem dummen Spiel eingehen? Damit bist du in etwa auf dem Level, dass du in anderen so problematisch sehen willst, nur dass diejenigen wenignsten keine Personen für ihre Meinungen angreifen. Und es ist nicht so, als wäre dein Post spezifisch an bestimmte Leute gerichtet, er war allgemein geschrieben.
Über ein kritisiertes Element zu diskutieren ist mit Sinn eines Forums, die Konsistenz der Kritik selbst anzugreifen zu wollen ist lächerliche Zeitverschwendung, insbesondere, wenn es so willkürlich erfolgt.

Im Endeffekt ist deine 'Kritik' nicht mehr als Polemik, egal wie gut oder schlecht von dir kommentierte Posts sind, du beginnst sinnlosen Streit in einem Forum. Wenn du sie nicht nachvollziehen kannst, dann ist es Zeitverschwendung, weil du niemanden überzeugen wirst.
Das einzige, was du hier tusts, ist den Eindruck von eingebildeter Überlegenheit zu erwecken. Dein Geschreibsel ist nicht mehr relevant als alles andere hier. Was übrigens heißt, es ist genauso bedeutungslos.
Diese albernen und vorallem falschen Kritikpunkte aufzustellen oder zu verteidigen ist einfach nur stupides Trollen. Wie jemand anders ein paar Seiten vorher schon schrieb, XBox-, Nintendo- oder PC-Only Spieler verschießen sich da immer wieder in bestimmten Spielen, um diese nieder zu machen.
Besonders diletantisch und schwachsinnig, ist dem Spiel eine lahme Kulisse, laue Story, schlechte Charakter oder schlechte KI vorzuwerfen. Gerade in diesen Punkten macht das Spiel mehr richtig, als die meisten Spiele/Filme der letzten Jahre. Allein der Prolog war intensiver und packender, als komplette andere Spiele. Allein danach Joel als bockigen, verbitterten Mann darzustellen, der erst mal eher Ablehnung hervorruft und Ellie, als verzogene Göre einzuführen, ist ziemlich gewagt. Ich kann verstehen, dass einige diesen Einstieg nicht mögen. Mich hat er damit überzeugt, dass ND danach perfekt eine Charakterentwicklung über das gesamte Spiel aufbaut.
Was KI angeht, da wurde mehr als genug bereits gesagt.


Wie gesagt, dass manche einfach Abneigung gegenüber der Charaktergestaltung haben oder einfach nichts mit Setting und Story anfangen können, verstehe ich. Aber daraus heraus falsche Behauptungen aufstellen oder gar Lügen zusammenphantasieren, bzw. nachplappern, ist peinlich mitanzusehen. ^^
johndoe1197293
Beiträge: 21942
Registriert: 27.05.2011 18:40
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von johndoe1197293 »

5Finger hat geschrieben:
leifman hat geschrieben: man kann aber auch mal den spieß umdrehen und fragen, welches anderes computerspiel bringt soviele verschiedene elemente unter einen hut und erreicht dennoch so eine qualität?

mit elemente meine ich soundtrack, pacing, grafik, story, charaktere, waffenvielfalt, crafting etc.

greetingz
Hmm mal schauen...
crafting außer Acht gelassen würde ich spontan Deus Ex (mit Abstrichen auch HR), der Bioshock Reihe und System Shock 2 und unter Umständen auch dem Witcher ähnliche Qualitäten zusprechen.
Alles großartige Spiele, mMn aber nicht vergleichbar, da dort in den Bereichen Figuren- und Beziehungsdarstellung sowie Erzählweise nicht im geringsten die Qualität eines TLOU erreicht wird.
Für mich ist das einzige Spiel, dass in diesen Disziplinen auf einem ähnlich hohen Niveau funktioniert The Walking Dead. Doch dort sind Inszenierung und Technik nicht dermassen ausgereift.
johndoe1730081
Beiträge: 1117
Registriert: 24.06.2014 16:22
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von johndoe1730081 »

5Finger hat geschrieben:
Antiidiotika hat geschrieben: Deus Ex okay! Bioshock muss ich schon sagen, dass da etwas die Fassade zu bröckeln beginnt, wenn es um die Charakter geht. Man merkt von Anfang an einfach, dass das ohne die gute Atmosphäre, die Rapture bietet, etwas in die Hose ginge. Bei Infinite war ich dagegen vom Kampf etwas enttäuscht, das Ganze Arenen gekämpfe und die Möglichkeiten stechen da für mich etwas arg raus, da waren Bioshock 1 und 2 angenehmer.
Das attestiere ich aber auch the last of us. Es zieht seine Faszination eigentlich nur aus der Mixtur all seiner Elemente. Wenn man die Story / Inszenierung / Charakterzeichnung rausnehmen würde, bliebe auch nur ein solider Stealth/Cover-Shooter.
Der Arena-Effekt kommt einem bei tlou nicht so stark vor, weil es seine Arenen durch die Stealthelemente besser kaschieren kann. Aber auch hier agiert man nur in einem Areal und jagt seine Gegner / schleicht an ihnen vorbei bis Trigger X ausgelöst wurde.
Antiidiotika hat geschrieben: Man kann TLoU vorhalten, dass die KI von Verbündeten sich böse Schnitzer erlaubt, aber im Kampf gegen den Spieler ist sie doch um einiges besser, als bei den meisten anderen Spielen. Ich habe auch noch nie gelesen, dass die KI in Fear sich beispielsweise in den wenigen offenen Arealen ungeschickt verhält, weil ihre Deckung suchen, breit verteilen, niederhalten und vorrücken hier nicht gut funktioniert.
Dagegen schafft es TLoU beispielsweise enge Korridore, kleine Areale und große Areale sehr gut zu händeln.
Stimme ich dir zu. Die KI der Gegner würde ich im Großen und Ganzen als eine der besten in den letzten Jahren bezeichnen.
In Kombination mit Designentscheidungen ala "Leiche entdeckt -> permanent wachsam bleiben" finde ich sie sogar wegweisend für Schleichspiele / -abschnitte. Daran könnten sich viele Entwickler mal ein Beispiel nehmen.
Aber wenn es um die eigenen geht, hätte sich ND ruhig etwas mehr anstrengen können. Alleine Ellies Vorliebe fürs Vordrängeln in engen Passagen hat mich mehrfach zur Weißglut getrieben.
Antiidiotika hat geschrieben: Gerade aber die Kritik zum Gameplay versteh ich gar nicht. The Last of Us lässt sich sowohl als Covershooter, als auch als Stealhspiel spielen, zwingt aber dennoch häufig zu anderem Vorgehen, ohne dass es dabei aufgesetzt wirkt. Das Item herstellen und benutzen ist bedeutend besser umgesetzt, als in anderen Spielen. Alles geschieh im Spiel und mit einem Zeitlichen Aufwand. Kein Plumpes "Medipack benutzen" sondern ein richtiges Anwenden. Außerdem in welchem Spiel ist die Taschenlampe soo hervorragend gut umgesetzt. ^^
Dem Spiel einfach wegen dem zwei Tasten Nahkampf vorzuhalten, dass das Gameplay simple ist, wäre Fight Club für seine Kampf Szenen als dämlichen Prügelfilm zu bezeichnen.
Die einzelnen Elemente des Gameplays sind meiner Meinung gehobener Durchschnitt im besten Fall. Für fast jeden Teilaspekt gibt es Spiele welche ihn besser umgesetzt haben. Aber das ist nicht weiter schlimm, denn die Mischung macht es hier einfach.
Bei den "Rätseln" z.B. hätte man sich mehr Mühe geben können. Denn eigentlich lief es nur auf 3 Dinge hinaus : Finde die Leiter, Finde die Mülltonne, Finde die Palette und die Dinge waren dann eigentlich immer nur eine Ecke weiter.
Die Nahkampfmechanik war auch nicht komplex, wie sie hätte sein können. Aber sie war völlig in Ordnung dafür, dass es eben nur eine Option unter mehreren war.

Manche Gameplayentscheidungen haben mir allerdings die Atmosphäre wirklich versaut. Wie z.B. die Unsichtbarkeit der Begleiter in den Stealthabschnitten, ihre Wehrhaftigkeit in den Kampfarealen (ich bin ein Instakill für den Clicker und sie kann ihn ne gefühlte Stunde abwehren?!) Alles notwendige Entscheidungen für ein flüssiges und frustarmes Erlebnis, aber für mich eben auch einige der Atmosphärekiller schlechthin.

Erstmal danke für konstruktive Kritik, leider viel zu selten.

Wie gesagt, mir persönlich gefiel, die Mixtur bei TLoU am besten, kein Merkmal stieß besonders positiv oder negativ heraus. Die Spielwelt, die Atmosphäre, die Story, die Charakter, das Gameplay, es ist einfach am harmonischsten. Ähnlich gut is Deus Ex HR (die anderen hatte ich nie gespielt), auch wenn DE:HR etwas schwache Charakterdarstellung hat. Wie gesagt, bei den anderen Spielen stießen eben bestimmte Punkte besonders heraus, weswegen es hier eher bröckelt. Herausragend waren Bishock 1-3 dennoch!

Wie gesagt, leider ist es so, auch dass man selbst mit One-Hits gekillt wird, andere dagegen unsterblich sind. Da wäre aber genauso schlecht, wenn man regelmäßig für seine Charakter stirbt und ich mag es aber auch nicht, wenn ich nichts und meine Kollegen alles machen (würden), wie bsp. Spec Ops: The Line. Ich glaube, dass die KI irgendwann schlicht zu komplex geworden wäre, wenn Freund und Feind in jeder Situation glaubhaft agieren sollen.
Gut fand ich hier, dass man häufig getrennt wurde oder vorstößt.


Jein, alles gehobener Durchschnitt, das kann man so sagen. Allerdings sind eben alle Aspekte sehr gut kombiniert, so dass es ein rundes Gameplay wird. Ähnlich ging es mir da mit Batman AA, hier waren viele Elemente "durchschnittlich" wie Klettern und Rätsel lösen, aber die Kombination aus allem macht es eben sehr gut.

Kann ich verstehen, dass die Rätsel für einige etwas simple und wenig waren.
Aber da muss ich sagen, weniger ist mehr. Mich hätte es aber eher gestört, irgendwelche Tomb Raider oder Resident Evil artigen Rätsel zu lösen, das hätte nicht gepasst. Aber etwas mehr à la Ravenholm hätte es sein dürfen. ^^
Benutzeravatar
5Finger
Beiträge: 450
Registriert: 15.10.2010 13:05
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von 5Finger »

CryTharsis hat geschrieben:
Spoiler
Show
5Finger hat geschrieben:
leifman hat geschrieben: man kann aber auch mal den spieß umdrehen und fragen, welches anderes computerspiel bringt soviele verschiedene elemente unter einen hut und erreicht dennoch so eine qualität?

mit elemente meine ich soundtrack, pacing, grafik, story, charaktere, waffenvielfalt, crafting etc.

greetingz


Hmm mal schauen...
crafting außer Acht gelassen würde ich spontan Deus Ex (mit Abstrichen auch HR), der Bioshock Reihe und System Shock 2 und unter Umständen auch dem Witcher ähnliche Qualitäten zusprechen.
Alles großartige Spiele, mMn aber nicht vergleichbar, da dort in den Bereichen Figuren- und Beziehungsdarstellung sowie Erzählweise nicht im geringsten die Qualität eines TLOU erreicht wird.
Für mich ist das einzige Spiel, dass in diesen Disziplinen auf einem ähnlich hohen Niveau funktioniert The Walking Dead. Doch dort sind Inszenierung und Technik nicht dermassen ausgereift.
Was ist mit Enslaved? Das war vom Storykonzept ähnlich wie the last of us und hatte seine Stärken auch eher in der Figurenentwicklung und Beziehungsdarstellung als im Gameplay.

Edith sagt :
@ Antiidiotika
Na darauf können wir uns doch einigen: Ein Spiel welches vor allem durch seinen guten Mix glänzt. :)
Der Rest ist wie üblich Geschmackssache. Mir persönlich hat jeder Bioshock Titel besser gefallen, dir eben aber The Last Of Us . Jedem das seine :D
Zuletzt geändert von 5Finger am 17.07.2015 23:36, insgesamt 2-mal geändert.
johndoe1730081
Beiträge: 1117
Registriert: 24.06.2014 16:22
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von johndoe1730081 »

5Finger hat geschrieben:
CryTharsis hat geschrieben:
Spoiler
Show
5Finger hat geschrieben:
Hmm mal schauen...
crafting außer Acht gelassen würde ich spontan Deus Ex (mit Abstrichen auch HR), der Bioshock Reihe und System Shock 2 und unter Umständen auch dem Witcher ähnliche Qualitäten zusprechen.
Alles großartige Spiele, mMn aber nicht vergleichbar, da dort in den Bereichen Figuren- und Beziehungsdarstellung sowie Erzählweise nicht im geringsten die Qualität eines TLOU erreicht wird.
Für mich ist das einzige Spiel, dass in diesen Disziplinen auf einem ähnlich hohen Niveau funktioniert The Walking Dead. Doch dort sind Inszenierung und Technik nicht dermassen ausgereift.
Was ist mit Enslaved? Das war vom Storykonzept ähnlich wie the last of us und hatte seine Stärken auch eher in der Figurenentwicklung und Beziehungsdarstellung als im Gameplay.

Half-Life muss hier auch mal erwähnt werden! Ebenso San Andreas. Interessant ist, dass viele hier versuchen das Spiel scheiße zu reden, aber keiner irgendwelche konkreten Passagen oder genauen Gründe oder wenigstens Spiele, die besser sein sollen, nennen. Dafür dann hohle Phrasen über Kritik, Meinung und Diskussionsführung heraushauen *hust* Temeter *hust*.
CritsJumper
Beiträge: 9918
Registriert: 04.06.2014 01:08
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von CritsJumper »

Half Life ist gut, hat auch eine gute Story. Aber man spielt dort "alleine" die Sache mit dem Begleiter ist ja auch erst 2008er und höher.

Enslaved habe ich auch sehr gerne gespielt. Trotzdem hatte Enslaved einige schwach punkte. Das Spiel war sehr kurz, Schlauch-Kletter-Level störten mich dort mehr als bei TLoU, weil genau wie bei Uncharted auf ein jetzt beweg dich mal weiter sonst stirbst du, Element gesetzt wird. Kämpfe fand ich da auch nur bedingt spannend. TLoU verknüpft halt alles ein bisschen mehr mit Realismus und weniger Fantasie. Wenn schon Fantasy zählt würde ich eher noch "Beyond Good & Evil" nennen.
Benutzeravatar
5Finger
Beiträge: 450
Registriert: 15.10.2010 13:05
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von 5Finger »

Erstaunlich auf wie viele Titel man kommt, wenn man drüber nachdenkt und die Grenzen etwas weiter steckt.

Der versuchte Realismus von TLOU war für mich das Problem Nummero Uno. In einem Fantasysetting hätte ich viele Designentscheidungen verziehen, die ich in einem realistischen Setting halt für Todsünden halte. So eine Art Uncanny Valley Effekt.

Achja weil nach Beispielen und Szenen gefragt wurde, kommt hier jetzt eine kleine Auswahl meiner Immersions und Atmosphäre störende Elemente in einem realistischen Setting.
Spoiler
Show
Szene 1 :Flucht vor Soldaten
Joel, Ellie und Tess rennen um ihr Leben und verstecken sich zwischen Ruinen
Soldat 1 : "Sucht sie!"
Ellie und Tess entscheiden sich den Soldaten über den Haufen zu rennen.
Soldat 1 zu Kamerad : "Sie müssen hier irgendwo sein"
Ellie hat scheinbar was verloren und rennt nochmal zurück um es im Lichtkegel der Lampe des Soldaten zu suchen.
Soldat kommentiert die Aktion trocken mit : "Sie können nicht weit sein"
Spoiler
Show
Szene 2 : Der Clicker
Joel und Ellie schleichen sich durch ein verfallenes Hochhaus.
Clicker schlurft vorbei und Joel flüstert ca. 1m von ihm entfernt und nur durch ein umgestürzten Tisch von ihm getrennt : "Denk dran, wir müssen sehr leise sein, sie reagieren auf Geräusche"
Ellie brüllt aus der anderen Ecke des Raumes ein "Alles klar" rüber.
Der Clicker entfernt sich langsam. Als es sich 2 Räume weit entfernt hat, tritt Joel beim Deckungswechsel versehentlich auf eine Scherbe, welche mit einem leisen knirschen zerspringt. Der Clicker ruckt kurz und setzt zum Sprint an um den Ruhestörer zu erwischen.
Spoiler
Show
Szene 3 : Das Fahrzeug
Joel und Ellie gehen aus einem haus raus, waten durch eine überflutete, mit Wracks und Betonsperren gesäumte Straße um zu einem U-Bahn Eingang zu gelangen. Die Straße ist leer. Aber kaum sind sie auf der Treppe, kracht es hinter ihnen und ein Fahrzeug mit hämmernden MG blockiert nun den Rückweg. Wo zur Hölle kam der so schnell her?
johndoe1730081
Beiträge: 1117
Registriert: 24.06.2014 16:22
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von johndoe1730081 »

5Finger hat geschrieben:Erstaunlich auf wie viele Titel man kommt, wenn man drüber nachdenkt und die Grenzen etwas weiter steckt.

Der versuchte Realismus von TLOU war für mich das Problem Nummero Uno. In einem Fantasysetting hätte ich viele Designentscheidungen verziehen, die ich in einem realistischen Setting halt für Todsünden halte. So eine Art Uncanny Valley Effekt.

Achja weil nach Beispielen und Szenen gefragt wurde, kommt hier jetzt eine kleine Auswahl meiner Immersions und Atmosphäre störende Elemente in einem realistischen Setting.
Spoiler
Show
Szene 1 :Flucht vor Soldaten
Joel, Ellie und Tess rennen um ihr Leben und verstecken sich zwischen Ruinen
Soldat 1 : "Sucht sie!"
Ellie und Tess entscheiden sich den Soldaten über den Haufen zu rennen.
Soldat 1 zu Kamerad : "Sie müssen hier irgendwo sein"
Ellie hat scheinbar was verloren und rennt nochmal zurück um es im Lichtkegel der Lampe des Soldaten zu suchen.
Soldat kommentiert die Aktion trocken mit : "Sie können nicht weit sein"
Spoiler
Show
Szene 2 : Der Clicker
Joel und Ellie schleichen sich durch ein verfallenes Hochhaus.
Clicker schlurft vorbei und Joel flüstert ca. 1m von ihm entfernt und nur durch ein umgestürzten Tisch von ihm getrennt : "Denk dran, wir müssen sehr leise sein, sie reagieren auf Geräusche"
Ellie brüllt aus der anderen Ecke des Raumes ein "Alles klar" rüber.
Der Clicker entfernt sich langsam. Als es sich 2 Räume weit entfernt hat, tritt Joel beim Deckungswechsel versehentlich auf eine Scherbe, welche mit einem leisen knirschen zerspringt. Der Clicker ruckt kurz und setzt zum Sprint an um den Ruhestörer zu erwischen.
Spoiler
Show
Szene 3 : Das Fahrzeug
Joel und Ellie gehen aus einem haus raus, waten durch eine überflutete, mit Wracks und Betonsperren gesäumte Straße um zu einem U-Bahn Eingang zu gelangen. Die Straße ist leer. Aber kaum sind sie auf der Treppe, kracht es hinter ihnen und ein Fahrzeug mit hämmernden MG blockiert nun den Rückweg. Wo zur Hölle kam der so schnell her?
@ChrisJumper Half-Life 2 hatte doch häufiger Begleiter, dann sagen wir eben Episode 1. ;-) Alyx ist echt eine klasse Begleiterin in einem Videospiel.

Das stimmt, hier erlaubt sich das Spiel öfters Schnitzer. Aber das sind jetzt für mich noch keine absoluten Aussetzer, dass das Spiel absoluer Müll ist, wie einige andere ihm attestieren wollen.
Benutzeravatar
5Finger
Beiträge: 450
Registriert: 15.10.2010 13:05
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von 5Finger »

Wollte ich damit auch nicht sagen und finde es eh komisch, wenn einige dem Spiel nahezu alle Qualitäten absprechen wollen. Aber es ist für mich der Grund warum ich in dem Spiel kein Meisterwerk, sondern "nur" ein wirklich gutes Spiel sehe. :wink:
Benutzeravatar
danke15jahre4p
Beiträge: 16763
Registriert: 21.04.2006 16:18
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von danke15jahre4p »

5Finger hat geschrieben:Erstaunlich auf wie viele Titel man kommt, wenn man drüber nachdenkt und die Grenzen etwas weiter steckt.
sorry, keiner der genannten titel ist in seiner gesamtheit so stark wie tlou. bioshock hat nen geiles setting, geile grafik, aber schwache charaktere, red dead redepmtion hat ne recht gut story, geile grafik, aber schwaches pacing und minimalcharaktere, half life hat eine recht gute story, wie ich finde gutes pacing, aber schwachen soundtrack und wenn überhaupt nur einen guten charakter.

wie man es dreht und wendet, kein anderer titel vereint soviele überdurchschnittliche und teilweise hervorragende elemente in einem, und das dieses tlou gelingt, kann man es in dieser disziplin als meisterwerk bezeichnen.

greetingz
Gesichtselfmeter
Beiträge: 3177
Registriert: 24.09.2009 20:18
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von Gesichtselfmeter »

Oh ja, die Unsichtbarkeit von Ellie und den anderen Begleitern für die KI der Gegner war eine Designsünde, die nicht wegzureden ist.
Das hatte oft was von Benny Hill Comedy: Man hockt mit Drisse in der Butze in einer Ecke und wartet, dass ein Clicker vorbeizieht, während Ellie an dem Vieh vorbeiläuft und dabei wie ein Trampel Flaschen umwirft. :lol:

Vor allem, weil man das Problem so leicht hätte umschiffen können. Es gab ja genug Szenen, wo Joel sich alleine durchschlägt und genug Setpieces, wo die Begleiter in Verstecken hätten zurückbleiben können. Die Alternative wären simple Teambefehle gewesen: also Joel sagt auf Knopfdruck "Bleib hier". Das Spiel hätte so tatsächlich eine neue spielerische Dimension haben können, wenn man es allerdings schlecht umgesetzt hätte, wäre natürllich die Gefahr gewesen, dass das Spiel in eine 16 stündige Eskortmission entartet. Ich glaube das Spiel wurde gerusht und ND wußten, dass diese Designentscheidung Murks war, sind aber dennoch gut damit davongekommen.
Benutzeravatar
Das Miez
Beiträge: 6385
Registriert: 23.03.2015 20:24
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von Das Miez »

Man hätte auch in eine *ganz andere* Richtung hin ehrlich gewesen sein können und (mit Anspielung auf Dogmeat von Fallout 4) gesagt haben: Scheiß drauf, Ellie ist halt unsterblich. Und wenn ein Clicker kommt und sie in die Mangel nimmt, sticht sie ihm halt ihr Taschenmesser in die Birne oder würgt mit ihm um die Wette, bis Joel zur Hilfe eilt. :lol:
By the way...wie lief das nochmal bei Bioshock: Infinite mit dem Mädel ab?
Gesichtselfmeter
Beiträge: 3177
Registriert: 24.09.2009 20:18
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von Gesichtselfmeter »

The Antagonist hat geschrieben:Man hätte auch in eine *ganz andere* Richtung hin ehrlich gewesen sein können und (mit Anspielung auf Dogmeat von Fallout 4) gesagt haben: Scheiß drauf, Ellie ist halt unsterblich. Und wenn ein Clicker kommt und sie in die Mangel nimmt, sticht sie ihm halt ihr Taschenmesser in die Birne oder würgt mit ihm um die Wette, bis Joel zur Hilfe eilt. :lol:
By the way...wie lief das nochmal bei Bioshock: Infinite mit dem Mädel ab?
Nicht unbedingt besser, aber Bioshock Infinite ist auch kein Stealth Spiel. Hier liegt das Problem. In den hektischen Gefechten bei BI hatte ich gar keine Zeit auf Elizabeth zu achten - in TLOU sieht das komplett anders aus.

Dein Vorschlag auf Ellie bezogen, wäre vielleicht schon besser gewesen, als die Art wie es letztlich umgesetzt wurde und genau deshalb glaube ich auch, dass die Kritik von uns "Hobbyspieledesignern" absolut berechtigt ist.
Benutzeravatar
Das Miez
Beiträge: 6385
Registriert: 23.03.2015 20:24
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von Das Miez »

Bei manchen Spielen (die einem entweder im Verlauf ans Herz wachsen oder die man im Vorfeld unheimlich gehypt hat - letzteres in meinem Fall bei Bioshock: Infinite, sodass ich am Ende auf einem, wenngleich sehr hohen Niveau, leicht enttäuscht war) versucht man sich ja auch mit eigenen Erklärungen einige Sachen zurechtzubiegen. Bei Infinite und Elizabeth hab' ich mir stellenweise gesagt: Die feuern halt nicht auf das Mädchen, da ich die eigentliche (bewaffnete) Gefahr bin und die Gegner es [das Mädchen^^] lebend haben wollen. ;)
5Finger hat geschrieben:Der versuchte Realismus von TLOU war für mich das Problem Nummero Uno. In einem Fantasysetting hätte ich viele Designentscheidungen verziehen, die ich in einem realistischen Setting halt für Todsünden halte. So eine Art Uncanny Valley Effekt.

Achja weil nach Beispielen und Szenen gefragt wurde, kommt hier jetzt eine kleine Auswahl meiner Immersions und Atmosphäre störende Elemente in einem realistischen Setting.
Spoiler
Show
Szene 1 :Flucht vor Soldaten
Joel, Ellie und Tess rennen um ihr Leben und verstecken sich zwischen Ruinen
Soldat 1 : "Sucht sie!"
Ellie und Tess entscheiden sich den Soldaten über den Haufen zu rennen.
Soldat 1 zu Kamerad : "Sie müssen hier irgendwo sein"
Ellie hat scheinbar was verloren und rennt nochmal zurück um es im Lichtkegel der Lampe des Soldaten zu suchen.
Soldat kommentiert die Aktion trocken mit : "Sie können nicht weit sein"
Spoiler
Show
Szene 2 : Der Clicker
Joel und Ellie schleichen sich durch ein verfallenes Hochhaus.
Clicker schlurft vorbei und Joel flüstert ca. 1m von ihm entfernt und nur durch ein umgestürzten Tisch von ihm getrennt : "Denk dran, wir müssen sehr leise sein, sie reagieren auf Geräusche"
Ellie brüllt aus der anderen Ecke des Raumes ein "Alles klar" rüber.
Der Clicker entfernt sich langsam. Als es sich 2 Räume weit entfernt hat, tritt Joel beim Deckungswechsel versehentlich auf eine Scherbe, welche mit einem leisen knirschen zerspringt. Der Clicker ruckt kurz und setzt zum Sprint an um den Ruhestörer zu erwischen.
Spoiler
Show
Szene 3 : Das Fahrzeug
Joel und Ellie gehen aus einem haus raus, waten durch eine überflutete, mit Wracks und Betonsperren gesäumte Straße um zu einem U-Bahn Eingang zu gelangen. Die Straße ist leer. Aber kaum sind sie auf der Treppe, kracht es hinter ihnen und ein Fahrzeug mit hämmernden MG blockiert nun den Rückweg. Wo zur Hölle kam der so schnell her?
Für mich bleibt The Last of Us (noch) schön in seiner Hall of Fame, aber wenn (berechtigte) Kritik zur Evolution von Spielequalität beitragen soll:
Spoiler
Show
Der Anfang - große Überraschung, unser Städtchen wird von Massen an Wahnsinnigen überrannt, überall Panik, Autos brennen...ähm: nein, danke. :Blauesauge:
Spoiler
Show
Hier hast du ein Gewehr (ich wollte es nicht so weit kommen lassen, du bist jung, schmächtig und kaum erfahren, aber nun muss ich dich in die Waffenkunde einführen). Versuch, so gut es geht, in Deckung zu bleiben und mich ggf. zu unterstützen. [...] Wenig später: Treffsicherheit(Ellie) = 100% ;)
Aber sonst war die Illusion soweit richtig gut, sodass ich mich äußerst auf eine Fortsetzung freue.

PS: Mein allergrößter "Immersionskiller" (wo das Wort "Immersion" seit einiger Zeit fest zum 4P-Vokabular gehört) ist immer noch der Zeitumkehrer aus der Harry Potter-Reihe, der ein unfassbar mächtiges Artefakt darstellt, aber praktisch nur...von Hermine für's Extra-Büffeln genutzt wird?! Nein, nein, nein! Wenn man schon als Autorin so eine Büchse der Pandora präsentiert...dann öffnet...ach nee.^^

PPS: Schon irgendwo mal erwähnt: Skyrim. Dorf vor'm Drachenüberfall retten, diverse Quests erledigen, dann mal ein Hühnchen schlachten...Ende mit der Freundschaft.
Gesichtselfmeter
Beiträge: 3177
Registriert: 24.09.2009 20:18
Persönliche Nachricht:

Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von Gesichtselfmeter »

:lol: Bitte lass es einfach, tu Dir selbst den Gefallen, sonst wirste mit dem Hobby nicht mehr glücklich.

Oh aber ich mach gerne mit:
1. Wo kommen eigentlich bei z.B. GTA all die Waffen her, die der Protagonist mit sich schleppt - ausm Popo? Ach ne, das ist das Gerät, dass in fast allen Spielen zum Einsatz kommt - mit dem kann man Materie aus dem Nichts erzeugen. (Das ist übrigens auch die Erklärung für den MG-Jeep bei TLOU)
2. Schon mal aufgefallen - Warum kann man in fast jedem Shooter so oft nachladen wie man Schuss hat? Es werden ja dennoch Magazine in der Animation gewechstelt. Schön wäre mal, wenn man z.B. tatsächlich nur 3 Magazine a 50 Schuss hat, dann entsprechend nur 2 mal nachladen kann.
3. Warum haben in vielen Action-RPGs und Spielen wie Dark Souls die Gegner Gesundheitsbalken über dem Kopf, ernsthaft? Sieht doof aus! Nehmen wir mal die Untoten Ritter im ersten Gebiet von Dark Souls: Die Stecken bei niedriger Stufe und je nach Waffe 2-3 Treffer ein. Später mach ich sie mit einem Schlag alle. Was bringt mir da ein Balken, der Werte von sagen wir mal 0-500 darstellen kann? Den taktischen Vorteil den ich daraus gewinnen kann, könnte man nach den 100h, die man in so einem Spiel verbringt, auch mit Spiel-Erfahrung und dem Gedächtnis einer Stubenfliege ausgleichen. Schlicht faules Design, Bei Bayonetta z.B. kann ich den Gegnern grafisch ansehen, dass Sie kurz vor Hopps sind.
4. Open World: Ist nie wirklich open und egal was hier andere sagen. Selbst die offene Welt im Witcher 3 ist nicht radikal glaubwürdiger als in nem GTA III . Da stecken wir immer noch in Pampers, weil die NPCs nicht wirklich auf die Spielfigur reagieren, sondern billig durchgescriptet sind.

Wenn wir uns zusammentun, kriegen wir bestimmt Bände mit solchen Kritikpunkten voll :biggrin: