The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop und einem massiven Image-Schaden

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johndoe1044785
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von johndoe1044785 »

verrückt, oder? :mrgreen:
billy coen 80
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von billy coen 80 »

muecke-the-lietz hat geschrieben:lol

avatar jak and daxter = nintendo :ugly:
Darum ja auch oberflächliche Betrachtung vs. genau hingeschaut... :wink:

Mir ist ebenso klar, dass das Jak und Daxter sind, aber durch den für die Serie untypischen japanischen Großkopfstil finde ich, dass einem das nicht unbedingt ins Auge springt. Und, wie ich etwas ketzerisch andeutete, bei derart zuckersüß denkt man schnell mal an Big N...
johndoe527990
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von johndoe527990 »

Flextastic hat geschrieben:nö, ich weiß genau was der avatar zeigt :) ich weiß aber auch, wo der user seine meiste zeit hier verbringt ;)
Ich denke, du wolltest deinen Post (der ja an meinem Post vorbei ging) nur etwas wuerzen ;)

Du hast meinen Post ja nur falsch verstanden, denn ich bestreite ja nicht, dass es diese Passagen in den Verträgen gibt, nur halt bei Last of Us ist en nur ne Vermutung.

Und da es anscheinend "bad" ist, in dem Forum aktiv zu sein dessen Konsole man besitzt ... werd ich nun das PS4 und Xone-Forum entern. Segel setzen!
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muecke-the-lietz
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von muecke-the-lietz »

billy coen 80 hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:lol

avatar jak and daxter = nintendo :ugly:
Darum ja auch oberflächliche Betrachtung vs. genau hingeschaut... :wink:

Mir ist ebenso klar, dass das Jak und Daxter sind, aber durch den für die Serie untypischen japanischen Großkopfstil finde ich, dass einem das nicht unbedingt ins Auge springt. Und, wie ich etwas ketzerisch andeutete, bei derart zuckersüß denkt man schnell mal an Big N...
ich wollte nur trollen. keine angst. hab dich schon verstanden.
billy coen 80
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von billy coen 80 »

muecke-the-lietz hat geschrieben:ich wollte nur trollen. keine angst. hab dich schon verstanden.
Was dir bei mir wohl gelungen ist... verdammich nochmal... :lol:
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Balla-Balla
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von Balla-Balla »

CristianoRonaldo hat geschrieben: Na, dann zähl doch mal ein paar Filme auf, die The Last of Us ach so sehr krass ähneln sollen.
Das Buch und der Film "Children of Man" hat im Prinzip genau die gleiche Story. Halt nur ohne Zombies aber sonst gäbe es ja auch wenig zu metzeln.

Für mich ist es auch ein Spiel mit einer eher mauen Story aber tollen Atmo plus Grafik. Kein Meisterwerk. Andere mögen das anders sehen, ich werde mich bestimmt aber net deshalb mit denen anlegen. Da könnte man gleich beim glorious Witcher weitermachen, bei dem ich mich gerade dem Ende entgegen quäle, dazu ist mir aber die Zeit zu schade.

Der eine sieht´s so, der andere so. Wieso muss man jedes mal hier ein Fass aufmachen und hyperventilieren als seien tiefe religiöse Gefühle verletzt worden, was ja bekanntlich zu jeder schwachsinnigen Reaktion legitimiert? Gibt´s eigentlich nur noch Fanatiker im Internetz? Wasn los mit Euch? Es geht hier nur fucking video games.
WiNgZzz
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von WiNgZzz »

Balla-Balla hat geschrieben: Das Buch und der Film "Children of Man" hat im Prinzip genau die gleiche Story.
Da bringt doch tatsächlich mal einer ein garnichtmal so schlechtes Beispiel, hätte ich ja nicht mit gerechnet... auch wenn von dem einen oder anderen behauptet wurde, die Story hätte es schon 100x (jaja, ich weiss, Übertreibung und so, meh...) gegeben.

Tatsächlich gibt es diverse Beispiele für im weitesten Sinne ähnliche Stories in anderen Medienformen...
"Babylon A.D." wäre zum Beispiel auch eines, ganz weit entfernt und wieder doch nicht so sehr auch "the Book of Eli". Aber die die groß rumtönen die Story schon zig mal gehört/gelesen/gesehen zu haben sind nicht in der Lage nur 1 Beispiel zu nennen...
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danke15jahre4p
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von danke15jahre4p »

sich eventuell bei dem einen film oder dem anderen buch an dem storyplot zu orientieren ist das eine, dieses jedoch in ein videospiel zu übertragen und es glaubhaft und emotional rüberzubringen das andere.

sorry, aber wenn man the last of us storyklau vorwirft, ist dies nichts weiter als unbedingt etwas zu suchen was man dem spiel vorwerfen kann.

die qualität die the last of us in seiner gesamtheit erreicht, ist einfach gradios.

man kann aber auch mal den spieß umdrehen und fragen, welches anderes computerspiel bringt soviele verschiedene elemente unter einen hut und erreicht dennoch so eine qualität?

mit elemente meine ich soundtrack, pacing, grafik, story, charaktere, waffenvielfalt, crafting etc.

greetingz
WiNgZzz
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von WiNgZzz »

leifman hat geschrieben:sich eventuell bei dem einen film oder dem anderen buch an dem storyplot zu orientieren ist das eine, dieses jedoch in ein videospiel zu übertragen und es glaubhaft und emotional rüberzubringen das andere.

sorry, aber wenn man the last of us storyklau vorwirft, ist dies nichts weiter als unbedingt etwas zu suchen was man dem spiel vorwerfen kann.

die qualität die the last of us in seiner gesamtheit erreicht, ist einfach gradios.

man kann aber auch mal den spieß umdrehen und fragen, welches anderes computerspiel bringt soviele verschiedene elemente unter einen hut und erreicht dennoch so eine qualität?

mit elemente meine ich soundtrack, pacing, grafik, story, charaktere, waffenvielfalt, crafting etc.

greetingz
Dem ist meiner Meinung nach nichts hinzuzufügen.
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5Finger
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von 5Finger »

leifman hat geschrieben: man kann aber auch mal den spieß umdrehen und fragen, welches anderes computerspiel bringt soviele verschiedene elemente unter einen hut und erreicht dennoch so eine qualität?

mit elemente meine ich soundtrack, pacing, grafik, story, charaktere, waffenvielfalt, crafting etc.

greetingz
Hmm mal schauen...
crafting außer Acht gelassen würde ich spontan Deus Ex (mit Abstrichen auch HR), der Bioshock Reihe und System Shock 2 und unter Umständen auch dem Witcher ähnliche Qualitäten zusprechen.

Keine Frage TloU ist ein guter Titel gewesen. Für mich ist es zwar kein Meisterwerk, dafür gab es zu viele Ärgernisse (z.B. KI von Begleitern insbesondere Ellie, diverse unlogische Szenen), aber definitiv auf einem hohem Level.
johndoe1730081
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von johndoe1730081 »

5Finger hat geschrieben:
leifman hat geschrieben: man kann aber auch mal den spieß umdrehen und fragen, welches anderes computerspiel bringt soviele verschiedene elemente unter einen hut und erreicht dennoch so eine qualität?

mit elemente meine ich soundtrack, pacing, grafik, story, charaktere, waffenvielfalt, crafting etc.

greetingz
Hmm mal schauen...
crafting außer Acht gelassen würde ich spontan Deus Ex (mit Abstrichen auch HR), der Bioshock Reihe und System Shock 2 und unter Umständen auch dem Witcher ähnliche Qualitäten zusprechen.

Keine Frage TloU ist ein guter Titel gewesen. Für mich ist es zwar kein Meisterwerk, dafür gab es zu viele Ärgernisse (z.B. KI von Begleitern insbesondere Ellie, diverse unlogische Szenen), aber definitiv auf einem hohem Level.
Deus Ex okay! Bioshock muss ich schon sagen, dass da etwas die Fassade zu bröckeln beginnt, wenn es um die Charakter geht. Man merkt von Anfang an einfach, dass das ohne die gute Atmosphäre, die Rapture bietet, etwas in die Hose ginge. Bei Infinite war ich dagegen vom Kampf etwas enttäuscht, das Ganze Arenen gekämpfe und die Möglichkeiten stechen da für mich etwas arg raus, da waren Bioshock 1 und 2 angenehmer.

Man kann TLoU vorhalten, dass die KI von Verbündeten sich böse Schnitzer erlaubt, aber im Kampf gegen den Spieler ist sie doch um einiges besser, als bei den meisten anderen Spielen. Ich habe auch noch nie gelesen, dass die KI in Fear sich beispielsweise in den wenigen offenen Arealen ungeschickt verhält, weil ihre Deckung suchen, breit verteilen, niederhalten und vorrücken hier nicht gut funktioniert.
Dagegen schafft es TLoU beispielsweise enge Korridore, kleine Areale und große Areale sehr gut zu händeln.

Gerade aber die Kritik zum Gameplay versteh ich gar nicht. The Last of Us lässt sich sowohl als Covershooter, als auch als Stealhspiel spielen, zwingt aber dennoch häufig zu anderem Vorgehen, ohne dass es dabei aufgesetzt wirkt. Das Item herstellen und benutzen ist bedeutend besser umgesetzt, als in anderen Spielen. Alles geschieh im Spiel und mit einem Zeitlichen Aufwand. Kein Plumpes "Medipack benutzen" sondern ein richtiges Anwenden. Außerdem in welchem Spiel ist die Taschenlampe soo hervorragend gut umgesetzt. ^^
Dem Spiel einfach wegen dem zwei Tasten Nahkampf vorzuhalten, dass das Gameplay simple ist, wäre Fight Club für seine Kampf Szenen als dämlichen Prügelfilm zu bezeichnen.
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Raksoris
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von Raksoris »

leifman hat geschrieben:sich eventuell bei dem einen film oder dem anderen buch an dem storyplot zu orientieren ist das eine, dieses jedoch in ein videospiel zu übertragen und es glaubhaft und emotional rüberzubringen das andere.

sorry, aber wenn man the last of us storyklau vorwirft, ist dies nichts weiter als unbedingt etwas zu suchen was man dem spiel vorwerfen kann.

die qualität die the last of us in seiner gesamtheit erreicht, ist einfach gradios.

man kann aber auch mal den spieß umdrehen und fragen, welches anderes computerspiel bringt soviele verschiedene elemente unter einen hut und erreicht dennoch so eine qualität?

mit elemente meine ich soundtrack, pacing, grafik, story, charaktere, waffenvielfalt, crafting etc.

greetingz
Wow auf einmal ist Waffenvielfalt und Crafting eine so wichtige Disziplin wie Grafik und Story.
Aber um ein Spiel aus der gleichen Generation zu nennen fällt mir eigentlich gleich Red Dead Redemption ein, in meinen Augen ist da fast alles besser gemacht worden und das Setting war nun eimal nicht so "ausgelutscht" wie eine weitere Zombieapokalypse
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Temeter 
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von Temeter  »

billy coen 80 hat geschrieben:
Spoiler
Show
Temeter  hat geschrieben:...
Du drehst es dir gerade hin, wie es dir am besten passt und ignorierst mal eben 80 % dessen, was in meiner „Kritik an der Kritik“ stand. Wäre dem nicht so, wüsstest du erstens, dass ich ganz explizit zwei große Punkte, die in nahezu jedem TLOU-Thread von permanent denselben Leuten mit immer denselben Allgemeinplätzen und Totschlagargumenten vorgebracht werden, konkret benannt habe und meine Aussagen ganz wesentlich darauf bezogen sein sollten und zweitens würdest du mir nicht solchen Unsinn vorwerfen, ich hätte keine Argumente gebracht.

Ich habe lang und breit beschrieben, warum die Aussage, die KI sei schwach oder enttäuschend (Allgemeinplatz weil stets ohne Begründung und offensichtlich auch ohne Anflug von Vorstellung, was KI eigentlich ist und wie man sich ungefähr ihr Funktionieren vorstellen kann), so einfach nicht sinnvoll ist. Dann habe ich geschrieben, warum dieses ständige Gerede, die Story sei fad und die Charaktere klischeehaft, weil schon in zig Filmen oder Büchern ähnlich und bisweilen besser gesehen, schlicht auf gerade ein solches Spiel gemünzt einfach mehr als fragwürdig ist. Nicht zuletzt weil man genau das auf absolut 100 % aller Spiele, die auch nur im Ansatz so etwas wie eine Story haben, anwenden kann; heißt: Totschlagargument.

Aber genau diese Aussagen kommen nicht nur von ein zwei Leuten. In nahezu jedem Thread, der auch nur entfernt mit TLOU zu tun hat, kommt immer eine gefühlte Phalanx, aus stets denselben Leuten bestehend, und spammt sie mit derlei „Kritik“ zu.

Und zu sagen, Kritik sei immer eine Meinung und daher kritikimmun ist schon eine sehr gewagte These. Denn so wird jeder Bullshit, der, als Kritik getarnt, über den Äther geschickt wird, ganz schnell unantastbar und jegliche Kritik daran zum Affront, weil… ja weil man ja eine Meinung nicht kritisieren kann.

Doch, kann man. Wenn nämlich die Meinung an sich und / oder die sie „begründenden Argumente“ offenkundiger Blödsinn sind.

Um mal ein etwas überspitztes Beispiel zu bringen, um dir zu zeigen, wie unsinnig deine Kritikimmunisierungsthese ist: Wenn jemand etwa GTA San Andreas schlecht findet und als Begründung angibt, er fände es Scheiße, in einem Spiel nen Schwarzen spielen zu müssen (meinetwegen dies auch mit der ein oder anderen kernigeren Bezeichnung für diese Person versieht), so müsste man das ja erst einmal kritiklos hinnehmen, denn es ist ja seine Meinung zum Spiel. Irgendwie mag ich mir aber nicht vorstellen, dass du dich in diesem Falle an das hier propagierte Credo von der kritikimmunen Meinung halten würdest…

Weißt du, der Hauptgrund, warum du dich so an meinem Kommentar stößt, ist wohl einfach der Fakt, dass du in diesem Falle auch auf der Seite der Kritiker stehst, die du hier leidenschaftlich gegen meine Aussagen verteidigen zu müssen meinst. Ginge es hier um ein Spiel, dass dir mehr liegt, sähe die Welt ganz anders aus. Und dessen mal ungeachtet: was „über den Kamm scheren“ angeht, da bist du auch weiß Gott kein Kind von Traurigkeit. Hab auch unlängst von dir in anderen Threads schon so Sachen gelesen, wo du Leute, die nicht deiner Meinung bezüglich eines Spiels waren, in die Fanboy-Schublade gesteckt hast, weswegen sie nicht in der Lage wären, es so nüchtern und sachlich wie du sehen zu können. Und nein, da ging es auch nicht ausschließlich nur um Leute, die geschrieben haben „Spiel ist doch geil; du nix Ahnung“.

In diesem Zuge finde ich es auch schon, bitte verzeih die harte Wortwahl, ein Wenig bigott, dass du mir, trotz meines Einbindens von „Floskeln“ wie „ich finde“ oder „meines Erachtens“ vorwirfst, meine Meinung per se als Faktum über andere zu stellen und im selben Atemzug die Kommentare, die diese Formulierungen nicht verwenden verteidigst, dass es ja klar ist, dass jeder nur seine Meinung äußert. Und gerade das ist in meinen Augen immer eine ganz faule Ausrede derer, die meist nicht in der Lage sind, mal ihre Meinung auch selbst als nur das zu verstehen und ständig verallgemeinernd formulieren. Und spätestens wenn man mit Sachen kommt wie „es ist ja wohl nicht von der Hand zu weisen“ oder „Fakt ist nun mal“, dann kann das wirklich endgültig nicht mehr mit dieser billigen Entschuldigung gedeckt werden…
Vielleicht solltest du auch einfach mal runterschalten und weniger auf 'gefühlte' Ungerechtigkeit gegenüber einem dummen Spiel eingehen? Damit bist du in etwa auf dem Level, dass du in anderen so problematisch sehen willst, nur dass diejenigen wenignsten keine Personen für ihre Meinungen angreifen. Und es ist nicht so, als wäre dein Post spezifisch an bestimmte Leute gerichtet, er war allgemein geschrieben.
Über ein kritisiertes Element zu diskutieren ist mit Sinn eines Forums, die Konsistenz der Kritik selbst anzugreifen zu wollen ist lächerliche Zeitverschwendung, insbesondere, wenn es so willkürlich erfolgt.

Im Endeffekt ist deine 'Kritik' nicht mehr als Polemik, egal wie gut oder schlecht von dir kommentierte Posts sind, du beginnst sinnlosen Streit in einem Forum. Wenn du sie nicht nachvollziehen kannst, dann ist es Zeitverschwendung, weil du niemanden überzeugen wirst.
Das einzige, was du hier tusts, ist den Eindruck von eingebildeter Überlegenheit zu erwecken. Dein Geschreibsel ist nicht mehr relevant als alles andere hier. Was übrigens heißt, es ist genauso bedeutungslos.
CritsJumper
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von CritsJumper »

Balla-Balla hat geschrieben: Das Buch und der Film "Children of Man" hat im Prinzip genau die gleiche Story. Halt nur ohne Zombies aber sonst gäbe es ja auch wenig zu metzeln.
Finde ich gar nicht. Aber ich glaube das liegt wohl daran das mich andere Aspekte der Story mehr angesprochen haben und mir deswegen gar nicht der Teil der Story wichtig war, den ihr hier als so Oberflächlich brandmarkt.

Es gibt in TLoU noch wirklich viele andere Punkte die von den Charaktären beschrieben werden. Was ich viel interessanter fand. Die Geschichte der Fireflies, wie Ellie an diese kam. Warum die Seuche die Menschen letztlich wirklich hingerafft hat. Das Macht und Hunger eine zentrale Rolle gespielt hatten. Das Ellie Joel anfangs nicht vertraut, sich dann beide aber zusammen raufen und letztlich eine tiefe Freundschaft pflegen.

Das man als Spieler anfangs noch schockiert ist, als die Banditen, in der Stadt eine Falle stellen, diese letztlich die Menschen aber nur ausnehmen und Essen. Etwas auf das man später wieder im Spiel trifft, dann angesichts der Situation aber einen ganz anderen Blickwinkel bekommt.

Generell hat mich die Vorstellung fasziniert in einer solchen Welt "leben zu müssen" In dem langen Zeitraum des Spieles habe ich zumindest viel länger und intensiver darüber nachgedacht als in jedem anderer Zombie-Film, denn diese deuten zwar auch den Zeitverlauf an, verbergen aber ob das überall auf der Welt so ist oder eben nur in dem kleinen behandelten Ausschnitt. Dort gibt es immer noch die Hoffnung auf eine Rettung. Auf einen Flugzeugträger, eine Insel die nicht von dieser Seuche heimgesucht wurde. Das fehlt in TLoUs.

Generell ist "das Böse" in TLoU auch kein "Böses" mehr sondern eine neue Evolutionsstufe. Später stellt man sich auch die Frage ob diese Wesen noch Leben, daher bemerkt man auch das ihr Verhalten wohl ein Zombie-Dasein ähnelt, ein infizierter Verhält sich eher wie ein Tier... usw.
Spoiler
Show
Zu dem halt die Punkte ob es überhaupt Sinn macht am Ende ein Anti-Serum herzustellen. Würde das nicht eher benutzt um die anderen Menschen noch mehr zu unterdrücken? Eben weil es einen militärischen Vorsprung gegenüber den anderen Menschen schafft, UND SO WEITER.
Ich finde es allein deswegen kann man es nicht mit einem Film vergleichen, denn es liefert viel mehr Material. Natürlich nicht so viel wie ein Buch. Doch eben auch besonders viel für ein Videospiel. Sowohl was die Welt betrifft als auch was die beteiligten Charaktere betrifft. TLoU lässt den Spieler ganz dicht bei Joel, Ellie, Tess, Joels Bruder, Mary, Riley, dem alten Opa mit dem Pferd im Einkaufszentrum usw. Das war für mich anders als die meisten Filme. Die Fernsehserie TWD war natürlich auch überdurchschnittlich gut. Die Schauspieler dort sind aber leider schlecht, sehr schlecht und bei der Handlung von TWD merkt man das sie viel stärker auf Blut und Dramatik aus ist als TLoU. TLoU hat viel mehr subtile Situationen mit liebe zum Detail bei denen ich immer wieder in Vorstellungen schwebte was den Menschen die zuvor hier gestorben sind, wohl in den letzten Tagen passiert ist. Auch sind dämliche Logik-Lücken seltener, zumindest kommt es mir so vor.

Allein die Witze erzählen, die Ruhe im Spiel die man sich als Spieler nehmen kann ist eine ganz andere. Zudem wurde sehr oft deutlich das die eigentliche Gefahr durch die Pilze nicht so gross ist, besonders wenn man später im Spiel Kampferfahrung hat. Doch eben die Menschen sich ihre Freiräume immer wieder zerstörten, weil sie selber Rank/Revier-Kämpfe hatten, sich bestahlen, unterdrückten.

Daher ist es für mich ein Meisterwerk, mit dem sich sofort jeder Infizierten, oder Zombiefilm messen muss. Eben nicht anders herum.

Alles in allem betrachte ich solche Katastrophen-Zombie-Filme eher wie Krimis, da weiss man grob auch schon das jemand stirbt, das es einen oder mehrere Täter gibt und die Ermittler den Fall lösen werden. Zwischendrin gibt es aber immer noch viele Parameter die anders sein können und das ganze spannend machen. Ganz so "überraschend" war TLoU, jetzt wohl nicht, sonst hätten viele hier eben nicht so viele Punkte vorhergesehen oder wären enttäuscht gewesen. Aber das ist für mich kein Merkmal mehr, weil ein Krimi kann auch sehr gut unterhalten, obwohl man den Handlungsverlauf grob kennt.
Zuletzt geändert von CritsJumper am 17.07.2015 22:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von 5Finger »

Antiidiotika hat geschrieben: Deus Ex okay! Bioshock muss ich schon sagen, dass da etwas die Fassade zu bröckeln beginnt, wenn es um die Charakter geht. Man merkt von Anfang an einfach, dass das ohne die gute Atmosphäre, die Rapture bietet, etwas in die Hose ginge. Bei Infinite war ich dagegen vom Kampf etwas enttäuscht, das Ganze Arenen gekämpfe und die Möglichkeiten stechen da für mich etwas arg raus, da waren Bioshock 1 und 2 angenehmer.
Das attestiere ich aber auch the last of us. Es zieht seine Faszination eigentlich nur aus der Mixtur all seiner Elemente. Wenn man die Story / Inszenierung / Charakterzeichnung rausnehmen würde, bliebe auch nur ein solider Stealth/Cover-Shooter.
Der Arena-Effekt kommt einem bei tlou nicht so stark vor, weil es seine Arenen durch die Stealthelemente besser kaschieren kann. Aber auch hier agiert man nur in einem Areal und jagt seine Gegner / schleicht an ihnen vorbei bis Trigger X ausgelöst wurde.
Antiidiotika hat geschrieben: Man kann TLoU vorhalten, dass die KI von Verbündeten sich böse Schnitzer erlaubt, aber im Kampf gegen den Spieler ist sie doch um einiges besser, als bei den meisten anderen Spielen. Ich habe auch noch nie gelesen, dass die KI in Fear sich beispielsweise in den wenigen offenen Arealen ungeschickt verhält, weil ihre Deckung suchen, breit verteilen, niederhalten und vorrücken hier nicht gut funktioniert.
Dagegen schafft es TLoU beispielsweise enge Korridore, kleine Areale und große Areale sehr gut zu händeln.
Stimme ich dir zu. Die KI der Gegner würde ich im Großen und Ganzen als eine der besten in den letzten Jahren bezeichnen.
In Kombination mit Designentscheidungen ala "Leiche entdeckt -> permanent wachsam bleiben" finde ich sie sogar wegweisend für Schleichspiele / -abschnitte. Daran könnten sich viele Entwickler mal ein Beispiel nehmen.
Aber wenn es um die eigenen geht, hätte sich ND ruhig etwas mehr anstrengen können. Alleine Ellies Vorliebe fürs Vordrängeln in engen Passagen hat mich mehrfach zur Weißglut getrieben.
Antiidiotika hat geschrieben: Gerade aber die Kritik zum Gameplay versteh ich gar nicht. The Last of Us lässt sich sowohl als Covershooter, als auch als Stealhspiel spielen, zwingt aber dennoch häufig zu anderem Vorgehen, ohne dass es dabei aufgesetzt wirkt. Das Item herstellen und benutzen ist bedeutend besser umgesetzt, als in anderen Spielen. Alles geschieh im Spiel und mit einem Zeitlichen Aufwand. Kein Plumpes "Medipack benutzen" sondern ein richtiges Anwenden. Außerdem in welchem Spiel ist die Taschenlampe soo hervorragend gut umgesetzt. ^^
Dem Spiel einfach wegen dem zwei Tasten Nahkampf vorzuhalten, dass das Gameplay simple ist, wäre Fight Club für seine Kampf Szenen als dämlichen Prügelfilm zu bezeichnen.
Die einzelnen Elemente des Gameplays sind meiner Meinung gehobener Durchschnitt im besten Fall. Für fast jeden Teilaspekt gibt es Spiele welche ihn besser umgesetzt haben. Aber das ist nicht weiter schlimm, denn die Mischung macht es hier einfach.
Bei den "Rätseln" z.B. hätte man sich mehr Mühe geben können. Denn eigentlich lief es nur auf 3 Dinge hinaus : Finde die Leiter, Finde die Mülltonne, Finde die Palette und die Dinge waren dann eigentlich immer nur eine Ecke weiter.
Die Nahkampfmechanik war auch nicht komplex, wie sie hätte sein können. Aber sie war völlig in Ordnung dafür, dass es eben nur eine Option unter mehreren war.

Manche Gameplayentscheidungen haben mir allerdings die Atmosphäre wirklich versaut. Wie z.B. die Unsichtbarkeit der Begleiter in den Stealthabschnitten, ihre Wehrhaftigkeit in den Kampfarealen (ich bin ein Instakill für den Clicker und sie kann ihn ne gefühlte Stunde abwehren?!) Alles notwendige Entscheidungen für ein flüssiges und frustarmes Erlebnis, aber für mich eben auch einige der Atmosphärekiller schlechthin.