Mortal Kombat X: Erhält drei Monate nach Veröffentlichung die USK-Kennzeichnung

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Gast
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Re: Mortal Kombat X: Erhält drei Monate nach Veröffentlichun

Beitrag von Gast »

Sry, ich habe da wohl grundverschiedene Dinge in einen Topf geworfen und Verwirrung gestiftet.
Ja, im Falle der Originalspiele für die Xbox360 werden wir wohl noch mindestens bis 2016 bzw. 2018 warten dürfen. Aber bezogen auf eine Neuveröffentlichung / eine Remastered Version dieser für die Xbone - die ja plattformbedingt auch separat gehandhabt werden müssen - könnte sich die Lage doch anders darstellen?
Zuletzt geändert von Gast am 15.07.2015 23:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Dr. Fritte
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Re: Mortal Kombat X: Erhält drei Monate nach Veröffentlichun

Beitrag von Dr. Fritte »

Ich bin nicht eingeschnappt. ;)

Dann haben wir wohl etwas aneinander vorbei geredet. :P
Mr. Hunter
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Re: Mortal Kombat X: Erhält drei Monate nach Veröffentlichun

Beitrag von Mr. Hunter »

LePie hat geschrieben:Sry, ich habe da wohl grundverschiedene Dinge in einen Topf geworfen und Verwirrung gestiftet.
Ja, im Falle der Originalspiele für die Xbox360 werden wir wohl noch mindestens bis 2016 bzw. 2018 warten dürfen. Aber bezogen auf eine Neuveröffentlichung / eine Remastered Version dieser für die Xbone - die ja plattformbedingt auch separat gehandhabt werden müssen - könnte sich die Lage doch anders darstellen?
Nö eher nicht. Wie du schon gesagt hast. Der Titel ist Inhaltsgleich. Daher ist die indizierunggefahr sehr hoch. Und ja mein Kommi war auf GW1 und GW2 für die Box bezogen.
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Temeter 
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Re: Mortal Kombat X: Erhält drei Monate nach Veröffentlichun

Beitrag von Temeter  »

LePie hat geschrieben:Nein, seit Neufassung der Jugendschutzgesetze anno 2002/2003 geht das nicht mehr
Danke, wusste ich nicht. Auf jeden Fall gut, eine Falle weniger, in die Spielen wegen diesem abstrusen 'Jugendschutz' tappen können.
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Dr. Fritte
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Re: Mortal Kombat X: Erhält drei Monate nach Veröffentlichun

Beitrag von Dr. Fritte »

Naja, das war ja damals keine Falle, sondern einzig Aktionismus.

Generals kam raus, dann war irgendwas im 2. Golfkrieg passiert (ich glaube es war die Zeit mit "Saddam nutzt Scud-Werfer") und nachdem die Gutmenschen dann besagte Waffe in C&C Generals entdeckt haben, MUSSTE das Spiel natürlich auf dem Index landen. Durch den Aufschrei wegen dieser Willkür (inkl. Beschwerde der USK) wurde der Jugendschutz anschließend reformiert, damit die USK nicht mehr durch die BPjM übergangen wird.

Generals ist soweit ich weiß seit 2013 auch wieder runter vom Index und als ungeschnittene Fassung wieder erhältlich. Spiel ist zwar auch heute noch verdammt geil, allerdings tut es in den Augen weh, da keine 16:9 oder 16:10 Auflösung unterstützt wird.
Gast
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Re: Mortal Kombat X: Erhält drei Monate nach Veröffentlichung die USK-Kennzeichnung

Beitrag von Gast »

Die Shopseite zum Spiel lässt sich nun auch von Deutschland aus aufrufen:
http://store.steampowered.com/app/307780/
Die Einzelhandelsversionen folgen demnächst.
Gast
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Re: Mortal Kombat X: Erhält drei Monate nach Veröffentlichung die USK-Kennzeichnung

Beitrag von Gast »

Petra Meier, ihres Zeichens stellvertretende Vorsitzende der BPjM, hat sich nun ebenfalls dazu geäußert und erklärt, warum bei MK X von einer Indizierung abgesehen wurde:
Warum nun das Umdenken?

Wegen der Realitätsferne. »Diese Realitätsferne kommt auch in den ›Fatalities‹ deutlich zum Ausdruck (Beispiel: Kenshi teilt einen in der Luft schwebenden Gegner in Scheiben)«, heißt es im Prüfbericht der BPjM, der GameStar vorliegt, »womit die aus heutiger Sicht erhöhte distanzierende Wirkung auch auf diesen Spielbestandteil durchgreift.
[...]
»Das wäre vielleicht zu verkürzt,« sagt Petra Meier, die stellvertretende Vorsitzende der BPjM. »Aber es gibt einfach sehr viele Distanzierungselemente in Mortal Kombat X, die neben der drastischen Gewaltdarstellung immer wieder eine mögliche jugendgefährdende Wirkung auf Kinder und Jugendliche aufheben.« Wie, das erklärt Petra Meier anhand des Eiszauberninjas Sub-Zero: »Sub-Zero streut Eis aus, das wird dann zu Eiszapfen und da wird dann der Gegner hineingeschmissen. Das wird deutlich detailliert dargestellt. Aber es ist doch nicht realitätsnah. Wie in Mortal Kombat X diese Tötungen zustande kommen, entspricht nicht der Wirklichkeit.«

Laut Meier wirken solche Elemente relativierend. Realistisch wirkende Gewalttaten und Amokläufe wie in Hatred könnten von Jugendlichen als Vorbild für eigene Handlungen angesehen werden, Eiszapfenzaubninjagewalt kann das nicht unbedingt. Das, was Kritiker der Mortal-Kombat-Indizierungen schon seit Jahren sagten, ist jetzt offizieller Wortlaut.
http://www.gamestar.de/spiele/mortal-ko ... 34010.html