The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop und einem massiven Image-Schaden

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3nfant 7errible
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von 3nfant 7errible »

die Threads zu Naughty Dog Spielen lesen sich regelmässig wie das 2/10 wouldn't bang meme ^^

bloss ohne die offensichtliche Ironie, was es noch viel lustiger macht :Daumenrechts:
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Finsterfrost
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von Finsterfrost »

Ich verstehe echt beim besten Willen nicht, wie man hier von einem Meisterwerk sprechen kann, Meisterwerke definieren für mich Genres neu und erfinden gar ein neues Genre.

Das Kämpfen bei TLoU kam sehr gut wuchtig rüber und die Animationen waren super angepasst, aber vom Gameplay her war das drücke Viereck zum random kloppen und Dreieck zum Blocken.

Die Story bedient sich quer aus jedem Zombiefilm, alles schonmal gesehen bis hin zum größten Klischee überhaupt, irgendjemand ist immun. DAS hat die Welt noch nicht gesehen. :D

Das reine Gameplay war absolut nix Besonderes, ebenso die Story. Es war alles ganz hübsch verpackt und das war es dann aber auch. Die wirklich hervorragene Inszenierung spreche ich dem Spiel gar nicht ab, aber die hat jedes Call of Duty. Trotzdem sind das keine Meilensteine. Denn ganz ehrlich, die Story von TLoU ist vom Nievau eines Call of Duty nicht weit weg. 'murrica fuck yeah vs. zombie outbreak no. 32502...
VonBraun
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von VonBraun »

@Lord Helmchen

Mit Gameplay zuerst meine ich schon gutes Gameplay, Gears of War ist Third Person Kacke, hat also kein Gameplay aber zusätzlich ne schlechtere Story und Charaktere als last of.

Und man braucht nicht immer ne Story und interessante Charaktere, siehe Mount & Blade oder Medieval 2 Mods.
Wenn es passt gern, aber gebt mir zuerst mal ein geiles Spiel, wo ich verfickt nochmal auch was zum zocken habe.
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Veldrin
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von Veldrin »

Finsterfrost hat geschrieben:Ich verstehe echt beim besten Willen nicht, wie man hier von einem Meisterwerk sprechen kann, Meisterwerke definieren für mich Genres neu und erfinden gar ein neues Genre.

Das Kämpfen bei TLoU kam sehr gut wuchtig rüber und die Animationen waren super angepasst, aber vom Gameplay her war das drücke Viereck zum random kloppen und Dreieck zum Blocken.

Die Story bedient sich quer aus jedem Zombiefilm, alles schonmal gesehen bis hin zum größten Klischee überhaupt, irgendjemand ist immun. DAS hat die Welt noch nicht gesehen. :D

Das reine Gameplay war absolut nix Besonderes, ebenso die Story. Es war alles ganz hübsch verpackt und das war es dann aber auch. Die wirklich hervorragene Inszenierung spreche ich dem Spiel gar nicht ab, aber die hat jedes Call of Duty. Trotzdem sind das keine Meilensteine. Denn ganz ehrlich, die Story von TLoU ist vom Nievau eines Call of Duty nicht weit weg. 'murrica fuck yeah vs. zombie outbreak no. 32502...
Treffend erläutert. Hoffentlich ziehen sie die richtigen Schlüsse daraus. Die Story war auf Popcornniveau zum vergessen. Die Dialoge, die trotz Konsole gute Grafik und die Inszenierung waren das was TLOU zu einem guten „Spiel“ gemacht hat. Beim Gameplay gabs teilweise gute Ansätze, die mich an Half-Life 2 erinnerten. Mehr aber auch nicht.
VonBraun hat geschrieben:Und man braucht nicht immer ne Story und interessante Charaktere, siehe Mount & Blade oder Medieval 2 Mods.
Wenn es passt gern, aber gebt mir zuerst mal ein geiles Spiel, wo ich verfickt nochmal auch was zum zocken habe.
So schauts aus. Deshalb ist Mirrors Edge ein gutes Spiel, aber mit einer okayen Story und lahmer Inszenierung und The Last of us ist als interaktiver „Film“ Popcornkino wie Inception. Ohne Anspruch und guter Story, aber gute Inszenierung und Dialoge, sodass man gut unterhalten wird.
borammstein
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von borammstein »

An manchen Menschen ist ein spiele Entwickler verloren gegangen. Dann würde es wohl mehr perfekte games geben^^.
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Temeter 
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von Temeter  »

Ein generischer Stealth/Covershooter mit Crafting mit gutem Writing, abegeguckt von jedem Zombiefilm, der je gedreht wurde? Ein Spiel, dass alles Gameplay und 'cinematische' exemplifiziert, dass eine ganze Konsolengeneration gezeichnet hat?

Davor hatten sie also Angst, ein Spiel, welches in etwa so sicher ist, wie man eine neue IP nur machen kann. Das ist genau die Art von Feigheit, wegen der wir Uncharted 4, Halo 5, Gears of War 5, Killzone 5, Assassins Creed 6 (oder 22, je nach Zählung), Call of duty 13, etc bekommen werden. Aber hey, wenigstens kann sich ein Feigling, der ein einziges mal ein minimum an Mut aufbringt, zum Helden hochstilisieren.
DerWeißeWolf
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von DerWeißeWolf »

Finsterfrost hat geschrieben:Ich verstehe echt beim besten Willen nicht, wie man hier von einem Meisterwerk sprechen kann, Meisterwerke definieren für mich Genres neu und erfinden gar ein neues Genre.

Das Kämpfen bei TLoU kam sehr gut wuchtig rüber und die Animationen waren super angepasst, aber vom Gameplay her war das drücke Viereck zum random kloppen und Dreieck zum Blocken.

Die Story bedient sich quer aus jedem Zombiefilm, alles schonmal gesehen bis hin zum größten Klischee überhaupt, irgendjemand ist immun. DAS hat die Welt noch nicht gesehen. :D

Das reine Gameplay war absolut nix Besonderes, ebenso die Story. Es war alles ganz hübsch verpackt und das war es dann aber auch. Die wirklich hervorragene Inszenierung spreche ich dem Spiel gar nicht ab, aber die hat jedes Call of Duty. Trotzdem sind das keine Meilensteine. Denn ganz ehrlich, die Story von TLoU ist vom Nievau eines Call of Duty nicht weit weg. 'murrica fuck yeah vs. zombie outbreak no. 32502...


Alles klar. Quadrat zum prügeln und Dreieck zum blocken...

Deine Meinung... Außer du zockst aktuell Batman... Weil da hätten wir ja fast ein ähnliches geprügel mit deinen genannten Tasten... Wenn du dann Batman aber feiern würdest, hättest du dich mit deiner Aussage mehr als lächerlich gemacht.
CritsJumper
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von CritsJumper »

Das Interview sagt eigentlich nicht mehr aus, als das sie Anfangs dachten das es kein besonderes Spiel wird, besonders weil sie zwischenzeitlich richtig Probleme hatte das Gesamtbild stimmig hin zu bekommen.

Ich glaube sogar diese Angst, nicht genug zu erreichen. Hat das Spiel so außerordentlich gut gemacht. Ganz besonders weil sie dachten das Gameplay (was mir wirklich sehr gut gefallen hat) ist nichts besonderes und die müssten das mit der Story/Charakteren und Motion-Capture-Inszenierung wieder einiges heraus holen.

Vergleicht man das Spiel mal mit anderen Spielen wo es nur Gewalt von Menschen untereinander gibt, oder mit anderen Zombi-Spielen wie Resident Evil oder Left 4 Dead, finde ich fällt schon sehr früh auf was das Spiel besser macht.

Das Videogame Adventure von The Walking Dead, finde ich in der Erzählung nicht mal besser als TLoU, vor allem hat es ja noch weniger Gameplay als TLoU bietet. Vergleicht man das Gameplay im Kampfsystem mit Resident Evil 1 - 3 oder mit Silent Hill, finde ich das es sehr wohl noch besser umgesetzt wurde als in diesen Teilen.
DerWeißeWolf hat geschrieben:Alles klar. Quadrat zum prügeln und Dreieck zum blocken...
Und vergiss nicht die ganzen PC-Spiele mit WASD, Leertaste und Schießen auf der linken Maustaste und Interaktion auf F oder E! ;)
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lAmbdA
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von lAmbdA »

Das ist doch immer so, zumindest bei Projekten, die erst "final" veröffentlicht werden. Alles davor ist Theorie und und ich glaub nur wenige Studios haben privileg, ihre Spiele erst dann zu veröffentlichen, wenn sie damit zufrieden sind. Und selbst dann, möchte man es wahrscheinlich oft genug lieber über den Haufen werfen und von vorne anfangen ;)
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DextersKomplize
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von DextersKomplize »

Nennt mir mal ein Spiel dieser Machart wo die Nahkämpfe besser inszeniert sind, mit der gleichen Qualität an Animationen(die sich ja stets veränderten, je nach Waffe/Situation).

Und wie soll ein Nahkampf denn aussehen in so einem Spiel? Es ist Kein Beat em Up. Wieviele tasten brauchen wir? Leichter Nahkampf, Schwerer Nahkampf, Treten, Hüpfen, Sprungattacke? Feuerball? :wink:
Das ist genau so wie diese Nörgelei über AC dass das klettern so billig sei. Als ob es irgendwem Spaß machen würde ständig 10 Tasten zu drücken um ein paar Meter hochzukraxeln, mit der Gefahr ständig abzustürzen.

Überhaupt kann ich die Kritik nicht verstehen, schon gar nicht wie man das Spiel auf einzelne Gameplayelemente runterbrechen kann. Fast alles gab es iwo mal schon, was soll man denn da groß innovatives machen?
Immerhin gab es einen Quantensprung bei der Grafik(auf PS3). Eine selten dagewesene Atmosphäre mit sehr echt wirkenden Dialogen(da kommt nur Uncharted ran, besitzt aber nicht die Ernsthaftigkeit eines TLoU) und ich habe auch noch nirgends so wuchtig inszenierte Nahkämpfe gesehen, die für mich übrigens ganz klar ein Highlight waren. Oder dieses Katz und Maus Spiel mit der Ki.

Ausserdem hatte das Spiel definitiv Momente an die man sich erinnern kann, auch nach einiger Zeit. Der verstörende, langsame Einstieg...die Zeit wo man Ellie spielt(und was überhaupt dazu führt das man sie spielt) ... das Ende ... die intensiven Schusswechsel ... der grandiose Soundtrack.

Das Spiel bringt einfach Emotionen rüber, aber wie immer gilt, man muss sich schon drauf einlassen. Ist wie bei Heavy Rain(sagte ich ja heute schonmal). Oder fast allen Filmen.

Und gerade in der Zeit wo Action so vorherrschend ist, ND mit Uncharted eher Popcornkino-Action anbietet, kann ich sehr gut verstehen das sie sich unsicher waren, ob die Spieler sowas mögen/wollen bzw. ob es auf eine genügend breite Akzeptanz trifft. Mal ganz davon ab das wenn sie als Entwickler merken, das Spiel macht einfach keinen Spaß in Zustand XYZ, sie nicht wissen wie sie das lösen sollen, es völlig natürlich ist sich da Sorgen zu machen bzw. an sich/dem Produkt zu zweifeln.

Nur arrogante Menschen reflektieren nie und finden immer toll was sie tun.
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DextersKomplize
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von DextersKomplize »

TaLLa hat geschrieben:Was Kämpfe angeht wird kein Game je an ONI rankommen.
An das!? Ist das dein Ernst?
https://www.youtube.com/watch?v=flw6JG5kF1o
:lach:
johndoe1197293
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von johndoe1197293 »

TaLLa hat geschrieben:Was Kämpfe angeht wird kein Game je an ONI rankommen.
Turtles in Time war auch toll. Es war sogar besser. Ja, Turtles in Time war besser als TLOU.
DerWeißeWolf
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von DerWeißeWolf »

DextersKomplize hat geschrieben:Nennt mir mal ein Spiel dieser Machart wo die Nahkämpfe besser inszeniert sind, mit der gleichen Qualität an Animationen(die sich ja stets veränderten, je nach Waffe/Situation).

Und wie soll ein Nahkampf denn aussehen in so einem Spiel? Es ist Kein Beat em Up. Wieviele tasten brauchen wir? Leichter Nahkampf, Schwerer Nahkampf, Treten, Hüpfen, Sprungattacke? Feuerball? :wink:
Das ist genau so wie diese Nörgelei über AC dass das klettern so billig sei. Als ob es irgendwem Spaß machen würde ständig 10 Tasten zu drücken um ein paar Meter hochzukraxeln, mit der Gefahr ständig abzustürzen.

Überhaupt kann ich die Kritik nicht verstehen, schon gar nicht wie man das Spiel auf einzelne Gameplayelemente runterbrechen kann. Fast alles gab es iwo mal schon, was soll man denn da groß innovatives machen?
Immerhin gab es einen Quantensprung bei der Grafik(auf PS3). Eine selten dagewesene Atmosphäre mit sehr echt wirkenden Dialogen(da kommt nur Uncharted ran, besitzt aber nicht die Ernsthaftigkeit eines TLoU) und ich habe auch noch nirgends so wuchtig inszenierte Nahkämpfe gesehen, die für mich übrigens ganz klar ein Highlight waren. Oder dieses Katz und Maus Spiel mit der Ki.

Ausserdem hatte das Spiel definitiv Momente an die man sich erinnern kann, auch nach einiger Zeit. Der verstörende, langsame Einstieg...die Zeit wo man Ellie spielt(und was überhaupt dazu führt das man sie spielt) ... das Ende ... die intensiven Schusswechsel ... der grandiose Soundtrack.

Das Spiel bringt einfach Emotionen rüber, aber wie immer gilt, man muss sich schon drauf einlassen. Ist wie bei Heavy Rain(sagte ich ja heute schonmal). Oder fast allen Filmen.

Und gerade in der Zeit wo Action so vorherrschend ist, ND mit Uncharted eher Popcornkino-Action anbietet, kann ich sehr gut verstehen das sie sich unsicher waren, ob die Spieler sowas mögen/wollen bzw. ob es auf eine genügend breite Akzeptanz trifft. Mal ganz davon ab das wenn sie als Entwickler merken, das Spiel macht einfach keinen Spaß in Zustand XYZ, sie nicht wissen wie sie das lösen sollen, es völlig natürlich ist sich da Sorgen zu machen bzw. an sich/dem Produkt zu zweifeln.

Nur arrogante Menschen reflektieren nie und finden immer toll was sie tun.


Danke Danke Danke !!! Endlich mal einer, der es auch so sieht!
Hab mich auch gefragt, was einige für eine Kampfsystem haben wollen?!

Und wie geil die Kampfanimationen aussehen! Da war ich auch immer positiv erstaunt! Man konnte bei Gegner richtig sehen wie Blut aus der Nase läuft etc etc.


Vor allem der MP zeigt alles sehr brutal!
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sourcOr
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von sourcOr »

muecke-the-lietz hat geschrieben:Also dieser Thread ist irgendwie bezeichnend dafür, wie sich die Community auf 4p entwickelt.

Wie kann ein Spiel wie TLoU qualitativ mit einem Blacklist gleichsetzen, ohne rot zu werden? Wie kann man bei einem Bioshock: Infinite von einem Gammelspiel reden? Und wie kann man dann noch sehr gelungen umgesetzte Konzepte wie eben TLoU und B:I mit einem eher misslungen umgesetzten Konzept wie Alan Wake auf eine Stufe stellen?

Und zu guter Letzt. Wie blind muss man sein, um den Unterschied zwischen einem 3rd Person Deckungsshooter mit Stealth Mechaniken und einem beinahe schon lupenreinen 1st Person Shooter nicht zu sehen, "weil ja beides Shooter sind". Meine Fresse. Mario Kart und iRacing sind auch beides Rennspiele und nicht zu vergleichen.
Die tatsächliche Gemeinsamkeit zwischen B:I und TLoU liegen auch eher in der jeweils extrem starken und sehr eigenständigen Präsentation und in der ganzen Emotionalität die beide Spiele gemein haben und nicht zu vergessen der für Videospielverhältnisse extrem guten und extrem gut präsentierten Storys.

Vom Gameplay liegen da Welten zwischen und da hat ein B:I auch eindeutig die Nase vorn, weil es sein Konzept schlicht konsequent umsetzt. TLoU erlaubt sich nämlich einige nicht zu leugnende grobe Schnitzer, die dem Spiel nicht selten im Weg stehen.

Aber gut. Nach den ganzen hirnlosen Diskussionen rund um den Hexer verwundert mich hier gar nichts mehr.
Ja, Mario Kart und iRacing kann man wohl schwer vergleichen. Das haste dir aber auch das bestmögliche Beispiel gegönnt :lol: Infinite und TLoU schon. Wie gut ist das Gunplay? Wie funktioniert das Heilungssystem? Man kann zig verschiedene Fragen aufwerfen, denen sich jeweils beide Spiele stellen müssen. Infinite hat sogar ein eingeschränktes Stealth-System, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, aber klar, das liegt nicht im Fokus und ich würde was das betrifft nicht umbedingt Vergleiche ziehen wollen.

B:I setzt sein Gameplay-Konzept konsequent falsch um, indem es dich nur zwei Waffen tragen lässt. Du hast keine Möglichkeit, deine Gesundheit oder Mana aufzufüllen während des Kampfes, rennst also wie in meinem Fall eventuell teilweise wie ein aufgeschrecktes Huhn durch die Arena, weil du keine Optionen mehr hast außer deinen mickrigen Schild wieder aufladen zu lassen. Ich mochte das Spiel wirklich, weil es auf anderer Ebene für mich geglänzt hat, aber das Gameplay.. das Gameplay musste ich irgendwie durchstehen. Kein Totalausfall, wie manche das empfinden, aber Spaß hatte ich während der Kämpfe nur selten.
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CristianoRonaldo
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Re: The Last of US: Naughty Dog hatte Angst vor einem Flop u

Beitrag von CristianoRonaldo »

Finsterfrost hat geschrieben:Ich verstehe echt beim besten Willen nicht, wie man hier von einem Meisterwerk sprechen kann
Ach, das macht doch nichts. Die meisten Leute sehen The Last of Us als Meisterwerk an, du siehst das nicht so. Unterschiedliche Menschen nehmen Dinge unterschiedlich wahr und bewerten diese unterschiedlich. So ist das eben. Was gut oder schlecht, was richtig oder falsch ist, liegt letztlich im Auge des Betrachters.
Am Ende des Tages kann es dir doch egal sein, wenn jemand etwas anders sieht als du. Das Leben geht trotzdem weiter. :)
Davon ab wurde doch mittlerweile von allen möglichen Leuten, auch hier im Forum, in zig verschiedenen Threads mehr als genug erklärt, warum The Last of Us eben allgemein als Meisterwerk angesehen wird. Wenn du das alles trotzdem immer noch nicht kapierst, dann kann man dir auch nicht mehr weiter helfen. :wink:
Ich meine, selbst 4Players bezeichnet das Spiel als "grandioses Meisterwerk", also ist das nun mal so, fertig. #Fakt
:)
Finsterfrost hat geschrieben: Meisterwerke definieren für mich Genres neu und erfinden gar ein neues Genre.
Meisterwerke müssen ein Genre nicht neu definieren oder erfinden. Es reicht, wenn ein Spiel das, was es macht, einfach nur sehr gut macht und ein rundes Erlebnis zu bieten hat, damit man es als Meisterwerk bezeichnen kann. Dabei muss es nichts bahnbrechend "Neues" erfinden.
Finsterfrost hat geschrieben: Das Kämpfen bei TLoU kam sehr gut wuchtig rüber und die Animationen waren super angepasst, aber vom Gameplay her war das drücke Viereck zum random kloppen und Dreieck zum Blocken.
Ähm.... ja, ganz bestimmt. Ich muss ein völig anderes Spiel gespielt haben als du, aber gut.
Finsterfrost hat geschrieben: Die Story bedient sich quer aus jedem Zombiefilm, alles schonmal gesehen bis hin zum größten Klischee überhaupt, irgendjemand ist immun. DAS hat die Welt noch nicht gesehen. :D
Na, dann zähl doch mal ein paar Filme auf, die The Last of Us ach so sehr krass ähneln sollen.
Finsterfrost hat geschrieben: Das reine Gameplay war absolut nix Besonderes, ebenso die Story. Es war alles ganz hübsch verpackt und das war es dann aber auch. Die wirklich hervorragene Inszenierung spreche ich dem Spiel gar nicht ab, aber die hat jedes Call of Duty. Trotzdem sind das keine Meilensteine. Denn ganz ehrlich, die Story von TLoU ist vom Nievau eines Call of Duty nicht weit weg. 'murrica fuck yeah vs. zombie outbreak no. 32502...
:lol:
"Story von TLOU vom Niveau eines Call of Duty nicht weit weg", wow. Das hab ich bis jetzt auch noch nirgends gelesen/gehört. Der Hammer.
Du schießt dich aber auch schön selber regelmäßig mit Bravour ins Aus, das muss man dir lassen. :lol:
Zuletzt geändert von CristianoRonaldo am 15.07.2015 18:47, insgesamt 1-mal geändert.