Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwata

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unknown_18
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von unknown_18 »

Kajetan hat geschrieben:Trauer, das ist der eiskalte, alles plättende Hammer, wenn eine brüchige Stimme am Telephon sagt, dass vorhin ein enger Angehöriger gestorben ist. Das lähmende Gefühl der Endgültigkeit. Die Dinge, die man sich nicht mehr sagen kann. Die verworrenen Träume noch viele Tage später. Das seltsam leichte Gefühl, wenn man den Tod dieses Menschen endlich akzeptiert hat. DAS ist Trauer. Wenn man sie sich nicht raussuchen kann. Wenn man am liebsten von ihr davonrennen möchte. Wenn es so richtig weh tut!

Hier wird maximal nur mitgefühlt. Man ist betroffen. Aber man trauert nicht.
Damit zeigst du prima, dass du absolut keine Ahnung hast und von dir auf Andere schließt. Das was du hier so toll als Trauer erklärst machen manche Leute tatsächlich mehr oder weniger auch bei so etwas durch. Nur weil das über deine Vorstellungskraft geht und du es nicht akzeptieren kannst, dass andere Menschen anders ticken als du, kommt dann so eine beleidigende Unterstellung Anderen gegenüber raus und genau deswegen bist du auf meiner Ignoreliste gelandet, denn das nehme ich persönlich.

Nicht Jeder hier geht nach 5 Minuten wieder zum Alltag über, Manche müssen sich hier tatsächlich ablenken um nicht ständig immer wieder daran zu denken und Manche brauchen auch einige Zeit, bis sie akzeptieren können, dass diese Person nicht mehr da ist.
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SethSteiner
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von SethSteiner »

Redshirt hat geschrieben:@Kajetan

Dann führ deine Diskussion doch bitte lieber in einem Linguisten-Forum, wo sie angemessener platziert wäre.
Und selbst die wären noch die falsche Adresse, weil die keine Psychologen sind. Wenn man meint, man könnte Gefühle so in Schwarz-Weiß einteilen, liegt man einfach falsch. Wenn man meint die Gefühle von Menschen beurteilen zu können, die man weder sieht, noch kennt, ist das einfach daneben. Und wen Gefühlsduselei nervt, sollte sich vielleicht von hochemotionalen Threads, wie denen die den Tod eines Menschen behandeln, fernhalten. Die Reaktionen hier spechen eine sehr deutliche Sprache, Kajetan deine Beiträge hier sind einfach verletzend.
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ZackeZells
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von ZackeZells »

Es wäre auch Sinnfrei in einem Abschiedsthread den "constrained emotional man", raushängen zu lassen.
Das ganze mit einem "ist zur Kenntnis genommen" kommentieren und dennoch betroffen zu sein. Dies wäre heuchelei.

Wir sind hier in einem Forum von 4P - nicht in einem Gerichtssaal....
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Sharkie
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von Sharkie »

Kajetan hat geschrieben:
Skabus hat geschrieben:Ist imo ziemlich anmaßend.
Das war provozierend von mir. Richtig. Das ich damit Leute vor den Kopf stoße, ist mir bewusst.
Mir geht diese RIP-Gefühlsduselei auf den Sack. Weil es nicht echt ist. Selbst bei denen, die sich erfolgreich einreden können, Trauer zu verspüren. Betroffenheit ist das. Maximal. Aber keine Trauer.

Trauer, das ist der eiskalte, alles plättende Hammer, wenn eine brüchige Stimme am Telephon sagt, dass vorhin ein enger Angehöriger gestorben ist. Das lähmende Gefühl der Endgültigkeit. Die Dinge, die man sich nicht mehr sagen kann. Die verworrenen Träume noch viele Tage später. Das seltsam leichte Gefühl, wenn man den Tod dieses Menschen endlich akzeptiert hat. DAS ist Trauer. Wenn man sie sich nicht raussuchen kann. Wenn man am liebsten von ihr davonrennen möchte. Wenn es so richtig weh tut!

Hier wird maximal nur mitgefühlt. Man ist betroffen. Aber man trauert nicht.

Sicher, man mag meinen Einwurf als Sprach- und Bedeutungspolizei auffassen. Kann man mit Fug und Recht. Aber so wie mir Gefühlsduselei auf den Sack geht, so tun das auch sprachliche Schlampereien und die unbedachte Verwendung und somit Entwertung von bestimmten Begriffen.
Kajetan, ich schätze Dich für Deine Beiträge hier sonst sehr, aber an dieser Stelle möchte ich entschieden widersprechen. Es ist eine Sache, angesichts der eigenen Kenntnis "wahrer" Trauer (mit "eiskalter, alles plättender Hammer" sicherlich treffend umschrieben) die inflationäre Verwendung dieses Begriffes und die damit einhergehende Trivialisierung des entsprechenden Konzepts zu kritisieren. So weit gehe ich mit.

Während Deine Kritik bezogen auf den gesamtgesellschaftlich-abstrakten Umgang mit dem Trauerbegriff also angebracht ist, so ist es jedoch eine komplett andere Sache, sich herauszunehmen, die Betroffenheit konkreter anderer Einzelpersonen ihrem "Qualitätsgrad" nach zu beurteilen. Das ist in der Tat anmaßend. Es ist vollkommen menschlich und normal (und nicht etwa heuchlerisch), dass der Tod anderer Personen in uns komplett unterschiedliche Emotionen hervorruft, je nachdem in welcher Beziehung wir zu diesen Personen standen (auch "ein Fan von XY sein" ist eine gewisse, wenn auch einseitige Art von Beziehung). Reduktion von Komplexität ist hier das Zauberwort. Denn würde man diese (ja, strenggenommen "ungerechte") Abstufung nicht vornehmen, stünde man vermutlich tagtäglich vor der Wahl zwischen Psychiatrie und Strick.

Abgesehen davon halte ich es für eher zynisch, Trauerfälle gegeneinander auszuspielen. Trauerfälle sind per se schreckliche Ereignisse mit einem ganzen Rattenschwanz an extrem unschönen Aspekten (Tragik eines sehr frühen Todes; enge Freunde und Verwandte, für die unter Umständen eine Welt zusammenbricht; usw. usf.), undzwar unabhängig davon, ob der Verstorbene nun CEO von Nintendo ist, Terroropfer in Nigeria oder Flüchtling im Mittelmeer. Diese Ereignisse bewegen sich für die tatsächlich davon betroffenen Personen in emotionalen Dimensionen, wo eine Relativierung ihrer hochindividuellen Krise mittels "irgendwelcher" anderer Todesfälle eigentlich nur noch als schwere und zutiefst persönliche Beleidigung aufgefasst werden kann.

Drittens sollte man immer vorsichtig sein mit Vorwürfen wie "X geht euch nahe, aber Y ist euch egal!", da man in einem anonymen Internetforum tatsächlich überhaupt nicht wissen kann, was seinem Gegenüber egal bzw. nicht egal ist. Auch hier gilt: Bezogen auf die Gesellschaft als ganzes kann man einen wahrgenommenen Doppelstandard gern monieren, ihn jedoch einer Einzelperson zu unterstellen, ist böswillige Spekulation zu deren Lasten und somit letztlich eine Denunziation.
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Steppenwaelder
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von Steppenwaelder »

Kajetan hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:Nicht schon wieder DIE Diskussion... jedes mal bei so etwas kommt irgend ein Troll und meint uns interessiert es hier ob er sich durch so etwas gestört fühlt. Wenn die Leute trauern wollen, dann trauen sie und da hat absolut Niemand ein Recht dazu das ihnen zu verbieten, ihnen vorzuschreiben wie sie das tun oder ihnen gar Heuchlerei zu unterstellen, das ist einfach nur völlig lächerlich und daneben.
Ich schreibe niemandem vor, was er zu fühlen hat. Aber es IST Heuchelei hier zu trauern, bei all den anderen Toten dieser und letzter Woche aber nur desinterssiert die Achseln zu zucken. Weil ... was kümmerts?

Kannst du dich mit deinem neunmalklugen Mist nicht wenigstens aus Threads zu toten Menschen raushalten?...
mr.digge
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von mr.digge »

Kajetan hat geschrieben:
Freakstyles hat geschrieben:Aber wo, wenn nicht hier und jetzt? Das hier ist ein Diskussionsforum. Soll es seinen Zweck erfüllen.
Nö, du diskutierst nich sondern versuchst einfach deinen Standpunkt durch verletzendes Äußerungen durchzusetzen, was dir aber kläglich misslingt.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Steppenwaelder hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:Nicht schon wieder DIE Diskussion... jedes mal bei so etwas kommt irgend ein Troll und meint uns interessiert es hier ob er sich durch so etwas gestört fühlt. Wenn die Leute trauern wollen, dann trauen sie und da hat absolut Niemand ein Recht dazu das ihnen zu verbieten, ihnen vorzuschreiben wie sie das tun oder ihnen gar Heuchlerei zu unterstellen, das ist einfach nur völlig lächerlich und daneben.
Ich schreibe niemandem vor, was er zu fühlen hat. Aber es IST Heuchelei hier zu trauern, bei all den anderen Toten dieser und letzter Woche aber nur desinterssiert die Achseln zu zucken. Weil ... was kümmerts?

Kannst du dich mit deinem neunmalklugen Mist nicht wenigstens aus Threads zu toten Menschen raushalten?...
:lol: Ein solch emotionaler clickbait verspricht ihm doch erst recht viele zerstreute seelen für seine propaganda gegen das Gesellschaftswesen und seiner Struktur, dessen Zustand der eigentliche Grund seiner teilnahme in diese Forum seit Jahren ist.

Schlimm genug das er FE: Fates bereits dafür verwendet hat, um die usa zu kritisieren und von Juden zu reden.
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Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

Sharkie hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
Skabus hat geschrieben:Ist imo ziemlich anmaßend.
Das war provozierend von mir. Richtig. Das ich damit Leute vor den Kopf stoße, ist mir bewusst.
Mir geht diese RIP-Gefühlsduselei auf den Sack. Weil es nicht echt ist. Selbst bei denen, die sich erfolgreich einreden können, Trauer zu verspüren. Betroffenheit ist das. Maximal. Aber keine Trauer.

Trauer, das ist der eiskalte, alles plättende Hammer, wenn eine brüchige Stimme am Telephon sagt, dass vorhin ein enger Angehöriger gestorben ist. Das lähmende Gefühl der Endgültigkeit. Die Dinge, die man sich nicht mehr sagen kann. Die verworrenen Träume noch viele Tage später. Das seltsam leichte Gefühl, wenn man den Tod dieses Menschen endlich akzeptiert hat. DAS ist Trauer. Wenn man sie sich nicht raussuchen kann. Wenn man am liebsten von ihr davonrennen möchte. Wenn es so richtig weh tut!

Hier wird maximal nur mitgefühlt. Man ist betroffen. Aber man trauert nicht.

Sicher, man mag meinen Einwurf als Sprach- und Bedeutungspolizei auffassen. Kann man mit Fug und Recht. Aber so wie mir Gefühlsduselei auf den Sack geht, so tun das auch sprachliche Schlampereien und die unbedachte Verwendung und somit Entwertung von bestimmten Begriffen.
Kajetan, ich schätze Dich für Deine Beiträge hier sonst sehr, aber an dieser Stelle möchte ich entschieden widersprechen. Es ist eine Sache, angesichts der eigenen Kenntnis "wahrer" Trauer (mit "eiskalter, alles plättender Hammer" sicherlich treffend umschrieben) die inflationäre Verwendung dieses Begriffes und die damit einhergehende Trivialisierung des entsprechenden Konzepts zu kritisieren. So weit gehe ich mit.

Während Deine Kritik bezogen auf den gesamtgesellschaftlich-abstrakten Umgang mit dem Trauerbegriff also angebracht ist, so ist es jedoch eine komplett andere Sache, sich herauszunehmen, die Betroffenheit konkreter anderer Einzelpersonen ihrem "Qualitätsgrad" nach zu beurteilen. Das ist in der Tat anmaßend. Es ist vollkommen menschlich und normal (und nicht etwa heuchlerisch), dass der Tod anderer Personen in uns komplett unterschiedliche Emotionen hervorruft, je nachdem in welcher Beziehung wir zu diesen Personen standen (auch "ein Fan von XY sein" ist eine gewisse, wenn auch einseitige Art von Beziehung). Reduktion von Komplexität ist hier das Zauberwort. Denn würde man diese (ja, strenggenommen "ungerechte") Abstufung nicht vornehmen, stünde man vermutlich tagtäglich vor der Wahl zwischen Psychiatrie und Strick.

Abgesehen davon halte ich es für eher zynisch, Trauerfälle gegeneinander auszuspielen. Trauerfälle sind per se schreckliche Ereignisse mit einem ganzen Rattenschwanz an extrem unschönen Aspekten (Tragik eines sehr frühen Todes; enge Freunde und Verwandte, für die unter Umständen eine Welt zusammenbricht; usw. usf.), undzwar unabhängig davon, ob der Verstorbene nun CEO von Nintendo ist, Terroropfer in Nigeria oder Flüchtling im Mittelmeer. Diese Ereignisse bewegen sich für die tatsächlich davon betroffenen Personen in emotionalen Dimensionen, wo eine Relativierung ihrer hochindividuellen Krise mittels "irgendwelcher" anderer Todesfälle eigentlich nur noch als schwere und zutiefst persönliche Beleidigung aufgefasst werden kann.

Drittens sollte man immer vorsichtig sein mit Vorwürfen wie "X geht euch nahe, aber Y ist euch egal!", da man in einem anonymen Internetforum tatsächlich überhaupt nicht wissen kann, was seinem Gegenüber egal bzw. nicht egal ist. Auch hier gilt: Bezogen auf die Gesellschaft als ganzes kann man einen wahrgenommenen Doppelstandard gern monieren, ihn jedoch einer Einzelperson zu unterstellen, ist böswillige Spekulation zu deren Lasten und somit letztlich eine Denunziation.
Plus Eins.
Spoiler
Show
...von jemandem, der nun ehrlicherweise überhaupt nicht um Herrn Satoru Iwata trauert, und der sich von RIP-Betroffenheitswellen in Foren und Social-Media grundsätzlich fern hält (selbst wenn es ihn bei manchem Musiker, Autor oder Schauspieler auch schon persönlich mitgenommen und dann durchaus länger beschäftigt hat; auch wenn das meist eine ziemlich „egoistische“ Trauerform rund um eigene biografische Erinnerungen/Erlebnisse/Gefühle war, die sich aber mit dem Schaffen der gestorbenen Person untrennbar verbunden und verwoben haben).
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Chibiterasu
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von Chibiterasu »

Also mir ging das nahe als ich es heut morgen gelesen habe. Natürlich bin ich nicht am Boden zusammengebrochen oder jetzt tagelang arbeitsunfähig. Das wäre von mir wohl ne überzogene Reaktion.

Aber ich bin Fan von Nintendo, ihren Spielen und Satoru Iwata war daran nunmal einige Jahre maßgeblich beteiligt und er hat sein Unternehmen auf charmante Art repräsentiert.
Ich finde es einfach schade um den Mann und das kann man auch mal äußern (gerade wenn es sich hier um ein Videospielforum handelt).

Das heißt weder dass mir im Meer ertrinkende Asylanwärter noch Boko Haram Opfer in Afrika scheißegal sind.
Das widerspricht sich doch nicht dass man an beidem Anteil nimmt...

Und selbst wenn nicht...dann ist es halt nunmal so.

Ich habe von keinem hier im Forum ein Profil zur Ethik und Moral erstellt sodass ich genau beurteilen könnte, wer hier nur heuchelt oder echt Anteil nimmt - und ich nehme an auch sonst niemand.
Daher halte ich es für sehr unangebracht anderen Leuten hier Heuchelei vorzuwerfen und eine gewisse Aufrichtigkeit abzusprechen.
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Dat Scharger
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von Dat Scharger »

Ach herrje, da fängt der Tag ja richtig gut an. :(

Selbst wenn die Frage hier in der allgemeinen Trauer fehlplatziert klingen mag, was geschieht jetzt mit Nintendo? Wird das Unternehmen jetzt, wo das letzte "Bollwerk" verschieden ist, in den Untergang getrieben für den schnellen Pfennig? Gibbet nun auch Onlinezwang, Day-One-DLC & Konsorten bei Nintendo?

Ich wage mir gar nicht auszumalen, welcher Kurs jetzt bevorsteht. :?
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Das Miez
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von Das Miez »

GAZ Vodnik hat geschrieben:Ach herrje, da fängt der Tag ja richtig gut an. :(

Selbst wenn die Frage hier in der allgemeinen Trauer fehlplatziert klingen mag, was geschieht jetzt mit Nintendo? Wird das Unternehmen jetzt, wo das letzte "Bollwerk" verschieden ist, in den Untergang getrieben für den schnellen Pfennig? Gibbet nun auch Onlinezwang, Day-One-DLC & Konsorten bei Nintendo?

Ich wage mir gar nicht auszumalen, welcher Kurs jetzt bevorsteht. :?
Abwarten und einmal, ungeachtet der gedrückten Stimmung und Situation, tief ein- und ausatmen.
Genyo Takeda sowie Shigeru Miyamoto übernehmen zunächst als "Representative Directors" die Leitung.
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Steppenwaelder
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von Steppenwaelder »

Es ist jetzt nicht so als würde Iwata allein da für den Kurs Nintendos stehen und würde da allein gegen gierige Aktionäre stehen...
Glaube nicht, dass sich da großartig was ändern wird. bzw Iwata hat ja in den letzten Monaten selbst ziemlich den Kurs geändert.
johndoe582320
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von johndoe582320 »

Kajetan hat geschrieben: Korrekt. Das dumme ist nur ... es bleibt oft genug einfach dabei. Dass die anderen Themen kein Thema sind.

Deswegen empfinde ich dieses RIP [werauchimmer] auch als so hohl und substanzlos. Keiner von den 4P-Lesern kennt Iwata persönlich, aber man fühlt sich dazu berufen seiner ... was auch immer Ausdruck zu verleihen. Trauer kann es nicht sein. Trauer ist es auch nicht. Niemand hier trauert um Iwata. Niemand! Es wird nur geglaubt etwas zu fühlen, weil es eine emotionale Verbindung zu bestimmten Videospielen und elektronischer Hardware gibt und Iwata ein Symbol dafür ist. Mehr ist das nicht. Der Mensch (!) Iwata, der ist den Leuten, die hier RIPen, im Grunde scheissegal. Trauer gestehe ich nur Leuten zu, die ihn persönlich gekannt haben. Alle anderen plappern nur nach.
Wer bist du, dass du dir herausnimmst, alle so über einen Kamm zu scheren? Und wieso, verdammt nochmal, kann man nicht betroffen sein und das auch in Worte fassen, wenn ein durchauch sympathischer Mensch viel zu früh ablebt? Meine Güte bist du ein Zyniker...

Und zu deinem Kommentar, wir könnten den Tod so vieler Menschen verhindern: Wir können meist nur indirekt den Tod einiger weniger Menschen durch politischen Aktivismus und dergleichen verhindern. Mehr nicht. Wir sind keine Superhelden und auch nicht Gott. In der Minute, in der ich diesen Kommentar geschrieben habe, sind gerade weltweit wer weiß wieviele Menschen krepiert. Hätte ich das verhindern können? Nein.
johndoe582320
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von johndoe582320 »

Das_lachende_Auge hat geschrieben: (...) weil Menschen emotionale Wesen sind, welche eine emotionale Bindung mit etwas eingehen, dass ihnen Freude bereitet. Da Trauer auch eine Emotion ist, kommt diese dann zur Geltung, wenn die Person, zu der man eine emotionale Bindung aufgebaut hat stirbt. Ist doch nicht so schwer oder? :Vaterschlumpf:
Schön auf den Punkt gebracht, finde ich.
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Temeter 
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Re: Nintendo - Die Spiele-Welt nimmt Abschied von Satoru Iwa

Beitrag von Temeter  »

Natürlich ist diese Trauer hier im Grunde Heuchelei. Aber das hat generell etwas mit menschlicher Wahrnehmung zu tun, da könnten man sich im Grunde an jeder Art von Trauer stören.
Macht wenig Sinn, darüber zu diskutieren. Wenigstens ist es hier tatsächlich Mitleid und kein Zynismus.


OT: Rip'