Auch wenn Du das gut ohne Beleidigungen hättest hinkriegen können, im Kern hast Du Recht.OriginalSchlagen hat geschrieben:Wenn jemand so simpel gestrickt ist wie du und nicht den geringsten Plan hat, kann einem diese einfältige Vorstellung durchaus in den Sinn kommen. Aber eine Konsole ist keine Grafikkarte. Nvidia erwirtschaftet Gewinn mit dem Verkauf von Grafikkarten. Sony(CE) verdient Geld mit... nicht mit Hardware. Mit Software wird großer Reibach gemacht. Je mehr Konsolen abgesetzt werden können, desto mehr... Software lässt sich absetzen. Da man dem Kunden natürlich die Möglichkeit geben möchte, gleich Spiele mit einzukaufen und Verleger/Entwickler auch Umsatz und Gewinn machen möchte, kann ein Konsolenmonopolist nicht schalten und walten wie er möchte.Eisenherz hat geschrieben:Erinnert mich an die "Scheiß AMD, sterbt endlich!"-Kommentare. Stell ich mir toll vor, denn dann beherrscht ein Anbieter den ganzen Markt und kann sagen: "Hey, entweder ihr kauft unsere Mittelklasse-Karte, die früher 200€ gekostet hat jetzt für 1000€, oder ihr kauft einfach überhaupt keine Grafikkarte mehr!".
Anyhow, ein Monopolist will nicht soviel wie möglich auf einmal dem Kunden aus der Tasche ziehen. Er will der einzige sein, dem alle oder der Großteil der Konsumenten gehört und die Konkurrenz aus dem Markt halten. Das schafft man allerdings nicht, wenn man ein Produkt, welches in diesem Fall unter anderem minder Zahlungskräftige Kinder und Teenager als Zielklientel hat, für einen unverhältnismässig horrenden Preis auf dem Markt wirft. Und... Sony hatte bereits Quasimonopol inne, du Schlauberger.
PlayStation 4: Marktanteil der Konsole übersteigt 70 Prozent in jedem Land Europas
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Re: PlayStation 4: Marktanteil der Konsole übersteigt 70 Pro
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Re: PlayStation 4: Marktanteil der
Ich habe da schon aufgepasst keine Sorge, es stimmt, dass sie den höchsten Gewinn machen wollen, der ist aber nie an der Spitze des Preises, sondern immer irgendwo in der Mitte.Armin hat geschrieben:Da hast Du wohl bei der Preistheorie nicht richtig aufgepasst. Natuerlich ist ein Angebots-Monopol zwangslaeufig negativ fuer den Kunden, denn dort wird der Marktpreis, der den hoechsten Gewinn (nicht Umsatz!) ergibt, mit Sicherheit hoeher liegen als in einem Angebots-Oligopol oder gar Polypol. Um zu verstehen, dass ein Marktpreis bei zunehmender Anzahl der Anbieter in Richtung Grenzkosten sinkt, braucht man eigentlich ueberhaupt nix studieren.FuerstderSchatten hat geschrieben:Auch 1 Semester BWLer sollten wissen dass ein Monopol nicht zwangsläufig negativ für den Kunden ist, denn auch dort ist der Kunde nur bereit einen bestimmten Preis zu zahlen oder anders ausgedrückt, auch hier wird der Anbieter versuchen maximal viel Profit rauszuschlagen, was aber nicht über den höchstmöglichen Preis passiert, weil sich dann etliche gar nicht mehr das Produkt leisten wollen oder können, sondern über einen mittleren Preis, wo die Stückzahlt mal Einzelpreis den höchsten Umsatz ergibt.
Das habe ich auch geschrieben, siehe fettgedruckt, dort wo der meiste Profit liegt. Zur Vereinfachung habe ich geschrieben, dass es fast auch immer der gleiche Punkt ist wie der meiste Umsatz, was auch formal richtig ist, weil dort die Maschinen am besten ausgelastet sind und dort auch die Stromkosten und andere Fixkosten sich am meisten verteilen.
Ich denke du hast da nicht richtig aufgepasst. Und ja es ist wahrscheinlich, dass beim Polypol, den es in der Wirklichkeit aber nie und nimmer irgendwo gibt, weil es so gut wie immer entweder in den meisten Fällen weniger Anbieter als Kunden gibt, oder aber dass sich einige um vielleicht einen Kunden schlagen, auch gibt es nie die Situation, dass der Kunde die völlige Marktübersicht hat.
Egal beim Polypol hättest du recht, weil einige Anbieter genau am break even Point arbeiten müssten. Aber ich habe auch geschrieben, wer schläft bekommt auch im Monopol schnell Konkurrenz. Zumal wir hier von Technologien reden, in die man sich schnell einkaufen kann, siehe MS, MS arbeitet seit jeher unter dem Break Even und verplempert Geld mit der Xbox und selbst das hilft ihnen nicht um an Sony vorbeizuziehen, was wiederum bedeutet, dass der Preis eben nicht der alleinige Faktor ist, was wiederum heißt die Angebots- und Nachfragekurve spiegelt wieder nicht die Wirklichkeit.
Davon ab, dass Sony zu PS 2 Zeiten ein Quasi Monopol hatte und jetzt übrigens auch schon wieder fast (ich meine 50 % Marktkonzentration sind schon eine Menge) und trotzdem war der Preis der PS 2 nicht gerade hoch. Ich finde zur PS 1 und 2 Zeiten hatten die Konsolen ihre Golden Zeiten und eine wirkliche Daseinsberechtigung. Jetzt sind sie eher PCs für arme.
Über den PC müssten wir jetzt natürlich dann auch noch sprechen, denn dieser konkurriert ja auch noch mit den Konsolen, ist also ein Ersatzprodukt ein Substitutionsgut, welches man einsetzen kann statt dem Original.
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Armin
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Re: PlayStation 4: Marktanteil der Konsole übersteigt 70 Pro
Hat doch keiner bestrtitten, da hast Du wohl beim der Forumpostlesetheorie auch nicht richtig aufgepasst.
Worauf es ankommt, ist dass ein Monopol zwangslaeufig negativ fuer den Kunden ist, da der Preis fuer den maximalen Profit, den Du grad so aufwaendig beschrieben hast, hoeher liegt als bei einem Oligopol oder Polypol. Weiss gar nicht was es da zu diskutieren gibt.
Worauf es ankommt, ist dass ein Monopol zwangslaeufig negativ fuer den Kunden ist, da der Preis fuer den maximalen Profit, den Du grad so aufwaendig beschrieben hast, hoeher liegt als bei einem Oligopol oder Polypol. Weiss gar nicht was es da zu diskutieren gibt.
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Re: PlayStation 4: Marktanteil der Konsole übersteigt 70 Pro
Ein Monopol wäre zwangsläufig negativ für den Kunden, wenn es nie Konkurrenz fürchten müsste. Davon ab es gibt so gut wie nirgendwo ein Monopol, es gibt fast überall bei fast allen Waren und Dienstleistungen nur Oligopole. Nur ein sehr spezialisierter Hersteller der sehr spezielle Wünsche abdeckt, könnte ein Monopolist sein, ich kann mir da kaum etwas vorstellen.Armin hat geschrieben:Hat doch keiner bestrtitten, da hast Du wohl beim der Forumpostlesetheorie auch nicht richtig aufgepasst.![]()
Worauf es ankommt, ist dass ein Monopol zwangslaeufig negativ fuer den Kunden ist, da der Preis fuer den maximalen Profit, den Du grad so aufwaendig beschrieben hast, hoeher liegt als bei einem Oligopol oder Polypol. Weiss gar nicht was es da zu diskutieren gibt.
Kein Betrieb würde unter normalen Umständen egal ob Oligopol oder Polypol (welches überhaupt nicht existiert in der Wirklichkeit) unter dem Break Even Point oder auch nahe daran arbeiten. Das ist alles nur Theorie in einem perfekten Markt, für den Kunden ist das überhaupt nicht wichtig und kann uns sehr wohl zum Vorteil sein, wenn ein Anbieter versucht zum Quasimonopol aufzusteigen versucht, siehe MS, dass jede Menge Zeugs wie den Internet Explorer bei Windows gratis dazu packt, um seine Konkurrenten kleinzuhalten. Windows war auch in den späten 90ern und frühen 2000ern nicht teuer, obwohl man hier von einem Marktanteil bei vielen Anwendungen von mehr als 95 % sprechen, auch hier würde die Theorie etwas anderes behaupten. Die Konkurrenz schläft nie und wenn jemand sein Monopol nicht ständig verteidigt, hat er früher oder später wieder Konkurrenz.
Mag sein, dass ein real existierendes Monopol schlecht für den Kunden wäre, aber da es keins gibt, bleibt es ja nur Wirtschaftstheorie.
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Armin
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Re: PlayStation 4: Marktanteil der Konsole übersteigt 70 Pro
Du hast ja mit Monopol angefangen
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Re: PlayStation 4: Marktanteil der Konsole übersteigt 70 Pro
Ich gebe zu dass ein reines Monopol Nachteile für Kunden haben könnte, wenn dieses Monopol wirklich absolut keine Konkurrenz fürchten müsste. Aber das Unternehmen am Break Even Point arbeiten gibt es auch nur selten und kurzzeitig. Jedenfalls kann ich mir kaum einen Automobilherrsteller vorstellen, der jahrelang null Margen macht und dadurch gestärkt aus den Wettbewerbt herausgeht. Zu stark transportieren die Marken Image, als dass der niedrige Preis alleine über die Kaufentscheidung bestimmt.Armin hat geschrieben:Du hast ja mit Monopol angefangen
Aber eigentlich habe ich darauf reagiert, dass manche geschrieben haben, wenn MS die Xbox fallen ließen, dass das schlecht wäre für die Gameswelt. Dem habe ich mit anderen widersprochen, dass man das so pauschal nicht sehen kann.
Die Xbox ist ja eher nur ein Verlustgeschäft für MS und die machen das mit Sicherheit nicht um Sony selbstzweckhaft Konkurrenz zu machen, dann wären sie schon längst draußen. Die machen das weil sie denken, es passt in ihr Portfolio und dass das Image was die Xbox MS gibt, den Aufwand Wert ist.
Und das ist es auch für MS, weil ohne die Xbox, haben sie nur noch ein langweiliges Betriebssystem und Arbeitssoftware, was in Zeiten von Smartphone Dominanz etwas altbacken aussieht.
