Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur eine Modeerscheinung

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Rixas
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von Rixas »

Balmung hat geschrieben:Ja, die üblichen Vorurteile, die hier leider auch Spector bedient. Einmal kurz VR angucken und dann auch noch ein unfertiges Produkt und zack, schon hat man seine Vorurteile.

Ich bin selbst ziemlich empfindlich und auch mir wurde am Anfang in der DK2 recht schnell mal schlecht, aber was die Leute immer wieder vergessen ist das der Mensch sich an vieles gewöhnen kann und genau so war es auch bei mir. Da ich eben empfindlicher bin als Andere brauchte ich halt so meine 2-3 Wochen, aber dann wurde mir nur noch schlecht, wenn die Software selbst schlecht programmiert war und davon gab es gerade vor einem 3/4 Jahr noch eine ganze Menge, ist inzwischen aber schon besser geworden, weil die Entwickler eben Erfahrungen gesammelt haben. Und mit den endgültigen Versionen der VR Brillen wir das Risiko, das einem Übel wird, noch mal deutlich mehr gesenkt durch die besseren Linsen, die besser Auflösung, bessere Software. Da mach ich mir inzwischen keine Sorgen mehr.

Selbst wenn einem nicht schlecht wird, kann mir beim besten willen nicht vorstellen das man so ein Teil länger als ne Stunde Tragen will.
Komplett abgekapselt zu sein und gar nichts mehr von seinem Umfeld mitzubekommen ist auch nicht gerade ideal. Und genau dass kritisiert er ja auch daran.
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Batistuta
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von Batistuta »

Eigentlich wärs ja kein problem an so eine VR-Brille vorne eine Kamera zu pappen, so daß man dann immer schnell von VR auf Realität oder auch AR schalten kann.
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Sir Richfield
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von Sir Richfield »

Rixas hat geschrieben:Komplett abgekapselt zu sein und gar nichts mehr von seinem Umfeld mitzubekommen ist auch nicht gerade ideal. Und genau dass kritisiert er ja auch daran.
Sagen wir mal er erwähnt es und nutzt dafür ein seltem dämliches Beispiel.

Wichtig ist, was er sagt!
Warren Spector sagt hier, dass er keine kreative Idee hat, Software für diese Hardware zu designen. Und sich auch nicht vorstellen kann, mal eine zu haben.

Womit verdient der eigentlich sein Geld??? :twisted:
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chichi27
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von chichi27 »

BigEl_nobody hat geschrieben:Ich fürchte das VR, ähnlich wie Kinect und ein Stück weit 3D, dazu führt, dass Spiele auf Kosten der technischen Umsetzung des VR Effekts und passender Steuerung generischer und inhatlich uninteressanter werden (Das ganze Budget geht ja vorher schon für Marketing und VR drauf).
Könnte ich mir auch gut vorstellen!
unknown_18
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von unknown_18 »

Ich mir ehrlich gesagt nicht, VR ist zwar anders und ermöglicht neue Dinge, aber für Entwickler nun auch nicht so anders, dass sie das in Unkosten stürzen würde weswegen für den Rest des Spiels nicht mehr genug übrig bleibt. VR braucht etwas Erfahrung, aber nie war es leichter als heute Erfahrungen auszutauschen. ^^
Rixas hat geschrieben:Selbst wenn einem nicht schlecht wird, kann mir beim besten willen nicht vorstellen das man so ein Teil länger als ne Stunde Tragen will.
Wenn du das Teil auf dem Kopf hast, denkst du über tragen wollen gar nicht mehr nach, im Gegenteil, meist willst du sie gar nicht mehr abnehmen. Und diese Brillen sind sehr viel leichter als sie aussehen, ich war bereits beim DK2 überrascht wie leicht das Teil ist und wie wenig es selbst nach 2 Stunden stört, zumindest vom tragen - die schlechte Auflösung des DK2 stört viel mehr, und das wo die finale Rift nun noch mal erheblich leichter und angenehmer zu tragen sein soll.
Komplett abgekapselt zu sein und gar nichts mehr von seinem Umfeld mitzubekommen ist auch nicht gerade ideal. Und genau dass kritisiert er ja auch daran.
Du rennst damit ja nicht auf der Straße rum.

Aber wenn man nicht alleine Zuhause ist, gibt es da durchaus noch ein Problem, das man lösen muss. Zu groß ist die Gefahr, dass man sich erschrickt, wenn Jemand von Außen mit einem Reden will. Da wäre so etwas wie ein externer Knopf, den die Person drücken kann damit man in der VR Brille eine Benachrichtigung kriegt oder so etwas in der Art sicherlich hilfreich. Es ist jedenfalls kein unlösbares Problem, es gibt immer Mittel und Wege.
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SethSteiner
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von SethSteiner »

Rixas hat geschrieben:Komplett abgekapselt zu sein und gar nichts mehr von seinem Umfeld mitzubekommen ist auch nicht gerade ideal. Und genau dass kritisiert er ja auch daran.
Viele Menschen sind gute Teile des Tages völlig allein in ihrem Zimmer, manche sind sogar auf Arbeit völlig allein. Das ist nichts unnormales und zumindest bei der Freizeit ist das doch egal ob man noch was von der sich nicht rührenden Umgebung mitbekommt.
unknown_18
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von unknown_18 »

Notfalls hat man ein Spielzimmer mit Sensor an der Türe, sobald Jemand herein kommt kriegt man eine Mitteilung in der VR Brille. ;)

Wäre eigentlich gar nicht mal so schlecht die Lösung und dürfte recht easy umzusetzen sein.
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chichi27
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von chichi27 »

Balmung hat geschrieben:Ich mir ehrlich gesagt nicht, VR ist zwar anders und ermöglicht neue Dinge, aber für Entwickler nun auch nicht so anders, dass sie das in Unkosten stürzen würde weswegen für den Rest des Spiels nicht mehr genug übrig bleibt. VR braucht etwas Erfahrung, aber nie war es leichter als heute Erfahrungen auszutauschen. ^^
Ich mag Optimisten :wink: .
unknown_18
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von unknown_18 »

Ich kann auch gerne wieder in den Pessimisten Modus umschalten. ;)

Aber dann könnte ich mich ja auf wirklich gar nichts mehr freuen. ^^
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KING_BAZONG
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von KING_BAZONG »

Ich denke ebenfalls, dass VR eine Modeerscheinung bleibt in Sachen Gaming.
So ähnlich wie Wii-Wedelei oder Kinect oder 3D.

Wir werden auch in 5 Jahren noch "klassisch" per Glotze/Bildschirm unterhalten, was Games angeht.

Warum ? Weil VR nicht das Gameplay angreift/verändert oder gar revolutioniert.
Das Relevante an Games ist immer noch deren Inhalt, also Story, Inszenierung, Gameplay, Charakterzeichnung, sowas.
Und darauf nimmt VR nur wenig Einfluß, finde ich.

Das heißt natürlich nicht, dass keine auf VR zugeschnittene, gut funktionierende Dinge erscheinen können.
Aber solch einen großen Impact auf die Industrie erwarte ich nicht davon.
unknown_18
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von unknown_18 »

KING_BAZONG hat geschrieben:Ich denke ebenfalls, dass VR eine Modeerscheinung bleibt in Sachen Gaming.
So ähnlich wie Wii-Wedelei oder Kinect oder 3D.

Wir werden auch in 5 Jahren noch "klassisch" per Glotze/Bildschirm unterhalten, was Games angeht.

Warum ? Weil VR nicht das Gameplay angreift/verändert oder gar revolutioniert.
Das Relevante an Games ist immer noch deren Inhalt, also Story, Inszenierung, Gameplay, Charakterzeichnung, sowas.
Und darauf nimmt VR nur wenig Einfluß, finde ich.
Da hat Jemand sehr viel keine Ahnung von VR. Und wie VR den Inhalt, das Storietelling, die Inszenierung, das Gameplay beeinflusst, einzig Charakterzeichnung, wobei eigentlich selbst das, wenn man nun richtigen Augenkontakt haben kann, ändert das auch hier einiges. ;)
Das heißt natürlich nicht, dass keine auf VR zugeschnittene, gut funktionierende Dinge erscheinen können.
Aber solch einen großen Impact auf die Industrie erwarte ich nicht davon.
Du unterschätzt VR gewaltig, aber damit bist du nun wirklich nicht allein. Ihr werdet es früher oder später alle selbst noch erleben. ^^
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KING_BAZONG
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von KING_BAZONG »

Ja, wir werden sehen, dass ich Recht behalte 8)

Das alles muss ja auch noch bezahlbar sein, um den Massenmarkt anzusprechen. Aber wird interessant sein, zuzusehen, was daraus wird.

Ob ich ein Spiel nun per Brille oder per Bildschirm spiele, Dinge wie Story, Inszenierung, Inhalt, Charaktere usw. bleiben völlig unbeeinflußt davon. Deren Weg/Richtung gebe ich vorher bereits vor, anhand meines Scripts, des Plots usw.
Die Brille oder der Helm nehmen überhaupt keinen Einfluß darauf ;)

Wenn jemand z.B. FF XV scheiße findet (Story, Charaktere usw.), dann wird er es wegen einer Brille nicht plötzlich ganz super finden :D

Es mag aber durchaus wenige Genres geben, wo VR sinnvoll ist. Das reicht IMO jedoch nicht für eine Art Neuausrichtung des Gaming (siehe Kinect oder den ganzen Motion Control-Mist, den heute kein Mensch mehr auch nur mit der Kneifzange anfaßt und auch das wurde uns ja vollmundig als "Revolution" angepriesen und schöngeredet, sei es von Tednindo oder von Traumtänzer Peter "Viele Knöpfe verwirren nur" Molyneux).
hoschme
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von hoschme »

KING_BAZONG hat geschrieben:Ja, wir werden sehen, dass ich Recht behalte 8)

Das alles muss ja auch noch bezahlbar sein, um den Massenmarkt anzusprechen. Aber wird interessant sein, zuzusehen, was daraus wird.

Ob ich ein Spiel nun per Brille oder per Bildschirm spiele, Dinge wie Story, Inszenierung, Inhalt, Charaktere usw. bleiben völlig unbeeinflußt davon. Deren Weg/Richtung gebe ich vorher bereits vor, anhand meines Scripts, des Plots usw.
Die Brille oder der Helm nehmen überhaupt keinen Einfluß darauf ;)

Wenn jemand z.B. FF XV scheiße findet (Story, Charaktere usw.), dann wird er es wegen einer Brille nicht plötzlich ganz super finden :D

Es mag aber durchaus wenige Genres geben, wo VR sinnvoll ist. Das reicht IMO jedoch nicht für eine Art Neuausrichtung des Gaming (siehe Kinect oder den ganzen Motion Control-Mist, den heute kein Mensch mehr auch nur mit der Kneifzange anfaßt und auch das wurde uns ja vollmundig als "Revolution" angepriesen und schöngeredet, sei es von Tednindo oder von Traumtänzer Molyneux).
Es besteht sehr wohl ein Unterschied zwischen passiv auf den Bildschirm klotzen und aktiv in der Spielewelt sein. Die meisten scheinen noch keinerlei Erfahrung mit VR gemacht zu haben und verstehen kein Stück, wie immersiv das ganze ist.
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KING_BAZONG
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von KING_BAZONG »

Zur "Revolution" gehören aber auch entsprechende Anwendungen/Spiele, die eine bestimmt große Gruppe ansprechen. Nur dann macht sich das bezahlt. Und "bezahlt machen" ist der Hauptantrieb in dem Business.
Daran wird es vermutlich scheitern, davon bin ich fest überzeugt ;)

Wie schnell es mit angeblichen "Revolutionen" vorbei ist bzw. wie schnell diese wieder in der Versenkung verschwinden, haben Wii-Fuchteldreck, Kinect und 3D gezeigt. Gestern noch der Holy Grail, heute bedeutungslos 8)
Zuletzt geändert von KING_BAZONG am 24.06.2015 20:17, insgesamt 2-mal geändert.
johndoe1238056
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von johndoe1238056 »

Ich weiß nicht so recht ob man sich wirklich auf etwas übermäßig freuen sollte, dass sich laut einigen Leuten hier so ähnlich anfühlt, als wäre man auf der Pappe kleben geblieben. :)