DonDonat hat geschrieben:
Sehr schön gesagt ColdFever
Ich persönlich finde die Idee für eine Preis/ Leistungs-Wertung auch gut!
Und auch wenn die Meinung von einigen vielleicht anders ist:
Das Preis/ Leistungsverhältnis ist, wie ColdFever schon sagte, sehr wohl objektiv bewertbar:
Preis/ Umfang
Wobei Umfang entweder als: Spielzeit bis zum Ende (ohne dabei die 100% anzustreben)
Oder als reiner Umfang an Quests/ Events/ Rennen/ Größe der Digitalen Welt
Oder noch genereller: Menge an NICHT redundanten Spielelementen.
P/L ist niemals objektiv bewertbar in dieser Branche.
1. Umfang: "Spielzeit bis zum Ende (ohne dabei die 100% anzustreben)"
Also was ist dann das "Ende"? Bei einem reinen Storyspiel ohne Nebenaufgaben wäre das "Ende" quasi 100%. Nun lebt ein Spiel sehr von seinen Seitenaktivitäten, die sehr zum Spielverständnis und der Welt beitragen. Wo ist hier das "Ende"? Wenn die Hauptaufgabe abgeschlossen ist? Dann beraubt man dem Spiel aber viel Spielzeit und Substanz. Ist das "Ende" sobald die Credits durchlaufen? Souls-Reihe lässt grüßen.
2. "reiner Umfang an Quests/Events/Rennen/Größe der Digitalen Welt"
Schon eher brauchbar als absolute Zahl, aber letztendlich aussagelos über die Qualität des Titels.
3. "Menge an NICHT redundanten Spielelementen"
Wieder eine Frage der Auslegung und daher nicht messbar. Ab wann ist etwas "redundant"? Ich habe im neuen Super Mario 2D Plattformer zwei Abgründe mit Drücken der Sprung-Taste überwunden. Das Spiel wird redundant. Effektive Spielzeit 30 Sekunden.
Und von MP-Titeln braucht man gar nicht erst anfangen.
Allerhöchstens dein zweiter Punkt wäre als absolute Zahl ausdrückbar, aber worin besteht der wirkliche Informationsgewinn für den Leser? Er muss dennoch den Rest des Textes lesen, um über die Qualität mehr Aufschluss zu erhalten. Dabei kann man solche Umfangsangaben direkt im Text verbauen und sich die P/L-Angabe schenken.
Ich sehe keinen wertbringenden Sinn in einer P/L-Angabe, die auf subjektiven Eindrücken fußt oder aussagelose Zahlen in den Raum wirft.