The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkäufe; Chef-Entwickler bedankt sich in einem offenen Brief

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KaioShinDE
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von KaioShinDE »

Das Spiel hat den Erfolg voll verdient.

Aber ich weiß nicht ob sich hier mal Qualität durchgesetzt hat oder ob der Hype einfach aus Zufall mal den richtigen getroffen hat...
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BalphemorVonPunin
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von BalphemorVonPunin »

Gern geschehen auch wenn mich die leere Welt (Fauna) mit ihrer generischer Atmosphäre anödet
johndoe1775814
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von johndoe1775814 »

flo-rida86 hat geschrieben:denke auch das es so aussieht allerdings stellt sich noch die frage wie teuer jeweils die genannten titel sind ich gehe stark davon aus das tw3 auch erheblich teurer in der produktion wah rals da:1.
Genaue Zahlen kennt man natürlich nicht (gerade bei DA:I), aber wenn man von den Gerüchten ausgeht, die es so gab, war DA:I mit seinen um die 100 Millionen USD gut 3 mal so teuer wie TW3 mit knapp 30 Millionen USD.

Natürlich mit Vorsicht zu geniessen, aber ich denke, man kann es zumindest als Fakt stehen lassen, das DA:I deutlich teurer als TW3 war.
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Ivan1914
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von Ivan1914 »

Kajetan hat geschrieben:
Weavel[GER] hat geschrieben:EA/Ubisoft/ActiBlizz machen da wohl irgendwas gewaltig falsch.
Nö. Die genannten Firmen machen pro Jahr um Größenordnungen mehr Umsatz als CDP. Irgendwas scheinen sie richtig zu machen :)

Sie machen es einfach nur anders ...
Ja, machen sie eindeutig und seit Jahren sicht-, und fühlbar.

So sehr ich Deine fundierten und in's Korn treffenden Kommentare auch mag (speziell wenn es um's Thema VWL'er mit Rechenschwäche geht): Bitte lass das mit diesen Prognosen. Bitte!!! Bitte!!!

W3 war ein so dermassener Affront gegen diese marktbeherrschenden Fließband-Geldmaschinen-Studios. Ich für meinen Teil möchte zumindest noch ein paar Monate länger glauben, dass es wirklich noch Entwickler gibt, die sich um ihr Spiel und ihre Spieler scheren.

Und Du weißt: die NSA liest alles mit und bereits morgen hat Pachter einen dezenten Hinweis für neue Investitionsmöglichkeiten auf dem Tisch dank Deiner Prognosen :biggrin:
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Steppenwaelder
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von Steppenwaelder »

Ivan1914 hat geschrieben:
W3 war ein so dermassener Affront gegen diese marktbeherrschenden Fließband-Geldmaschinen-Studios.

Und wieso das? Witcher 3 ist durch und durch Mainstream - mit Hilfen und Cockpit bist dir das Kotzen kommt damits auch jeder geistig minderbemittelte Spielen kann. Der Producer von Witcher 3 hat ja selbst gesagt "Wir sind im Mainstream angekommen. bzw wir haben ihn erreicht" Recht hat er... wo ist das ein Affront an Ubisoft und Co?
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Ivan1914
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von Ivan1914 »

Steppenwaelder hat geschrieben:
Ivan1914 hat geschrieben:
W3 war ein so dermassener Affront gegen diese marktbeherrschenden Fließband-Geldmaschinen-Studios.

Und wieso das? Witcher 3 ist durch und durch Mainstream - mit Hilfen und Cockpit bist dir das Kotzen kommt damits auch jeder geistig minderbemittelte Spielen kann. Der Producer von Witcher 3 hat ja selbst gesagt "Wir sind im Mainstream angekommen. bzw wir haben ihn erreicht" Recht hat er... wo ist das ein Affront an Ubisoft und Co?
Ich musste zumindest in Witcher nicht einen einzigen Turm erklimmen...

Nein, Spaß beiseite.
Was W3 in meinen Augen ausmacht ist nicht die Spielmechanik an sich - die ist und war auch in allen früheren Teilen weder ausgeklügelt noch durchdacht - sondern eine gut durchdachte, erwachsene und beeinflussbare Geschichte. Gepaart mit einem Detailgrad im Weltdesign der seines Gleichen sucht und einer homogenen, stimmigen Welt die sogar im Vergleich mit den Vorgängern keine Unstimmigkeiten hat.

All das: Glaubwürdige (und umfangreiche) Story, stimmige Welt die bis auf wenige kleine Ausnahmen niemals ihre Authentizität verliert, unglaublich detailverliebte Welt wo man an jeder kleinsten Ecke erkennt wie genau gearbeitet wurde, das absolut perfekte Character+Voiceacting und passende (teils grandiose) Musikuntermalung. So etwas habe zumindest ich noch in keinem RPG erleben dürfen.
Und für mich steht Story und Glaubwürdigkeit (neudeutsch: Immersion) in einem RPG über allem!

Diese üblichen Designschwächen kann ich problemlos übersehen. Der einzige Grund warum Xenoblade Chronicles sich völlig unerwartet auf Platz 1 (nun 2) meiner ewigen RPG-Bestenliste einnisten konnte.

Und bezüglich Mainstream-Hilfen:
Man kann W3 komplett ohne den ganzen Klimbim und GPS spielen. Was ich nur empfehlen kann.
Keiner wird dazu gezwungen!
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Steppenwaelder
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von Steppenwaelder »

Ja die Story ist klasse und das Spiel ist natürlich viel viel viel besser als ein Dragon Age... Vom Gameplay her bedient CDP hier aber ganz klar den Mainstream - bloß nichts komplexes, jede Menge Hilfen etc... Man hat immerhin ein Herz für Veteranen, die dann viele Hilfen abschalten können, aber das Spiel wurde schon ganz gezielt für ein sehr breites Publikum entwickelt, genau wie es EA und Co auch machen.

Übrigens wo du das mit dem Turm erwähnst, es gibt in Witcher 3 jede Menge Punkte, die vom Ubisoftschen Open World Design inspiriert wurden(eine der größten Seuchen in der Gamingbranche meiner Meinung nach).
Die Fragezeichen auf der Karte, die "Personen in Not" Missionen, die Gebiet befrei Missionen, die Prügelei Missionen, die Rennmissionen etc. Dieses sich ständig wiederholenden Sachen ohne große Story allgemein überall leicht verändert in die Welt geklatscht.
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Ivan1914
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von Ivan1914 »

Klar, der Mainstreamspieler ist nicht in der Lage das Optionsmenü zu finden. In sofern hast Du völlig recht.

Dich halte ich allerdings schon dazu in der Lage. Und wenn Du das alles abschaltest und eben nicht Ubisoft/DA:I-Like einfach alles abklapperst fällt das auch nicht so sehr auf. Mal abgesehen von den 100 Smuggler-Chaches in Skelige, die wirklich übertrieben langweilig sind.

Aber anders als in DA:I und bei Ubisoft ow ist das in W3 eben NICHT der Hauptspielinhalt.
Wie oft wurde ich im DA:I Thread beschimpft "musste doch nicht machen!". Stimmt, aber in W3 ist im Gegensatz zu DA:I auch eine Menge mehr zu erleben als 'ne dünne Mainstory (die bereits nach 5 Minuten Spielzeit ihre Glaubwürdigkeit verliert) und ein paar "?" mit sammel x/y die teilweise auch noch nötig waren um die Mainquest fortzusetzen.

Abgesehen von den Prügelquests (wo es übrigens non-mainstreamlike) auch eine interessante Entscheidung gab, sehe ich keinen abwertenden Kritikpunkt vom Einbau von Story-irrelevanten Nebenbeschäftigungen. Plus: Gwent :)

Du hast wirklich recht und das sage ich ja auch: Es gibt eine Menge Dinge die man bei W3 hassen kann/muss und so unglaublich viele Designschwächen. JA! Aber unterm Strich überwiegt das Plus (zumindest) bei mir so stark, dass selbst diese teils völlig sinnfreien "?" Missionen nicht am Lack kratzen können. Sorry.
Zuletzt geändert von Ivan1914 am 09.06.2015 21:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Steppenwaelder
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von Steppenwaelder »

Ivan1914 hat geschrieben:Klar, der Mainstreamspieler ist nicht in der Lage das Optionsmenü zu finden. In sofern hast Du völlig recht.
Der wäre schon in der Lage dazu, aber für den ist ja alles schon genau so eingestellt wie er es haben will; das ist das traurige daran.
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EvilReaper
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von EvilReaper »

Witcher 3 ist so ziemlich einer der besten RPG-Blockbuster bzw. generell ein sehr gelungener, sehr langer Blockbuster und das Genreübergreifend. Das ausgezeichnete sind eben die Figuren und die Handlung (bzw. vor allem auch einige Nebengeschichten), aber nicht unbedingt das Gameplay. Alles wird sehr filmisch dargestellt und inszeniert, die Dynamik in den Gesprächen, die Musik, viele lange Cutscenes usw. Wobei es von den drei Teilen dennoch auch der beste ist, wenn es ums Gameplay geht, obwohl das Kampfsystem doch sehr an Assasins Creed erinnert...

Das Spiel wäre fast perfekt, wenn sie hier das Bloodborne-Kampfsystem irgendwie reinmodden würden.
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SethSteiner
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von SethSteiner »

Ich würde nicht sagen, dass Minispiele von EA und Co. abgeguckt oder inspiriert wurden. Prügeln gab es ja schon im ersten Teil, dazu das Würfeln. Open World hat halt noch Pferderennen dazugekriegt und eben die Fragezeichen aber Banditenlager und Monsternester sind jetzt nicht gerade etwas, was es vor Ubisoft nicht gegeben hätte.

Was das Gameplay angeht: Wenn es für das was man denkt was der Mainstream will, entwickelt worden wäre, hätte man vermutlich ein Hack'n Slay drauß gemacht. Schön einfach, ohne Öle, Paraden und den ganzen Kram. Im Grunde zeigen die Ciri Abschnitte, wie Witcher ausgesehen hätte, hätte nicht CDPR es gemacht. Schön overpowered, nimmt es mit dutzenden von Feinden auf, hackt alles kurz und klein, richtig schön zugänglich. Stattdessen waren die ersten Reaktionen zum Gameplay ja eher, genau wie bei The Witcher 2 und 1, dass es eher ungewohnt und nicht so intuitiv ist.

Zu den Hilfen: Was ist daran verkehrt? Zeichnet sich ein Hardcorespiel durch das Fehlen von Hilfen aus?
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Steppenwaelder
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von Steppenwaelder »

SethSteiner hat geschrieben:Ich würde nicht sagen, dass Minispiele von EA und Co. abgeguckt oder inspiriert wurden. Prügeln gab es ja schon im ersten Teil, dazu das Würfeln. Open World hat halt noch Pferderennen dazugekriegt und eben die Fragezeichen aber Banditenlager und Monsternester sind jetzt nicht gerade etwas, was es vor Ubisoft nicht gegeben hätte.

Was das Gameplay angeht: Wenn es für das was man denkt was der Mainstream will, entwickelt worden wäre, hätte man vermutlich ein Hack'n Slay drauß gemacht.
Das spiel ist ja auch ein hack'n slay lol.
Zu den Hilfen: Was ist daran verkehrt? Zeichnet sich ein Hardcorespiel durch das Fehlen von Hilfen aus?
Ein gutes Spiel zeichnet sich dadurch aus, dass es seinen Spieler nicht für einen minderbemittelten Vollidioten hält. Wenn man bei Witcher 3 alle Hilfen an hat, dann spielt es sich quasi von allein fast wie ein Assassins Creed - das ist nunmal Spiele Fast Food.
Wenn ich über ne Brücke lauf und auf einmal blinkt es und es steht in großer Schrift da "Schmucklerversteck" und auf der Minimap is auch noch schön eingezeichnet dass man jetzt unter die Brücke gehen und seinen Loot abholen soll, frag ich mich halt einfach nur noch ob das deren scheiß ernst ist...
Aber die meisten sind wahrscheinlich vom heutigen Spiele"komfort" so zugemüllt worden, dass ihnen sowas gar nicht mehr großartig auffällt.

Zum Glück kann man bei Witcher 3 das meiste abstellen.
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Ivan1914
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von Ivan1914 »

SethSteiner hat geschrieben:Im Grunde zeigen die Ciri Abschnitte, wie Witcher ausgesehen hätte, hätte nicht CDPR es gemacht. Schön overpowered, nimmt es mit dutzenden von Feinden auf, hackt alles kurz und klein, richtig schön zugänglich.
This made my day! :lol:
Zum Glück ist es ja nicht darauf hinausgelaufen.
SethSteiner hat geschrieben: Zu den Hilfen: Was ist daran verkehrt? Zeichnet sich ein Hardcorespiel durch das Fehlen von Hilfen aus?
Nein, nicht zwingend. Ganz ohne geht es auch in Witcher nicht, weil die Richtungsangaben teils einfach zu ungenau sind. Zumindest nicht, wenn man nicht einfach aus Glück darüber stolpern will.
Es ist aber, sofern es das Spiel möglich macht, ein unglaublicher Immersionsschub ohne GPS durch die Gegend zu dackeln.

Aber speziell das Ausschalten besagter "?" Missionen hilft einem schon ungemein nicht darauf aufmerksam gemacht zu werden, dass es in dieser riesigen Welt auch repetitive Events gibt. Somit fällt es nicht allzu negativ auf. Plus: Zumindest auf der PC Version ist die Anzeige der "?" sogar standardmäßig deaktiviert. Ich habe sie erst im dritten Durchlauf angeschaltet um alles mitzunehmen.
In den ersten beiden bin ich ab und zu über solche gestolpert und sie haben mich null gestört. Erst als ich sie alle abgeklappert habe ist mir aufgefallen wie absolut stupide die doch größtenteils sind. Aber man wird in dem Spiel WIRKLICH nicht dazu gezwungen sie mitzunehmen. Es gibt (nahezu) keinen Grund dafür.
Zuletzt geändert von Ivan1914 am 09.06.2015 22:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Steppenwaelder
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von Steppenwaelder »

Die ? zu deaktivieren ist in der Tat das allerwichtigste.

Und dieses Questmarkerpünktchenziellinien :ugly:

Eigentlich kann man bis auf die Minimap und die eigentlich Questmarker echt alles rausschmeißen. Komplett ohne Questmarker wäre es mir auch zu mühselig weil bei zu vielen Quests nicht wirklich klar ist, wo man genau hinmuss und mir is die Welt dann doch zu groß alles immer wieder für Quests abzusuchen - da hab ich leider nicht die Zeit für, auch wenn ich so eigentlich lieber spielen wollen würde.
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Ivan1914
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Mehr als vier Millionen Verkä

Beitrag von Ivan1914 »

Zumindest partiell haben sie es ja umgesetzt, leider nicht konsequent genug. Speziell bei den Witcher-Contracts sind die Richtungsangaben einfach zu ungenau. Wie jemand anders schon gepostet hat: "da im Wald" wenn man in einem Dorf umgeben von Wald steht :)

Aber mein erster Durchlauf, wo ich (nicht um den Pro-Spieler raushängen zu lassen um mich selbst zu beeindrucken) alle Hilfen abgeschaltet hatte war schon eine völlig neue OW-Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte.

Fast wie früher, nur dass es selbst auf Karo-Papier schwierig war sich den Weg vorzumalen :)