Vielleicht ist er einfach nur besonders gut im Verkaufen von Scheinkompetenz?Pioneer82 hat geschrieben:Es ist ja nicht so das er nen Satz sagt und es dann Millionen regnet.
Kunden(Investoren,etc) kommen zu seiner Firma und stellen eine Anfrage ob er ihnen eine Analyse machen kann. Und für die paar Seiten wird er dann bezahlt.Wenn das was er da in diesen Papieren verfasst Unsinn wäre , müsste der gute längst Pleite sein.
Man sollte auch immer bedenken, dass er in seinen Analysen nicht nur Sätze wie "Nintendo is doomed!" oder "Keine Preissenkung für PS4" stehen hat. Da werden schon ganz konkrete Anfragen gestellt, wie z.B. welche Startups im Gaming-Bereich könnten eine lohnende Investition sein. In welchen Bereich investiert man, wie sehen die Wachstumchancen in diesem oder jenem Bereich aus? Lohnt es sich wieder größer bei EA einzusteigen oder sollte man zusehen, dass man sein Investment noch stärker zurückfährt?
Solche Infos gibt Pachter natürlich nicht kostenlos ab. Wer hier eine fundierte Meinung hören will, muss ablatzen.
@Levi: Pachter hat zum Beispiel Kontakte auf Vorstandsebene. Er hat viele Monate vor dem Rücktritt von Riccitiello als CEO von EA gesagt, dass Johnny-Boy befürchtet bald seinen Job zu verlieren. Er hat Infos seitens Ubisoft, dass die Idee mit dem ultrastrikten Uplay-DRM den PC-Umsätzen wohl nicht besonders gut getan hat. Dann ist er studierter Wirtschaftler und kann Bilanzen lesen. Er kann Geschäftsberichte lesen, kann Firmenzukäufe großer Publisher durch seine intime Kenntnis der Branche um Größenordnungen besser bewerten als Forist XYZ, der halt "nur" ein Zocker ohne Ahnung vom Geschäft ist.
Denn Pachter kennt sich im Spiele-GESCHÄFT aus. Otto-Normal-Zocker hat vielleicht mehr Ahnung von den Spielen als solchen, doch vom Biziness an sich nicht einmal ansatzweise.
