Minecraft: Wer nach dem Microsoft-Deal bei Mojang blieb, bekam 300.000 Dollar

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Suckisuck
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Re: Minecraft: Wer nach dem Microsoft-Deal bei Mojang blieb,

Beitrag von Suckisuck »

Sir Richfield hat geschrieben:
Boesor hat geschrieben:Blöd gucken vielleicht, aber wenn er gleichzeitig Schecks über 300.000 Dollar dabei hat ist das doch auch eine Wertschätzung. Und wenn es nach 6 Monaten dann schlimm geworden ist geht man halt.

Die Wertschätzung zeigt sich nämlich wirklich an diesen freudschen Versprechern.
Und die FIRMA MS interessiert sich nun gar nicht für die Menschen.
Wie 95% aller Unternehmen. Es geht nie um den einzelnen Menschen. Nach 20 Jahren Arbeitsleben, 10 Jahre als Betriebsrat, kann ich dir sagen. Der beste Weg jemanden eine Wertschätzung zu zeigen, ist Geld.
Kommt bei den Betroffenen am besten an, und ist für das Unternehmen auch der sinnigste Weg.

Ansonsten gilt eh für beide Seiten, immer das Maximum rausholen. Alles andere ist romantisch verklärter Mist.
Gast
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Re: Minecraft: Wer nach dem Microsoft-Deal bei Mojang blieb,

Beitrag von Gast »

.:SleazeRocker:. hat geschrieben:Ganz ehrlich, wer würde hier so ein Angebot ausschlagen?
Hier, ich. Was bringt mir Geld, wenn ich merke wie die Arbeitsmoral umschlägt und der neue Arbeitgeber nicht an meinem Arbeitsprojekt an sich interessiert ist?

Ich glaube nicht das die Mitarbeiter zuvor schlecht verdient haben, insofern sollte es sie nun nicht finanziell ruinieren wenn sie sagen "Nope sry M$, so nicht! Byebye!".

Letztlich hoffe ich das man bei M$ weiß was man da für eine Perle hat, aber nunja... :roll:
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Sir Richfield
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Re: Minecraft: Wer nach dem Microsoft-Deal bei Mojang blieb,

Beitrag von Sir Richfield »

Boesor hat geschrieben:Nenne es wie du willst, 300.000 sind 300.000.
Jo, das sehe ich auch so.
Und wenn ein Unternehmen welches Geld liebt dies für seine Angestellten aufwendet schrint es da eine Notwendigkeit zu geben und das ist eben auch eine Wertschätzung.
Nee, da definiere ich Wertschätzung anders.
Oder sagen wir mal - ich bewerte die Aktion von MS anders.
Sonst würde man für viel weniger Geld andere Leute anheuern.
Daher ja meine Vermutung, dass man entweder die Marke nicht gleich abwerten wollte oder das Teil des Deals mit Notch war.
Von alleine kommt MS* eigentlich nicht auf sowas.
Vor "Kurzem" musste die ja einsehen, dass man (in D) die Leute nicht einfach alle ins Homeoffice packen und Bürokosten sparen kann. ;)

*Und alle anderen Firmen natürlich auch. Als Dienstleister habe ich hinreichend Firmen gesehen, um zu dem Schluss zu kommen: Es ist überall anders gleich. :) (Kann man lesen, wie man will, glaube ich...)
Trimipramin hat geschrieben:
.:SleazeRocker:. hat geschrieben:Ganz ehrlich, wer würde hier so ein Angebot ausschlagen?
Hier, ich. Was bringt mir Geld, wenn ich merke wie die Arbeitsmoral umschlägt und der neue Arbeitgeber nicht an meinem Arbeitsprojekt an sich interessiert ist?
Geld, um mit weniger Sorgen einen anderen AG zu suchen bringt dir das.
Hier in D ist es nebenbei deutlich sinnvoller gekündigt zu werden.
Das wäre ja der Witz gewesen - Einmalzahlung von 300 kilo Eiern, dann zurücklehnen und Arme verschränken, dann Kündigung mit Abfindung (auf die man afaik kein Recht hat, aber "eleganter" fü den AG ist als Klage...) ODER MS macht den Puff zu und zahlt noch zwei Jahre weiter.

300K Flocken - ich hätte Java lernen sollen...
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Stalkingwolf
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Re: Minecraft: Wer nach dem Microsoft-Deal bei Mojang blieb,

Beitrag von Stalkingwolf »

300k für 6 Monate. Die würde ich auch noch irgendwie rumbekommen :lol:
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WH173W0LF
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Re: Minecraft: Wer nach dem Microsoft-Deal bei Mojang blieb,

Beitrag von WH173W0LF »

Nicht alle Menschen nehmen alles in den Mund um es sorgfältig blank zu lutschen, nur weil es dafür schnödes Geld gibt. Notch hätte jedem Mitarbeiter selbst eine Million US-Dollar geben können um sich für seinen Verrat zu entschuldigen und es würde ihn kein Stück zwicken. :wink: Nun ja. Wer reich ist, hat auch kein Sorgenfreies Leben, Im Gegenteil. :)
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Boesor
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Re: Minecraft: Wer nach dem Microsoft-Deal bei Mojang blieb,

Beitrag von Boesor »

G34RWH33L hat geschrieben:Nicht alle Menschen nehmen alles in den Mund um es sorgfältig blank zu lutschen, nur weil es dafür schnödes Geld gibt. Notch hätte jedem Mitarbeiter selbst eine Million US-Dollar geben können um sich für seinen Verrat zu entschuldigen und es würde ihn kein Stück zwicken. :wink: Nun ja. Wer reich ist, hat auch kein Sorgenfreies Leben, Im Gegenteil. :)
Sagen wir mal so, als Unbeteiligter ist es immer leicht idealistisch und großzügig mit dem Geld anderer Leute umzugehen, selbst wenn es sich (warum auch immer) um "Verräter" handelt.
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sphinx2k
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Re: Minecraft: Wer nach dem Microsoft-Deal bei Mojang blieb,

Beitrag von sphinx2k »

ItsPayne hat geschrieben:
Flextastic hat geschrieben:das ist eben der unterschied. manche sind eben tatsächlich mit dem herzen dabei, weniger wegen dem geld. ich kann deren ängste nachvollziehen.
Man muss schon sehr realitätsfremd sein um auf ein paar Jahresgehälter Bonus zu verzichten für 6 Stuhl wärmen. Mit Moral hat das nichts zu tun. Ist ja nicht so als müssten kleine Kinder dafür verhungern.

Zur not kann er innerlich immer sagen Ätsch ihr deppen, ich sitz meine Zeit ab, sack eure Kohle ein und dann könnt ihr mich mal kreuzweise.

Von heut auf morgen quasi ein Haus finanzieren zu können ...wer da meint Nö sagen zu können weil er die Firma nicht mag, der hat wohl wirklich noch nie richtig gearbeitet.
Es gibt eben doch noch Menschen mit Prinzipien. Das ist nen ordentlicher haufen Geld der da geboten wurde, da würden wohl viele lieber die Hose runter lassen und sich bücken.
Aber nicht vergessen, die Mitarbeiter dort haben sehr gut verdient, alleine die Bonus Zahlungen waren die Jahre davor sehr saftig. Ein kleiner armer Entwickler war dort sicher niemand.

Es gibt z.B. Modder die gesagt haben, sie Nutzen kein Microsoft Produkt und da Minecraft jetzt MS gehört wird der Mod eingestellt. Gut der hatte kein so gutes Angebot, aber ich finde es gut wenn jemand zu seiner Entscheidung steht.
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Boesor
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Re: Minecraft: Wer nach dem Microsoft-Deal bei Mojang blieb,

Beitrag von Boesor »

sphinx2k hat geschrieben:
Es gibt eben doch noch Menschen mit Prinzipien. Das ist nen ordentlicher haufen Geld der da geboten wurde, da würden wohl viele lieber die Hose runter lassen und sich bücken.
Nur um was für Prinzipien gehts hier? ich kündige weil der Typ die Firma falsch ausspricht?
Respekt für jeden der dem Hamsterrad einer ausbeuterischen Firma durch Kündigung entkommt, keine Frage. Aber irgendwie hab ich das Gefühl hier ging es um etwas weit weniger schlimmes, zumindest legt der Artikel nichts anderes nahe.
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crewmate
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Re: Minecraft: Wer nach dem Microsoft-Deal bei Mojang blieb,

Beitrag von crewmate »

Microsoft scheint aus dem Brain Drain von Rare gelernt zu haben.
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sphinx2k
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Re: Minecraft: Wer nach dem Microsoft-Deal bei Mojang blieb,

Beitrag von sphinx2k »

Boesor hat geschrieben:
sphinx2k hat geschrieben:
Es gibt eben doch noch Menschen mit Prinzipien. Das ist nen ordentlicher haufen Geld der da geboten wurde, da würden wohl viele lieber die Hose runter lassen und sich bücken.
Nur um was für Prinzipien gehts hier? ich kündige weil der Typ die Firma falsch ausspricht?
Die Aussprache wird wohl kein Grund sein, ich schätzte es steht stellvertretend in dem Buch/Artikel für das desinteresse Microsoft das Studio an sich als Beipiel dient.
Was die wirklichen gründe sind weiß ich natürlich auch nicht. Aber es ist schon ein unterschied ob man für ein Independent Studio arbeitet in dem man bei Entscheidungen mitreden kann, oder es auf einmal Fremddiktiert von oben Passiert. Evtl. wurde auch dort schon eine Roadmap für das Studio vorgestellt mit der der jenige nichts mehr zu tun haben wollte.
Respekt für jeden der dem Hamsterrad einer ausbeuterischen Firma durch Kündigung entkommt, keine Frage. Aber irgendwie hab ich das Gefühl hier ging es um etwas weit weniger schlimmes, zumindest legt der Artikel nichts anderes nahe.
Evtl. hatte er was gegen Amerikaner, Oder sie haben den Kaffee Rationalisiert, who knows. Wie geschrieben waren die Entwickler alles andere als Arm. Noch hat mindestens 1x seinen Gewinn an das Team weiter gegeben die 25 Mitarbeiter hatten da einfach mal 110.000 Euro mehr in der Tasche (2011). Und es gab auf jeden fall noch andere Gewinn Ausschüttungen von denen ich gelesen hab.
2013 war der Gewinn nach allen Abzügen 128.000.000 Dollar, auch davon haben sie eine gute Beteiligung erhalten.
Wenn das nicht gerade für Blackjack und Nutten drauf gegangen ist, haben die auch so ihr Haus bezahlt, und ein ordentliches Polster auf der Bank.
Damit kann man dann auch leichter seinen Prinzipien treu bleiben, als wenn man nicht weiß wie man die Rechnungen zahlen soll.