Hatred: Die ersten zehn Minuten
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- adventureFAN
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Bei GTA ist eine Intention dahinter: Aufzuzeigen wie beschissen Trevor ist. Das wird dem Spieler mehr als deutlich näher gebracht.
Und ich habe zumindest in meinem Freundeskreis niemanden, der Trevor wirklich cool findet. Im Gegenteil.
Und ich habe zumindest in meinem Freundeskreis niemanden, der Trevor wirklich cool findet. Im Gegenteil.
- 3nfant 7errible
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Immer diese Sonntags-Stammtische mit ihrer Alki-LogikadventureFAN hat geschrieben: Aber wer GTA NUR spielt um die ganzen Zivilisten über den Haufen zu schießen oder zu überfahren, der hat meiner Meinung nach ein psyschisches Problem.
Gehs langsam an, du lallst ja schon ^^
- adventureFAN
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Ich kann es natürlich fachlich nicht beweisen.
Will damit eigentlich nur verdeutlichen, wie suspekt mir solche Typen sind.
Will damit eigentlich nur verdeutlichen, wie suspekt mir solche Typen sind.
- NomDeGuerre
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Wen finden die cool? Den egoistischen Verräter? Den Ex-Knacki, der direkt in alte Muster zurückverfällt, es sich aber nicht eingestehen will? Den Zuckerbergkopfwegsprenger und Verschwörungstheoretiker?adventureFAN hat geschrieben:Bei GTA ist eine Intention dahinter: Aufzuzeigen wie beschissen Trevor ist. Das wird dem Spieler mehr als deutlich näher gebracht.
Und ich habe zumindest in meinem Freundeskreis niemanden, der Trevor wirklich cool findet. Im Gegenteil.
Der Sinn dahinter ist einfach nur nen Haufen Leute zu erschießen. Nicht gerade eine Charakterstudie.
- DextersKomplize
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Bei GTA V sind alle "Helden" "Antihelden", von denen soll gar keiner sympathisch erscheinen.
- Hardcore_1982
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Meiner Meinung nach sollte man das auf den psychischen Zustand eines Gamers schlie0en anhand seiner Games oder Spielweise einfach vermeiden.
Ist einfach nur Verallgmeinerung die genau so verfährt wie es die Bild bei Killerspieldiskussionen tun würde und spielt genau den "Killerspiel" schreiern in die Hände.
Es gibt kein Allgemeines "zeig mir was Du spielst und ich zeig dir wie krank Du bist".
Deswegen wird es auch nie eine GTA Verfilmung geben, weil es sich dort ziemlich bedient und das auch gut macht.
Die Satire in GTA auf den amerikan dream, Kapitalismus, Celebrity wahn etc.. war seit den 3D Teilen fester bestandteil der Serie und auf seine Weise amüsant.
Ich muss sogar sagen meiner Meinung nach ist Trevor sogar eher der "beste" der 3 Charaktere. Wirklich sympatisch is da keiner aber er ist was er ist und steht sogar dazu und ist dabei auch noch komplett ehrlich.
Michael war mir von allen 3 Charakteren der unsympatischte. Cool find ich die Charaktere eigentlich in keinem GTA.
Ich mag die Lebendige Open World, die vielen Seitenhiebe, die tollen Dialoge, die action die mir in Missionen geboten wird. Autorennen, einfach mal mit dem Boot richtung Sonnenuntergang segeln usw...
Ist einfach nur Verallgmeinerung die genau so verfährt wie es die Bild bei Killerspieldiskussionen tun würde und spielt genau den "Killerspiel" schreiern in die Hände.
Es gibt kein Allgemeines "zeig mir was Du spielst und ich zeig dir wie krank Du bist".
Ich würde behaupten der Sinn hinter GTA 5ist nich einen Haufen Leute zu erschießen sondern Momente zu erleben die stark von Actionfilmen inspiriert sind zu erleben.NomDeGuerre hat geschrieben:Wen finden die cool? Den egoistischen Verräter? Den Ex-Knacki, der direkt in alte Muster zurückverfällt, es sich aber nicht eingestehen will? Den Zuckerbergkopfwegsprenger und Verschwörungstheoretiker?adventureFAN hat geschrieben:Bei GTA ist eine Intention dahinter: Aufzuzeigen wie beschissen Trevor ist. Das wird dem Spieler mehr als deutlich näher gebracht.
Und ich habe zumindest in meinem Freundeskreis niemanden, der Trevor wirklich cool findet. Im Gegenteil.
Der Sinn dahinter ist einfach nur nen Haufen Leute zu erschießen. Nicht gerade eine Charakterstudie.
Deswegen wird es auch nie eine GTA Verfilmung geben, weil es sich dort ziemlich bedient und das auch gut macht.
Die Satire in GTA auf den amerikan dream, Kapitalismus, Celebrity wahn etc.. war seit den 3D Teilen fester bestandteil der Serie und auf seine Weise amüsant.
Ich muss sogar sagen meiner Meinung nach ist Trevor sogar eher der "beste" der 3 Charaktere. Wirklich sympatisch is da keiner aber er ist was er ist und steht sogar dazu und ist dabei auch noch komplett ehrlich.
Michael war mir von allen 3 Charakteren der unsympatischte. Cool find ich die Charaktere eigentlich in keinem GTA.
Ich mag die Lebendige Open World, die vielen Seitenhiebe, die tollen Dialoge, die action die mir in Missionen geboten wird. Autorennen, einfach mal mit dem Boot richtung Sonnenuntergang segeln usw...
- DextersKomplize
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Und du solltest nicht wegen völlig normaler wirtschaftlicher Vorgänge/Interessen Rückschlüsse auf die Gutartigkeit der Entwickler ziehen.
Aber wenn man davon anfangen möchte, kann man nur sagen, verdammt clever.
Aber wenn man davon anfangen möchte, kann man nur sagen, verdammt clever.
- NomDeGuerre
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Das war tatsächlich etwas missverständlich, ich meinte nur die Randalemissionen. Und ja, das Ganze ist eine fortlaufende Popkulturelle Referenz. Obwohl ich so ein Weichei bin, das auch bei Verfolgungsjagden versucht niemanden zu überfahren und Zivilisten nicht versehentlich zu erschießen, hab ich auch schon ganze Stadtteile ausgelöscht. Ich bin wohl ein partieller Amokläufer. Abgesehen davon, ist es schlicht Unsinn, dem Spieler, Zuschauer, Leser.. zu unterstellen, dass er sich zwangsweise mit den Protagonisten identifiziert. Ich selbst finde es sogar viel interessanter, wenn der Charakter gar nichts mit mir zu tun hat.Hardcore_1982 hat geschrieben: Ich würde behaupten der Sinn hinter GTA 5ist nich einen Haufen Leute zu erschießen sondern Momente zu erleben die stark von Actionfilmen inspiriert sind zu erleben.
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Persönlicher Änderungsrekord!
Zuletzt geändert von NomDeGuerre am 31.05.2015 15:30, insgesamt 6-mal geändert.
- lex23
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Mir fehlt da die Motivation, das Spielziel.
Gewalt, wayne, ich bin erwachsen...
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- Hardcore_1982
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Die Entwickler können ganz nette Menschen sein, aber den offensichtlichen ziemlich durchschnittlichen Shooter mittels Publicity um Amoklauf Thematik zu verkaufen darf ich doch kritisieren. Machen doch viele andere bei anderen Firmen auch. Siehe EA und Co..DextersKomplize hat geschrieben:Und du solltest nicht wegen völlig normaler wirtschaftlicher Vorgänge/Interessen Rückschlüsse auf die Gutartigkeit der Entwickler ziehen.
Aber wenn man davon anfangen möchte, kann man nur sagen, verdammt clever.
Nicht mehr, nicht weniger.
Ach so, na dann sind wir da so ziemlich auf einer Wellenlänge.NomDeGuerre hat geschrieben:Das war tatsächlich etwas missverständlich, ich meinte nur die Randalemissionen. Und ja, das Ganze ist eine fortlaufende Pop-kulturelle Referenz. Obwohl ich so ein Weichei bin, das auch bei Verfolgungsjagten versucht niemanden zu überfahren und Zivilisten nicht versehentlich zu erschießen, hab ich auch schon ganze Stadtteile ausgelöscht. Ich bin wohl ein partieller Amokläufer. Abgesehen davon, ist es schlicht Unsinn, dem Spieler, Zuschauer, Leser.. zu unterstellen, dass er sich zwangsweise mit den Protagonisten identifiziert. Ich selbst finde es sogar viel interessanter, wenn der Charakter gar nichts mit mir zu tun hat.Hardcore_1982 hat geschrieben: Ich würde behaupten der Sinn hinter GTA 5ist nich einen Haufen Leute zu erschießen sondern Momente zu erleben die stark von Actionfilmen inspiriert sind zu erleben.
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Persönlicher Änderungsrekord!
Ich muß mich auch nicht zwangsläufig mit Protagonisten identifizieren.
Amokläufe in GTA hat doch fast jeder gemacht der das Spiel gespielt hat, wir haben das in den alten 3D Teilen auch als Multiplayer benutzt. Randale gemacht und zeit gestoppt wer am längsten durchhält bis man verhaftet oder erschoßen wurde.
Sobald aber das kompetetive weg ist hab ich auf sowas meist keine Lust mehr und langweile mich schnell an den Amokläufen. Ist einfach zu stumpf.
Ich spiele in GTA5 auch alle drei Charaktere unterschiedlich. Mit Franklin höre ich eher Hip Hop (im echten Leben gar nicht), mit Michael old school rock und Mainstream und mit Trevor hardcore. Da reagiere ich auch unterschiedlich auf NPC's wenn jemand Trevor beleidigt wird er geboxt bei Franklin lasse ich die Beleidigung im Raum stehen.
Aber ich versuche tote Zivilisten zu vermeiden.
Zuletzt geändert von Hardcore_1982 am 31.05.2015 15:40, insgesamt 3-mal geändert.
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odinson
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Man hätt ja aus dem Spiel sogar was cooles machen können, irgend ne coole Story , Dämonische Besessenheit oder ähnliches + Ausrüstung verbessern. Dann hätts wenigstens an Sinn. Da würd auch die Gewalt net stören, das is ja heutzutage e schon fast normal leider. Aber die fuck Mainstream Medien habn dann wieder mal genug Munition zum verballern wenn wieder mal einer durchdreht...
- Jazzdude
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Das bestätigt genau das, was ich im letzte Post auf Seite 22 gesagt habe: Leute, die sich lächelnd daneben stellen und anderen Lemmingtum vorwerfern. Überheblicher geht es nicht!Subtra hat geschrieben:Ich muss schon sagen, ich amüsiere mich prächtig über die Lemminge die ihren shitstorm über dieses Spiel loslassen. Je mehr sie schimpfen, runter machen und Entwickler und Spieler dieses Spiels fertig machen, desto eher sind es gerade diese Leute die wahrscheinlich dieses Spiel spielen um ihren Aggressionen kund zu tun. Wirklich beeindruckend wie verfallen die Menschheit ist, wenn sie ein Spiel nicht für das erkennen was es ist und diesem immer die Schuld geben für all das Leid in dieser Welt. Traurig das.
Ich weiß noch, wie es bei uns in der Gegend mal gebrannt hatte und eine Nachbarin meinte: "Guck dir mal die ganzen Leute an, wie sie wie die Affen zum gaffen angerannt kommen". Später stand sie selbst in der letzten Reihe. Wollte davor auch nochmal auf toll und "against Mainstream" machen.
Traurig ist hier einzig die widerlich überhebliche Art, mit denen viele Kritik hier verschreien.
Gut wo fangen wir an, nein ich bin nicht gegen freie Kunst! Aber Kunst gehört für mich in einen Kontext. Kunst weiß intelligent zu provozieren.Armin hat geschrieben:Du bist also gegen freie Kunst, oder was willst Du uns damit sagen? Sind Kritiker etwa nicht pruede, wenn ein Spiel nur wegen der Gewalt runtermachen? Sind Kritiker etwa keine Heuchler, wenn sie ein Spiel wegen der Gewalt runtermachen und nebenbei in GTA Fussgaenger zum Spass umnieten? Das ist doch die Definition von Heuchelei.Jazzdude hat geschrieben: Es ging zumindest mir vorallem auch darum, dass das Spiel einfach nicht gut ist, hier aber viele auf Teufel komm raus versuchen das Spiel durch Vergleichsargumente, oder dem Aspekt der freien Kunst, oder was weiß ich was für Argumenten zu verteidigen. Oder besser: Kritiker als prüde Heuchler darzustellen. Das ist etwas, was mir immer etwas sauer aufstößt. Nicht nur bei diesem Spiel, sondern allgemein bei Kulturdebatten.
Nehmen wir mal Rammstein, meine Lieblingsband: Rammstein provoziert gerne, hatte schon viele provokante Texte, hatte schon viele provokante Videos. Diese Videos und Texte standen aber meist in einem angemessenen Kontext, waren anständig verpackt. Dann gab es da das Video zu Pussy, welches im zweiten Part einem Hardcoreporno entspricht. War das nötig? Nein! Das Lied handelte von Sextourismus, im Video sieht man einfach nur Menschen beim Sex und einen Cumshot auf den Popo der Lady. Würde mir ansich nichts ausmachen. Nur war doch irgendwie eines klar: Das war schlichte absolut billige Provokation "guck mal, die haben jetzt nen Porno als Video gedreht, voll krass". Nein ist es nicht. Es ist billig, steht in keinem Kontext zum Song. Sie hätten ein anständiges Video über Sextourismus drehen können, etwas, dass Gefühle beim Zuschauer auslöst (außer vlt. Erregtheit
Und das ist das, was ich schon die ganze Zeit versuche klarzumachen: Hatred hat außer seiner Kontroverse kein besonderes Gameplay, keinerlei Inhalt. Nun versuchen viele die Existenz dieses Spieles mit der Kontroverse rechtzufertigen. Aber dabei ist sogar diese so unglaublich schlecht und auf absolut lächerlichem Niveau, es ist zum schreien.
Kunst darf alles (solange niemand defamiert oder verletzt wird, außer vlt. dem Künstler selbst), aber wenn Kunst billig erzwungen wirkt, muss man gefälligst die Möglichkeit haben Kritik daran zu äußern, ohne gleich als allgemeiner Kunstgegner zu gelten. Das Spiel hätte diese Thematik anders bewerben können. Es hätte das Gameplay um irgendwelche Dinge erweitern können. Hat es aber nicht.
Es wollte plump schocken, mit einfachsten Mitteln, und versucht jetzt genug "Lemminge" (wieso nicht mal in die Andere Richtung), zu finden, die jeden Rotz gutheißen und alles Datteln, was man ihnen präsentiert. Weil ist ja voll pöööse, ist ja voll grenzwertig.
Mal ein Beispiel: Ich stelle mich nackt auf den Alexanderplatz und scheiße Babypuppen in den Kopf. Würdet ihr sagen, dass ist Kunst und voll das Statement gegen Abtreibung, wow er scheiß metaphorisch auf das Leben der Babys, ählich wie bei einer Abtreibung oder würdet ihr sagen, "Der Typ ist krank und gehört in die Klappse"? Ich würde doch fast auf zweites Tippen. Auch bei der Kunstelite hier, die sich so gerne lächelnd neben die Diskussion stellt.
Aber es würde eines auslösen: Diskussion. Ich würde überall in den Zeitungen stehen, überall würde über diese Tat berichtet. Macht es das besser? Macht es das Kunstwürdig? Bringt es irgendwelche Diskussionen weiter? Nein. Genauso wie einen Punkteshooter über ein Thema wie dieses rauszubringen.
Und zu der GTA Debatte hab ich mich schon auf Seite 22 unten geäußert: Ja es gibt keinen Unterschied, ob ich in Hatred aus Isoperspektive oder in GTA aus Egoperspektive mit einem Maschinengewehr auf Zivilisten feuere. Genaugenommen ist GTA sogar noch schlimmer, weil es immerhin KI und eine höhere Immersion aufweißt. Kann man GTA und Hatred trotzdem vergleichen? Nein! Denn Inhaltlich unterscheidet die beiden Welten, was Qualität (auch wenn die Story auf Holzbrettniveau ist) und Umfang angeht.
Und mal beispielsweise: Ich gebe zu, als ich jünger war, hab ich in GTA (besonders San Andreas) öftermal Chaos gestartet. In GTA V? Hatte ich kaum verlangen dafür. Wieso also Kritiker von Hatred automatisch Heuchler sind, musst du mir erklären!
Und nochmal eines zu dem Punkt den manchen hier aufbringen bezüglich: "Würde man die Zivilisten gegen Aliens ersetzten", "Würde man im Spiel auf Zombies schießen",
Ja das ist ein Unterschied! Ein himmelweiter Unterschied. Wenn in Helldivers 5 Bugs auf mich zurennen, die mir ans Leder wollen ist das für mich immernoch was anderes, als wenn ich auf 5 davonrennende schreiende Zivilisten feuere.
edit: Mir fällt gerade mal ein, wie steht ihr eigentlich zu Rapelay? Diesem Hirnfurz von Spiel, indem man Frauen vergewaltigen muss? Ist das auch ok? Kritik daran auch heuchlerisch? Weil schließlich haben sich alle Spieler schonmal in GTA von einer Prostituierten (die machen das ja auch meist nicht freiwillig) einen blasen lassen?
- Skabus
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Mich würde bei Rapelay interessieren in wie weit das Spiel dazu begetragen hat, dass etwa reale Vergewaltigungen zugenommen haben, oder ob das Spiel generell irgendwelche negativen Auswirkungen auf die reale Welt zu verzeichnen hat.Jazzdude hat geschrieben:edit: Mir fällt gerade mal ein, wie steht ihr eigentlich zu Rapelay? Diesem Hirnfurz von Spiel, indem man Frauen vergewaltigen muss? Ist das auch ok? Kritik daran auch heuchlerisch? Weil schließlich haben sich alle Spieler schonmal in GTA von einer Prostituierten (die machen das ja auch meist nicht freiwillig) einen blasen lassen?
Ich will hier keinesfalls ein Vergewaltigungsspiel in Schutz nehmen, aber ich versteh halt generell nicht, warum hier viele die Auslebung von Fantasien mit dem Geisteszustand eines Menschen gleichsetzen. Klar, wer Gefallen an Rapelay finden will, muss sich auch geistig darauf einstellen, dass er es als erstrebenswert ansieht, einer Vergewaltigung beizuwohnen bzw. selbst auszuführen, wenn auch nur in einem virtuellen Szenario.
Natürlich ist das schon extrem fragwürdig, aber ich vermute einfach mal, dass es durchaus einige Menschen gibt, auf die ein solches fiktives Szenario einen gewissen Reiz ausübt. Gibt wohl genug sexuelle Fantasien die in diese Richtung gehen und ebenso sehr viel Video- und Bildmaterial, dass darauf abzielt.
Die Frage die sich dabei also stellt: Hat Rapelay irgendwelche moralisch oder gesetzlich verwerfliche Effekte gehabt, die man zweifelsfrei diesem Spiel zuschreiben kann, bzw. die auch zweifelsfrei messbar sind? Wenn ja, sollte man das Spiel ächten und verbieten, wenn nicht, dann frage ich mich, auf welcher Grundlage sollte man ein derartiges Spiel verbieten wollen? Dann liegt doch der Fall genauso wie bei Hatred. Wer es nicht mag, der spielt es eben nicht. (Ein funktionierender Jugendschutz vorrausgesetzt!) Ich fühle mich weder durch Rapelay noch durch Hatred belästigt. Ich ignoriere diese Spiele einfach und gut ist...
Wie gesagt: Solange Fantasien nur Fantasien bleiben, seh ich sowas nicht wirklich kritisch. Wenn Fantasien Menschen automatisch pervers oder psychisch krank machen würden, dann hätte Fifty Shades of Grey ja einen regelrechten Massenwahnsinn auslösen müssen
MfG Ska
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Und das ist genau der Punkt. Als ob man gegen die Kunstfreiheit wäre, nur weil man Hatred kritisiert. Niemand fordert hier ein Verbot des Spiels oder das Bombardement der Büroräume von Creative Destructions. Aber das Muster kennt man ja auch aus anderen Konfliktfeldern, wo gegen die böse böse Politische Korrektheit und den angeblichen Meinungsmainstream gewettert wird. "Man wird ja wohl noch mal sagen / spielen dürfen." Na aber bitteschön! Nur das Echo sollte man dann halt auch verkraften können.Jazzdude hat geschrieben:
Gut wo fangen wir an, nein ich bin nicht gegen freie Kunst! Aber Kunst gehört für mich in einen Kontext.
- Pixelbrei
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Zumindest bestätigt das Video das zu viel Palaver um nichts gemacht wird. Sinnloses und ödes Machwerk das ganze.
