Ich denke mal, es sollte allen (oder den meisten) hier klar sein, dass man nicht pauschal ein böser-gewalttätiger-schlechter Mensch ist, wenn man sich Hatred zulegt und in seinem stillen Kämmerlein spielt. Blöd wird's nur, wenn sich irgendein Depp mit drei Haaren auf'm Sack dieses Game zur Vorlage nimmt und dann meint, einen auf misanthropischen Amokläufer machen zu müssen. Vergleiche die Sache mit dem Typen aus Thailand, der einen auf GTA-Gangster machen und ein Taxi klauen wollte, Messerstecherei und landesweites GTA-Verbot inklusive.
Klar ist - die Ursachen liegen
tendenziell in frühen Jahren + dem familiären/kollegialen Umfeld + dem Bildungsgrad etc.
Sieht man auch, wenn man sich die Biographien der realen Serienkiller durchliest, die ich vorhin gepostet hatte:
Luis Alfredo Garavito Cubillo
Pedro Alonso López
Deshalb: Ab nach Costa Rica, da wurde das Militär gegen Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen eingetauscht.
PS: Dass sich das moralische Bild in Games in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten gewandelt hat (und damit einhergehend auch die Sensibilität und Meinung der Spielerschaft), dürfte einleuchten. Kann mich noch erinnern, als ich mir GTA 2 von der Bravo Screenfun zugelegt hatte und mir in der einen Mission, wo man Leute in einen Bus sammeln musste, um sie anschließend zu einer Fabrik zu bringen, wo sie zu Hotdogs verarbeitet wurden, dermaßen Gewissensbisse und ein flaues Gefühl im Magen bekam, dass ich das Spiel abbrach. Ob ich heute auch so handeln würde? Hmmm...
